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People-News

Die traurige Geschichte hinter «All I want for Christmas is you»

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des bekannten Weihnachtssongs hat Amazon einen Dokumentarfilm über Sängerin Mariah Carey veröffentlicht. Dort erzählt sie, wie ihre Familie und Kindheit sie zu ihren Weihnachtsvorstellungen führten.

Deborah Gonzalez / ch media



Mariah Carey performs at the 82nd Annual Rockefeller Center Christmas Tree Lighting Ceremony on Wednesday, Dec. 3, 2014, in New York. (Photo by Charles Sykes/Invision/AP)

Mariah Carey am alljährlichen Weihnachtskonzert im Rockefeller Center im Dezember 2014, New York. Bild: Charles Sykes/Invision/AP/Invision

Sie kennen es: Draussen wird es kälter, die Dekorationen nehmen die Strassen und Häuser ein und die Radiostationen spielen die gleichen Lieder in Dauerschleife.

Die Weihnachtszeit ist da und es gibt kaum ein Lied, dass seit 1994 mehr gehört wird als Mariah Careys «All I want for Christmas is you». Es ist einer der meistverkauften Weihnachtshits, hat insgesamt 29 Mal Platin gewonnen.

Sie wollte perfekte Weihnachten haben

Nun hat Amazon Music anlässlich des 25. Jahrestages der Veröffentlichung einen Dokumentarfilm rausgebracht, der sich mit der Geschichte und dem Ursprung des Songs befasst.

In «Mariah Carey is Christmas» erzählt die amerikanische Sängerin, wie ihre Kindheit ihre Vorstellung von Weihnachten geprägt hat.

In einem roten Kleid liegt sie auf einem Sofa und spricht von ihrer Lieblingsjahreszeit: «Ich wollte immer, dass Weihnachten perfekt ist, aber ich hatte eine ziemlich verkorkste Familie, die das Fest jedes Jahr ruiniert hat.»

«Ich dachte, wenn ich mal gross bin, werde ich nicht so feiern. Ich werde Weihnachten jedes Jahr perfekt machen.»

Mariah Carey

Einzig ihre Mutter sei die Ausnahme gewesen, erzählt sie weiter. Da die Familie nur wenig Geld hatte, habe die Mutter manchmal Obst eingepackt und verschenkt. Für mehr habe es nicht gereicht.

Das habe die Künstlerin geprägt: «Ich dachte, wenn ich mal gross bin, werde ich nicht so feiern. Ich werde Weihnachten jedes Jahr perfekt machen.»

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Eine Zeit voller Hoffnung

In dem Film wechseln die Protagonisten. Die meiste Zeit spricht Carey selbst, aber auch Backgroundsänger sowie Produzent Randy Jackson kommen zu Wort. «Sie hat Weihnachten schon immer geliebt. Einmal hat sie sogar einen Weihnachtsmann und Rentiere organisiert», sagt einer davon.

Es sei ihr nie um die Geschenke gegangen, sagt sie, während im Film alte Weihnachtsvideos eingeblendet werden. «Die Zeit ist voller Hoffnung und hat diesen besonderen Geist.»

Deswegen wollte sie ein Lied schreiben, das sie glücklich macht und an Weihnachten erinnert. So ist dann im Jahr 1994 «All I want for Christmas is you » entstanden.

Das offizielle Video:

abspielen

Video: YouTube/MariahCareyVEVO

Und das, obwohl es ein grosses Risiko dargestellt hat: «Ein eigenes Weihnachtslied zu schreiben und dass das ein Hit wird, ist nahezu unmöglich», sagt Jackson. Doch Carey war sich ihrer Sache sicher: «Ich wollte versuchen, ein Teil von Weihnachten zu werden.»

Von einer Liste zum Liebesbrief

Also schrieb Carey etwas, das sie daran erinnerte, wie Weihnachten war, als sie ein Kind war. Sie erzählt, wie sie eine Liste schrieb, in der all die Dinge standen, die sie seit ihrer Kindheit an Weihnachten bewegten.

Das verwandelte sie dann in einen Liebesbrief und dieser wurde dann wiederum zum bekannten Weihnachtslied. «All I want for Christmas is you» fasziniere die Künstlerin jedes Jahr aufs Neue: «Es wird immer populärer. Ich bekomme immer mehr Applaus für das Lied als für alle anderen.» (bzbasel.ch)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Lululuichmagäpfelmehralsdu
16.12.2019 20:35registriert October 2017
Könnte ich das ganze Jahr durchhören.. Last Christmas und Wonderful Dreams auch 😅
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4

Er war da: Vieles, was wir über Johnny Depp geschrieben haben, war wahrscheinlich deppert

Der Schauspieler redete am ZFF eine Stunde vor und mit dem Zürcher Publikum und war dabei so liebenswürdig, dass wir uns ein bisschen schämen.

Manchmal muss man selbstkritisch sein. Manchmal muss man sich die Dinge mit eigenen Augen ansehen und vor allem mit eigenen Ohren anschauen und nicht nur zusammenschreiben, was andere so finden. Egal, ob es um Menschen, Orte, Ereignisse oder Kunstwerke geht. Manchmal wäre nämlich genau das Journalismus. Das andere nicht. Und es tut auch gar nicht weh, dies zuzugeben. Ausser man hält seine eigenen Grenzen für unüberwindbar.

Gehen wir also zu Johnny Depp. Wörtlich, nicht sinnbildlich. Denn Johnny …

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