Bondgirl Ursula Andress um 18 Millionen betrogen – jetzt äussert sie sich
Ursula Andress soll Opfer eines millionenschweren Betrugs geworden sein. Ihr ehemaliger, mittlerweile verstorbener, Vermögensverwalter Eric Freymond steht im Verdacht, über mehrere Jahre hinweg ohne ihr Wissen fragwürdige Finanztransaktionen vorgenommen zu haben. Dabei sollen Verluste von rund 18 Millionen Franken entstanden sein, wie der Blick berichtet.
Nun hat das ehemalige Bondgirl der 60er-Jahre Strafanzeige gegen den Verstorbenen eingereicht. Sie stehe noch immer unter Schock, erklärte Andress gegenüber dem Blick. Über acht Jahre hinweg sei sie umgarnt und umworben, dabei jedoch skrupellos belogen und in ihrem Vertrauen missbraucht worden.
Suizid im letzten Sommer
Der Vermögensverwalter Eric Freymond war bereits zuvor ins Visier der Ermittler geraten. Er soll auch das Vermögen des Hermès-Erben Nicolas Puech veruntreut haben. Während einer Vernehmung in Paris im Juli 2025 gestand Freymond Teile der gegen ihn erhobenen Vorwürfe ein. Zwei Wochen später nahm er sich das Leben.
Millionen in Kunstkäufe investiert
Mit dem Vermögen der Schauspielerin sollen Kunstwerke im Wert von mehreren Millionen gekauft worden sein. Anfang 2024 veranlasste Freymond eine Überweisung aus dem Vermögen von Andress von der Bank Lombard Odier auf ein Konto der Waadtländer Notariatsvereinigung bei der Saanenbank – ohne ihr Einverständnis.
Ein beteiligter Notar soll das Geld anschliessend verwendet haben, um Kunstwerke zu erwerben, die im Besitz von Freymonds Ehefrau waren. Ziel dieser Transaktionen war offenbar, Freymond kurzfristig Liquidität zu verschaffen.
Andress soll von all dem nichts gewusst und den Transaktionen nie zugestimmt haben. Stattdessen sei sie nun formell Eigentümerin einer ihr völlig unbekannten Sammlung angeblich zeitgenössischer Kunstobjekte. Zudem soll ein Teil ihres Vermögens in wertlose oder zumindest zweifelhafte Aktien investiert worden sein, wodurch weitere Millionen verloren gingen.
Die Schauspielerin schläft gemäss eigenen Angaben kaum noch, leidet unter Angst- und Wutausbrüchen. Zudem belaste sie das Gefühl der Hilflosigkeit.
Sie habe gehofft, ihre letzten Jahre glücklich und in Gelassenheit verbringen zu können – doch nun sei ihr all dies widerfahren. Andress hoffe, dass der Täter mit der vollen Härte des Gesetzes zur Rechenschaft gezogen werde.
Laut dem Management von Ursula Andress ermittelt nun die Waadtländer Justizbehörde wegen des mutmasslichen Betrugs. (fak)
