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Leben
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Bond-Girl Ursula Andress ist wegen ihrer Gage wütend auf Bond-Macher

Bond-Girl Ursula Andress ist wütend auf die James-Bond-Macher

Ihre Szene in «007 jagt Dr. No» ist legendär. Über ihre Rolle als Bond-Girl Honey Rider will Ursula Andress nicht mehr sprechen. Sie ist enttäuscht und sauer.
05.10.2022, 16:3206.10.2022, 08:55
Ein Artikel von
t-online

Als Honey Rider aus dem Meer stieg, hielt nicht nur James Bond (damals Sean Connery) den Atem an. Ursula Andress spielte das erste Bond-Girl in der 007-Geschichte. Dank ihrer legendären Bikiniszene in «007 jagt Dr. No» gehören auch die Frauen fest zur Kultreihe.

Doch heute, 60 Jahre später, blickt die Schauspielerin nicht mehr gerne auf ihre Rolle im ersten Film zurück. Ganz im Gegenteil. «Ich mag nicht mehr über Bond reden», stellt sie im Gespräch mit der «Bild»-Zeitung klar. «Ich bin enttäuscht und vor allem sauer auf die Bond-Macher.» Aber warum ist die heute 86-Jährige so verärgert?

Der Film war ein Erfolg an den Kinokassen, spielte insgesamt 60 Millionen US-Dollar ein. Sie selbst bekam für ihren Auftritt «nur» 10'000 US-Dollar. Eine weitere Vergütung gab es nicht. «Ich habe nie eine Anerkennung bekommen. Kein Danke, keinen Cent extra, nicht mal einen Strauss Blumen», erklärt sie. Bis Ende der Achtzigerjahre produzierte Albert R. Broccoli die Bond-Filme. Mitte der Neunziger übernahm seine Tochter Barbara das Geschäft.

«Sean und ich haben damals toll gespielt»

Die Schweizer Schauspielerin, die mittlerweile in Rom lebt, ist sich sicher, ohne sie und Sean Connery in der Rolle des Geheimagenten wäre es bei dem einen 007-Streifen geblieben. "Sean und ich haben damals toll gespielt. Wäre der erste Bond kein Erfolg geworden, hätte es keinen weiteren Film gegeben. Ich weiss, dass Sean das genauso sah.“

Für Sean Connery ging es nach «007 jagt Dr. No» weiter mit James Bond. Insgesamt mimte der Schotte die Rolle sechsmal, ehe er an George Lazenby übergab. Ursula Andress hingegen war zwar nicht mehr in einem Bond-Film zu sehen, Rollenangebote bekam sie trotzdem. So spielte sie zum Beispiel in «Kampf der Titanen» oder «Das Geheimnis der eisernen Maske» mit.

(t-online,rix )

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Premiere von James Bond 007 «No time to die» in London

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quelle: keystone / vianney le caer
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Wie wäre es, wenn eine Frau James Bond spielen würde?

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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Stadt Luzerner
05.10.2022 17:27registriert Oktober 2021
Dank der Rolle ist sie aber zu „Weltruhm“ gekommen und hat gut davon gelebt.
Hat sie hierfür mal jemandem gedankt?
13520
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Atavar
05.10.2022 18:27registriert März 2020
«Ich habe nie eine Anerkennung bekommen. Kein Danke, keinen Cent extra, nicht mal einen Strauss Blumen»
Welcome to the real life...
643
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Zum Kommentar
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moderat
05.10.2022 18:58registriert Juni 2022
10’000 Dollar war in den frühen 1960ern noch viel Geld. 4-5 nette Autos oder ein bescheidenes Haus. Für eine Nebenrolle einer unbekannten Schauspielerin für damals gar nicht so schlecht. Und der Erfolg des Films war für die Macher nicht vorauszusehen.
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