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Spanische Schauspielerin Ester Expósito kritisiert Hass im Netz

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Ester Expósito: «Es macht mich wütend, jeden Tag Kommentare über mein Aussehen zu lesen»

30.10.2024, 12:3930.10.2024, 16:52
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Ester Expósito ist eine der bekanntesten jungen Schauspielerinnen Spaniens. Durch die Netflix-Serie «Élite» erlangte die 24-Jährige auch internationale Bekanntheit.

IMAGO / Everett Collection

ELITE, from left: Miguel Herran, Ester Exposito, Episode 7 , (Season 1, ep. 107, aired Oct. 5, 2018). photo: Manuel Fernandez-Valdes / Netflix / Courtesy: Everett Collectio ...
Ester Expósito wurde durch ihre Rolle als Carla Rosón in der Netflix-Serie «Élite» bekannt.Bild: imago

Mit dem Erfolg schnellten nicht nur ihre Followerzahlen auf Instagram in die Höhe, sondern auch die Anzahl negativer Kommentare.

Diesbezüglich wandte sie sich nach der Preisverleihung des Harper's Bazaar Women of the Year Awards mit eindringlichen Worten an die Öffentlichkeit: «Neulich habe ich über all die verschiedenen Formen von Gewalt nachgedacht, die vor allem wir Frauen erfahren.» Ihr sei aufgefallen, wie normal es inzwischen sei, dass Menschen hinter Bildschirmen Frauenkörper kritisieren.

Es mache sie müde und wütend, jeden Tag Kommentare über ihr Aussehen zu lesen. Seit ihrem 19. Lebensjahr lese sie «ständig den Unsinn», dass sie über 50 ästhetische Eingriffe in ihrem Gesicht hinter sich habe. «Selbst wenn es so wäre, wäre dies mein gutes Recht», betont die Schauspielerin.

«Seit meinem 19. Lebensjahr wird mir vorgeworfen, dass ich mit Botox zugespritzt bin.»

Dennoch stellt sie klar, dass sich ihr Gesicht in den letzten Jahren ein bisschen verändert hat. «Ich habe einfach etwas zugenommen. Ob ihr es glaubt oder nicht, auch Frauen – genauso wie Männer – nehmen zu, verändern sich. Bitte hört auf zu analysieren.»

(cst)

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Wer nicht den Schönheitsidealen entspricht, wird gemobbt
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70 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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haraS
30.10.2024 14:04registriert Januar 2023
Naja wie wäre es dann, kein öffentliches Profil zu unterhalten?
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Salbani
30.10.2024 14:27registriert Dezember 2023
Sie ist Schauspielerin = Publikum schwatzt über Aussehen.
Bob Dylan ist Sänger = Publikum schwatzt über Stimme.
Herr/Frau Müller ist LehrerIn = Jugendliche schwatzen über Kleidungsstil.
Ich verstehe das Problem jetzt nicht so ganz.
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    «Man kann Mitleid bekommen mit dem kleinen Donald»: Psychiater entblösst Trumps wahres Ich
    Er gehört zu den renommiertesten Psychiatern: Reinhard Haller analysiert jeweils das Wesen von Trump, Putin und Musk. Er sagt, was sie gemeinsam haben – und wo sie sich unterscheiden.

    Psychiater hüten sich ja vor Ferndiagnosen. Bei Donald Trump sind wir aber quasi live dabei, sehen fast täglich seine Auftritte im Fernsehen. Würden Sie sagen, dass Trump ein Narzisst ist?
    Reinhard Haller:
    Eine Diagnose kann ich nicht stellen. Aber man darf das Verhalten einer öffentlichen Person natürlich analysieren. Und da muss ich sagen: Es ist schwer, das Verhalten von Donald Trump anders zu beschreiben als klassisch narzisstisch. Auch wenn ich mich als Psychiater nicht leichtfertig äussere – hier ist es sehr auffällig. Zu diesem Schluss kommt übrigens auch seine Nichte Mary Trump, die Psychologin ist und ihn aus nächster Nähe kennt.

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