Leben
People-News

Baldwin rechnet nicht mit strafrechtlichen Folgen nach Schussabgabe

People-News

Baldwin rechnet nicht mit strafrechtlichen Folgen nach Schussabgabe

20.08.2022, 06:5320.08.2022, 06:53

Hollywood-Star Alec Baldwin erwartet nach dem tödlichen Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins bei einem Western-Dreh keine strafrechtlichen Konsequenzen für sich oder andere.

FILE - Actor Alec Baldwin attends a news conference at United Nations headquarters on Sept. 21, 2015. Baldwin said in an ABC interview that he didn't pull the trigger while on a New Mexico film s ...
Alec Baldwin zeigt sich überzeigt, dass der Vorfall als Unfall angesehen werden wird.Bild: keystone

Er gehe ehrlich davon aus, dass die Ermittler zum Schluss kommen würden, dass das ein Unfall gewesen sei, sagte der Schauspieler dem Nachrichtensender CNN in einem am Freitag veröffentlichten Interview.

Baldwin hatte im vergangenen Oktober während Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western «Rust» im Bundesstaat New Mexico versehentlich die 42-jährige Kamerafrau Hutchins mit einer Requisitenwaffe erschossen. Der Revolver war mit mindestens einer echten Kugel geladen. Wie das geschehen konnte, ist bislang unklar.

Bisher keine Anklage erhoben

Die Behörden haben bislang keine Anklage gegen Beteiligte erhoben. Die Staatsanwaltschaft hat aber nicht ausgeschlossen, dass dies noch geschehen könnte.

In dem CNN-Interview machte Baldwin die Waffenmeisterin am Set, Hannah Gutierrez-Reed, und den Regie-Assistenten Dave Halls, der ihm die Waffe gereicht hatte, für das Unglück verantwortlich. «Es gibt zwei Leute, die nicht getan haben, was sie hätten tun sollen», sagte der Schauspieler und Produzent.

«Ich sitze nicht hier und sage, dass ich will, dass sie ins Gefängnis gehen oder dass ihr Leben zur Hölle wird. Das will ich nicht, aber ich will, dass jeder weiss, dass das die beiden Menschen sind, die verantwortlich für das sind, was passiert ist.»

Zivilklagen eingereicht

Wegen des tödlichen Schusses sind eine Reihe von Zivilklagen eingereicht worden, unter anderem hat Hutchins' Familie Baldwin verklagt. Waffenmeisterin Gutierrez-Reed hat den Munitionslieferanten verklagt. Sie wirft ihm vor, scharfe Munition und Patronen-Attrappen vermischt zu haben. (saw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Volksfest «Fallas»: Halb Valencia steht in Flammen
Explosionen, Feuer und Tradition: In Valencia verwandeln die Fallas die Stadt jedes Jahr in eine Bühne aus Lärm, Farben und Flammen. Wir sind für dich hingefahren.
Das Taxi stoppt in einer ruhigen Strasse eines Wohnquartiers in Valencia. Kaum steige ich aus, zerreisst ein lauter Knall die warme Abendluft. Ein Junge mit einer kleinen Holzbox um den Hals zündet lachend Feuerwerk auf dem Asphalt, Papierfetzen wirbeln durch die Luft. Über den Häusern hängt ein feiner Schleier aus Rauch, der nach Schwarzpulver und Frühling riecht. In dieser Stadt läuft gerade etwas, das mit Alltag nichts mehr zu tun hat.
Zur Story