Plötzlicher Ruhm hatte Folgen für «Harry Potter»-Star Katie Leung
«Harry Potter» gehört zu den grössten Franchises der Welt. Die Hauptfilme des Universums nahmen insgesamt 7,7 Milliarden Dollar weltweit ein, und die damals noch sehr jungen Schauspielerinnen und Schauspieler wurden über Nacht berühmt.
Dass dieser Ruhm nicht nur Vorteile mit sich brachte, erklärt jetzt auch Katie Leung, die Cho Chang in der Film-Reihe spielte.
Laut ihren eigenen Aussagen war ihre plötzliche Berühmtheit «überwältigend» und das Aufwachsen im Rampenlicht «schwierig».
Katie Leung spricht über «Harry Potter»-Ruhm
Die mittlerweile 38-jährige Schauspielerin hatte als Hogwarts-Schülerin ihre erste grosse Rolle im Showbusiness, und diese schmiss sie direkt ins kalte Wasser der Film-Welt.
Als sie im Interview mit dem «Guardian» darüber nachdenkt, wie sie mit ihrem plötzlichen Leben im Rampenlicht als damals 16-Jährige umging, antwortet sie:
Sie fügt hinzu, dass sie bei den Dreharbeiten natürlich auch viel Spass hatte und es insbesondere genoss, da ihr neues Leben eine Abwechslung zum Schulalltag war.
Für sie war die Arbeit an den «Harry Potter»-Filmen eine «Art zu fliehen». Doch Leung gibt auch zu, dass sie bis heute versucht, herauszufinden, wie sehr sie diese Zeit tatsächlich in ihrem späteren Leben beeinflusst hat.
Katie Leung war Opfer von Rassismus
Die Schauspielerin ist sich bis heute unsicher, ob sie damals etwas hätte ändern können, um die Situation für sich selbst besser oder einfacher zu machen. So gibt sie ebenso zu:
Diese Neugier führte allerdings dazu, dass sie diversen rassistischen Beschimpfungen mitbekam, die über ihre Person im Internet kursierten. Diese Erfahrungen haben sie nach eigenen Angaben «weniger kontaktfreudig» und «sehr selbstkritisch» gemacht.
Katie Leung wird in der vierten Staffel von Netflix' Erfolgsserie «Bridgerton» die Rolle der Lady Araminta Gao übernehmen, ist also weiterhin als Schauspielerin aktiv.
