Alpamare öffnet heute 10 Rutschbahnen wieder
Sämtliche Rutschbahnen waren seit dem 30. Januar geschlossen. Dies auf Geheiss der Gemeinde Freienbach. Es war eine Vorsichtsmassnahme, denn eine Decke bröckelte, wie eine Quelle gegenüber Inside Paradeplatz bekannt gab.
Am Donnerstag um 10 Uhr werden die meisten Rutschen nun wiedereröffnet, teilt die Bad Seedamm AG am frühen Morgen mit. Die vorsorgliche Sperrung sei aufgehoben worden. Die Geschäftsleitung des Bades wird in der Mitteilung zitiert:
Seit der Schliessung habe es mehrere Treffen und Begehungen gegeben, darunter mit der Gemeinde, dem kantonalen Amt für Militär, dem Feuer- und Zivilschutz, dem kantonalen Arbeitsinspektorat und Ingenieuren. Drei verschiedene Gutachten hätten letztere erstellt.
Auch Fluchtwege wurden überprüft
Dabei wurden auch die Fluchtwege überprüft. Zudem wurden materialtechnologische Untersuchungen durchgeführt. Die Tragsicherheit der Decken werde als nicht gefährdet beurteilt, da der Querschnittsverlust weniger als ein Prozent betrage. «Für einen sicheren Durchgang zu den nördlichen Rutschanlagen genügen einfache Massnahmen, die inzwischen vollständig umgesetzt wurden», heisst es in der Mitteilung.
Zehn der zwölf Rutschbahnen können deshalb wieder in Betrieb genommen werden. Alle Bereiche und Attraktionen entsprächen den erforderlichen Sicherheitsstandards. Die Anlagen würden regelmässig renoviert, die festgestellten Schäden würden jetzt in die Planung des neuen Bereichs miteinbezogen.
«Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für uns weiterhin höchste Priorität. Wir haben eng und transparent mit den zuständigen Behörden zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass unsere Einrichtungen die höchsten baulichen und betrieblichen Standards erfüllen und übertreffen», heisst es weiter.
Schäden beschränken sich auf abgegrenzten Bereich
Auch die Gemeinde gibt grünes Licht: «Die vorsorgliche Schliessung des Zugangs zu den Rutschbahnen konnte nach vertieften Abklärungen und einer materialtechnologischen Untersuchung durch ein externes Ingenieurbüro von der Gemeinde teilweise aufgehoben werden», heisst es in einer Stellungnahme.
Die Analysen hätten gezeigt, dass sich die festgestellten Abnützungserscheinungen auf einen klar abgegrenzten Bereich beschränkten. Die Betreiberin habe Massnahmen eingeleitet und die Aufenthaltsbereiche für Gäste eindeutig definiert. «Der Betrieb der meisten Rutschbahnen wurde inzwischen wieder ordnungsgemäss aufgenommen.» (vro)
