Leben
People-News

Motörhead-Gitarrist Phil Campbell gestorben

People-News

Motörhead-Gitarrist Phil Campbell gestorben

14.03.2026, 15:2114.03.2026, 15:21

Der langjährige Gitarrist der Heavy-Metal-Band Motörhead, Phil Campbell, ist tot. Das bestätigte sein Agent Thorsten Harm von der Booking-Agentur Napalm Events auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der in Wales geborene Musiker wurde 64 Jahre alt.

«Mit tiefer Trauer geben wir den Tod unseres geliebten Vaters, Philip Anthony Campbell, bekannt, der letzte Nacht nach einem langen und tapferen Kampf auf der Intensivstation nach einer komplexen, grossen Operation friedlich verstorben ist», teilte seine Familie in einem X-Beitrag der Band Phil Campbell and the Bastard Sons mit. Campbell sei ein «hingebungsvoller Ehemann, ein wunderbarer Vater und ein stolzer und liebevoller Grossvater» gewesen, sein Vermächtnis werde «für immer weiterleben».

Motörhead gehörte zu den einflussreichsten Heavy-Metal-Bands. Gegründet wurde die Gruppe 1975 von Ian Fraser Kilmister. Der Frontmann starb im Dezember 2015 im Alter von 70 Jahren. Einen Tag nach dem Tod von Frontmann Kilmister gab die Gruppe ihre Auflösung bekannt.

Campbell stiess 1984 zu Motörhead und galt bis zu deren Auflösung als fester Bestandteil der Gruppe. Im Laufe der Jahre wurde er zum Lead-Gitarrist und prägte mit seiner Gitarre den Sound der Band massgeblich. Nach der Auflösung der Band war er viel mit Phil Campbell and the Bastard Sons aktiv, die Gruppe trat auch auf dem legendären Wacken Open Air auf. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Spitäler der Welt
1 / 3
Die besten Spitäler der Welt

Das Universitätsspital Zürich belegt Platz 9.

Auf Facebook teilenAuf X teilen
Zwei ehemalige DOGE-Mitarbeiter im Verhör
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Monster-Propeller und fliegende Badewannen: die crazy Windkanäle der NASA
Sie erfüllen einen technischen, wissenschaftlichen Zweck – und sind gleichzeitig wahre ästhetische Kunstwerke: Eine Zeitreise durch die gewaltigsten Testanlagen der NASA.
Riesige Windkanäle besitzen eine ganz eigene, faszinierende Ästhetik. Während des 20. Jahrhunderts wurden solche Anlagen intensiv von der NASA und ihrer Vorgängerin NACA genutzt. In den Forschungszentren in Langley, Virginia, und Ames, Kalifornien, entstanden Dutzende spezialisierte Windkanäle, um Phänomene wie hohe Windgeschwindigkeiten, Turbulenzen, Vereisung oder Ionisation zu erforschen. Einige dieser Bauwerke waren gigantisch: Der grösste bis heute aktive Windkanal im Ames Research Center misst an seiner engsten Stelle 24 x 37 Meter (Lufteinlass und Austrittskonus sind physikalisch bedingt noch um ein Vielfaches grösser). In den 1990er-Jahren führten Fortschritte bei Computersimulationen zur Stilllegung und zum Abriss vieler älterer Anlagen.
Zur Story