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430 Euro für zwei Teller Spaghetti – 5 Mal, als Touristen schamlos abgezockt wurden

03.10.2019, 10:5504.10.2019, 13:52

Zwei Teller Spaghetti: 430 Euro

Bild: shutterstock

Was gibt's schöneres als einen Ferientag in einem gemütlichen Restaurant ausklingen zu lassen und das feine Essen zu geniessen ...

Die Restaurantbesuche gehören oftmals zu den Highlights der Ferien und sind unvergessliche Erlebnisse. So auch für ein japanisches Paar. Allerdings im negativen Sinne: Sie speisten letzte Woche in einem römischen Restaurant. Der Schockmoment: Die Rechnung betrug 429,80 Euro für zwei Teller Spaghetti und Mineralwasser. Darin inbegriffen: 80 Euro für den Service. Nachdem der Fall publik wurde, schalteten sich die Behörden ein. Der Besitzer muss nun 5000 Euro Strafe zahlen.

Aber das japanische Paar ist nicht alleine. Wir haben vier weitere dreiste Beispiele zusammengetragen.

Bier und Calamari: 836 Euro

Mykonos gehört seit jeher zu den beliebtesten Feriendestinationen Griechenlands. Der alte Hafen und die pittoreske Strandpromenade lockt Touristen aus der ganzen Welt an. So auch einen Amerikaner aus New York. Gemeinsam mit Bekannten speiste er in einem Strandrestaurant. Als sie nach dem Essen nach der Rechnung verlangten, verschlug es ihnen den Atem: 836 Euro mussten sie für den Spass hinblättern. Und das für ein nach Eigenaussage mittelmässiges Restaurant.

Steaks und Meeresfrüchte: 1100 Euro

Bild: shutterstock

Venedig ist teuer, das sollte man wissen. Aber dieser Fall liess sogar den Bürgermeister der Lagunenstadt eingreifen. Vier Japaner mussten in einem Restaurant in der Nähe des Markusplatzes für Steaks, frittierte Meeresfrüchte und Wasser 1100 Euro bezahlen. Der Fall löste Empörung aus. Der Bürgermeister Luigi Brugnaro kommentierte auf Twitter: «Wenn dieses beschämende Ereignis sich bestätigen sollte, machen wir alles, was möglich ist, um die Verantwortlichen zu bestrafen.»

Mittagessen beim Markusplatz: 526 Euro

Bild: KEYSTONE

Bleiben wir in Venedig, dieses Mal aber direkt am Markusplatz: Im November 2017 kam drei asiatischen Touristen ein Mittagessen teuer zu stehen: 526 Euro wurde ihnen berechnet. Sie fühlten sich vom Besitzer betrogen, da sie kein Italienisch verstanden und die Speisekarte nicht lesen konnten. Der Besitzer zeigte für die Beschwerde wenig Verständnis: «Wer nach Venedig kommt, muss wissen, dass er in Venedig ist und dafür etwas ausgeben muss. Touristen, Ihr seid in Venedig willkommen, doch Ihr müsst ausgeben!», zitierten ihn Medien.

Pizza und Pasta für 60 Euro

Symbolbild.
Symbolbild.Bild: shutterstock

Tatort: Rom. Die Opfer: Ein polnisches Paar. Die 60 Euro für eine Pizza (18 Euro), eine Portion Pasta (30 Euro) und Getränke und Service mögen auf den ersten (Schweizer) Blick nicht unbedingt schockieren. Das Problem war jedoch, dass auf dem Speisekarte-Schild vor dem Café tiefere Preise angeschrieben waren. Bei der Bestellung bekamen die Touristen laut «Welt» dann eine Speisekarte ohne Preisangabe. Da sie es versäumten, vor dem Bestellen nochmals nach den Preisen zu fragen, bezahlten sie die Rechnung. Dieser Trick ist auch aus anderen Ländern bekannt, wie eine kurze Recherche auf Tripadvisor zeigt. Vorsicht also, wenn auf der Karte keine Preise angeschrieben sind! (jaw)

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quelle: shutterstock.com
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65 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Scaros_2
03.10.2019 11:10registriert Juni 2015
Ist mir zum Glück noch nie passiert. Wobei ich muss auch sagen ich lese sehr oft rezessionen und bin generell sehr kritisch beim Essen und lasse mir viel Zeit bei der Suche von Restaurants.

Und auch esse ich garantiet nie in der 1. Reihe bei bekannten Orten sondern gehe lieber in die 3 Querstrasse in ein kleines Restaurant.
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Dr no
03.10.2019 11:37registriert Mai 2018
na ja ein Blick in die Speisekarte hilft. Aber warum bezahlen sie eine solche Rechnung überhaupt ? Warum reklamieren sie nicht vor Ort ? Kein Wirt will eine lautstarke Auseinandersetzung in seinem Restaurant über Abzocke.... Aber bezahlen und zuhause die Faust im Sack machen oder auf Facebook jammern.... ich weiss nicht.
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PrinzessinFantaghirò
03.10.2019 11:17registriert Dezember 2018
Ist völlig daneben. Aber wieso hinterfragt man dies nicht gleich bei/ vor der Bezahlung und postet es erst anschliessend auf FB?
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