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«Bruno Manser – Die Stimme des Regenwalds» mit Sven Schelker

Bruno Manser (Sven Schelker) führt die Strassenblockade der Penan an. bild: Ascot Elite Entertainment Group

Review

Regenwaldschützer Manser im Kino: Die Legende vom heiligen Bruno

Vor bald 20 Jahren verschwand Bruno Manser spurlos im Dschungel von Borneo. Nun lässt ein aufwändiger Spielfilm den Öko-Aktivisten aufleben, mit einem beeindruckenden Hauptdarsteller, tollen Bildern und fragwürdigem Pathos.



Am 25. Mai 2000 vernahm die Welt letztmals ein Lebenszeichen von Bruno Manser. Rund ein Jahr später schrieb die «Weltwoche», es sei absehbar, dass der gebürtige Basler «eines Tages in Lexika über grosse Schweizer aufgeführt wird». Die «Weltwoche» war damals ein anderes Blatt als heute, und Manser hat tatsächlich einen Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz erhalten.

Vergessen hat man ihn nie. Seine Tagebücher wurden in Buchform veröffentlicht, 2007 entstand ein Dokumentarfilm über den charismatischen Regenwaldschützer und Öko-Aktivisten. Nun wurde ein Spielfilm gedreht, der am Donnerstag das Zurich Film Festival (ZFF) eröffnete. «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwalds» ist die aufwändigste Schweizer Produktion seit Jahren.

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Der Trailer zum Film. Video: YouTube/AscotElite

Mansers bewegte Lebensgeschichte ist in der Tat filmreif. Schon früh empfand der 1954 geborene Sohn eines Chemiearbeiters, was man als «Zivilisationsmüdigkeit» beschreiben könnte. Er wurde zum Aussteiger und arbeitete als Senn auf einer Alp in Graubünden. Das aber genügte ihm nicht. Er suchte das unverfälschte Leben im Einklang mit der Natur.

Leben mit den Penan

Fündig wurde Bruno Manser bei den Penan, einer nomadischen indigenen Bevölkerungsgruppe, das im Dschungel von Sarawak lebt, dem malaysischen Teil der Insel Borneo. Hier beginnt auch der Film von Regisseur Niklaus Hilber. Manser (Sven Schelker) lässt sich 1984 mit einem Boot in den Urwald chauffieren. «Du wirst hier sterben», ermahnt ihn der Bootsführer – eine etwas plumper Verweis auf das Ende.

Nach einer längeren Wanderung findet der Schweizer, der mit seiner Blockflöte gegen die Gefahren des Urwalds anspielt, die Penan und wird von ihnen freundlich aufgenommen. Er lernt ihre Sprache, geht mit ihnen auf Wildschweinjagd, wird zum Laki Penan – dem weissen Penan. So weit, so idyllisch. Bis die Zivilisation, der Manser entkommen wollte, ihn jäh einholt.

Kopfgeld von 50'000 Dollar

Die Holzfäller schlagen Schneisen in den Dschungel, ausgerüstet mit Lizenzen der malaysischen Regierung. Sie befriedigen den Hunger der Industrienationen nach billigem Tropenholz und gefährden den Lebensraum der Penan. Bruno Manser lehrt sie den gewaltlosen Widerstand und lässt Blockaden auf den Strassen errichten, auf denen die Baumstämme abtransportiert werden.

«Bruno Manser – Die Stimme des Regenwalds» mit Sven Schelker

Sven Schelker trägt den Film mit vollem Körpereinsatz. bild: Ascot Elite Entertainment Group

Die Blockaden erregen die Aufmerksamkeit der Medien und machen Manser zur Berühmtheit. Sie erregen aber auch den Zorn der Behörden. Im Film versucht ein Vertreter der Regionalregierung von Sarawak, den Schweizer mit 100'000 Dollar zu bestechen. Natürlich lehnt Bruno Manser ab, worauf ein Kopfgeld von 50'000 Dollar ausgesetzt wird und er in den Urwald fliehen muss.

Von Journalist verraten

Sven Schelker («Der Kreis») spielt nicht nur in solchen Szenen mit vollem Körpereinsatz. Er nahm für die Rolle sieben Kilo ab und legte gleichzeitig Muskelmasse zu, um den drahtigen Dschungelbewohner mit Lendenschurz glaubhaft darstellen zu können. Er ist in fast jeder Einstellung zu sehen und trägt den Film über seine Dauer von mehr als zwei Stunden mit beeindruckender Präsenz.

Manser wird schliesslich von einem Journalisten (Matthew Crowley), der ihn anfangs bewunderte, für das Kopfgeld an die Behörden verraten, was laut Regisseur Hilber tatsächlich geschehen sein soll. Der Schweizer springt aus einem fahrenden Auto und entkommt dem Kugelhagel der Polizei, nur um festzustellen, dass die Blockaden der Penan niedergewalzt wurden.

Zunehmend desillusioniert

Diese vermutlich dramatisch zugespitzten Szenen haben einen Beigeschmack von Möchtegern-Hollywood. 1990 kehrte Bruno Manser via Indonesien in die Schweiz zurück. Er hoffte, den Kampf gegen den Import von Tropenholz in Europa besser führen zu können. Trotz einem (fiktiven) Treffen mit UNO-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali blieben die grossen Erfolge aus.

Bruno Manser und Ruth Dreifuss nach einer Strickaktion auf dem Bundesplatz in Bern, 16. Maerz 1993. Manser uebergab Dreifuss einen Regenbogenpullover. Der 1954 in Basel geborene Manser setzt sich seit den 80er-Jahren fuer den Schutz des Urwaldes und der von ihm abhaengigen Urbevoelkerung Malaysias und Borneos ein. Seit dem Jahr 2000 gilt Manser als verschollen. (KEYSTONE/Str)

Der echte Manser (l.) 1993 in Bern mit der damals frisch gewählten Bundesrätin Ruth Dreifuss. Bild: KEYSTONE

Eindringlich zeigt der Film die zunehmende Desillusionierung Mansers und seiner Mitstreiter. Seine spektakulären Aktionen – darunter ein 60-tägiger Hungerstreik vor dem Bundeshaus in Bern – werden nur in Ansätzen gezeigt. Für mehr fehlte wohl das Budget. Weil er alarmierende Botschaften der Penan erhält, entschliesst sich Manser zur Rückkehr nach Malaysia.

Betörende Bilder

Er besucht seine grosse Liebe, die sich von der malaysischen Regierung zu einem sesshaften Leben überreden liess. Schliesslich verschwindet Bruno Manser endgültig im Dschungel. 2005 wird er offiziell für verschollen erklärt. Der Film lässt offen, ob er von der Holzmafia umgebracht und verscharrt wurde, oder ob er der Natur zum Opfer fiel.

Die Dreharbeiten fanden teilweise im indonesischen Teil von Borneo statt, mit Angehörigen der Penan, die den Schweizer noch gekannt hatten. Dies verleiht «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwalds» eine beträchtliche Authentizität. Die teilweise betörenden Bilder tragen mit Schelkers Darstellung dazu bei, dass der Film trotz seiner Länge nie langweilig wird.

Fragwürdige Verklärung

Problemlos ist er trotzdem nicht. Ein Makel ist der Hang zum Ethnokitsch, zur Verklärung der Penan als «edle Wilde». Zur Zerstörung ihres Lebensstils trugen aber nicht nur die Holzfäller bei, sondern auch schwärmerische Idealisten wie Bruno Manser. Im Film wird dies nur ansatzweise hinterfragt. Einzig der korrupte Regierungsbeamte weist Manser auf diesen Widerspruch hin.

Vollends problematisch aber ist die Stilisierung des bebrillten Baslers zu einer Heldenfigur. Auch das ist teilweise belegt, die Penan sahen in ihm offenbar einen Anführer. Bruno Manser selbst mochte den Celebrity-Kult jedoch nie. Er akzeptierte ihn als eine Art notwendiges Übel um der Sache willen, den Kampf gegen die Abholzung des Regenwalds.

Am Ende verirrt sich der Film in ein befremdliches Pathos und eine Art Heiligsprechung, die der echte Manser bestimmt nicht gewollt hätte. Eine eindrucksvolle Gestalt bleibt er so oder so. Sollte der Film die heutigen Generationen für sein Engagement sensibilisieren, hätte er seinen Zweck erfüllt. Denn nach wie vor sind die Penan ein bedrängtes Volk. Nur noch zehn Prozent des ursprünglichen Urwalds auf Sarawak sind erhalten.

«Bruno Manser – Die Stimme des Regenwalds» kommt am 7. November in die Kinos. Für die ZFF-Vorstellungen am 29. September und 5. Oktober gibt es noch Tickets.

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tobi-wan 27.09.2019 23:50
    Highlight Highlight Ich durfte Bruno Manser in meiner Jugend durch einen meiner Lehrer kennenlernen.
    Erinnern tue ich mich noch sehr gut, dass wir etwa 4 Stunden bei ihm waren (geplant waren zwei). Er erzählte so viel über den Regenwald und die Penang. Es war das erste Mal, dass wir mit der Zerstörung des Regenwaldes konfrontiert wurden. Vielleicht ist deshalb soviel hängen geblieben. Oder es war die Leidenschaft von Manser wie er es uns erklärt hat und unsere Fragen beantwortet hat.
  • Amisabi 27.09.2019 11:45
    Highlight Highlight Laki Penan ist nicht gleich weisser Penan. Die Übersetzung von laki ist Mann. Also wurde Bruno einfach nur ein Penan Mann.
    Wieso wird hier das "weiss" betont?
    Das die Penan Bruno in ihrem Stamm aufnahmen zeugt von der grossen Wertschätzumg ihm gegenüber als Mensch, ungeachtet der Herkunft und Hautfarbe.
    Darum finde ich es falsch das er als weisser Penan bezeichnet wird.
    • rodolofo 28.09.2019 09:40
      Highlight Highlight Im philippinischen Tagalog heisst Mann "Lalaki".
      Kunststück, die Filipinos sind auch "Malaien", und so gibt es noch sehr viele andere Verbindungen und Ähnlichkeiten.
  • Kari Baldi 27.09.2019 11:24
    Highlight Highlight Ich habe sein Buch, seine Biographie gelesen. Sie enthält viele Fotos, die er im Regenwald selbst aufgenommen hat. Den Film mit einem Statisten brauche ich nicht. Er war seiner Zeit weit voraus. Er würde bei den Freitags-Demos zuvorderst mit marschieren, da bin ich mir ganz sicher. Schade, dass Bruno nicht mehr unter uns weilt.
  • Danywhere 27.09.2019 10:44
    Highlight Highlight Der Vorwurf, Bruno Manser habe nichts erreicht, ist zynisch. Er gründete den Bruno Manser Fonds, der bis heute viel geleistet hat: Verhinderung eines Staudamms im Regenwald, Offenlegung von korrupten Machenschaften auf Borneo und kürzlich einen Abholzugsstopp in der Nähe eines Naturschutzgebiets, wo Palmölplantagen geplant waren.
  • Neruda 27.09.2019 09:22
    Highlight Highlight Die Schweiz hätte und sollte immer noch viel mehr Druck auf Malaysia machen, um das Verschwinden aufzuklären. Eine Schande, wie wenig Solidarität wir zeigen zu einem unserer mutigsten Mitbürger.
  • rodolofo 27.09.2019 07:50
    Highlight Highlight Letzthin habe ich einen Film geschaut über die konfliktreichen Beziehungen zwischen Indigenen, Siedlern und Holzfällern im Amazonas-Gebiet an der Grenze zwischen Brasilien und Peru.
    Die "Wilden", die den Kontakt mit den Siedlern suchten, waren aufgrund von früheren, traumatischen Vertreibungen äusserst misstrauisch und argwöhnisch.
    Sie wollten aber auch Waffen, Werkzeuge und Kleider, wie die Siedler sie hatten. Also klauten sie diese, was die Siedler gegen sie aufbrachte.
    Ein Kleinkrieg begann mit vielen Opfern auf beiden Seiten.
    Bruno Manser aber konnte das Vertrauen der Penan gewinnen!
  • gerade LIVE dazugeschaltet 27.09.2019 07:40
    Highlight Highlight Er war seiner Zeit voraus.

    Dieser Inhalt auf der BMF-Webseite* gibt zu denken: "Eine der wichtigsten Errungenschaften Bruno Mansers könnte bald Geschichte sein: Der Bundesrat will die Holzdeklarationspflicht klammheimlich abschaffen!"

    *https://www.bmf.ch/de/projekte-und-kampagnen/holzdeklaration-muss-bleiben/
  • Rumbel the Sumbel 27.09.2019 06:47
    Highlight Highlight Das ist einer der den Namen eines Kämpfers gegen Kommerz, Umweltverschmutzung usw. verdient und nicht Greta.
    • Neruda 27.09.2019 09:15
      Highlight Highlight Warum muss man diese zwei gegeneinander ausspielen?
    • Herr Ole 27.09.2019 09:22
      Highlight Highlight Weil es nur einen geben darf?
    • Rumbel the Sumbel 27.09.2019 12:04
      Highlight Highlight Greta ist Kommerz!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 27.09.2019 03:49
    Highlight Highlight Auf dem Bild scheint mir Sven Schelker etwas gross. Bruno Manser war eher klein gewachsen. Bin ihm einmal begegnet, als er in der Magadinoebene mit einem riesigen Rucksack unterwegs war. Wahrscheinlich Gleitschirm. Der Rucksack war fast so gross wie er.
  • InfulänzerAufInstagähn 27.09.2019 00:34
    Highlight Highlight Nun ja, es ist ja ein SPIELfilm... etwas Kitsch und Epos ist da durchaus angebracht... Ansonsten hätte man auch eine umfassende Doku drehen können...
  • DerewigeSchweizer 27.09.2019 00:24
    Highlight Highlight Die Tragik seines Kampfes ist sozusagen eine Metapher für die Situation unserer europäischen Klimaaktivisten:

    Manser versuchte aus seiner Perspektive des 20.Jhdt hier in Europa den Tropenholzkonsum einzudämmen. Aber seit 2000 wird 80% des Tropenholzes in Asien, insb. China, konsumiert. Sein Einsatz hier in Europa war deshalb defacto sinn- und wirkungslos.

    Dasselbe passiert unseren Klimaaktivisten. Solange die Menschen in China und Indien nicht Teil der Klimabewegung werden, ist der ganze Aktivismus hier sinn- und nutzlos.
    Oder wie sagt man so schön: Schaumschlägerei.
    • lily.mcbean 27.09.2019 09:15
      Highlight Highlight So kann man sich natürlich auch aus jeglicher Verantwortung rausreden 🤦‍♀️
    • DerewigeSchweizer 27.09.2019 10:38
      Highlight Highlight ... Man kann sich auch aus der Verantwortung rausreden, indem man "wenigstens etwas" tut.

      Gerade wird der neue Flughafen in Peking eröffnet. Der Spiegel titelt: "China erlebt eine Gründerzeit des fliegens".
      Ob unsere Flugscham ausreicht um das zu kompensieren?

      Und anlässlich der Klimakonferenz meinte der indische Premier zum Westen: "Wenn ihr Klimaschutz wollt, dann müsst ihr das halt bezahlen."
      Bedeutet: In Indien ist Klimawandels kein Thema, sondern eine Marotte des Westens.

      Relative Helden: "Wenn wir wenigstens "etwas" tun, sind wir RELATIV besser als der, der dieses etwas nicht tut."
    • El Vals del Obrero 27.09.2019 10:54
      Highlight Highlight China wird in letzter Zeit immer mehr zur Ausrede für alles.

      Ich glaube nicht, dass er, als er in Asien die Baumtransportstrassen blockierte danach fragte, ob das Holz nun nach China oder Europa geht.

      Ausserdem: logisch man im 20. Jahrhundert die Perspektive des 20. Jahrhunderts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freebee 27.09.2019 00:09
    Highlight Highlight Manser hat mit seinem unermuedlichen Einsatz fuer die Penen und die Urwaelder definitiv einen Eintrsg als historische Schweizer Persoenlichkeit verdient. Schoen, dass sein Wirken in einem etwas epischen Film geehrt wird. Wir sollten stolz auf ihn sein!
  • Skorpion 26.09.2019 23:28
    Highlight Highlight Bruno Manser würde auch nachträglich für seinen mutigen, selbstlosen Einsatz zur Rettung des Lebensraums der Penan, dem bedrohten Regenwald einen Nobelpreis verdienen, aber nein: Eine theatralische, instrumentalisierte Jugendliche, Namens GRETA wird innert Kürze heiliggesprochen und mit dem Alternativen Nobelpreis lediglich Dank Schulstreiks und einigen dramatischen Auftritten für die Rettung des Klimas geehrt!
    Immerhin wird Bruno Mansers grossartiges Wirken den Menschen heute genau zum richtigen Zeitpunkt nachträglich näher gebracht und in Erinnerung gerufen! Grosses Dankeschön!
    • lily.mcbean 27.09.2019 09:18
      Highlight Highlight Greta hat mehr Weltverständnis und Intelligenz als viele "Erwachsene".

      Die Instrumentalisierung von ihr durch die Medien grenzt auch für mich an perversion, es ändert aber nichts daran das sie RECHT hat.

      Es het 12 gschlaga und jetzt muess endlich mol öppis laufa.

      Ein Mädchen zum Feindbild machen ist abartig! Wir sind hier doch in der Schweiz und nicht in Saudi Arabien, bitte.
    • wasps 27.09.2019 12:13
      Highlight Highlight @Skorpion, Manser würde Dir heftig widersprechen. Greta ist fantastisch, sie kam genau zum richtigen Zeitpunkt! Ohne Greta hätten der Ständerat nie ein griffiges CO2 Gesetz beschlossen!
    • Skorpion 27.09.2019 13:55
      Highlight Highlight @wasps -.... vor allem wegen den bevorstehenden Ständerats-Wahlen hat die kleine Kammer so reagiert, meinen Sie nicht auch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aladdin 26.09.2019 23:00
    Highlight Highlight „ Die Legende vom heiligen Bruno“.
    Der Titel gilt dem Film, trifft aber auch den richtigen Bruno Manser. Ich finde diesen Titel in höchstem Masse geschmacklos!
    • wasps 27.09.2019 09:16
      Highlight Highlight Das habe ich auch so empfunden. Auch die Kritik, Manser hätte den Penan geschadet, finde ich zynisch. Klar hat er sie ins Rampenlicht gestellt, aber sicher war das wohlüberlegt aufgrund der ausweglosen Situation bzw. den Wildwestmethoden der Holzindustrie. Aus der warmen Stube lässt es sich leicht kritisieren.
  • G. 26.09.2019 22:56
    Highlight Highlight Ich bin gespannt wie der Film wird ^ ^
  • wasps 26.09.2019 22:53
    Highlight Highlight Höchsten Respekt vor Manser!

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

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