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Platzspitzbaby

Sarah Spale – Schweizer Filmgöttin par excellence. Bild: Ascot Elite

Analyse

Warum die Schweiz Schweizer Filme liebt

Steht etwa mit dem Fichenaffären-Film «Moskau einfach!» schon der nächste helvetische Kinohit am Start? Möglich wär's! Wir haben das Verhalten des Schweizer Publikums mal unter die Lupe genommen. Fragen aber auch: Macht die Schweiz zu viele Filme?



Leute, was ist los? Habt ihr alle von einem Zaubertrank des helvetischen Selbstbewusstseins gekostet? Oder bilde ich mir nur ein, dass die Schweiz mit einer auffallenden Selbstverständlichkeit und irrem Erfolg Schweizer Stoffe in die Kinos spült? Lernt sich da ein Land von einer neuen Seite kennen? Ist es neugierig auf sich selbst und auf Menschen aus Winkeln, die nicht dem Mainstream entsprechen? Der kaputten Junkie-Mutter aus «Platzspitzbaby». Dem durchgeknallten Regenwald-Ritter Bruno Manser.

Doch bevor ich mich wieder dem Phänomen des Schweizer Erfolgsfilms widme, lasst mich ganz schnell und unverhohlen Sarah Spale loben: Was für eine verdammt gute Schauspielerin! Egal ob minimalistisch reduziert und cool wie in «Wilder» oder jenseits jeder Zurechnungsfähigkeit in «Platzspitzbaby». Abseits von Spale ist am aktuellen Schweizer Lieblingsfilm einiges purer Kitsch (bitte, hört auf damit, Kindern imaginäre Freunde an die Hand zu geben!), aber sie ist phänomenal sehenswert. So, genug gelobt.

Wenn es um Schweizer Filme geht, kennt das Schweizer Publikum drei Lieblingsthemen: Historie und reale Schicksale; Literatur-Verfilmungen, insbesondere solche von Kinderbüchern; Komödien. Schauen wir uns einmal an, wer denn da im ersten Fünftel des 21. Jahrhunderts alles so richtig erfolgreich war:

1. Historie & reale Schicksale

Bild

bild: filmcoopi

*Angezeigt wird das Jahr, in dem der Film ins Kino kam, nicht das Produktionsjahr.

Quellen: procinema.ch und Bundesamt für Statistik

2. Literatur-Verfilmungen

Mein Name ist Eugen

Bild: frenetic

3. Komödien

Bild

bild: praesens-film

Die Machart darf dabei ganz konventionell sein, es wird nicht nach grosser Kinokunst gefragt, und das Drehbuch braucht nicht über einen guten Fernsehfilm hinauszugehen. Auch der lange Zeit gefürchtete Stadt-Land-Graben ist hinfällig geworden, die Schönheit der Berge war in den Städten eh schon immer beliebt, und der Schauplatz Zürich ist endlich auch kein Hinderungsgrund mehr für einen Filmerfolg im Landkino.

Wichtig ist die Vertrautheit mit den Stoffen und ihre grundsätzliche Verortbarkeit in historischen, biografischen oder geografischen Zusammenhängen.

Es zählen Erinnerungen an die «Heidi»- oder «Wolkenbruch»-Lektüre oder an den Zürcher Platzspitz, der jahrelang die offene Wunde von Zürich war.

HANDOUT, FILMSTILL -  Heidi (Anuk Steffen) und Geissenpeter (Quirin Agrippi) mit einer Geiss auf der Alp, Szene aus dem Film

Bärli oder Schwändli, der Geissenpeter und das Heidi. Bild: ZODIAC PICTURES

Töchter können ihre Mütter fragen, ob das 1971 mit der Einführung des Frauenstimmrechts wirklich so war wie in «Die göttliche Ordnung». Der kollektive Schmerz über das Ende der Swissair bricht bei «Grounding» noch einmal auf. Väter und Söhne tauschen angesichts der «Achtung, Fertig ...»-Filme ihre RS- und WK-Storys aus, und Grosis träumen bei den «Herbstzeitlosen» von einem dritten Frühling. Es geht um eine Schweiz der Herzen und der Schmerzen. Um Kindheitsglück und komische Erleichterung.

Grundsätzlich gilt: Es muss menscheln. In der Schweiz, diesem Luxusreservat der Reichen, müssen Reiche auf der Leinwand scheitern, sterben oder von surrealer Schrulligkeit sein.

Geliebt werden: angeschlagene Goalies, Junkies, alte Landfrauen, kurlige Polizisten, bünzlige Beamte, jüdische und militärische Jungs mit Mädchensorgen, arme Berg- und andere Kinder. Und: Alle sind weiss und reden Mundart (mit Ausnahme der «Schwarzen Brüder»).

Es könnte gut sein, dass Micha Lewinsky jetzt mit dem Start von «Moskau einfach» noch so ein Hit gelingt. «Moskau einfach» ist erstens «Schweizermacher Reloaded», und kein Schweizer Film wurde bisher öfter im Kino gesehen als Rolf Lyssys «Schweizermacher» aus dem Jahr 1978, nämlich 942'000 Mal.

ZUM 80. GEBURTSTAG DES SCHWEIZER FILMREGISSEURS ROLF LYSSY AM DONNERSTAG, 25. FEBRUAR 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Walo Lueoend (links), Emil Steinberger (mitte) und Rolf Lyssy (rechts) besprechen am 17. Juni 1978 waehrend den Dreharbeiten zu dem Film

Walo Lüönd, Emil und Rolf Lyssy (v.l.) 1978 beim «Schweizermacher»-Dreh. Bild: KEYSTONE

Lyssy erzählte die Geschichte eines Polizisten (Emil), der für die Einbürgerungsbehörde Leute überwacht und sich in eine Tänzerin verliebt. Lewinsky erzählt die Geschichte eines Polizisten (Philippe Graber), der 1989 als Spitzel ins Zürcher Schauspielhaus eingeschleust wird, um vermeintlich linke Machenschaften zu observieren, und sich in eine Schauspielerin verliebt.

Beide Bullen sind von Natur aus mit der Bürokratie verheiratete Biedermänner, aber die Liebe lässt sie locker werden. Und der Bespitzelungsfuror, den so ein Einbürgerungsverfahren der 70er-Jahre in den «Schweizermachern» entfalten konnte, findet sich jetzt sehr schön reproduziert in der Fichenaffäre von «Moskau einfach».

«Moskau einfach»

Philippe Graber als wandelbarer Bulle und sein Boss Mike Müller. Bild: Langfilm

Zweitens hat der Zufall diese Woche für «Moskau einfach» den denkbar besten Teppich zum Start ausgerollt: Cryptoleaks ist passiert. Und Cryptoleaks ist sowas wie die Fichenaffäre in weltgeschichtlicher Dimension. Was 1989 der Schweizer Staatsschutz war, ist heute die CIA. Wer sich für das Thema interessiert, sieht es in «Moskau einfach» quasi in mikrokosmischer Form vorweggenommen. Jedenfalls in der ersten Hälfte. Die ist super. Da sehen wir das ganze komische Blendwerk, das der Staatsschutz auffährt, um zu seinen Erkenntnissen zu gelangen. Der zweite Teil entscheidet sich leider zu sehr für die Liebe.

Trailer zu «Moskau einfach»

abspielen

Video: YouTube/VINCA FILM

Macht die Schweiz zu viele Filme?

Doch wie viele andere Schweizer Filme gibt es eigentlich pro Jahr neben diesen Erfolgsvehikeln? Zehn? Zwanzig? Und wie viele Filme kommen jedes Jahr überhaupt ins Kino? Im Jahr 2018 – da liegen alle Zahlen vor – kamen 507 neue Filme in die Schweizer Kinos, davon waren 89 aus der Schweiz. Und dies waren auch nur 89 aus ingesamt 106. 39 Spiel- und 67 Dokumentarfilme. Im Vergleich: 1970 gab es 22 Schweizer Langfilme, 12 waren Spiel, 10 Dokumentarfilme.

Alle 507 zogen insgesamt 12'090'305 Zuschauerinnen und Zuschauer an, die 89 aus der Schweiz 769'326, wobei 241'157 von ihnen «Wolkenbruch» schauten, der damit allgemein der meistbesuchte Film des Jahres war. Weitere Schweizer Filme folgen mit weitem Abstand, auf Platz zwei «Papa Moll» mit 67'725, auf Platz drei der Dokumentarfilm «#Female Pleasure» mit 39'431 Eintritten (nach 2018 kamen noch viele dazu).

Leidet die Schweiz unter einer Überproduktion? Einer unfokussierten Förderpolitik? Sind wir grössenwahnsinnig? Oder anders gefragt: Wie sieht das in andern Ländern aus? Nehmen wir wieder das Jahr 2018. Da kamen in Deutschland genau 247 deutsche Spiel- und Dokumentarfilme ins Kino. Obwohl Deutschland fast zehn Mal grösser ist als die Schweiz. Im ebenfalls kleinen Dänemark kamen 2018 genau 36 einheimische Spiel- und Dokumentarfilme ins Kino.

Ja, die Schweiz ist grössenwahnsinnig. Unendlich viele Filme haben bei uns unendlich wenig Publikum und weder eine Festival- noch eine Kinokarriere.

Recycling lily

Bruno Cathomas in «Recycling Lily» als überkorrekter Müllinspektor. Bild: C-Films

Deshalb der sehr, sehr, sehr ernst gemeinte Vorschlag: Sucht nach mehr. Sucht nach den Preziosen hinter den Blockbustern. Sie sind da und sie sind super.

Angenommen, «Bruno Manser» hat euch gefallen, so versucht, euch irgendwo «Amateur Teens» von «Manser»-Regisseur Niklaus Hilber zu besorgen. Und wenn euch dort die Schauspielerin Luna Wedler auffällt, so schaut euch «Blue My Mind» von Lisa Brühlmann an.

Und wenn ihr «Platzspitzbaby» mögt, so sucht unbedingt nach «Recycling Lily» von «Platzspitz»/«Wilder»-Regisseur Pierre Monnard. Eine schräge, surreal ausgestattete Komödie, die sich wieder ins urschweizerische Trauma der Überwachungsgesellschaft einfädelt: Ein ultrabiederer Müllinspektor verliebt sich in eine Messie-Frau ... Und dann gräbt einfach weiter. Zum Beispiel bei Monnards welschen Kolleginnen und Kollegen. Oder gönnt euch eine punkige Berner Platte, die zum «Goalie» passt, mit Juri Steinharts «Lasst die Alten sterben». Go for Gold! Es gibt funkelnde Schätze zu heben!

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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • insert_brain_here 16.02.2020 15:20
    Highlight Highlight Ich habe gehofft hier wird „Strähl“ erwähnt, leider nicht. Absolut geiler Film!
  • Reiser 16.02.2020 13:21
    Highlight Highlight Danke für die Tipps in der Kommentarspalte! Ich möchte in dem Fall auch noch einen loswerden: Utopia Blues (2001) von Stefan Haupt; ein ganz tolles Werk!
  • Fairness 15.02.2020 18:37
    Highlight Highlight Gewisse Filme sind nicht schlecht. Aber Wilder ist eine einzige Katastrophe. Und dann wird noch wieder gedreht. Auf unsere Kosten. Mit dem rausgeschmissenen Geld würde SRF besser etwas Gescheiteres anfangen.
  • Varanasi 15.02.2020 09:04
    Highlight Highlight Ganz grossartig fand ich noch:
    „Home“ und „Winterdieb“ von Ursula Meier.
  • felixJongleur 15.02.2020 08:09
    Highlight Highlight Strähl 👊
    • a-minoro 15.02.2020 10:41
      Highlight Highlight legendär! 😁
  • Spooky 15.02.2020 07:36
    Highlight Highlight Schweizer Filme sind dröge.
  • passivreader 14.02.2020 23:56
    Highlight Highlight sollten wir uns nicht grundsätzlich mehr mit den eigenen (und europäischen) produktionen beschäftigen statt immer nur mit dem ewig gleichen hollywood gedöns?
    das die schweizer filme mehr beachtungung finden ist doch super!

    @simonemeier: über eine differenzierte kritik zu ch-filmen würde ich mich sehr freuen! <3
  • Lucida Sans 14.02.2020 22:14
    Highlight Highlight Die einzigen Schweizer Filme, die ich richtig super finde, sind Dokumentarfilme. Ich finde, die Dokumentarfilmer haben's wirklich drauf. Spielfilme und Serien kann ich nicht anschauen. Ich finde sie langatmig, humorlos und absehbar.
  • foreversun82 14.02.2020 22:00
    Highlight Highlight Ich glaube mit dem Schweizer Film verhält es sich wie mit demSchweizer Wein, die Menge ist erstaunlich gross, die Qualität erstaunlich gut und konsumiert wird beides nur innerhalb der Landesgrenzen. 😁
  • Seelenleben 14.02.2020 21:45
    Highlight Highlight Das Sennentuntschi fand ich als allgemeinen Horror Grusel Fan noch voll interessant und sehr gut gespielt
  • willi22 14.02.2020 21:11
    Highlight Highlight Alt aber super finde ich "Das gefrorene Herz". Der Anfang ist zwar schlecht aber danach erkennt man so richtig wie die Schwyzer vor 150-200 Jahren so waren.
  • 90er 14.02.2020 20:58
    Highlight Highlight Ich kann Moskau einfach! sehr empfehlen insbesondere auch hinsichtlich der ganzen Crypto Enthüllungen.
  • grandvlad 14.02.2020 20:29
    Highlight Highlight Schweizerfilme sind einfach sehenswert, auch die schlechten. 🇨🇭 Ist 🇨🇭
  • D. Fuchs 14.02.2020 20:18
    Highlight Highlight @Simone Meier: Die Eintritte im Heimmarkt sind das eine - ebenso interessant aber auch auch die Eintritte, die Schweizer Filme weltweit erreichen. Bsp. > HEIDI bereits über 3 Millionen. > CE QUI TRAVAILLENT 2019 über 175'000 in Frankreich's Kino.
  • Natürlich 14.02.2020 20:02
    Highlight Highlight Ich mag Schweizer Filme einfach!
    Hat halt was „heimeliges“ wenn der Film in der Sprache ist wie einem „de Schnabel gwachse isch“
    Ausserdem gibt es viele gute Schweizer Filme wie ich finde, ein paar meiner Lieblinge sind:

    Der Verdingbub
    Sennentuntschi
    Breakout
    Vitus
    Mein Name ist Eugen
    Achtung fertig Charlie
    HD Läppli
    Snow White
    Nachbeben
    Dr Goali bin ig

    (Reihenfolge ist zufällig und nicht nach Beliebtheit)
  • atorator 14.02.2020 20:00
    Highlight Highlight Schweizer Filme. Ach herrje. Schauspielerisch wie wenn Joko oder Klaas "überrascht" tun und von der Überraschung nichts wissen gehabtwollen. Vom Schweizer Tatort bekomme ich eingewac hsene Zehennägel.

    Aber Geld können wir dafür gut.

    In meinem Nachbarhaus lernen jeden Freitag Schweizer Frauen und Männer um die 50 Samba tanzen. Ich finde es obercool, dass die das machen. Aber es sieht aus, wie wenn da eine Gruppe kollektiv einem epileptischen Anfall hätte. Genau wie an den Ü40-Partys.
  • Füdlifingerfritz 14.02.2020 19:51
    Highlight Highlight Ich schmeisse mal die Unbeliebtheitsmaschine an und sage: ich habe kaum je einen guten Schweizer Film gesehen. Nicht niemals, aber kaum je.
    • Lucida Sans 14.02.2020 21:40
      Highlight Highlight Danke! Ich verstehe den Lobgesang auch nicht. Ätzend, langweilig.
    • Freedoom Fighter 16.02.2020 10:16
      Highlight Highlight Das boot ist voll.
  • TheBee 14.02.2020 19:46
    Highlight Highlight Schweizer Filme finde ich sogar noch schlimmer als Deutsche Filme (paar wenige Ausnahmen bei Komödien). Französische Dramen/Komödien sind dann manchmal ganz ok. Vieleicht liegt es an den gebotenen Genre. Ich mag auch keine deutsche/schweizer Musik. Da hört bei mir die Integration auf. Ich hab euch aber trotzdem lieb.
    • schn wiedr 15.02.2020 07:15
      Highlight Highlight keine sorge, gibt viele schweizer, die schweizer filme nicht mögen. die filme der deutschen sind ja gefühlt nur noch diese sex and crime affentheater mit den immer gleichen schauspielern, ist nicht schwer besser als die zu sein.
  • John Henry Eden 14.02.2020 19:35
    Highlight Highlight Schweizer Filme sind oft sehenswert, wenn die Vorgabe schon bestand. Egal, ob als Geschichte oder Szenario.

    Sind Geschichte und Szenario hingegen original, wird der Film meist katastrophal.
  • Zürcher99 14.02.2020 18:54
    Highlight Highlight also ich finde schweizer filme in der regel eine katastrophe!
    • Ferd Blu 14.02.2020 19:42
      Highlight Highlight Ich ebenfalls, Deutsche Filme sind in der Regel aber ebenfalls schlecht und neue Serien sind absoluter Schrott.
  • kupus@kombajn 14.02.2020 18:36
    Highlight Highlight Ich weiss eigentlich auch nicht weshalb, aber ich liebe CH-Filme, sogar wenn sie schlecht sind. Man sagt mir deshalb schon nach, dass ich es mit der Integration etwas übertreibe.
  • giandalf the grey 14.02.2020 18:35
    Highlight Highlight Aber was wenn wir nicht überproduzieren sondern unterkonsumieren? Wir werden überschwemmt von amerikanischen Produktionen, die den unschlagbaren Vorteil der Verfügbarkeit haben. "Gräbt weiter" steht im Text. Niemand gräbt, wenn ihm ständig anderes ins Gesicht springt. Schweizer Filme sind nie auf Netflix. Selbst als DVD sind sie schwer zu finden, wenn sie nicht Top-Film des Jahres waren. Die Schweiz produziert nicht zu viele Filme, sie gibt ihnen nur keine Plattform.
    • 獅鳥 lionbird 15.02.2020 06:35
      Highlight Highlight https://nzzas.nzz.ch/kultur/schweizer-streamingplattformen-kampf-um-die-nische-netflix-ld.1507599
  • Lebenundlebenlassen 14.02.2020 18:32
    Highlight Highlight Bei mir gehen schweizer Filme irgendwie gar nicht.. sobald diese schweizerdeutsch sind... ist alles immer so jöö.. schaffe es keine fünf Minuten dann muss ich zappen..
    • rönsger 14.02.2020 19:51
      Highlight Highlight @Lebenundlebenlassen: Wenn du mir in "Platzspitzbaby" einen einzigen Jöö-Effekt nennen kannst, kriegst du von mir den goldenen Filmexpertentaler. Wenn nicht, verleihe ich dir die Ignorantenmedaille aus Karton.
  • Raphael Stein 14.02.2020 18:28
    Highlight Highlight Passt. Schaut mal nach Frankreich rüber, Deutschland ist eher weniger aussagekräftig in Sachen einheimischer Produktion.
  • Unicron 14.02.2020 18:21
    Highlight Highlight Vermutlich werde ich ins nirvana gedownvoted dafür, aber ich bin jemand der MINDESTENS 1x im Monat ins Kino geht, aber es käme mir nie in den Sinn mir einen Schweizer Film anzusehen.
    Ich schaue mir Filme immer in Englisch oder im Original an, da passt Schweizerdeutsch einfach nicht rein.
    • Dark Circle 14.02.2020 18:28
      Highlight Highlight Kein Problem! Bei mir ist es zb so, dass ich noch keinen Schweizer Film sah, den ich richtig fand. Am besten gefällt mir nach wie vor Sennentuntschi....
    • bokl 14.02.2020 18:31
      Highlight Highlight "... da passt Schweizerdeutsch einfach nicht rein."

      Was wäre denn die passende Originalsprache für CH-Filme?
    • El Vals del Obrero 14.02.2020 18:37
      Highlight Highlight Bei einem (Deutsch-)CH-Film ist aber Schweizerdeutsch das Original.

      Ansonsten bin ich aber bei dir, ich hasse Synchro.
    Weitere Antworten anzeigen
  • benn 14.02.2020 18:20
    Highlight Highlight Kinohit habe ich was verpasst, haben je mehr als 100k einen schweizer "hit" im kino gesehen?
    • DerRabe 14.02.2020 19:58
      Highlight Highlight wie im artikel eindeutig steht; offensichtlich ja
  • Garp 14.02.2020 18:04
    Highlight Highlight Ok, ich bin Schweizerin, aber nicht die Schweiz. Ich bin kein Fan von Schweizer Filmen. Kann ich mit leben 😁 . Ich mag oft die Beleuchtungen der Schweizer Filme nicht. Viele haben so etwas morbides. Ich versteh alle Dialekte, recht gut, aber die Schweizer nuscheln so in Dialekt oder die Tonspur ist schlecht.
    So viele Filme wirken so depressiv. Komödien sind selten wirklich gut. Aber jeder hat seinen Geschmack. Meiner ists eher selten.
    • redeye70 15.02.2020 04:46
      Highlight Highlight Das mit dem Nuscheln kann ich bestätigen. Gerade letztens Platzspitzbaby geschaut und oft nichts verstanden. Würde ich den Film nochmals schauen dann nur mit Untertiteln.
  • feuseltier 14.02.2020 18:03
    Highlight Highlight Wäre such spannend, einen Film zu drehen, wo die Schweiz arm war & viele dann Söldner Dienst machten & von Könige & Päpste angeheuert wurden& auf den Schlachtfelder erfolgreich dann kämpften & einen Ruf der seines gleichen sucht . ..
  • cyrill.kuechler 14.02.2020 18:00
    Highlight Highlight @Simone Meier Was für ein wunderbar geschriebener Artikel! Ganz allgemein sind Sie eine sehr begabte Journalistin und schreiben tolle Texte. Bitte mehr davon!
  • Ziasper 14.02.2020 17:56
    Highlight Highlight Ich schaue gerne schweizer oder allgemein europäische Filme, da ich den immergleichen Hollywood-trash einfach nicht mehr aushalte.
  • Glenn Quagmire 14.02.2020 17:32
    Highlight Highlight Geniale Schauspielerin! man wird richtig hässig auf diesen elenden Junkie! Und als Rosa die beste Kriminalpolizistin ever im TV!
    • huck 14.02.2020 19:41
      Highlight Highlight Also bitte, bei allem was Recht ist: Sie ist zwar sehr, sehr gut, aber: die Story von Wilder ist dermassen schlecht, das kann auch Rosa (und auch der noch bessere Kägi) nicht retten.

Offen gesagt

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Ab heute sind weitestgehende Lockerungen der Anti-Corona-Massnahmen in Kraft. Es beginnt der Tanz mit dem Virus. Für die Schweiz wird der bevorzugte Stil der Eiertanz sein.

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