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Darum haben Wasserkocher eine Mindestfüllmenge

Darum haben Wasserkocher eine Mindestfüllmenge

Ein Stromspartipp ist es, nur so viel Wasser im Wasserkocher zu erwärmen, wie nötig. Wozu ist die Mindestfüllmenge gut?
27.02.2026, 21:5427.02.2026, 21:54
Jennifer Buchholz / t-online
Ein Artikel von
t-online

Mal eben schnell eine Tasse Tee fürs Wohlbefinden oder eine Fünf-Minuten-Terrine als Snack zubereiten: mit dem Wasserkocher kein Problem. Oft werden hierfür allerdings lediglich 150 bis 200 Milliliter Wasser benötigt – bei den meisten Wasserkochern wiederum beträgt die Mindestfüllmenge 250 Milliliter und mehr. Warum? Und muss man sich daran halten?

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Haushaltsgerät: In nahezu jeder Küche steht ein Wasserkocher.Bild: www.imago-images.de

Mindestfüllmenge nicht ignorieren

Laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und dem Elektrogerätehersteller Philips hat die Mindestfüllmenge beim Wasserkocher einen wichtigen Grund: Wasserkocher sind mit einer automatischen Abschaltfunktion ausgestattet. Diese wird aktiviert, sobald der Sensor eine bestimmte Menge an Wasserdampf wahrnimmt. Wurde zu wenig Wasser in den Wasserkocher gefüllt, entsteht beim Kochen nicht die ausreichende Menge an Wasserdampf, um diesen Mechanismus auszulösen. Die Folge: Die Heizspirale oder -platte heizt weiter, obwohl die Flüssigkeit bereits kocht. Im schlimmsten Fall verkocht das Wasser, das Heizelement überhitzt und geht kaputt.

Wer sich nicht an die Mindestfüllmenge halten möchte, kann auch neben dem Wasserkocher stehen bleiben, warten, bis der Inhalt ausreichend erhitzt ist, und das Gerät dann manuell ausschalten. Alternativ gibt es auch Geräte, die mit einer sogenannten «Boil-dry protection» ausgestattet sind, erklärt Isabelle Stremme von Philips gegenüber t-online. Diese schalten sich auch ohne die Messung einer bestimmten Wasserdampfmenge automatisch ab, wenn die gewünschte Wassertemperatur erreicht wurde.

Heisses Wasser wird von einem Wasserkocher in eine Tasse mit einem Teebeutel gegossen. Berlin, 05.02.2019. Berlin Deutschland *** Hot water is poured from a kettle into a cup with a tea bag Berlin 05  ...
Wer den Stromverbrauch seines Wasserkochers reduzieren möchte, sollte ihn regelmässig entkalken.Bild: www.imago-images.de

Stromspartipps

Wer den Wasserkocher häufig nur zum Kochen von wenigen Millilitern Wasser beispielsweise für eine Tasse Tee nutzt, sollte beim Kauf auf eine geringe Mindestfüllmenge von etwa 250 Millilitern achten, rät der TÜV Süd.

Und: Wer den Stromverbrauch seines Wasserkochers reduzieren möchte, sollte ihn regelmässig entkalken. Dies kann bis zu zehn Prozent Energiekosten sparen.

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Wie viel Wasser sollten wir eigentlich trinken?
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Wie viel Wasser sollten wir eigentlich trinken?

nser Körper besteht zu über 50 Prozent aus Wasser, das unter anderem für die Regulation der Körpertemperatur verantwortlich ist. Damit schützt es den Körper vor Überhitzung. Durch das vermehrte Schwitzen verliert der Körper einen grossen Teil der aufgenommenen Flüssigkeit wieder. Deswegen ist es an Hitzetagen besonders wichtig, viel zu trinken – und dies vor allem auch regelmässig.

Geeignet ist Wasser,ungesüsste Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen. Vermeiden solltest du zuckerhaltige Getränke und Alkohol.

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