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Bundesanwaltschaft untersucht Tod des IKRK-Delegierten in Libyen

Die Bundesanwaltschaft untersucht den Tod eines IKRK-Delegierten in Libyen. Der Schweizer war am 4. Juni von bewaffneten Männern in Sirte im Norden von Libyen in einem Auto aus allernächster Nähe erschossen worden. Das Verfahren gegen Unbekannt wurde am vergangenen Donnerstag eröffnet, wie die Bundesanwaltschaft am Montag mitteilte. Sie ermittelt wegen Mordes in Verbindung mit der Beteiligung respektive Unterstützung einer kriminellen Organisation. Weitere Angaben machte die Bundesanwaltschaft am Montag nicht.

Die Leiche des Getöteten war vergangene Woche in die Schweiz überführt worden, wie die Bundesanwaltschaft weiter mitteilte. Sie wies zudem darauf hin, dass sie gemäss staatsvertraglicher Verpflichtung die im Ausland begangene Tat verfolgen muss. (dwi/sda)



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Max Göldi über seine Zeit als Geisel des Diktators Gaddafi

Mehr als zwei Jahre hielt der Ex-Diktator Muammar Gaddafi Max Göldi und Rachid Hamdani in Libyen als Geiseln fest. Die beiden Schweizer standen im Mittelpunkt der sogenannten Libyen-Affäre. Jetzt hat Göldi ein Buch über seine Zeit in der Gewalt des Gaddafi-Clans geschrieben.

Die Libyen-Affäre, die im Sommer 2008 Fahrt aufnahm, beschäftigte die Schweiz während mehr als zwei Jahren. Muammar Gaddafi, der greise Diktator des Maghreb-Staates, wollte sich für die Verhaftung seines Sohnes Hannibal Gaddafi in Genf im Juli 2008 rächen. Die beiden Schweizer Max Göldi und Rachid Hamdani, die damals in Libyen beruflich tätig waren, gerieten in das «kafkaeske» libysche Justizsystem.

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