Libyen
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epa04763456 Libyan authortities detain 600 people they suspect were trying to cross illegally to Europe, now being held in Tripoli, Libya, 23 May 2015.  The EU approved 18 May plans for the creation of a new naval mission to stem the flow of people trying to cross the Mediterranean, which according to UNHCR have numbered almost 40'000 successfully arriving to Greece, Italy and Malta alone in 2015 while an estimated 2000 have died en route.  EPA/STR

Das sind die 600 Flüchtlinge, die Libyen aufgespürt hat. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Libyen nimmt 600 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa fest



In Libyen sind nach Angaben der Behörden rund 600 Flüchtlinge festgenommen worden, die auf dem Weg nach Europa waren. Die Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern seien am Samstag bei einer Grossrazzia im Raum Tripolis gefasst worden, sagte ein Vertreter des Grenzschutzes.

Die Festgenommenen hätten über das Mittelmeer in die Europäische Union gelangen wollen. Sie seien in Flüchtlingslager in Tripolis gebracht worden.

Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi versinkt Libyen immer tiefer im Chaos. Dieses wird von kriminellen Schleppern ausgenutzt, die am Elend der Flüchtlinge verdienen wollen.

Wie weit wird die EU gehen?

Vor dem Hintergrund der jüngsten Flüchtlingstragödien im Mittelmeer hatten die EU-Aussenminister vor wenigen Tagen das Konzept einer Marinemission gebilligt, mit der gegen Schlepperbanden vorgegangen werden soll. 

Geplant ist unter anderem ein Vorgehen gegen Schlepperboote in internationalen und libyschen Hoheitsgewässern und als mögliche weitere Stufe auch gegen Einrichtungen der Schleuser an Land. Allerdings machen die Europäer das militärische Vorgehen gegen die Schlepperboote von einem UNO-Mandat beziehungsweise dem Einverständnis der libyschen Behörden abhängig. (feb/sda/afp)

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Frankreich will Schlepper auch in libyschen Gewässern jagen

Die europäische Anti-Schlepper-Mission «Sophia» vor der Küste Libyens hat laut Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian nur begrenzte Wirkung. «Wir müssen schnell handeln, um sobald wie möglich in libyschen Gewässern einzuschreiten», forderte der Minister.

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