Luftfahrt
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Twitter-Panne bei US Airways

«Melden Sie sich doch bitte bei diesem ‹Pornobild› für weitere Informationen»



Diese Woche ist keine einfache für den Social-Media-Angestellten der neu fusionierten Fluggesellschaft von American Airlines und US Airways. Zuerst droht ein 14-jähriges Mädchen aus Spass mit einem Terror-Anschlag der American Airlines und dann... ja, dann wurde es bei der US Airways ein wenig schlüpfrig – und für den Social-Media-Angestellten brenzlig.

«Jemand wird ganz sicher gefeuert»

Aber von Anfang an. Twitter-Userin Elle Rafter ist unglücklich, dass sich ihr Inlandsflug in den USA verspätet. Dies teilt die Dame in einem Tweet an die Fluggesellschaft mit.

US Airways antwortet der verärgerten Kundin selbstverständlich. Die Airline mag Verspätungen auch nicht und entschuldigt sich dafür.

Mit dieser Antwort gibt sich Elle Rafter aber nicht zufrieden. Sie schreibt noch einmal: «Ja, es scheint euch wirklich sehr Leid zu tun. So Leid, dass ihr es nicht mal für nötig haltet, auf meine anderen Tweets zu reagieren.»

Die darauf folgende Antwort ist dann, naja, sagen wir es mal so: wenig hilfreich. 

Als Antwort bekommt die Frau einen Link, der sie zum Kundendienst führen soll. Das tut er allerdings nicht. Stattdessen sieht Elle Rafter eine Frau mit gespreizten Beinen und einem Flugzeugmodell dazwischen. Dieses «Versehen» passiert zwei Mal. Bis die Tweets endgültig gelöscht werden.

Die beiden Bilder waren eine ganze Stunde online – genügend Zeit für die Zillion User, Screenshots des Gesprächs zu machen. Wir alle wissen ja: Das Internet vergisst nie. Vor allem nicht, wenn man solche Mitteilungen an über 400'000 Leute verschickt. Diese hatten ihre helle Freude an dem Fail des Tages.

«Die Antwort von AirCanada»

Die Antwort von RyanAir.

Und ein gut gemeinter Ratschlag von «Peyton's Head», man solle sich ein Vorbild an der SouthwestAir nehmen: Eine Frau gehöre auf das Flugzeug und nicht das Flugzeug in eine Frau.

Und was macht die US Airways? Die entschuldigt sich natürlich brav bei ihren Followern. Sie untersucht jetzt den Fall. Was es da auch immer zu untersuchen gibt.

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