Mexiko
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Nach Massaker an Studenten

Ermittler entdecken weitere Massengräber in Mexiko

Iguala police officers stand guard at an area near clandestine graves at Pueblo Viejo, in the outskirts of Iguala, southern Mexican state of Guerrero October 9, 2014. Mexican police killed three trainee teachers, shot another in the head and another in the face, and herded dozens more into police trucks to what investigators fear was a massacre on a remote hillside, survivors of the incident say. On the night of September 26, officers that a state prosecutor says have links to a violent criminal gang in Iguala pursued about 80 members of a nearby teaching college well-known for its left-wing radicalism, witnesses said. Investigators have since found 28 corpses buried in mass graves on a hillside outside Iguala. State security officials believe some of the 43 students still missing since the confrontation are among the victims. REUTERS/Henry Romero (MEXICO - Tags: CRIME LAW EDUCATION POLITICS CIVIL UNREST)

Polizisten sichern den Ort, an dem ein neues Grab entdeckt wurde. Bild: reuters

Nach dem Verschwinden von 43 Studenten im Südwesten Mexikos hat die Polizei weitere vier Verdächtige festgenommen. Sie hätten die Ermittler zu Massengräbern nahe der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero geführt, sagte Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam am Donnerstag.

Ob es sich bei den Toten tatsächlich um die verschleppten Studenten handelt, ist unklar. An verschiedenen Fundorten rund um Iguala arbeiten derzeit rund 40 Forensiker an der Identifizierung der Toten.

Vor rund zwei Wochen waren nach Zusammenstössen zwischen Studenten und der örtlichen Polizei in Iguala Dutzende junge Leute verschwunden. In fünf Massengräbern vor den Toren der Stadt entdeckten die Ermittler bereits 28 zum Teil verbrannte Leichen. Zwei Mitglieder der Verbrecherorganisation «Guerreros Unidos» räumten den Mord an 17 Studenten ein, auch Polizisten sollen in die Tat verwickelt sein. (sda/dpa)



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