MH370
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04390907 Family members of missing Malaysia Airlines Flight MH370 passengers pray at Yonghegong Lama Temple on the six-month anniversary of the disappearance of the plane in Beijing, China, 08 September, 2014. Malaysia Airlines Flight MH370 carrying 239 passengers and crew disappeared on 08 March after taking off from Kuala Lumpur on route to Beijing where about two thirds of those onboard were from China.  EPA/STR CHINA OUT

Sie werden nie erfahren, weshalb ihre Angehörigen sterben mussten. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

MH370 war «Unfall», Vermisste «tot»

Eines der grössten Rätsel der zivilen Luftfahrt bleibt ungelöst

Knapp zehn Monate nach dem Verschwinden von Flug MH370 über dem Indischen Ozean hat Malaysia die unaufgeklärte Tragödie offiziell als «Unfall» eingestuft. Die 239 Menschen an Bord wurden für «tot» erklärt.



Mit «schwerstem Herzen» und «tiefstem Bedauern» erkläre er den Vorfall im Namen der Regierung zum Unfall, sagte der Chef der Luftfahrtbehörde, Azharuddin Abdul Rahman, am Donnerstag im Fernsehen. «Alle 239 Passagiere und Crew-Mitglieder gelten als tot.» Es gebe die Hoffnung, dass die Familien nun die benötigte Hilfe erhalten könnten, insbesondere Entschädigungen.

Wrackteile von Flug MH370 entdeckt?

Angehörige von Vermissten reagierten wütend auf den vermeintlichen Schlussstrich unter das Drama. «Ich glaube, sie lügen», sagte Sarah Bajc, deren Freund Philip Wood in der Unglücksmaschine sass. Es gebe keine Beweise, dass die Maschine tatsächlich abgestürzt sei. Daher könne sie der Regierung nicht glauben. «Es ist unmöglich, die Sache abzuschliessen, bis wir Beweise haben.»

Die Boeing 777 von Malaysia Airlines war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. Seitdem fehlt jede Spur. Zwei Drittel der Passagiere stammten aus China. Der malaysischen Regierung wurde von Beginn an vorgeworfen, unkoordiniert und undurchsichtig bei der Suche nach dem Flugzeug vorzugehen.

Das Verschwinden des Passagierjets bleibt eines der grössten Rätsel der zivilen Luftfahrt. Die inzwischen von Australien geleitete Suche nach Spuren des Flugzeugs ist die teuerste in der Geschichte. (whr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

MH370

«Alright, good night.» Letzter Funkspruch kam vom Kopiloten

Der letzte Funkspruch aus der verschwundenen Malaysia-Airlines-Maschine stammte wahrscheinlich nicht vom Piloten, sondern vom Kopiloten. Das berichtete Airline-Chef Ahmad Jauhari Yahya am Montag. Mit Sicherheit könnten die Experten aber bislang nicht sagen, wer ins Bordmikrofon sprach. 

«Alright, good night», war der letzte Funkspruch von Flug MH370, sagte der Airline-Chef. Er ging um 01.19 Uhr Ortszeit, rund 40 Minuten nach dem Start, an die malaysische Bodenkontrolle. Die Kontrolleure hatten den Piloten kurz zuvor mitgeteilt, dass sie in Kürze vietnamesischen Luftraum erreichen würden. 

Das letzte Signal des Kommunikationssystems ACARS an Bord war um 01.07 Uhr abgesetzt worden. Es hätte eine halbe Stunde später das nächste Signal senden müssen, wurde den Ermittlungen …

Artikel lesen
Link zum Artikel