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Vorwiegend Flüchtlinge aus Syrien und Ägypten

Innerhalb von 24 Stunden sind wieder 3000 Bootsflüchtlinge gerettet worden



epa04186170 An image made available on 30 April 2014 shows migrants being rescued during operation 'Mare Nostrum' in southern Mediterranean sea off the Italian coast, 29 April 2014. The Mare Nostrum (Our Sea) mission started in October following two fatal shipwrecks - one near Lampedusa, Italy's southernmost point, and the other in Maltese waters - in which more than 400 people died.  The Mediterranean boat patrols credited for saving tens of thousands of migrants' lives may have to be stopped, an Italian government official suggested, because they were encouraging more people to embark on dangerous sea crossings.  EPA/GIUSEPPE LAMI

Bootsflüchtlinge, im April aufgegriffen von «Mare Nostrum».  Bild: EPA/ANSA

Die italienische Küstenwache hat erneut tausende Bootsflüchtlinge im Mittelmeer aufgegriffen. Innerhalb von 24 Stunden sind rund 3000 Menschen gerettet worden.

Dies teilte die Marine am Samstag mit. Laut der Zeitung «La Repubblica» stammt der Grossteil der Flüchtlinge aus Syrien und Ägypten.

Allein am Samstag seien 1300 Menschen gerettet worden, teilte die Marine mit. Bereits am Freitag seien mehrere Boote mit 1440 Flüchtlingen aufgebracht worden, unter ihnen 264 Kinder. Vor der Insel Lampedusa nahm die Marine demnach 200 weitere Bootsinsassen an Bord.

Jeden Monat versuchen tausende Menschen, von der nordafrikanischen Küste aus in überladenen und wenig seetüchtigen Booten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Nach Angaben der italienischen Regierung strandeten im Laufe des Jahres bereits 39'000 Flüchtlinge an den Küsten Italiens oder wurden aufgegriffen. Die 2013 registrierte Gesamtzahl von 43'000 Ankünften dürfte damit in diesem Jahr deutlich übertroffen werden.

Bei den Überfahrten kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Eines der schlimmsten Unglücke ereignete sich im Oktober 2013, als vor Lampedusa 366 Flüchtlinge ums Leben kamen. Das überfüllte Boot war in der Nähe der Insel gekentert.

Rom startete danach den Einsatz «Mare Nostrum», bei dem Kriegsschiffe, Drohnen und Helikopter eingesetzt werden, um Flüchtlingsboote ausfindig zu machen und die Insassen zu retten.(sda/afp)

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