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Ellen Andrea Wang bei musig im pflegidach, Muri

Ellen Andrea Wang kennt die perfekte Gefahr

Die norwegische Sängerin und Kontrabassistin Ellen Andrea Wang trat am Sonntagabend in Muri auf. Zusammen mit Andreas Ulvo & Erland Dahlen bezauberte sie die Gäste mit abwechslungsreicher und mitreissender Musik.

Thomas iff*



* Der Autor ist Schüler an der Kanti Wohlen. Im Rahmen ihres Deutschunterrichts verfassen die Schüler auch Konzertberichte, die in die Note einfliessen.

Es ist in der Musikbranche sehr ungewöhnlich, dass ein einzelner Künstler Kontrabass spielt und dazu auch noch singt. Doch genau dadurch kann sich Ellen Andrea Wang abheben. Erst mit 16 Jahren wechselte sie von der Geige zum Kontrabass und dieser Wechsel hat der mittlerweile 28-Jährigen den Erfolg gebracht.

Ellen Andrea Wang: «Holding On»

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Ellen Andrea Wang spielt «Holding On» bei «Musig im Pflegidach», Muri. Video: YouTube/Stephan Diethelm

Nachdem sie lange mit der Indie-Jazz-Band «Pixel» unterwegs war, erschien dieses Jahr ihr Solo-Album «Diving». Die Sängerin schrieb alle Stücke selbst und überrascht mit ihren unterschiedlichen und lebensfreudigen Kompositionen, welche sich zwischen Rock, Gospel, Soul und Singer-Songwriting bewegen.

Abwechslungsreicher Auftritt

Das Suchen nach neuen Melodien und Klängen und die offenkundige Spielfreude führten zu einem vielfältigen Auftritt des Trios. Der melancholische Song «Fjord Ferry», beschreibt beispielsweise das Kindheitsleben der Sängerin im hohen Norden und lässt den Zuhörer in eine kalte Welt eintauchen. Beeindruckende Soloeinlagen am Schlagzeug und Klavier lockerten die Stimmung auf.

Mit «Hymne in Heaven» verlieh die sanfte Stimme der Sängerin, begleitet von tiefen Klängen am Kontrabass, dem Saal eine beruhigende, harmonische Atmosphäre, während der energiegeladene Song «Perfect Danger» das Publikum mitriss. Ellen Andrea Wang gewann 2015 den angesehenen Kronsberger Jazz Award und die UK Music Video Awards.

Ellen Andrea Wang bei «Musig im Pflegidach», Muri

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Ellen Andrea Wang bei musig im pflegidach, Muri
quelle: christoph biegel
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Verabschiedet wurde die norwegische Band mit einer Standing Ovation und tosendem Applaus. Besucherin Cornelia Steiner war begeistert: «Die Ungewissheit, was als nächstes kommt, war für mich faszinierend. Das Trio liess einen immer wieder neue Rhythmen und nicht gekannte Klänge entdecken. Ich hoffe, sie kommen erneut nach Muri.» Mit diesem Wunsch wird sie sicher nicht alleine sein.

Die perfekte Gefahr: Ellen Andrea Wang: «Perfect Danger»

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Video: YouTube/Ellen Andrea Wang

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Eine Mischung aus Jazz und Rock

Zum vierzehnten Mal stand «Forq» auf der «Musig im Pflegidach» – Bühne. Das Instrumentalquartett schaffte es auch dieses Mal, dem Publikum die Sprache zu verschlagen, und das ganz ohne Worte. Gitarrist Chris Mcquee. Bassist Kevin Scott, Drummer Jason «JT» Thomas und Keyboarder Henry Hey überzeugten auch dieses Mal mit ihrem dynamischen Sound und ihrer Vorliebe für die Forschung von Klängen.

Vor rund fünfzehn Jahren war «Forq» zum ersten Mal in Muri anzutreffen. Gründer und Keyboarder Henry Hey sieht «Musig im Pflegidach» schon als zweites Zuhause. Nach dem ersten Lied legte er eine kleine Pause ein und spricht zum Publikum. Mit einem warmherzigen Lächeln und einem «It’s great to be back», begrüsste er die Zuschauer. Das waren auch die einzigen, wenigen Worte an diesem Konzert. «Forq» ist dafür bekannt, ohne grossen Worte die Zuschauer umzuhauen.

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