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Kämpfer des Sahara-Staates Tschad sollen Hunderte Boko-Haram-Krieger getötet haben



Die Armee des Wüsten-Staates Tschad hat nach eigenen Angaben im Norden Nigerias Hunderte Kämpfer der islamistischen Gruppe Boko Haram getötet. Bei den Gefechten seien auch neun eigene Soldaten ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher der Streitkräfte am Mittwoch.

Einheiten aus dem Tschad und Niger hatten in dieser Woche die Aufständischen aus der Stadt Malam Fatori zurückgedrängt. Der Ort war eine der letzten Boko-Haram-Hochburgen an der Grenze zwischen Nigeria und Niger.

Boko Haram will im Nordosten Nigerias einen islamistischen Staat mit besonders strengen religiösen Regeln errichten. Die Gruppe hat bereits Tausende Zivilisten ermordet und macht immer wieder mit Entführungen auf sich aufmerksam. Der neugewählte nigerianische Präsident Muhammadu Buhari hat angekündigt, gegen die Extremisten zu kämpfen. (feb/sda/reu)

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