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Offenbar ist kein Land vor NSA-Spionage gefeit: Nach Deutschland und Frankreich sind jetzt auch USA-Geheimdienstaktivitäten in Brasilien aufgeflogen.  
Offenbar ist kein Land vor NSA-Spionage gefeit: Nach Deutschland und Frankreich sind jetzt auch USA-Geheimdienstaktivitäten in Brasilien aufgeflogen.  Bild: UESLEI MARCELINO/REUTERS

US-Geheimdienstaffäre: NSA hörte Dutzende Telefone der Regierung Brasiliens ab

04.07.2015, 22:31

Der US-Geheimdienst NSA hat nach Informationen der Enthüllungsplattform Wikileaks in Brasilien neben Staatschefin Dilma Rousseff auch hohe Regierungsmitglieder systematisch ausspioniert. Insgesamt seien 29 Telefonnummern abgehört worden.

Die Nummern seien von der Präsidentin, Ministern und Botschaftern Brasiliens benutzt worden. Das geht aus Dokumenten hervor, die am Samstag vom Portal «The Intercept» und dem brasilianischen Fernsehsender GloboNews veröffentlicht wurden.

Die Abhöraktion gegen Rousseff hatte Wikileaks bereits 2013 bekanntgemacht, ohne jedoch das präzise Ausmass der Spionage anzugeben. Die Präsidentin sagte damals einen Staatsbesuch in Washington ab.

Erst am vergangenen Dienstag kamen Rousseff und Obama zu einem Versöhnungstreffen in Washington zusammen. Die neuen Enthüllungen beträfen überwundene Ereignisse, erklärte der brasilianische Regierungssprecher Edinho Silva am Samstag dem Nachrichtenportal G1.

Wikileaks hatte in den vergangenen zwei Wochen mit mehreren Enthüllungen für Aufsehen gesorgt. Nach Informationen der Plattform soll die NSA nicht nur die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, sondern jahrelang weite Teile der deutschen Regierung ausgespäht haben. Zuvor veröffentlichte Wikileaks Unterlagen über NSA-Lauschangriffe auf drei französische Staatspräsidenten. (sda/dpa)

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