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Bild: Ben Zank

Ben Zank

Bei diesem New Yorker müssen Sie zwei Mal hinschauen

Ben Zanks Bilder bahnen sich gerade ihren Weg durch das Internet. watson fragt den 22-Jährigen nach digitalem Ruhm und seine ersten Ausstellung.



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Alles begann vor vier Jahren mit der Pentax vom Dachboden Ihrer Grossmutter. Was kam danach?
Ich habe die folgenden zwei Jahre mit der Kamera herumgespielt, ohne wirklich darin aufzugehen, aber während meiner College-Zeit merkte ich, dass ich das wirklich gerne mache. Ich begann ein 365-Projekt und nahm ein Jahr lang jeden Tag ein Foto von mir auf. Es dauerte eineinhalb Jahre, bis ich fertig war. Das war vor zwei Monaten und ich bin sehr stolz, dass ich durchgehalten habe.

Wie haben Sie dazugelernt?
Ich habe mir die Arbeit vieler Fotografen studiert und mir zahllose Tutorials im Internet angeguckt. Und einfach ganz viel experimentiert. Phlearn ist eine wirklich gute Website, die mir am Anfang oft geholfen hat. Ich bin im Boden versunken, als sie mich letztes Jahr für ein Interview angefragt haben.

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Sie leben in New York. Hatten Sie nie Angst vor der massiven Konkurrenz?
Daran habe ich nie gedacht. Mir ist klar, dass viel Talent in New York lebt, aber wenn ich mich damit vergleichen würde, käme ich nie weiter.

Wann hatten Sie erstmals das Gefühl, als Künstler «ernst genommen» zu werden?
Ich bekomme seit Kurzem Mails von Leuten, die mein Assistent oder Praktikant sein wollen. Auch jetzt gerade, als die Frage aufkam. 

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Ihre Bilder kursieren im Netz. Fragen die Websites sie um eine Freigabe?
Viele der grösseren Websites sind von mir selbst kontaktiert worden und hatten also eine Erlaubnis. Dann gibt es die Websites eine Etage tiefer, die die Bilder nehmen, ohne mich zu kontaktieren. Doch ich glaube fest daran, dass für Fotografen gilt: Jede Darstellung ist eine gute Darstellung.

Was bedeutet das Internet für junge Fotografen?
Es ist ein unglaubliches Werkzeug für Kreative, um ihre Arbeit mit der Gemeinschaft zu teilen. Ich bin sehr dankbar dafür. Wir würden gar nicht miteinander kommunizieren, wenn es das Internet nicht geben würde.

Ihre erste Vernissage steht an. Aufgeregt?
Sehr aufgeregt! Ein Facebook-Fan aus Brooklyn hatte mich kontaktiert: Sie sagte, sie liebe meine Arbeit und wolle mir helfen, eine eigene Ausstellung zu organisieren. Erst war ich skeptisch, aber morgen werde ich in der Galerie meine eigenen Fotografien aufhängen.

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