Panorama
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epa04182288 Russian artist Dimitri Vrubel cleans his painting depicting Soviet leader Leonid Brezhnev kissing his East German counterpart Erich Honecker at the East Side Gallery in Berlin, Germany, 27 April 2014. Several artists along with Berlin residents and tourists cleaned paintings of the 1.3 km long section of the Berlin Wall.  EPA/KAY NIETFELD

Bild: EPA/DPA

Berliner East Side Gallery

Der «Bruderkuss» wird saubergeschrubbt



Säuberungsaktion der besonderen Art: Mit Schwamm und Seife wird der politische «Bruderkuss» in Berlin gereinigt. Seite an Seite haben Künstler und Touristen die Graffiti-Kunstwerke an der East Side Gallery saubergeschrubbt. Mit Schwämmen und Spülmittel in der Hand entfernten rund 150 Helfer unerwünschte Schmierereien auf der ehemaligen Berliner Mauer, sagte Jörg Weber, Sprecher Künstlerinitiative East Side Gallery, am Sonntag. 

Mit der Aktion will die Initiative beim Bezirk für eine professionelle Reinigung des längsten erhaltenen Mauerstücks in Berlin werben. «Das kostet rund 10'000 Euro. Und dabei kommt man weiter als mit Spülmittel», ergänzte Weber.

Artist Dimitry Vrubel (top) and his son Artyom clean Vrubel's

Der Künstler Dimitri Vrubel mit seinem Sohn am Reinigen. Bild: REUTERS/Thomas Peter

Der Künstler Dimitri Vrubel reinigte am Sonntag sein bekanntes Bild «Bruderkuss», das die Gesichter des ehemaligen DDR-Staatschefs Erich Honecker und des einstigen Kreml-Chefs Leonid Breschnew zeigt. 2009 hatte Vrubel das verblichene Kunstwerk aus dem Jahr 1990 neu gemalt.

Das Kunstprojekt East Side Gallery entstand zwischen Februar und September 1990. 118 Künstler aus 21 Ländern schufen 106 Bilder. Teile der Freiluft-Galerie mussten seither allerdings schon Bauprojekten weichen. (kub/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 28.04.2014 05:25
    Highlight Highlight Leider ist die East-Side-Gallery wirklich bereits übel zugesprayt und verliert ihren Reiz. An Ostern schaute ich mir sie an. Eine Reinigung macht Sinn, wen man dieses Stück Mauer halten will. Aber auch der Mut, einige neue Künstler ranzulassen. Zudem könnte es Sinn machen, für aktuelle Grafiti-Kunst einen eigenen Raum (Wände, wie beispielsweise auf dem Teufelsberg) zu schaffen, damit dort mehr Dynamik und ein Erneuerungspunkt entstehen könnte, der mit der umliegenden Bautätigkeit korreliert. Besuchende pilgern noch genügend hin.

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