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Längst vergangener Slang

Miiinchia, das ist ja voll 90er – vor 20 Jahren waren diese Dialoge der absolute Burner

28.02.2014, 22:2215.10.2014, 10:25
«Gömmer go foodä?»
Reto H. Kantonsschüler der Kantonsschule Oerlikon anno 1990 zu seinem Buddy Michi W.
«No husch eis smögä?»
Buddy Michi hat andere Prioritäten
«Häsch Fädä?»
Reto will auch smögen.
«Han grad no en Sack gmuggt vorane.»
Michi konnte sich schon damals keine Zigaretten leisten.
«Minchia, aso schuck!»
Reto kann dafür italienisch, Typus D und so, weisch.  
Zur selben Zeit an einem anderen Ort: Designer Luigi Colani, der Entwerfer der neuen Swissair-Uniformen, posiert im Januar 1990 am Flughafen Zürich Kloten mit von ihm ausstaffierten Piloten und Stewardessen. 
Zur selben Zeit an einem anderen Ort: Designer Luigi Colani, der Entwerfer der neuen Swissair-Uniformen, posiert im Januar 1990 am Flughafen Zürich Kloten mit von ihm ausstaffierten Piloten und Stewardessen. Bild: KEYSTONE
«Chum mer beamed ois no is Billiardino!»
Röfe B. aus Dübendorf, 1990
«Schliifts? Wotsch di ja nu wieder usäschouä?»
Chrigi durchschaut Röfe.
«Easyfisch.»
Röfe schämt sich nicht einmal dafür.
«Du meinsch di zfescht. Schö maison»
Chrigi lässt den eitlen Fatzke stehen.
Zur selben Zeit an einem anderen Ort: Die britische Premierministerin Margaret Thatcher trifft am 20. September 1990 zu einem zweitägigen Arbeitsbesuch in der Schweiz ein. Im von Wattenwyl-Haus in Bern wird sie von den Bundesräten, von links nach rechts, Kaspar Villiger, Rene Felber, Jean-Pascal Delamuraz und Kaspar Villigers bösem Zwilling Arnold Koller emfangen
Zur selben Zeit an einem anderen Ort: Die britische Premierministerin Margaret Thatcher trifft am 20. September 1990 zu einem zweitägigen Arbeitsbesuch in der Schweiz ein. Im von Wattenwyl-Haus in Bern wird sie von den Bundesräten, von links nach rechts, Kaspar Villiger, Rene Felber, Jean-Pascal Delamuraz und Kaspar Villigers bösem Zwilling Arnold Koller emfangenBild: KEYSTONE
«Du bisch so impi!»
Fränzi zu Massi im Jahre 1992, als dieser in einem der wenigen Kreisel des Landes fast den Wagen ihres Vaters schrottet. 
«Möngi!»
Der Secondo kontert korrekt.
«Gorilla Blauarsch.»
Fränzi etwas liebevoller. Dem nigelnagelneuen Opel mit dem frechen Namen «Astra» ist ja nichts passiert. 
«Du bisch en Riiseschuss eh.»
Massi weiss, was «Figas» hören wollen.
Zwei Jahre zuvor: Der erste S-Bahn-Zug fährt mit geladenen Gaesten am 17. Mai 1990 in den neugestalteten Bahnhof Stadelhofen in Zürich ein. 
Zwei Jahre zuvor: Der erste S-Bahn-Zug fährt mit geladenen Gaesten am 17. Mai 1990 in den neugestalteten Bahnhof Stadelhofen in Zürich ein. Bild: KEYSTONE
«Rutsch mal en Schluck, ich wott mülä.»
Nochmals Reto zu Buddy Michi.
«Häsch jetzt dis Zwänzgi glöst?»
Michi, der ohne Geld, interessieren vor allem die Finanzen.
«Logo, du Hirni. Lueg da hanis Rauchi grad vorane no ... shit, nei, voll verhängt. Megapeino.»
Reto zuerst aggressiv, dann niedergeschlagen.
«Hey nei, nix z möttä? Ohni zmöttä chani voll nöd ichrösä.»
Michi zieht mit.
«Tschumplisch zweimal ums Hus, chillsch es nachane au iisi.»
Guter Rat ist manchmal billiger als ein Zwänzgi.
Die ehemalige Bundesraetin Elisabeth Kopp verlässt am 2. Februar 1990 zusammen mit ihrem Ehemann Hans W. Kopp das Bundesstrafgericht in Lausanne, wo sie wegen Amtsgeheimnisverletzung angeklagt ist. Der Prozess ist das juristische Nachspiel der Kopp-Affäre, die 1989 zum Rücktritt der ersten Schweizer Bundesrätin geführt hat. 
Die ehemalige Bundesraetin Elisabeth Kopp verlässt am 2. Februar 1990 zusammen mit ihrem Ehemann Hans W. Kopp das Bundesstrafgericht in Lausanne, wo sie wegen Amtsgeheimnisverletzung angeklagt ist. Der Prozess ist das juristische Nachspiel der Kopp-Affäre, die 1989 zum Rücktritt der ersten Schweizer Bundesrätin geführt hat. Bild: KEYSTONE
«User! Tschäggsch de Pögg?»
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Inzwischen ist «Miiinchia II» erschienen
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