Diese vier Fehler machen wir beim Wäschewaschen
Mal ehrlich: Wäsche waschen ist heute eigentlich ein Kinderspiel. Moderne Maschinen und Waschmittel sind leistungsfähiger denn je. Und trotzdem läuft es bei vielen in der Waschküche nicht optimal.
Warum? Weil wir aus Gewohnheit waschen wie zur Zeit unserer Grosseltern. Und genau dabei passieren die klassischen Fehler, die unnötig hoher Energieverbrauch und Abnutzung der Kleidung verursachen.
Hier sind vier Dinge, die viel von uns falsch machen, und ganz leicht zu ändern sind.
1. Zu heiss waschen
Die meisten waschen aus Gewohnheit Farbiges bei 40 Grad, Unterwäsche und Bettwäsche bei 60 Grad. Das ist heutzutage nicht mehr nötig! Moderne Waschmittel und Maschinen sind so entwickelt, dass sie auch bei 30 Grad zuverlässig reinigen.
Was passiert, wenn du deine Kleidung zu heiss wäschst?
- Farben verblassen schneller
- Textilien nutzen sich stärker ab
- Energieverbrauch steigt spürbar
Unser Tipp: Für Alltagswäsche reichen 30 Grad in den meisten Fällen völlig aus. Vergiss aber nicht, regelmässig das Reinigungsprogramm bei 90 Grad laufen zu lassen. Übrigens: Die Temperatur-Angabe auf dem Etikett ist keine Empfehlung, sondern die Obergrenze. Wenn 40 Grad draufsteht, musst du es also nicht zwingend bei 40 Grad waschen. 30 reicht völlig aus.
2. Waschmittel nach Gefühl dosieren
Hand aufs Herz: Gibst du im Zweifelsfall auch lieber etwas mehr Waschmittel dazu, damit es auch sicher sauber wird? Oder etwas weniger, um Waschmittel zu sparen? Da gibt es ein entscheidendes Problem: Sowohl Über- als auch Unterdosierung schaden deiner Kleidung und der Umwelt.
Was passiert, wenn du das Waschmittel nicht korrekt dosierst?
- Zu viel Waschmittel beschädigt mit der Zeit die Fasern der Kleidungstücke und sie nutzen sich schneller ab.
- Bei zu wenig Waschmittel verlieren die Farben ihre Strahlkraft und wirken blass.
Unser Tipp: Dosierung an Wasserhärte, Verschmutzung und Beladung anpassen. Die Angaben dazu findest du auf der Verpackung des Waschmittels.
3. Maschine nur halbvoll laufen lassen
Manchmal liegt genau das Lieblings-Shirt, das man so gerne anziehen möchte, in der Wäsche oder die Sportkleidung für das nächste Training wartet verschwitzt auf ihren Waschgang. Es gibt viele Gründe, um schnell eine halbvolle Trommel anzuwerfen. Das ist aber leider nicht nur ineffizient, es kann auch deiner Kleidung schaden.
Was passiert, wenn die Maschine bei einem Standard-Baumwollprogramm nur halbvoll läuft?
- Du verschwendest Wasser und Energie
- Deine Kleidung wird beim Waschen überstrapaziert, da sie einer höheren Reibung ausgesetzt ist
- Deine Stromrechnung steigt unnötig
Unser Tipp: Wenn immer möglich, Maschine gut füllen. Aber Achtung: vollstopfen ist auch nicht gut. Die Faustregel besagt: eine Handbreite Platz lassen.
4. Immer das Kurzprogramm verwenden
Viele wollen ihre Wäsche schnell erledigen und wählen dafür das «Kurzprogramm». Das Problem: Dieses Programm ist kein vollwertiger Waschgang, sondern eher ein «Refresh-Modus».
Was passiert, wenn du verschmutzte Wäsche im Kurzprogramm wäschst?
- Waschmittel hat zu wenig Zeit, zu wirken, und die Wäsche wird nicht richtig sauber
- Aufgrund der kurzen Waschzeit können sich Waschmittelrückstände in den Fasern festsetzen
- Schmutz, Schweiss und Gerüche bleiben hängen und die Kleidung riecht schneller wieder muffig
Wähle das richtige Programm: Kurzprogramme sind okay für leicht getragene Kleidung. Wenn du deine Kleidung möglichst ressourcenschonend waschen möchtest, wähle das Eco-Programm. Übrigens: Moderne Maschinen bieten vollwertige Waschprogramme, die deutlich unter einer Stunde dauern. So sparst du Zeit, ohne Kompromisse bei der Leistung.
Kleiner Aufwand, grosse Wirkung
Am Ende sind es kleine Dinge, die den Unterschied machen. Du musst nicht mehr Aufwand betreiben. Es sind die modernen Waschmaschinen, die uns dabei helfen, unsere Kleidung effizient und schonend zu pflegen.
