So schnell kann aus den Ferien ein Notfall werden
Zwei Wochen Malaga, Sonne, Meer, Familienzeit. Die Rückfahrt Richtung Schweiz läuft ruhig, bis es auf der Autobahn bei Lyon plötzlich kracht. Kettenunfall, fünf Fahrzeuge beteiligt.
Darunter auch das Fahrzeug der dreiköpfigen Schweizer Familie. Der Vater und seine sechsjährige Tochter bleiben unverletzt, doch die 28-jährige Mutter spürt starke Schmerzen am Bein.
Noch am Unfallort greift der Vater zum Telefon. Am anderen Ende: die TCS-Notfallzentrale. Case Managerin Lesley-Ann Butan übernimmt.
Der erste Anruf entscheidet alles
«Der erste Kontakt ist entscheidend. In einem einzigen Anruf entsteht das Vertrauen, das die ganze Betreuung prägt – gerade in solchen Momenten», sagt sie. «Den ersten Anruf habe ich als besonders intensiv erlebt: In wenigen Minuten musste Vertrauen aufgebaut werden, während der Vater noch unter Schock stand.»
Während vor Ort noch alles unübersichtlich ist, beginnt Lesley-Ann am anderen Ende der Leitung, die Situation zu ordnen.
Was im Hintergrund passiert
Während die Mutter ins Spital in Lyon gebracht wird, beginnt für Lesley-Ann die eigentliche Arbeit.
Sie klärt erste Informationen, organisiert den Kontakt zum Spital und sorgt dafür, dass die richtigen Personen eingebunden werden. «Sobald wir einen solchen Fall übernehmen, informieren wir sofort unsere Ärzte sowie den für den Fall verantwortliche Tageskoordinator», erklärt Lesley-Ann.
«Zuerst brauchen wir medizinische Informationen, um die Situation richtig einschätzen und die bestmögliche Unterstützung organisieren zu können.»
Der TCS-Arzt nimmt direkt Kontakt mit dem Krankenhaus in Lyon auf. Röntgenbilder und Berichte werden angefordert. Die Diagnose: Beinbruch.
Entscheidung unter Zeitdruck
Die entscheidende Frage steht im Raum: vor Ort behandeln oder zurück in die Schweiz? «Die Entscheidung für eine Rückführung hängt zuerst vom Gesundheitszustand des Patienten ab. Für einen Transport muss die Person stabil sein, die Grundlage ist deshalb immer die medizinische Diagnose.»
Im Hintergrund laufen die Abklärungen weiter. Die medizinischen Unterlagen werden ausgewertet, die Situation laufend neu eingeschätzt.
«Diese werden analysiert, damit wir das Mitglied informieren und die notwendigen logistischen Entscheidungen treffen können», sagt Lesley-Ann. In diesem Fall geht alles schnell. Die Einschätzung ist klar: Die Patientin ist transportfähig.
«Da sich der Unfall nahe der Schweizer Grenze ereignet hat und die Zusammenarbeit mit dem Spital gut funktioniert hat, konnten wir rasch gemeinsam entscheiden, dass eine Rückführung sinnvoll ist.»
Zurück in die Schweiz
Noch am selben Abend wird alles organisiert. Eine TCS-Ambulanz bringt die Patientin nach Genf, für den Vater und die Tochter wird ein separates Fahrzeug bereitgestellt. Auch das beschädigte Fahrzeug der Familie wird später in die Schweiz zurückgeführt.
Am Abend trifft die Familie in Genf ein. Das Spital ist informiert, die Operation eingeplant. «Der Vater war erleichtert, als er merkte, dass sofort alles organisiert wird», sagt Lesley-Ann. «In solchen Situationen möchten viele vor allem eines: so schnell wie möglich zurück in die Schweiz.»
Mehr als nur eine Versicherung
Solche Fälle passieren nicht selten. Jedes Jahr unterstützt der TCS zehntausende Reisende – über 63'000 Menschen erhalten Hilfe, rund 1'300 werden in die Schweiz zurückgeführt.
Dahinter steht ein eingespieltes Netzwerk aus medizinischem Fachpersonal, Case Management und Partnern vor Ort, das im entscheidenden Moment funktioniert.
Für deine nächste Auszeit
Trotz allem, was unterwegs passieren kann, machen Reisen Spass, bieten Erholung und sind genau deshalb so wichtig.
Für deine nächste Reise gibt es aktuell einen Reisebatzä im Wert von 5 x 1’000 Franken zu gewinnen.
Und wenn doch einmal etwas passiert, ist es gut zu wissen, dass der TCS Reiseschutz da ist, wenn man ihn braucht.
Der TCS Reiseschutz unterstützt nicht nur bei medizinischen Notfällen, sondern auch wenn
· eine Reise nicht angetreten werden kann
· eine Rückführung in die Schweiz notwendig wird
· Hilfe bei einer Naturkatastrophe nötig ist
· im Ausland eine Panne passiert
· und in vielen weiteren Situationen Unterstützung gefragt ist
