
QDH: Huber ist aus einem anderem Holz geschnitzt
Liebe Huberquizzer
Ich glaube, meine letzten beiden Intros waren ziemlich okay. Eigentlich wären aller guten Dinge aber drei. Das Sprichwort gibt mir jetzt den Qualitätsdruck, den Sei-originell-Befehl, die Hab-dich-jetzt-nicht-mal-so-Ohrfeige. Das Tor steht quasi offen für den Hattrick – aber alles in mir weigert sich, mich der Order des Sprichworts zu beugen. Nicht euretwegen. Aber einfach, um der dummen Dreierregel eins reinzuwürgen.
Wieso braucht's immer drei?
In vielen Fällen sind zwei komplett ausreichend: Starsky & Hutch, Giacobbo & Müller, Michael Knight und K.I.T.T., Pizza und Bier, Augen, Mann- und Frauschaften bei Fussballspielen … zwei reichen völlig.
Drei hingegen sind komplett überschätzt. Auch dafür gibt es diverse Beispiele: Von den originalen Indiana-Jones-Filmen hätte es wirklich nur zwei gebraucht. Der weltbekannte Dreisatz besteht trotz seines Namens nur aus zwei Rechenschritten. Und «Die drei Fragezeichen» hätten auch ohne Bob funktioniert. Vermutlich sogar noch besser. Inhaltlich. Der Titel wäre selbstverständlich weniger sexy gewesen. Statt «Drei Fragezeichen» wär's dann halt «Ein Fall für Zwei» geworden.
Und damit haben wir «The Bridge» (auch da sind's bloss zwei ErmittlerInnen!) zu unserem kleinen Familienquiz geschlagen. Wir sind auch nur ein Duo. Ich frage, er antwortet. Ich produziere hier drinnen im Büro die Story bis spät in den Freitagabend. Er referiert draussen seit 16 Uhr beim Bier die Jungmannschaft der Redaktion in die Knie. Die Symbiose ist perfekt. Wir würden beide nicht gerne tauschen. Da brauchts niemanden drittes.
Das Leben ist schön. Der heutige Frühlingstag verspricht uns das Blaue vom Himmel. Und wie deine nächste Woche wird, siehst du nach dem Quiz.
QDH #377
Schlägst du unsere hellste Kerze der Redaktion im Quiz? Einfach wird es nicht.
