Raumfahrt
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Raumfahrt

Europäischer Satellit verglüht bei russischer Raumfahrtpanne

A picture taken on May 13, 2014, shows Russian Proton M rocket with the Express-AM4P communication satellite, which crashed today, rising at a launch pad in the Russian leased Kazakhstan's Baikonur cosmodrome. The Proton M rocket carrying the Express-AM4P European-built satellite reported to be worth $29 billion (21 million euros)  fell today back to Earth shortly after liftoff in the latest accident to hit the country's once-proud space industry. AFP PHOTO

Proton-Rakete auf dem Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Bild: AFP

Am kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur hat sich ein verlustreicher Fehlstart ereignet. Eine russische Proton-Rakete mit einem Satelliten an Bord verglühte kurz nach dem Start über China.

Dies teilte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Oleg Ostapenko, am Freitag der Agentur Itar-Tass mit. Die Proton sollte den sechs Tonnen schweren Satelliten «Express-AM4P» aus der Produktion der Airbus-Tochter Astrium ins All bringen.

Ein Triebwerk der Trägerrakete habe in 161 Kilometern Höhe aus noch ungeklärten Gründen ausgesetzt, sagte Ostapenko. Daraufhin habe die Rakete an Höhe verloren und sei verglüht. Die Mission hatte nach russischen Angaben insgesamt 183 Millionen Franken gekostet.

Roskosmos forscht seit Jahren an einem Ersatz für die pannenanfällige Proton, die seit 1965 betrieben wird. Sie gilt als leistungsfähige und preiswerte Alternative zur europäischen Lastenrakete Ariane. (tvr/sda)



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