Schweiz
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SBB-Zugbegleiter klagen wegen des Bombardier-Schüttelzuges über gesundheitliche Probleme. symbolbilder: keystone. montage - watson.

«Bin nudelfertig»: SBB-Personal leidet wegen Schüttelzug unter gesundheitlichen Problemen

Der Bombardier-Schüttelzug der SBB kommt nicht zur Ruhe. Wie watson-Recherchen zeigen, leidet das Zugpersonal wegen der Erschütterungen an gesundheitlichen Problemen. Bereits mussten sich Zugbegleiter dispensieren lassen. Ein Software-Update soll für Stabilisierung sorgen. Auf einer Testfahrt ist davon aber wenig zu spüren.



Kaum fährt der Interregio 13 Zürich – St.Gallen – Chur aus der Perronhalle des Zürcher Hauptbahnhofs, fängt der Zug an zu schütteln. Als der brandneue SBB-«Superzug» FV-Dosto über das Aussersihler Viadukt und die Limmat rollt, beginnen selbst die Sitzlehnen zu vibrieren. Das Oberdeck schaukelt, ruckelt unvermittelt nach links, nach rechts.

Für die Passagiere sind die Vibrationen unangenehm. Richtig leiden aber die SBB-Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter unter dem Schüttelzug, die während ihrer Schichten stundenlang durch die 200 Meter langen Kompositionen gehen müssen.

«Die Knie unserer Mitarbeiter werden durch die Erschütterungen im Bombardier-Doppelstöcker arg in Mitleidenschaft gezogen.»

Jürg Hurni, Gewerkschaft des Verkehrspersonals

«Meine Hüften schmerzen. Ich bin nudelfertig», sagt ein SBB-Kondukteur zum watson-Reporter, als er beim letzten Stopp vor Dienstende aus dem FV-Dosto steigt.

Abfahrt des Fernverkehrs-Doppelstockzugs FV-Dosto im Zuercher Hauptbahnhof am Mittwoch, 1. Mai 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)...

Der FV-Dosto schüttelt besonders bei langsamer Fahrt stark. Bild: KEYSTONE

SBB-Mitarbeiter wegen Knieproblemen dispensiert

Ob am Rücken, an Knien oder Beinen: Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter klagen wegen der Vibrationen im FV-Dosto über gesundheitliche Probleme, wie sie im Gespräch mit watson erklären. «Eine Kollegin musste sich wegen Meniskusproblemen mehrere Wochen vom Bombardier-Doppelstöcker dispensieren lassen», so der SBB-Mitarbeiter weiter.

Dies bestätigt Jürg Hurni von der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) gegenüber watson. «Die Knie unserer Mitarbeiter werden durch die Erschütterungen im Bombardier-Doppelstöcker arg in Mitleidenschaft gezogen». Es seien mehrere Fälle bekannt, bei denen wegen des FV-Dostos beim Personal gesundheitliche Probleme aufgetreten seien. Dies insbesondere, weil die Schläge im Zug sehr unvermittelt aufträten und sich die Mitarbeiter daher – nicht wie in anderen Zugstypen – auf Erschütterungen vorbereiten könnten.

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watson-Reporter Adrian Müller auf Testfahrt mit dem FV-Dosto. bild: watson

Der Zugbegleiter veranschaulicht: Man müsse bei der Schicht im FV-Dosto die Muskeln ständig anspannen, um die Vibrationen und die unnatürliche Neigung des Zuges auszugleichen. «Für mich ist das eine grosse Belastung. Darum schmerzen jetzt meine Hüften.»

Die SBB bestätigen auf Anfrage von watson, dass sie entsprechende Rückmeldungen vom Personal erhalten haben. «Wir nehmen diese Hinweise sehr ernst und haben bereits Massnahmen umgesetzt», so SBB-Sprecherin Sabine Baumgartner. Man könne jedoch derzeit nicht bestätigen, dass die erwähnten Meniskusprobleme mit dem FV-Dosto zusammenhingen. «Die vertieften medizinischen Abklärungen laufen», so die Sprecherin.

Software-Update als Heilsbringer?

Mit ein Grund für die starken Erschütterungen ist die so genannte Wankkompensation, die höhere Kurvengeschwindigkeiten erlaubt. Dies ist eine neuartige Neigetechnik für Doppelstock-Züge, die in den FV-Dosto erstmals eingesetzt wird und den Technikern von Bombardier und der SBB seit Jahren schlaflose Nächte bereitet.

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 6 Jahre Verspätung: Das ist der neue Intercity der SBB

Ein Software-Update soll die Vibrationen verringern. Dieses wurde laut SBB in den letzten Wochen in den Zügen eingespeist. «Es bringt eine deutliche Verbesserung des Fahrkomforts. Die in die Tests mit einbezogenen Kundenbegleiter haben die erzielten Verbesserungen bei einer internen Bewertung bestätigt», so Baumgartner weiter. Es sei das Ziel der SBB, den Fahrkomfort in den FV-Dosto-Zügen für alle Mitfahrenden möglichst rasch weiter zu verbessern.

Davon ist auf der Fahrt des watson-Reporters mit dem Bombardier-Doppelstöcker «Stadt Bern» nach St.Gallen allerdings wenig zu spüren. Als der Reporter aussteigt, ist ihm unwohl, obschon er jeden Tag mit dem Zug von Bern nach Zürich pendelt. Dies allerdings mit dem altbewährten IC2000-Doppelstöcker. «Ich erwarte vom Bombardier-Zug ein ganz anderes Fahrverhalten», betont auch Hurni.

Ebenfalls irritiert über die nimmer endenden Kinderkrankheiten des FV-Dostos ist ein weiterer SBB-Zugbegleiter, der schon über 40 Jahre im Dienst ist. Bei der Einführung des einstöckigen ICN-Neigezuges auf der Jura-Südfusslinie sei es zwar einigen Kollegen anfangs auch unwohl gewesen. «Aber niemals in diesem Ausmass wie bei den neuen Doppelstöcker-Neigezügen.»

Einsatz auf Paradestrecke Bern – Zürich weiter ungewiss

Natürlich ist nicht alles schlecht in den neuen Bombardier-Doppelstöckern. So gefallen das luftige Raumgefühl im Oberdeck und die zahlreichen Abstellmöglichkeiten für Velos und Gepäck. «Ich finde die Glastüren sehr schön. Der Zug gefällt mir, auch wenn er unruhiger ist», so eine SBB-Kundin.

Allerdings ist der Bombardier-Zug immer noch pannenanfällig und weniger zuverlässig als die alten IC2000-Doppelstöcker. Trotz sechs Jahren Verspätung verkehrt der neue SBB-«Superzug» daher bis auf weiteres nur auf Nebenstrecken. Wann der bis 1300 Passagiere fassende FV-Dosto auf der Hauptstrecke Genf – Bern – St.Gallen fährt, steht weiter in den Sternen. Der Betrieb auf der IC1-Linie werde dann aufgenommen, «wenn genügend betriebsstabile Fahrzeuge vorhanden sind», heisst es von den SBB.

Zurück im Zürcher Hauptbahnhof. Auf dem Weg in den Führerstand witzelt der Lokführer mit dem Zugpersonal: «Ich bin gespannt, ob wir heute ankommen». Trotz all den Widrigkeiten haben die SBB-Mitarbeiter ihren Humor noch nicht verloren.

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lichtblau550 13.09.2019 22:49
    Highlight Highlight „Nudelfertig“ geht weit über ein „rechtschaffen müde“ hinaus — und eigentlich gar nicht. Hallo?
  • Meyer Andrej 13.09.2019 21:24
    Highlight Highlight Witzig dieser Zugbegleiter signalisiert die Bereitschaft in Richtung Zugspitze, sehr professionell! Wieso hat der Typ eigentliche eine Schutzbrille an? Chef?
  • Meyer Andrej 13.09.2019 19:20
    Highlight Highlight Wieso hat der Typ eigentlich eine Schutzbrille an? Aja, er ist Prüfungsexperte und muss ein Vorbild sei . Nächste Frage, wieso tragen dann die Reisenden keine Schutzbrille, wenn ja anscheinend ein Aufenthalt beim Zug so gefährlich ist?
  • Läggerli 13.09.2019 16:49
    Highlight Highlight Schade wurden die Imbisswägeli abgeschafft, die SBB könnte mit Cold Packs und ähnlichem in diesen Zügen eine goldene Nase verdienen.
    • Meyer Andrej 13.09.2019 19:21
      Highlight Highlight Diese hat Jeannine Pilloud abgeschafft, nachdem man sie für 15000.- pro Stück kurz vorher gekauft hatte.
  • COLD AS ICE 13.09.2019 15:36
    Highlight Highlight mimimimi........alles jammerlappen. vielleicht sind sie ja einfach dich und haben deshalb knie probleme?!? wann folgt die erste sammelklage? die heutige gesellschaft geht den bach runter....schlimm
    • COLD AS ICE 14.09.2019 13:37
      Highlight Highlight ein bekannter von mir arbeitet als zugbegleiter. zudem kenne ich noich einen lokführer. beide sind der meinung das es nur gejammere ist......
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 13.09.2019 14:59
    Highlight Highlight Ich muss gestehen bin bis jetzt noch nie mit dem Zug gefahren. Begründung: Anschlussverbindung ohne langen Wartezeiten in SG. Wenn die möglichkeit bestand fiel er aus.
  • FischersFritz 13.09.2019 14:44
    Highlight Highlight Im 2019 ist es also das höchste der Gefühle, wenn der neue Zug die technische Zuverlässigkeit der 20-jährigen Vorgänger erreicht? Was für ein Witz...
    • Astrogator 13.09.2019 18:41
      Highlight Highlight Die angestrebte technische Zuverlässigkeit liegt auf dem Niveau der BoBo die in den 60'ern gebaut wurde. Wobei ein Defekt bei der BoBo in der Regel bedeutet, dass die nachgerüstete Klimaanlage im Führerstand defekt ist, also nichts was die Passagiere beeinträchtigt oder den Zug verspätet.
    • Felix Meyer 13.09.2019 22:00
      Highlight Highlight Da die Klimaanlagen in den BoBo andauernd defekt sind, ist in diesem Fall die angestrebte technische Zuverlässigkeit längst erreicht :D .
    • Hillibillyjoe 14.09.2019 14:00
      Highlight Highlight Die einzige klima die im Führerstand anständig funktioniert ist die des 511er...
  • mike2s 13.09.2019 14:23
    Highlight Highlight @Astrogator von wo hast Du Information das die WAKO noch gar nicht eingeschaltet ist?
    • Astrogator 13.09.2019 15:02
      Highlight Highlight Wie praktisch immer, solche Interna kann man in der Eisenbahn-Revue nachlesen 😉
    • Meyer Andrej 13.09.2019 19:25
      Highlight Highlight Also meine Wako war aktiv letzthin, bei den meisten ist sie inaktiv, da sie gestört ist.
  • TanookiStormtrooper 13.09.2019 13:12
    Highlight Highlight Als ich das erste Mal mit diesem Zug fuhr, habe ich mir wegen des geschüttels gleich mal die Schulter angeschlagen und die Wasserflasche flog vom Tischchen. Da habe ich mich schon gefragt, wie sowas nicht im Vorfeld bemerkt wurde...
    Mit diesen Dingern hat man sich auf alle Fälle keinen Gefallen getan (weder SBB noch Bombardier). War nicht gerade die angenehmste Zugfahrt meines Lebens. Das Zugpersonal, welches da den ganzen Tag durchgeschüttelt wird, tut mir wirklich leid.
    • honesty_is_the_key 13.09.2019 19:28
      Highlight Highlight Vielleicht total naiv - aber bevor so ein Ding bestellt wird (dass offensichtlich ziemlich viele Probleme mit sich bringt) - wird das nicht getestet ? Ich meine, billig ist sowas nicht. Und die SBB wird zu 50% aus Steuergelder finanziert. Mich kotzt es echt an dass ich mit meinen Steuergelder etwas mitfinanziere dass so ganz offensichtlich nicht klar durchdacht wurde.
    • Marabamba 13.09.2019 20:44
      Highlight Highlight Du kannst etwas, was neu entwickelt wird nicht vorher testen. Das ist kein Zug ab Stange.
    • Felix Meyer 13.09.2019 21:58
      Highlight Highlight Das würde bedeuten: Zuerst die ganze Entwicklung und den Bau des ersten Prototypen finanzieren, danach testen und wenns nicht gefällt das Geld abschreiben? So ein Zug ist zudem nicht in ein paar Monaten entwickelt und gebaut.
      Bezüglich Steuergelder: Der Fernverkehr ist komplett selbsttragend, der Zug wird also nicht mit Steuergeldern finanziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 13.09.2019 12:16
    Highlight Highlight „Der Bombardier-Schüttelzug der SBB kommt nicht zur Ruhe.“

    Jou. Sonst wäre er ja auch nicht mehr der Schüttelzug.

    🤓
  • joevanbeeck 13.09.2019 11:15
    Highlight Highlight Bombardier-Cocktail, geschüttelt nicht gerührt.
    • Me:ish 13.09.2019 13:40
      Highlight Highlight Power Plate mit Reisefunktion!
  • Yorik2010 13.09.2019 11:04
    Highlight Highlight Das kommt davon, aus Kostengründen werden Aufträge ins Ausland vergeben und am Schluss hat man ein mehrfaches an Folgekosten gemessen am Eingesparten. Eigentlich hätte man in der Schweiz ein fähiges Unternehmen im Zugbau und das Geld würde auch in der Schweiz bleiben!
    • häxxebäse 13.09.2019 12:16
      Highlight Highlight Genau. Man hätte stadler rail damit beauftragen sollen und allenfalls noch experten aus dem ausland holen sollen, für zusätzliches knowhow. Ich hole ja auch keinen gärtner aus spanien für pflanzen in china...
    • Nate Smith 13.09.2019 12:27
      Highlight Highlight Dass in Valencia produziert...
    • Juliet Bravo 13.09.2019 12:33
      Highlight Highlight Er wurde mein ich in Villeneuve (VD) gebaut. Bombardier hat dort eine Produktionsstätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rikens 13.09.2019 10:53
    Highlight Highlight Abgesehen, dass bei Ankunft des Zuges, die Türen stets erst nach 2 Minuten stillstand geöffnet werden. Und alle schauen sich an und sehen ob die anderen Türen sich geöffnet haben. Und dann warten alle wie Sardellen...
    Oh die Türen öffnen sich, doch noch eine Erlösung.
  • Scott 13.09.2019 10:46
    Highlight Highlight Da noch nicht alle Züge von Bombardier ausgeliefert wurden, wäre es wohl sinnvoller die unrühmliche Geschichte sofort zu stoppen und Ersatz bei Stadler zu bestellen.
    • Pisti 13.09.2019 12:28
      Highlight Highlight Vergiss es, man hat ja wegen der verspäteten Lieferung, noch eine oder zwei zusätzlich geschenkt bekommen. 🤦‍♂️
    • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 13.09.2019 12:55
      Highlight Highlight Sie haben wohl keine Ahnung vom öffentlichen beschaffungswesen?
    • Juliet Bravo 13.09.2019 18:17
      Highlight Highlight Und was denkst du, kostet das „sofort zu stoppen und Ersatz bei Stadler zu bestellen“? Denk das mal durch inkl. der weiteren Verzögerung bis zur Inbetriebnahme. Und den dichten SBB-Fahrplan kannst du dann auch gerade in den Kübel werfen.
  • fidget 13.09.2019 10:26
    Highlight Highlight Ich fahre eher selten im Fernverkehr, daher hatte ich erst einmal das zweifelhafte Vergnügen mit einem FV-Dosto zu fahren. Diese Erschütterungen sind echt heftig. Ich habe im Vorfeld schon viel davon gehört, dachte aber immer das wären masslose Übertreibungen. Mit nichten. Es ist unangenehm, wie man im Sitz hin und her geschlagen wird. Da kann ich mir gut vorstellen, dass die Zugbegleiter gesundheitliche Probleme bekommen können.
  • Baum68 13.09.2019 10:07
    Highlight Highlight Es bringt nur eine Zeitbeschränkung etwas.
    Mehr als 2 Std. am Stück sollten es einfach nicht sein.
    Die SBB, wie auch jeder andere Arbeitgeber hat, dass Personal vor körperlichen Schäden nach besten Wissen und Gewissen zu schützen.
    Die einen ist, dass bewusst anderen weniger.
  • joerckel 13.09.2019 09:40
    Highlight Highlight sind vorgesgtern mitd einem solche Zhzg von Chur nach Zürich gefahren und es ist echt peinlich, was in dieser Kisgte alles abläuft, neben dem Schütteln, quetscht und pfeift es un ununterbrochen das Personal, welches ja nichts dafür kann, muss sich dies und jenes anhören. Wann endlich werden dieser Schrott wieder aus dem Verkehr genommen und so verbessert, dass man auch wieder damit einigermassen gut unterwegs sein kann
    • ERNSTlich 13.09.2019 12:39
      Highlight Highlight Haben Sie diese Sätze im Schüttelzug geschrieben?
    • Lichtblau550 13.09.2019 22:07
      Highlight Highlight Das macht die Sätze eben so authentisch.

      Aber auch wenn ich jeweils nur Kurzstrecke fahre und eigentlich nie „Personal“ sehe: Angestellte, die solche Zustände über Stunden aushalten müssen, tun mir schon leid.
  • TheJan1202 13.09.2019 09:30
    Highlight Highlight Also ich versteh es echt nicht, wie ein Zug mit solchen Problemen so lange unterwegs sein kann.
    Vorallem, weil ja ein Plan B da ist, für denn Fall das die Wankkompensation nicht funktioniert.

    Der Plan B wäre, einfach die „normalen“ Drehgestelle einzubauen wie bei einem IC2000 und Bombardier müsste einfach eine Strafe zahlen.
    Aber unsere friedlich denkenden Chefstrategen wollen natürlich niemanden auf die Füsse treten und versuchen es deshalb selber zu lösen.
    • Haihappen 13.09.2019 14:17
      Highlight Highlight M.E. nach ist das weniger einfach als gesagt.

      Bei den IC2000 handelt es sich um normale Wagen, gezogen von einer Lokomotive.

      Der Neue ist ein Triebzug mit verteiltem Antrieb. Was bekannterweise ein Problem ist, da die nötige Technik auf zu engem Raum reingequetscht wurde und deshalb gerne überhitzt...

      Mit einer 1:1-Umrüstung wäre aber ein talseitiger Einsatz auf Bergstrecken möglich, Runterrollen würde wohl schon gehen ;)
  • c_meier 13.09.2019 09:30
    Highlight Highlight kann man die "Wank-Funktion" nicht einfach abstellen per Software? oder ist das technisch gar nicht möglich?
    • Astrogator 13.09.2019 09:39
      Highlight Highlight Die Wankkompensation ist noch gar nicht aktiviert. Sie gilt als äusserst fehleranfällig und man will warten bis der Zug grundsätzlich läuft.
      Intern wird sogar diskutiert die WaKo gar nicht in Betrieb zu nehmen weil wohl auch so der Zug nie zuverlässig laufen wird.
    • Ökonometriker 13.09.2019 10:09
      Highlight Highlight höhö, wank-kompensation
    • Karoon 13.09.2019 11:07
      Highlight Highlight @Ökonometriker: Wegen Beiträgen wie diesen bin ich so gerne auf watson.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marabamba 13.09.2019 09:16
    Highlight Highlight Mir wird’s im ETR und teilweise im ICN schlecht (trotz jahrelanger Konditionierung als Zugbegleiterin...) im FV-Dosto jedoch nicht 🤷‍♀️ Bei langsamen Geschwindigkeiten schüttelt es oben schon ziemlich. Es ist jedoch nicht in jedem Fahrzeug gleich, warum auch immer.
    @Adrian: teste doch das Fahrzeug mit den neuen Radsätzen, dies sollte besser sein.
    • Adrian_Mueller 13.09.2019 09:46
      Highlight Highlight @Marabamba: Ein Versuch wäre es wert. Weisst du, unter welchem Taufnamen der Zug fährt?
    • Hillibillyjoe 13.09.2019 14:28
      Highlight Highlight Meines wissens
      MS Schütteltrauma 1
    • Felix Meyer 13.09.2019 14:37
      Highlight Highlight @Adrian: Das erste Fahrzeug mit dem neuen Radprofil ist meines Wissens der RABe 502 209. Hat noch keinen Taufnamen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat_ 13.09.2019 09:04
    Highlight Highlight Mal eine technische Frage, ich weiss da zu wenig dazu: Nach meinem Wissen ist es eine "aktive" Wankkompensation, kann die bei geringen Tempo nicht einfach inaktiv gesetzt werden, damit es über all die Bahnhofsweichen (wie bspw. im Vorbahnhof Zürich) weniger schüttelt? Bei max 40 km/h sollte das doch möglich sein?
    • Hierundjetzt 13.09.2019 09:36
      Highlight Highlight Das „Neigen“ wurde meines Wissens noch gar nicht aktiviert. Daher fährt der Zug wie auf Schaumgummi, weil ihm die Stabilität fehlt. Plus „lustige“ Software-Probleme.

      Kann man sich nicht ausdenken 🙄
    • Astrogator 13.09.2019 09:40
      Highlight Highlight Die Wankkompensation ist noch gar nicht aktiviert.
  • geissenpetrov 13.09.2019 08:47
    Highlight Highlight Train à Grande Vibration - TGV
  • Carl Carlsson 13.09.2019 08:46
    Highlight Highlight Sechs Jahre Verspätung bei der Auslieferung?

    Dann muss es doch möglich sein, mit dem Geld aus den Konventionalstrafen Bomardier rauszuwerfen und die Verbesserungsarbeiten einer fähigen Unternehmung zu übergeben. Die Züge müssten eh schon lange ohne Zahlung geliefert werden.

    Aha....!! Keine Konventionalstrafen im Kaufvertrag vereinbart! Was für ein Pfeifenhirn hat denn so einen Vertrag unterschrieben?
    • Stan_the_man 13.09.2019 10:22
      Highlight Highlight Die SBB erhalten ein paar Züge gratis...
  • Heini Hemmi 13.09.2019 08:32
    Highlight Highlight Was man heute so alles mit einem Software-Update machen kann, wunderbar! Beim nächsten Platten versuch‘ ich‘s bei meinem Velo auch mal mit einem Software-Update.
    • Magd 13.09.2019 17:44
      Highlight Highlight Mir hat der Freundliche von der Garage so den Wagen geflickt. Truurig
  • LeChef 13.09.2019 08:28
    Highlight Highlight Fairerweise muss man sagen, dass die Strecke Chur-St.Gallen allgemein sehr unruhig ist. Da rüttelt auch der Stadler Zug ziemlich.
    • Baum68 13.09.2019 10:12
      Highlight Highlight Das ist richtig. Jedoch sind 4.5 Std. eine lange Zeit auf diesem Zug.
      Strecke hin oder her.
  • Xiakit 13.09.2019 08:20
    Highlight Highlight Liebe SBB einfach das beste daraus machen und das ganze als Fitnesszug verkaufen, andere zahlen viel Geld für eine halbe Stunde Power Plate.
  • murrayB 13.09.2019 08:07
    Highlight Highlight Nun gut, das heisst es müssen junge Zugbegleiter auf diesen Zügenzeingesetzt werden...

    Die SBB hatte schon immer Probleme den Neigezügen - wieso, dass sie nicht davon weg kommt ist mir ein Rätsel...
    • Marabamba 13.09.2019 09:05
      Highlight Highlight Mit einem Neigezug hast du geringere Fahrzeiten... macht schon Zürich-St. Gallen einiges aus
  • Felix Meyer 13.09.2019 07:53
    Highlight Highlight Die Software-Updates sind nur ein Teil der Lösung. Ein anderer ist ein neues Radprofil. Dieses bringt gemäss Leuten, die bereits mitgefahren sind eine signifikante Besserung. Es ist aber erst bei einem Zug (Nr. 209) aufgebracht.
    Vielleicht wäre es sinnvoll mal noch eine Testfahrt mit diesem Zug zu machen?
  • Alju 13.09.2019 07:43
    Highlight Highlight Ich bin ziemlich verwirrt, da ich schon einige Fahrten im neuen Dosto hinter mir habe und nie Probleme (ausser 1x Verspätung wegen Defekt) feststellen konnte. Die Fahrten waren immer angenehm. 🤔
    Schlimmer finde ich die ICN-Züge und die zürcher Cobratrams.

    Jedenfalls freue ich mich immer, wenn ich einen neuen Dosto „erwische“
    • maylander 13.09.2019 08:13
      Highlight Highlight Ich denke die Seriestreuung ist relativ gross. Von ganz ok bis unakzeptabel habe ich schon alles erlebt. Alles auf der selben Strecke.
      Offensichtlich ist die Feinjustuerung nicht ganz einfach.
    • beautyq 13.09.2019 08:17
      Highlight Highlight Geht mir genauso. Ich weiss nicht, ob man bei den alten Dostos etwas geändert hat oder ob die ebenfalls schon immer so geschaukelt haben. Auf der Strecke St.Gallen - Chur wackelt gar der Thurbo unangenehm obwohl es sich dabei um einen Einstöcker handelt. Und wie angetönt, der alte Dosto auf dieser Strecke wackelt ebenfalls massiv und es stinkt häufig.

      Ich schaue mir viel lieber die Vorteile an. Mehr Sitz, Tische, Abfalleimer, Steckdosen, Toilrtten in jedem Wagen und ein Zug-Restaurant. Freue mich ebenfalls immer über den neuen Zug.
    • who cares? 13.09.2019 08:26
      Highlight Highlight Ich stimme @maylander zu. Manchmal ist es ganz okay, zwar schüttelt es immer noch mehr als bei den anderen Zügen, aber zumindest für die Gäste im ertragbaren Rahmen. Manchmal aber wird man richtig hin und her geworfen. Keine Chance im Zug zu arbeiten, wenn man nicht mal etwas schreiben kann.
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  • Elephant Soup slow cooker recipes 13.09.2019 07:41
    Highlight Highlight Ich fühle mit dem Personal!
    Kürzlich hatte ich mir vorgenommen auf besagter Strecke ein bisschen zu arbeiten und musste nach 10 Minuten den Laptop zuklappen, weil mir kotzschlecht wurde.
    • who cares? 13.09.2019 08:22
      Highlight Highlight Mein Tipp ist, unten zu sitzen. Immer noch unangenehm aber sehr viel besser als oben.
  • THEOne 13.09.2019 07:35
    Highlight Highlight die dinger sind wirklich übel. fahre täglich mit dem teil und halte oben im hb. wenn das ding in den hb rangiert, braucht man gurte zum anschnallen, ist wie autoscooter fahrn da drin und wenn du dann noch stehst, hast du verloren.
    wir mussten uns schon auf der treppe gegenseitig auffangen, sonst wär die vorderfrau unweigerlich runtergesegelt. einer hat sich auch schon am gestänge den kopf verletzt als er vom oberen stock die treppe runterwollte. wenn es sanftes schauckeln wäre, wärs ja nur halb so wild...
    • Lichtblau550 13.09.2019 22:19
      Highlight Highlight @THEOne: Das ist jetzt mal eine anschauliche Beschreibung eines Insiders. Danke.
  • Nama_85 13.09.2019 07:33
    Highlight Highlight Bin erst einmal mit so einem Zug gefahren und hoffe, dass ich den nie mehr erwische. Das Zugpersonal tut mir echt leid. Und für das bezahlen wir dann wieder 10% mehr für die Billette. Die SBB sollte lieber mal wo anders sparen, das hat sie jetzt davon...
  • Skeptischer Optimist 13.09.2019 07:25
    Highlight Highlight Kann das nicht ganz nachvollziehen. Der alte Doppelstöcker ist im Oberdeck auch eine Wackelkiste. Der Dosto ist nicht besser, aber auch nicht schlimmer.
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 13.09.2019 08:59
      Highlight Highlight Aber 20+ Jahre Entwicklung sollten doch irgendwo zu spüren sein, nicht? Kann ja nicht sein, dass der neue Dosto ‚nur‘ genauso gut ist wie der alte.
    • Evan 13.09.2019 09:05
      Highlight Highlight Deine Aussage ist absolut falsch.
    • fidget 13.09.2019 11:16
      Highlight Highlight Die IC2000-Doppelstöcker schaukeln in einem normalen Ausmass, das man sogar als angenehm beschreiben kann. Im FV-Dosto wird man regelrecht im Sitz hin und her geschlagen, was ich als sehr unangenehm empfand. Zum Glück nur ein einziges Mal bisher, da ich wenig Fernverkehr fahre.
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  • Red4 *Miss Vanjie* 13.09.2019 07:24
    Highlight Highlight Ich hab angefangen einen längeren Arbeitsweg anzutretten um diesem Zug auszuweichen, jeden Morgen seekrank anzukommen ist nicht so angenehm. Den Mitarbeitern Gute Besserung.
  • GraveDigger 13.09.2019 07:09
    Highlight Highlight Hmmm.. mit Softwareupdates Probleme beheben.. Das kennen wir doch. Arbeiten die Programmierer sonst bei Bosch oder VW?
    • The Destiny // Team Telegram 13.09.2019 07:56
      Highlight Highlight Du meinst wohl wie bei Boeing.
    • PeteZahad 13.09.2019 07:59
      Highlight Highlight Neigezüge gibt es schon lange. In Zügen hat es viele Sensoren und Steuerungsmotoren die von einer Software gesteuert werden. Softwareupdates sind auch hier nichts ungewöhnliches.
    • GraveDigger 13.09.2019 09:11
      Highlight Highlight @PeteZahad
      Mein "Fahrzeug" ist Euro2-Norm und bringt mich jeden Tag ohne Softwaregebastel zur Arbeit. Analog zu meinem Chefs Skoda Superb der hat viele Sensoren und Steuerungsmotoren die ständig Ärger machen. Komischerweise fährt er damit auch nur zur Arbeit. Du verstehst worauf ich hinaus will? Weniger wär eben manchmal mehr. Bisschen mehr Entwicklung bei der Hardware und weniger Schnickschnack dann müsste man auch nicht mit Softwareupdates die Planungsfehler herausbescheissen. Aber ob Schiene, Strasse oder Flug, Hauptsache viele blinkende Displays für wirklich wichtige "Statusmeldungen"
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  • Sherlock_Holmes 13.09.2019 06:41
    Highlight Highlight «Man könne jedoch derzeit nicht bestätigen, dass die erwähnten Meniskusprobleme mit dem FV-Dosto zusammenhingen.»

    Wieviele MA‘s sind bezüglich des Bombardier Dosto‘s von gesundheitlichen Problemen betroffen?

    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass all jene aus heiterhellem Himmel gleichzeitig unter spezifischen Beschwerden leiden.

    Vielmehr scheint es plausibel, dass je nach persönlicher Disposition der Dienst im Dosto ein wesentlicher auslösender Stress-Faktor ist.

    Die SBB tun gut daran, die Probleme ernst zu nehmen.

    Die grundlegende Misere lässt sich freilich kaum einfach lösen.
    • Astrogator 13.09.2019 07:43
      Highlight Highlight "Vielmehr scheint es plausibel, dass je nach persönlicher Disposition der Dienst im Dosto ein wesentlicher auslösender Stress-Faktor ist."
      In meinem Depot gab es Überlegungen von Kollegen sich in andere Gruppen versetzen zu lassen um den Mistzug nicht fahren zu müssen. Wohl um dem einen Riegel zu schieben werden nun alle Lokführer auf dem Zug ausgebildet. Also irgendwann mal, die Schulung wäre für März geplant gewesen, ein neues Datum gibt es noch nicht.
    • Marabamba 13.09.2019 09:20
      Highlight Highlight @Astrogastor: die Beliebtheit wird aber wohl eher mit der Störungsanfälligkeit zusammen hängen als mit dem Fahrkomfort.
    • Astrogator 13.09.2019 10:29
      Highlight Highlight @maramba: jup
  • redeye70 13.09.2019 06:28
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • tensai 13.09.2019 06:15
    Highlight Highlight War gestern mit einem von Zürich nach Chur unterwegs. Von einer Verbesserung im Bezug auf das Schütteln habe ich auch nichts gemerkdtdhdrtsjlidt. Dafür hatten wir eine Verspätung (aufgrund eines technischen Defekts) von rund 20 Minuten. Au guet.
  • Meyer Andrej 13.09.2019 06:11
    Highlight Highlight Sagte nich Andreas Meyer im Mai, dass die Probleme beseitigt wären. Der Fahrkomfort ist übel, wenn man die Geschwindigkeiten gemäss RADN ausfährt har das wenig mit Fahrkomfort zu tun.
    • maylander 13.09.2019 08:19
      Highlight Highlight Die Züge wurden eigentlich dazu beschafft um in Zukunft nach RADNW zu fahren.

      Für Laien
      RADN gibt in einer Streckentabelle die Höchstgeschwindigkeit je nach Zugsklasse vor.
      N steht für Neigezug
      W steht für Wankkompensation.
      Für den neuen Zug muss also extra eine neue Zugsklasse eingerichtet werden.
    • Astrogator 13.09.2019 09:15
      Highlight Highlight "Wankkompensation.
      Für den neuen Zug muss also extra eine neue Zugsklasse eingerichtet werden."
      Naja, war mal so geplant, bis jetzt ist die Wankkompensation noch bei keinem Zug aktiv und es ist fraglich ob sie kommt. Dann bleibt es bei RADN und die Fahrpläne für die Züge sind Makulatur.

      Bin gespannt ob der ICN nicht doch auf den jetzigen Strecken bleibt trotz weniger Kapazität.
    • maylander 13.09.2019 14:18
      Highlight Highlight @ Astrogator

      Die FV Dosto sind nicht als Ersatz für die ICN gedacht, sonder sollen die IC2000 ersetzten.

      Alles nur um einen Taktknoten in Lausanne zu errichten, obwohl der Bahnhof in Lausanne auch nicht dafür taugt da zu wenig Gleis und nicht ausbaubar.. Das ganze Theater nur weil man zwischen Bern und Lausanne einige Minuten herausholen will. Ansonsten braucht es die Wankkompensation nicht.

      Hoffentlich lernt man nun daraus und wird in Zukunft eher die Streckenbegradigung bauen und die Ausschreibungen für die Züge so machen, dass ein Zug ab Stange die Anforderungen erfüllen kann.
  • RAZZORBACK 13.09.2019 06:03
    Highlight Highlight Ist das nun die Quittung, weil sie nicht die von Stadler Rail genommen haben?
  • neutrino 13.09.2019 05:48
    Highlight Highlight Ich bin ziemlich gelassen gegenüber der SBB, aber der Dosto nervt. Auf meiner täglichen Pendelstrecke (50 min) fährt nun einer. Resultat: viel weniger Sitzplätze (teilweise sitzt man auf der Treppe, vorher gab es immer Platz) und ein Geschüttle (auch zum arbeiten suboptimal).
    • Bazoo 13.09.2019 06:33
      Highlight Highlight Leider muss auch ich fast jeden Tag in dieses schüttelnde Ding sitzen um zur Arbeit zu kommen.
      Gebe ihnen Recht. Zu wenig Sitzplätze in Stosszeiten, null Fahrkomfort und teilweise Sinnlos runter gekühlt. Von wegen nur 5 Grad weniger als die Aussentemperatur.
      Bei dem nervigen Geschüttel kann auch kein Mensch arbeiten.
      Habe schon aus Versehen die falsche Person angerufen weil ich auf den falschen Namen getippt habe durch das Geschüttle😂
    • Glenn Quagmire 13.09.2019 06:37
      Highlight Highlight 1‘300 Plätze = weniger Sitzplätze? Wo fährst du denn?

      Bezüglich Platz und Komfort ist dieser Zug super, mich nerven eher die fast täglichen Verspätungen....und dass man beim Aufstehen leicht den Kopf am Gepäckfach anschlägt.
    • bebby 13.09.2019 06:45
      Highlight Highlight Jüngst bin ich auch in den Genuss dieses Zugs gekommen, als Ersatzzug.
      Das Fahrfeeling im 1. Stock entspricht dem auf Hoher See. Damit spart man sich die Kreuzfahrt :-)
      Mir ist es ein Rätsel, dass die SBB solche Wagen überhaupt akzeptiert konnte.

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