Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Arbeitsabläufe der Zugbegleiter sind laut den SBB sicher. Allerdings wurden bisher fünf Türen mit defektem Einklemmschutz entdeckt.

«Ich habe keine Angst vor den Türen», sagt Stefan Spörri, Chef Zugbegleiter SBB. Bild: KEYSTONE

86 Passagiere eingeklemmt – die wichtigsten Antworten zum Türen-Problem der SBB

Nach dem tragischen Tod des eingeklemmten SBB-Zugbegleiters haben die SBB fünf weitere defekte Türen entdeckt. Kommt es nun zum Grounding des betroffenen Zugtyps? Das musst du wissen.



Ein Zugbegleiter stirbt, weil er von einer defekten Türe eingeklemmt und kilometerweit mitgeschleift wird. Der tragische Unfall in Baden AG vom 4. August hat die SBB aufgerüttelt.

Eine Taskforce sucht fieberhaft nach der Unglücksursache und weiteren defekten Türen. Derzeit unterziehen Spezialisten sämtliche 496 Fahrzeuge des Typs «Einheitswagen EW4» einer Sonderkontrolle. Rund 50 Fahrzeuge sind bereits durchgecheckt worden. Resultat: Bei fünf weiteren Türen wurden «sicherheitsrelevante Fehler» festgestellt, wie die SBB am Mittwochmorgen an einer Medienorientierung mitteilten. In einem bestimmten Betriebsmodus reagiert der Einklemmschutz weniger sensibel als vorgesehen.

«Wenn die Türe verriegelt, hat man keine Chance, etwas herauszubekommen», erklärte ein SBB-Verantwortlicher vor Ort.

Wie viele Passagiere wurden von Türen eingeklemmt?

Andreas Passannante, Instandhaltungstechniker SBB, praesentiert den Einklemmschutz anlaesslich eines Point de Presse zur Sicherheit von Zugtueren nach einem toedlichem Unfall eines Chef-Kundenbegleiters am 4. August, aufgenommen am Mittwoch 14. August 2019 in der SBB Serviceanlage Herdern in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Andreas Passannante, Instandhaltungstechniker der SBB, präsentiert den Einklemmschutz einer Türe. Bild: KEYSTONE

Videobericht aus der SBB-Wartungshalle:

Video: srf/SDA SRF

Pro Tag verkehren auf dem SBB-Netz über 10'000 Züge und transportieren dabei 1,25 Millionen Passagiere.

Wird der EW4 aus dem Verkehr gezogen?

Ein Zug steht anlaesslich eines Point de Presse zur Sicherheit von Zugtueren nach einem toedlichem Unfall eines Chef-Kundenbegleiters am 4. August, aufgenommen am Mittwoch 14. August 2019 in der SBB Serviceanlage Herdern in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Komposition vom Typ EW4 wird in der Serviceanlage Zürich-Herdern durchgecheckt. Bild: KEYSTONE

Die Taskforce der SBB überprüft derzeit täglich, ob die EW4 weiter durch die Schweiz fahren dürfen. «Nach dem jetzigen Wissensstand besteht keine erhöhte Gefahr, weder für Reisende noch für das Personal», so Hadorn. Darum sei es derzeit nicht nötig, die EW ausser Betrieb zu nehmen.

Nichtsdestotrotz arbeitet die SBB hinter den Kulissen an Szenarien, in welchen der Zugbetrieb ohne EW4 durchgeführt werden müsste.

Ein Grounding des EW4 hätte massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Derzeit zählt die EW4-Flotte 496 Wagen und bildet damit ein Rückgrat des Fernverkehrs. Nach aktueller SBB-Planung stehen die EW4 bis in die 2030er Jahre im Einsatz. Die Fahrzeuge wurden zwischen 1981 und 1992 gebaut und sind nach 20 Jahren einem so genannten «Refit» unterzogen worden.

Wie laufen die Kontrollen genau ab?

Bild

Ein SBB-Techniker überprüft den Schliessmechanismus der Zugtüre. bild: Watson

In der Serviceanlage Herdern in Zürich-West demonstrierten SBB-Mitarbeiter, wie die Türen der EW4 kontrolliert werden.

Andreas Passannante, Instandhaltungstechniker SBB, praesentiert den Einklemmschutz anlaesslich eines Point de Presse zur Sicherheit von Zugtueren nach einem toedlichem Unfall eines Chef-Kundenbegleiters am 4. August, aufgenommen am Mittwoch 14. August 2019 in der SBB Serviceanlage Herdern in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Zusätzlich zu den normalen Kontrollen unterzieht die SBB alle EW4 einer Sonderkontrolle. Dort wird insbesondere der Klemmschutzgummi unter die Lupe genommen, wo Defekte auftraten.

Bis Anfang Oktober werden alle Türen der Einheitswagen überprüft.

Wie fühlen sich die SBB-Zugbegleiter?

Die Arbeitsabläufe der Zugbegleiter sind laut den SBB sicher. Allerdings wurden bisher fünf Türen mit defektem Einklemmschutz entdeckt.

Stefan Spörri, Chef-Zugbegleiter SBB. Bild: KEYSTONE

Nach dem tödlichen Unfall in Baden sind die Zugbegleiter stark verunsichert, wie die SBB-Verantwortlichen einräumten.

«Der Todesfall hat mich tief betroffen gemacht», sagt Stefan Spörri, Chef-Zugbegleiter der SBB. Er vertraue jedoch weiterhin in die bewährte Schliesstechnik der Türen. «Ich habe jetzt nicht plötzlich Schiss, wenn ich in den Zug steige.» In seiner langen SBB-Karriere habe er bei der Türschliessung noch nie einen heiklen Moment erlebt.

«Der EW4 ist sogar mein Lieblingszug. Denn bei diesen Kompositionen gibt es am wenigsten Störungen.»

Anders sieht es die Eisenbahnergewerkschaft SEV: «Wenn das Risiko besteht, dass sich der Unfall wiederholen könnte, müssen alle Züge dieses Typs aus dem Verkehr gezogen werden», sagte SEV-Vizepräsident Manuel Avallone nach dem Unfall.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Städte, die du ab Zürich mit dem Nachtzug erreichst

Die SBB renoviert die Züge aus den 90ern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

43
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Christian Lehner 15.08.2019 10:23
    Highlight Highlight Ich habe vor vielen Jahren an diesem Wagentyp an den Türen Revisionen durchgeführt. Die Türgummis sind hohl und ein Druckmesssystem, das die Türe beim Überschreiten einer Schwelle wieder öffnet. Natürlich funktioniert das nicht mehr, wenn der Türgummi ein Loch hat oder brüchig ist. Dies passiert relativ oft und wird erst festgestellt, wenn die Tür vom Servicepersonla geprüft wird. Die Einstellung muss auch so gewählt sein, dass ein leichtes Zusammendrücken des Gummis beim schliessen der Tür noch nicht reagiert, sonst liesse sich die Tür nicht mehr schliessen.
  • Michael85 15.08.2019 09:42
    Highlight Highlight Ein Grounding der EW-IV Flotte ist unwahrscheinlich.

    Bis die Twindexx Flotte im Regelbetrieb ist bilden die knapp 500 EW-IV zusammen mit den IC2000 das Rückgrat des nationalen Fernverkehrs.

    EIn Einklemmschutz muss technisch bedingt auf den letzten paar cm ausschalten, sonst rastet die Tür nie ein. Dies richtig einzustellen ist eine gewisse Herausforderung. Ob ein Schuh breit als Testmass da vernünftig ist... Aber da werden nun sicher neue Richtlinien definiert. Das mediale Rumgehacke auf den sonst sehr zuverlässigen Wagen ohne techn. Hintergrundwissen füllt nur das Sommerloch, sonst nix.
  • The Snitcher 15.08.2019 06:38
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob dies bereits behandelt wurde, aber wieso wurde nicht die Notbremse gezogen als der Zug sich in Bewegung gesetzt hat?

    • Fírnen 15.08.2019 08:06
      Highlight Highlight Weils es niemand der Personen im Zug bemerkt hat.
    • P. Meier 15.08.2019 08:37
      Highlight Highlight Der Vorfall wurde nach meinem Wissen weder im Zug, noch auf dem Perron bemerkt.
  • giguu 15.08.2019 05:58
    Highlight Highlight Bitte nicht die Zusatz EW4 Wagen von den Doppelstock Intercitys nehmen 😭. Ich geniesse es jeden Tag nicht in diese dunkeln, engen Doppelstock Züge einsteigen zu müssen!
  • Roeger 14.08.2019 22:33
    Highlight Highlight Als Pendler frag ich mich halt, warum niemand den Prozess bei der Abfertigung hinterfragt. Nach meinem Verständnis schliesst der Zugchef erst alle anderen Türen per Schlüssel-Schalter bei seiner Tür, steigt ein und schliesst dann die eigene Tür. Wie kann man sich da einklemmen?
    • Marabamba 15.08.2019 22:19
      Highlight Highlight Weil gewisse Türen beim EW IV ebenfalls zugehen beim Betätigen des Schliessbefehls. Bei diesem Unfall sind drei Dinge zusammengekommen: die eigene Tür schlioss selbstständig, der Klemmschutz funktionierte nicht, die Türlampe löschte obwohl die Tür nicht ganz zu war
  • RobertQWEC 14.08.2019 21:28
    Highlight Highlight "Wenn das Risiko besteht, dass sich der Unfall wiederholen könnte, müssen alle Züge dieses Typs aus dem Verkehr gezogen werden." Sorry, was für eine dämliche Aussage... Mit der Begründung müsste man ALLE Verkehrsmittel lahmlegen, die Türen haben. Ich verstehe die Tragik dahinter schon und man soll sicherlich nach Lösungen suchen, aber die Dampfhammer-Methode ist viel zu radikal. Hätte man dem Typen 1 Woche vorher gesagt, dass sowas passieren könnte, hätte es ihn vermutlich nicht ansatzweise interessiert (reine Vermutung).
    • dan2016 15.08.2019 06:44
      Highlight Highlight nun, beim neuen Rollmaterial macht der Türschliessmechanismus bei weitem den grössten Ärger (und Pannen) aus. Bis vor einer Woche war die Pressemeinung 'früher war alles besser'... beispielsweise bei den EWIV....
  • tolgito 14.08.2019 18:53
    Highlight Highlight Die Ende 80er anfangs 90er Jahre angeschaffte Flotte umfasst 493 Waggons mit rund 990 Türen. Bisher haben die Techniker 364 Türen untersucht. Dabei entdeckten sie fünf Türen mit defektem Einklemmschutz.
  • El Vals del Obrero 14.08.2019 18:25
    Highlight Highlight Da lobe ich doch das System, dass ich im Portugalurlaub in den 90er-Jahren sah: sämtliche Türen bleiben auch während voller Fahrt im Schnellzug komplett geöffnet, damit mehr Luft rein kommt. Vielleicht fiel mal einer raus, aber einklemmen konnte sich niemand.
    • zombie woof 14.08.2019 18:45
      Highlight Highlight Naja, kann immer etwas passieren wenn man auf Reisen ist
    • Bündn0r 14.08.2019 19:41
      Highlight Highlight Indien könnte auch als Vorbild dienen: Die Raucherterassen auf den Balkonen und dem Dach gehören endlich geöffnet.
      Erst recht nachdem die Bahnhöfe nun alle Nichtraucherbereiche werden.
      Benutzer Bild
  • Damuck 14.08.2019 17:59
    Highlight Highlight Ja, manchmal laufts dumm... da kannst du nur hoffen, dass die Tür wieder auf der richtigen Seite aufgeht.
    Benutzer Bild
    • Schellenursli 14.08.2019 23:43
      Highlight Highlight 😁 oder du suchst den Zugbegleiter
  • Gummibär 14.08.2019 17:47
    Highlight Highlight - 5 von 50 = 10% der bisher geprüften Züge weisen «sicherheitsrelevante Fehler» auf.
    - Jedes Jahr 20 Fälle bei denen Passagiere oder Personal mit Verletzungsfolge eingeklemmt wurden.
    - «Nach dem jetzigen Wissensstand besteht keine erhöhte Gefahr, weder für Reisende noch für das Personal»

    Frage: Wie viele Leute muss es einklemmen, bis der Wissensstand von einer leicht erhöhten Gefahr ausgeht ?
  • Ozaki 8 14.08.2019 17:16
    Highlight Highlight Schade, dass jemand sterben musste, bis die SBB endlich aktiv wird!! Schade!!!
    • HPOfficejet3650 15.08.2019 06:16
      Highlight Highlight diese Passiv aggressiven Kommentare lese ich vor allem bei anderen Zeitungen. Muss das sein?
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.08.2019 16:49
    Highlight Highlight Als Passagier ist mir der "EW4" der liebste. Da hat man wenigstens noch Platz. Auch mal für Koffer oder anderes Gepäck. Deshalb fände ich ein grounding schade. Aber natürlich, Sicherheit geht vor.
    • Gian B. 14.08.2019 17:19
      Highlight Highlight Der EW4 ist auch mein Lieblingswagen bei den SBB. Bequem, ruhiger Lauf usw. So tragisch wie der Unfall auch war, reicht die Sonderkontrolle dieser Türen durch die SBB Werkstätten aus. Auch die schärfste Kontrolle verhindert Türstörungen nicht. Wichtiger ist, dass man nicht versucht, eine schliessende Türe durch einen Arm usw. wieder zu öffnen, das gilt aber auch für Tram, Bus usw. und ist eigentlich keine neue Erkenntnis, aber leider immer wieder zu beobachten.
    • Dominik Treier 14.08.2019 20:27
      Highlight Highlight Ich persönlich mag die IC2000 Doppelstockwagen lieber. Sind zwar innen wesentlich dunkler. Vermitteln für mich so aber wesentlich mehr Privatssphäre und ruhiger sind sie auch.
      Womit ich jedoch gar nichts anfangen kann, sind die neuen Regio Dopelstöcker von Stadler, die die SBB leider aus Mangel an Alternativen auch oft im Fernverkehr einsetzt. Kaum Beinfreiheit (nicht selten muss man die Beine mit dem Gegenüber im Reissverschluss haben), die Sitze sind schmal und bretthart und die Tischchen, falls man das noch so nennen kann, haben keine Kübel und Rand, sodass alles in jeder Kurve runterfällt.
    • Blitzmagnet 15.08.2019 12:50
      Highlight Highlight Und die 1. Klass Sitze sind noch bequem und keine bockharten Schalen, die sich nicht zurücklehnen lassen.
  • Hardy18 14.08.2019 16:08
    Highlight Highlight Wieviel von 86 Fällen haben nicht auf das Türsignal geachtet, mussten dann aber unbedingt noch einsteigen, die Türe krampfhaft aufhalten ect. ? Man erlebt dies viel zu oft und Schuld daran hat die dann die SBB wenn was passiert 🙄

    • Ozaki 8 14.08.2019 17:17
      Highlight Highlight Ja, hat sie..!
    • Swen Goldpreis 14.08.2019 18:01
      Highlight Highlight Das mag sein. Aber der Schutzmechanismus sollte trotzdem funktionieren.
    • balzercomp 14.08.2019 18:19
      Highlight Highlight Nicht sollte, sondern muss!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Captainlvs 14.08.2019 16:04
    Highlight Highlight Habe nur ich das Gefühl oder wird dieser Zwischenfall zu stark hochgeschdukelt?
    Klar tut es mir Leid um den verunglückten Mitarbeiter aber ist es wirklich so schwer nich in der Tür stehen zu bleiben? Gerade wenn man diese selber schliesst?
    Müssen da wirklich fast 500 Züge aus dem Betrieb genommen werden weil Menschen nicht fähig sind einzusteigen und Abstand zur Tür zu haben?
    • Freddie Quecksilber 14.08.2019 17:07
      Highlight Highlight Es ist Sommer! Hast du ein besseres Thema?
    • Friction 14.08.2019 17:39
      Highlight Highlight @Freddie: wie wärs mit Alligatoren, Kaimanen oder Krokodilen?
    • Marabamba 14.08.2019 22:10
      Highlight Highlight Sorry, soll er jetzt etwa selber schuld sein? Er hat die Tür nicht geschlossen und sich dabei eingeklemmt, die schloss selbst. Und zum Nachdenken: es gibt Leute hier, die einen geliebten Menschen verloren haben durch diesen Unfall. Deine Worte sind verletzend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Johnny Marroni 14.08.2019 15:46
    Highlight Highlight "Dies, indem ein Mitarbeiter in der Wartungshalle den Fuss zwischen die Türe hält und checkt, ob der Schliessvorgang gestoppt wird." - Im Ernst? Und wenn nun der Schliessvorgang nicht gestoppt wird? ... ist der Fuss ab?!
    • lynx 14.08.2019 16:41
      Highlight Highlight Der Fuss ist natürlich nicht ab, er klemmt einfach fest. Zwischen Tür und Rahmen befindet sich ja ein relativ grosser Gummi, kein Messer. In einem früheren watson-Beitrag war ein Video, wie das aussieht, wenn man einen Arm einklemmt. Hätte der Zugbegleiter von Baden seine Hand verloren, wäre er noch am Leben...
    • Piddy_1 14.08.2019 16:43
      Highlight Highlight Ja, leider.
    • Freddie Quecksilber 14.08.2019 17:08
      Highlight Highlight Genau den jeder weiss die Türseite besteht aus Rasierklingen und die Test werden nicht mit Sicherheitsschuhen durchgeführt sondern Barfuss
    Weitere Antworten anzeigen

Kommentar

SwissCovid ist ein Intelligenztest – und die Zwischenresultate sind, nun ja...

Wie überzeugt man Menschen, etwas freiwillig zu tun, von dem sie fälschlicherweise glauben, es bringe ihnen keinen Nutzen? Und was braucht es, damit Jung und Alt in Krisenzeiten solidarisch sind?

Die Corona-Krise spaltet das Land. Und lässt viele kalt.

Wie sonst ist zu erklären, dass Millionen Bürgerinnen und Bürger bewusst auf die nationale Warn-App verzichten, die zur Eindämmung der Seuche lanciert wurde?

Erhebungen des Bundes zeigen, dass die im Juni lancierte SwissCovid-App inzwischen auf 1,2 Millionen Smartphones läuft. Das ist wenig für ein aufgeklärtes, wohlhabendes Land mit über 6 Millionen kompatiblen iPhones und Android-Smartphones. Viel zu wenig.

Dem Bundesamt für Gesundheit …

Artikel lesen
Link zum Artikel