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Asylbewerber retten junge Frau vor sexuellem Übergriff

Eine 19-jährige Frau wurde auf einer Bank bei der Bünz in Anglikon von einem Unbekannten angesprochen. Er setzte sich neben sie und versuchte, sich an der jungen Frau zu vergehen. Als zwei Männer auf ihn zukamen, liess er von der Frau ab und verschwand.



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Bei der Bünz in Anglikon wurde eine junge Frau von einem Unbekannten sexuell belästigt. Google Maps

Die 19-jährige Frau ging am Sonntagabend zwischen halb acht und neun Uhr an der Bünz spazieren, anschliessend setzte sich die junge Frau beim Uferweg auf eine Bank. 

Plötzlich setzte sich ein Unbekannter neben die junge Frau und sprach sie an. Daraufhin begann er sie zu umarmen, teilt die Kantonspolizei Aargau am Dienstag mit. Die 19-Jährige wehrte sich. Als sie gehen wollte, drückte sie der Mann auf die Bank zurück und versuchte, sich sexuell an ihr zu vergehen.

Nach Hause begleitet

Zwei weitere Männer beobachteten die Situation und schritten ein, worauf der Unbekannte von der Frau abliess und in Richtung Wohlen verschwand.

Einer der beiden Männer, ein 32-jähriger Asylbewerber, begleitete die junge Frau nach Hause. Die Polizei wurde umgehend verständigt. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung blieb der Täter laut Kantonspolizei verschwunden.

Der Täter soll rund 170 Zentimeter gross und zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Er habe schwarzes Haar und einen dunklen Teint. Beim Übergriff habe der Täter zerlöcherte Jeans und ein schwarzes Baseball-Cap getragen. Er sprach gebrochen deutsch.

19-Jähriger verhaftet

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse wurde laut Kantonspolizei gestern Montag ein Mann angehalten, der mit der Tat in Zusammenhang stehen dürfte. Dabei handelt es sich um einen 19-jährigen, eritreischen Asylbewerber. Für weitere Abklärungen wurde er festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eröffnete eine Untersuchung. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zum Übergriff werden bei der Kantonspolizei in Baden, Fahndung Ost (Telefon 056 200 11 11), entgegengenommen. (aargauerzeitung.ch)

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Menel 13.09.2016 16:43
    Highlight Highlight Arschlöcher sind gleichmässig über die ganze Welt verteilt. Mutige, die hinschauen zum Glück auch.
  • Erarehumanumest 13.09.2016 16:12
    Highlight Highlight 2 von 3 Asylbewerbern haben gut gehandelt, einer d.h., immerhin ein Drittel, aber auch nicht.
    • Blengeli 13.09.2016 16:36
      Highlight Highlight Das ist keine Frage der Abstammung!
    • Erarehumanumest 13.09.2016 19:21
      Highlight Highlight ich kommentiere auch bei der Konkurrenz, aber blick.ch ist bei uns im Geschäft gesperrt...
  • Bene86 13.09.2016 14:22
    Highlight Highlight Asylbewerber retten junge Frau vor Übergriff eines Asylbewerbers. Chappeu den 2 Helferen! Den anderen bitte wieder nach hause schicken.
  • Lowend 13.09.2016 13:50
    Highlight Highlight Wo sind jetzt die Kommentare, die diesen Asylsuchenden loben, denn es wäre ja nur fair, wenn die Menschen welche dauernd die Fehler dieser Menschen anprangern, auch die guten Seiten von den Hilfe suchenden Menschen erwähnen würden?
    Dass liegt aber wohl eher nicht im Parteiinteresse und darum schweigen sie hier alle sehr laut! Ist ja im übrigen auch mal sehr schön!
    • Madison Pierce 13.09.2016 14:30
      Highlight Highlight Der Frau zu helfen und sie danach noch nach Hause zu begleiten ist mehr, als manch Schweizer getan hätte.

      Es behauptet auch niemand mit etwas Verstand im Kopf, dass alle Asylbewerber kriminell seien.

      Umso wichtiger ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen und die Minderheit, welche unsere Gesetze nicht achtet, zurückzuschicken. Es hat dann mehr Platz für anständige Leute.
    • Fendant Rüpel 13.09.2016 14:32
      Highlight Highlight Wo sind jetzt die Kommentare, die diesen Asylsuchenden (mutmasslicher Täter) verurteilen?
      Dass liegt aber wohl eher nicht im Parteiinteresse und darum schweigen sie hier alle sehr laut! Ist ja im übrigen auch mal sehr schön!
      Ist doch alles ganz einfach, dem zu Hilfe eilendem Asylant ein fettes Danke, dem voraussichtlichen Asylsuchendem Täter, ein fettes auf Nimmerwiedersehen
    • kliby 13.09.2016 14:36
      Highlight Highlight Wo sind jetzt die Kommentare, die diesen Mann loben, dass er sich für die Frau eingesetzt hat? Aber Lowend schaffts daraus wieder Asylpropaganda zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf Meyer 13.09.2016 13:26
    Highlight Highlight Immer diese Eritreer "ironie off"
  • Wilhelm Dingo 13.09.2016 13:12
    Highlight Highlight Leider wird der junge Vergwaltiger (Ein klassischer Arschloch Mann) trotzdem in der Schweiz bleiben dürfen und ich werde seine Sozialhilfe berappen dürfen. Ich bin NICHT unglaublich hässig auf Migranten sondern auf unsere schlappen Politiker welche es nicht endlich schaffen, dass solche Leute von hier subito verschwinden müssen. Jede solche Schlagzeile generiert der SVP ein paar Stimmen mehr!
    • Lowend 13.09.2016 14:15
      Highlight Highlight Ein widerlicher Kommentar voller falscher, weil unbewiesenen Beschuldigungen und kein Wort des Dankes an den vorbildlich handelnden Asylbewerber! Ein Lehrbuchbeispiel von ausländerfeindlicher Hetze!
    • Bene86 13.09.2016 14:29
      Highlight Highlight Lowned, dir würde mal eine 1-Wöchige Zeitreise in die Nazizeit gut tun damit ihr mal wieder den Unterschied zwischen rechter Hetze und Realit erkennen würdest.
    • Wilhelm Dingo 13.09.2016 14:31
      Highlight Highlight @Lowend: Wo ist die unbewiesene Beshuldigung? Ich glaueb Du hast weder den Artikel noch den Kommentar gelesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 13.09.2016 12:38
    Highlight Highlight das kann nicht stimmen, da alle flüchtlinge vergewaltiger und kriminelle sind. die kapo hat da irgend etwas grundsätzlich durcheinandergebracht. oder vielleicht ist die kapo aargau linksextrem unterwandert und sie beschönigen die tatsachen.
    wir werden's wohl nie erfahren.

    ****bittere ironie ende ****
    • Andy 13.09.2016 13:33
      Highlight Highlight Gut, sind wir mal ehrlich, die Schlagzeile suggeriert natürlich auch nur eine selektive Realität - die man sich eigentlich wünsche würde. Die Wahrheit nach dem lesen des Artikels dürfte sein: Asylbewerber rettet junge Frau vor sexuellem Übergriff vor anderem Asylbewerber (spekulativ, aber mit Bezug auf "gebrochenes Deutsch"). Nur würd das wohl weniger Klicks geben, darum macht man einfach 180 Grad das Gegenteil was 20min macht. Besser ist es nicht und reisserisch ist es ebenso.
      Darum informiere ich mich über beide Extreme (wenn auch eher TA) und versuche mir dann eine eigene Meinung zu bilden.
    • Bene86 13.09.2016 14:25
      Highlight Highlight Pauschalverurteilungen sind immer schlecht und krampfhaftes wegschauen und schönreden ebenso. Es gibt noch sowas wie gesunder Menschenverstand und nicht nur Ultrasozilinks und Nazirechts.
    • kliby 13.09.2016 14:37
      Highlight Highlight pamayer, das kann schon stimmen, da ja bekanntlich alle männer vergewaltiger sind. sagen zumindest die linken politikerinnnen.
    Weitere Antworten anzeigen

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