Schweiz
Aargau

Spektakuläre Flucht in Aarburg: Drei Jugendliche sperren Betreuer in Toilette ein

Blick aus einem Zimmer in der geschlossenen Jugendanstalt in Aarburg.
Blick aus einem Zimmer in der geschlossenen Jugendanstalt in Aarburg.screenshot: tele m1

Spektakuläre Flucht in Aarburg: Drei Jugendliche sperren Betreuer in Toilette ein

Drei Minderjährige sind in der Nacht auf Montag aus der geschlossenen Abteilung des Jugendheimes Aarburg geflüchtet. Dabei wendeten sie Gewalt gegen ihre Betreuer an.
16.11.2016, 01:5516.11.2016, 06:37

Bei ihrer Flucht aus dem Jugendheim auf der Festung Aarburg haben die minderjährigen Bewohner ihre Betreuer verletzt, wie Recherchen von Tele M1 zeigen.

«Die Jugendlichen haben zwei Mitarbeiter überwältigt und in einem Toilettenraum gesichert. Dann haben sie gewartet, dass eine dritte Betreuungsperson in die Wohngruppe kommt. Mit ihrer Hilfe sind sie dann aus dem Heim gelangt», schildert Direktor Hans Peter Neuenschwander den Ausbruch gegenüber dem Sender.

Die Jugendlichen seien derzeit immer noch auf der Flucht, heisst es. Keiner von ihnen stamme aus dem Kanton Aargau. Mehr Informationen über die Ausbrecher gibt es derzeit nicht.

Zimmer im Jugendheim Aarburg. 
Zimmer im Jugendheim Aarburg. screenshot: tele m1

Schon mehrere Ausbrüche

Es ist nicht der erste Ausbruch aus dem Jugendheim Aarburg: Im August dieses Jahres sorgten zwei entflohene Jugendliche für Schlagzeilen. Sie wurden nach einer Spritztour mit einem gestohlenen Auto in Österreich geschnappt. Bereits kurz nach ihrer Rückkehr machten sie sich erneut aus dem Staub.

Jetzt auf

Und auch 2012 entflohen drei Jugendliche aus der geschlossenen Wohngruppe des Jugendheims. Zwei von ihnen hatten dabei einen Betreuer bedroht. (hug/cze)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
In Basel verkaufter Thunfisch sieht teils frischer aus, als er ist
Das Kantonslabor Basel-Stadt hat 4 von 16 Proben von frischem Thunfisch beanstandet. Sie wurden umgerötet, um frischer auszusehen. Das stellt Lebensmittelbetrug dar, wie einem Bericht des Labors vom Donnerstag zu entnehmen ist.
Die fehlbaren Proben wurden mit nitrithaltigen Zusatzstoffen und eine von ihnen mit Kohlenmonoxid behandelt, wie es hiess. Das mache das Fleisch röter und es erscheine damit frischer. Allerdings sei dies nur bei verarbeiteten und nicht bei frischen Produkten erlaubt. Dies sei eine lukrative Form des Lebensmittelbetrugs, weil frischer Thunfisch höhere Marktpreise erziele.
Zur Story