Schweiz
Armee

Finanzaufsicht fordert nach F-35-Streit weitere Massnahmen vom VBS

f-35 der US Air force
Der Kauf des F-35-Kampfjets spaltet nicht nur die Politik, sondern auch die Gesellschaft.

Finanzaufsicht fordert nach F-35-Streit weitere Massnahmen vom VBS

04.07.2025, 15:1504.07.2025, 15:15

Das Verteidigungsdepartement soll aus dem «Missverständnis» beim Festpreis der F-35-Kampfjets seine Lehren ziehen. Das fordert die parlamentarische Finanzaufsicht. Gefragt seien «volle Transparenz» und «eine realistische Planung zum weiteren Vorgehen».

Das Beschaffungsprogramm der Armee zum Schutz des Luftraums sei mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden, schrieb die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte (Findel) in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Freitag. Sie hatte sich nach Bekanntwerden der neusten Details rund um den Preis der F-35-Kampfjets von Verteidigungsminister Martin Pfister informieren lassen.

Die Finanzaufsichtskommission erkenne Handlungsbedarf und erwarte vom VBS wirksame Massnahmen zur Risikominimierung, hiess es. Es müssten nicht nur die Geschehnisse rund um das «Missverständnis» beim Festpreis der neuen Kampfjets aufgearbeitet werden, sondern auch die absehbaren Mehrkosten in Millionenhöhe bei den anderen Teilprojekten des Programms «Air2030». (nib/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So sieht der F-35A aus
1 / 7
So sieht der F-35A aus
Der Entscheid ist gefallen: Der Bundesrat will den F-35A von Lockheed Martin.
quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
F-35A-Crash: Hier gehen 80 Mio. Dollar in Flammen auf
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Wo das Kerosin bereits jetzt knapp wird – und wie die Schweiz gewappnet ist
Die Schliessung der Strasse von Hormus führt zu Engpässen an internationalen Flughäfen. Der Bund rechnet mit ausbleibenden Lieferungen, und zwar schon bald.
Was, wenn die Zapfsäule plötzlich leer ist? Diese Frage treibt derzeit internationale Fluggesellschaften um. So auch die Muttergesellschaft der Swiss, die Lufthansa. Der Kranich-Konzern befürchtet, dass es zu Engpässen bei der Kerosin-Versorgung kommen könnte, sollte der Krieg in Nahost anhalten. «Die Frage der Verfügbarkeit von Flugkraftstoff ist an einigen asiatischen Flughäfen bereits jetzt schwierig», sagt Grazia Vittadini, Vorständin für Technik, IT und Innovation der «Welt am Sonntag».
Zur Story