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Horror-Unfall in Rheinfelden: Fahrer hatte 1,3 Promille Alkohol im Blut

Beim Horror-Unfall in Rheinfelden gibt es neue Erkenntnisse: Der Unglücks-Fahrer soll 1,3 Promille intus gehabt haben, wie die Aargauer Staatsanwaltschaft mitteilt.



Unfall bei Rheinfelden

Die Aargauer Staatsanwaltschaft hat heute über den Horror-Unfall in Rheinfelden informiert. Es liegen folgende Ergebnisse vor:

Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg ist als Verfahrensleiterin dabei, den Unfallhergang abzuklären. Bei den Insassen des Fahrzeuges wurden DNA-Proben abgenommen und toxikologische Untersuchungen bezüglich Alkohol und Betäubungsmitteln angeordnet. Gestützt auf die Angaben der Brandermittler und der Unfallgruppe hat die Staatsanwaltschaft ein verkehrstechnisches Gutachten und ein Gutachten über den Zustand des Fahrzeuges in Auftrag gegeben. Aus diesen beiden Gutachten erhofft sich die Staatsanwaltschaft weitere Erkenntnisse über den Unfallhergang und zur Geschwindigkeit des Fahrzeuges.

Die Ergebnisse des Institutes für Rechtsmedizin zur DNA-Auswertung und zu den toxikologischen Untersuchungen liegen der Staatsanwaltschaft vor. Demnach war zum Unfallzeitpunkt ein 38-jähriger serbischer Staatsangehöriger Lenker des Fahrzeuges. Die Blutauswertung hat ergeben, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Sein Blut wies einen Alkoholgehalt von 1,32 Gewichtspromille auf.

Die übrigen verstorbenen Personen standen gemäss Gutachten zum Tatzeitpunkt ebenfalls unter Alkoholeinfluss mit ähnlich hoher Blutalkoholkonzentration.

Aus brennendem Fahrzeug gezogen

Eine 24-jährige überlebende Frau konnte heute ein erstes Mal zum Unfallhergang befragt werden. Gemäss ihren Aussagen, wurde sie von ihrer 34-jährigen Kollegin aus dem brennenden Fahrzeug gezogen. Diese konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt aus medizinischen Gründen noch nicht einvernommen werden.

Die Gutachten zum Unfallhergang und zum Zustand des Fahrzeuges werden längere Zeit in Anspruch nehmen. (az)

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