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Nach Brand in Zofingen AG: Frau gesteht versuchten Mord

27.05.2021, 12:3027.05.2021, 15:22
Das abgebrannte Haus 2017.
Das abgebrannte Haus 2017.Bild: KEYSTONE

Vor dem Bezirksgericht Zofingen AG hat eine 33-jährige Frau am Donnerstag den versuchten Mord ihres früheren Ehemannes gestanden. Sie habe ihn 2017 im Haus der Familie in Zofingen mit einer benzingetränkten Decke zugedeckt und diese angezündet.

Der damalige Ehemann wurde dabei schwer verletzt. Sie habe ihn vom Leiden erlösen wollen, das sie ihm angetan habe, sagte die Schweizerin vor Gericht unter Tränen. «Es tut mir so leid.» Frühere Tötungsversuche bestritt die Frau. So habe sie nicht versucht, ihren damaligen Mann zu vergiften.

Die Schweizerin ist neben des mehrfachen versuchten Mordes auch der versuchten Anstiftung zum Mord, der qualifizierten Brandstiftung und wegen weiterer Delikte angeklagt. Sie befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wird ihre Strafanträge noch bekannt geben.

Ehemann mit Helikopter ins Spital

Der Brand in einem Einfamilienhaus in Zofingen war in der Nacht des 30. August 2017 ausgebrochen. Der damals 36-jährige Ehemann wurde schwer verletzt mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.

Noch am gleichen Tag geriet die Ehefrau des Verletzten unter Verdacht, den Brand gelegt zu haben. Beim Brand blieben die Frau selbst und ihre beiden Kinder unverletzt.

Im weiteren Verlauf der Strafuntersuchung verdichtete sich laut der Staatsanwaltschaft der Verdacht gegen die Angeklagte. Sie habe durch zahlreiche Delikte versucht, die Schieflage der durch sie verwalteten Finanzen der Familie vor ihrem Ehemann zu verbergen. (aeg/sda)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bits_and_More
27.05.2021 13:23registriert Oktober 2016
Die Frau hat eine mit Benzin durchtränkte Decke auf den schlafenden Mann geworfen und angezündet. Die Kinder waren im Zimmer nebenan und hätten leicht mit sterben können.
Sie vergiftete den Kartoffelsalat, Mann war über Stunden am kotzen. Sie wollte ihm noch mehr geben, er nahm keinen. Sie vergiftete sein Müesli, zum Glück hat er dann lieber grilliert. Sie füllte das Zimmer mit Propangas, er lüftete zum Glück.

Das ist echt ne üble Nummer, vor allem auch für die Kinder.
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Yelina
27.05.2021 13:12registriert Juli 2014
Da wird mir fast schlecht beim Lesen und alles nur wegen schiefer Finanzen... 🤢
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ELMatador
27.05.2021 15:28registriert Februar 2020
Die SVP verlangt die Publikation der Nationalität der Täter, wie wäre es die Parteizugehörigkeit zu erwähnen? Etwa gleich sinnvoll?


Aber da sie SVP Lokalpolitikerin ist, muss ich es einfach erwähnen, ist schon ein bisschen ironisch.
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