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Andreas Glarner, SP Kanton Aargau, Kandidat fuer den Nationalrat, anlaesslich der Parlamentswahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015, im Regierungsgebaeude in Aarau. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Bittere Pille für Flüchtlingsschreck Andreas Glarner: Oberwil-Lieli lehnt Asyl-Ersatzabgabe ab

Das ist eine Überraschung: Die Gemeindeversammlung stellt sich gegen das Vorhaben ihres Ammanns Andreas Glarner, 290'000 Franken für Ersatzabgaben an den Kanton zu budgetieren, um dafür keine Asylbewerber aufnehmen zu müssen.



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Die reichste Gemeinde des Kanton Aargau hat Schlagzeilen bis nach Deutschland gemacht, als bekannt wurde, dass ihr Ammann Andreas Glarner verhindern will, dass in Oberwil-Lieli Flüchtlinge aufgenommen werden sollen. Glarner hatte im Gemeindebudget dafür extra einen Betrag von 290'000 Franken festgelegt, mit dem sich die Gemeinde quasi von der Aufnahme von Asylbewerbern hätte freikaufen könnte.

Doch am Freitagabend entschied sich die Gemeindeversammlung von Oberwil-Lieli gegen dieses Vorhaben. Mit 176 gegen 149 Stimmen hat die GV einem Antrag von Johanna Gündel zugestimmt, der verlangt, dass die Gemeinde Flüchtlinge aufnehmen muss und die budgetierten 290'000 Franken nicht für Ersatzzahlungen an den Kanton verwenden darf.

Der Entscheid kommt unerwartet. Offenbar hat die Gegenbewegung, die auch schon im Dorf eine Demonstration gegen Glarner und seine Asylpolitik organisiert hatte, gut mobilisieren können. Jedenfalls kamen so viele Bürger an die GV wie sonst kaum. (roc)

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