Schweiz
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Zwillinge von schwulem Paar abgelehnt: Jetzt spricht die Spielgruppenleiterin

Nach langem Schweigen äussert sich die Lenzburger Spielgruppenleiterin, die schweizweit Schlagzeilen machte. Sie nennt den Vorfall ein «Missverständnis».

Nadja Rohner / ch media



Bild

Bild: ch media

Bis jetzt hat sie geschwiegen. Die Spielgruppenleiterin aus Lenzburg, die vor über einer Woche Schlagzeilen machte, weil sie die Zwillinge eines homosexuellen Väterpaars nicht in ihrer Gruppe aufnehmen wollte. Eine solche Familienkonstellation sei «weder normal noch natürlich», soll sie gesagt haben. Der «Lenzburger Bezirksanzeiger» machte das publik.

«Dass die Kinder wegen meiner sexuellen Orientierung nicht in eine Spielgruppe dürfen, hätte ich vielleicht in einem abgelegenen Bergdorf erwartet. Aber doch nicht in Lenzburg, mitten in der Schweiz», sagt Vater Roshan in der Schweiz am Wochenende.

Es folgte eine schweizweite Empörungswelle on- und offline, sogar eine von der Juso initiierte Demonstration in der Lenzburger Altstadt. Zu all dem äusserte sich die Spielgruppenleiterin nicht; auch nicht auf mehrfache Nachfrage der «Aargauer Zeitung» hin.

«Alles basiert auf einem Missverständnis.»

Jetzt, mehr als eine Woche nach dem ersten Artikel, meldet sie sich zu Wort. Ihren Namen möchte die Frau weiterhin nicht in der Zeitung lesen und sie kommuniziert nur schriftlich. Aber sie betont: «Alles basiert auf einem Missverständnis.»

«Habe nachgefragt, ob die Kinder eine Mutter haben»

Die Frau schildert den Ablauf der Geschehnisse so: «Ich habe am Morgen des 20. August eine Mail vom einen Vater erhalten. Er schrieb, sie suchten einen Platz für Zwillinge.» Zu diesem Zeitpunkt sei die Spielgruppe eigentlich schon voll gewesen.

Dennoch habe sie am Nachmittag mit dem Vater telefoniert und die Möglichkeit besprochen, die Kinder wenigstens einen halben Tag pro Woche aufzunehmen. «Da die Buben schon dreieinhalbjährig sind, hätten sie theoretisch in eine Gruppe der älteren und bereits sehr gut in der Spielgruppe integrierten Kinder hinzukommen können.»

Sie habe dem Vater noch ein paar Fragen gestellt. Bei einer dieser Fragen habe er geantwortet, da müsse er seinen Partner fragen. Erst da habe sie begriffen, wie die Familienkonstellation sei.

«Den Satz, mit dem ich immer wieder zitiert werde – dass solche Kinder weder normal noch natürlich seien – habe ich nicht so gemeint. Ich habe nachgefragt, ob die Kinder eine Mutter haben, worauf der Vater verneinte und mich fragte, ob das ein Problem sei. Ich habe geantwortet, dass es bisher in meiner Spielgruppe normal war, dass die Kinder ein Mami und einen Papi haben.»

Der Fall von Rafael und Rahul

Ende Oktober geriet eine Spielgruppenleiterin in Lenzburg in die Schlagzeilen, weil sie den Zwillingen Rafael und Rahul die Aufnahme verweigert haben soll. Der Grund: Die Kinder haben zwei Papis. Gegenüber den schwulen Eltern habe die Spielgruppenleiterin gesagt, eine solche Konstellation sei weder normal noch natürlich. So schrieb es der «Lenzburger Bezirks-Anzeiger». Laut der Journalistin hat die Spielgruppenleiterin ihre Aussage auf Nachfrage damals gegenüber der Zeitung bestätigt. (sar)

Sie sei unsicher gewesen, wie sie mit Kindern homosexueller Eltern im Spielgruppenalltag umgehen solle und wollte das mit dem Vater der Buben besprechen: «Was, wenn ich in der Spielgruppe Geschichten über Kinder mit Mami und Papi erzähle – und die Zwillinge zwei Papis haben? Auch befürchtete ich, sie könnten deswegen von den anderen Kindern gehänselt werden, oder dass schwierige Fragen auftauchen.»

Erst danach habe der Vater erwähnt, dass die Kinder nur Englisch sprächen, das sei ihr bis dahin nicht klar gewesen. «Ich nehme mir gerne Zeit, fremdsprachige Kinder sprachlich zu fördern. Das benötigt aber besondere Aufmerksamkeit und ist in einer ohnehin schon vollen Gruppe nicht möglich. Kommt hinzu, dass ich selber nur ein paar Brocken Englisch spreche. Weil ich die Ressourcen nicht hatte, habe ich schliesslich abgesagt – und nicht, weil die Buben zwei Väter haben. Die Väter haben es aber wohl so aufgenommen, dass ich gegen homosexuelle Eltern bin.»

Auf die Frage, ob sie deutschsprachige Kinder eines schwulen Paares aufnehmen würde, sagt die Spielgruppenleiterin: «Ja, auf jeden Fall.» Und sie ergänzt: «Hätten die beiden Väter bereits im Frühling für einen Platz im Herbst angefragt, hätte ich ganz klar zugesagt.»

Spielgruppenleiterin erhielt Hass-Nachrichten

Die Spielgruppenleiterin hält fest, sie habe sich bei der Konfrontation mit den Vorwürfen durch den «Lenzburger Bezirksanzeiger» nicht richtig verstanden gefühlt. Nach diesem ersten Artikel habe man ihr geraten, nicht weiter mit der Presse zu sprechen. Dadurch konnte sie sich aber auch nicht erklären.

«Ich stand nach all den Dutzenden Berichten komplett unter Schock und konnte nicht glauben, was alles auf mich runterprasselt und wie in allen Zeitungen der Schweiz falsche Sachen über mich geschrieben werden. Die Spielgruppe ist mein Herzblut und plötzlich war alles zerstört. Ich hatte keine Ahnung, was ich machen soll und habe mich abgekapselt. Auch aus Selbstschutz.»

Sie habe Hass- Nachrichten erhalten, erzählt die Frau weiter. «Unter anderem diverse böse Mails, in denen mir vorgeworfen wird, ich sei homophob. Einige Briefe dieser Art gingen an den Verband der Spielgruppenleiter.»

Auch auf Google habe sie viele schlechte Bewertungen erhalten. «Ein paar Mamis der Kinder meiner Spielgruppe haben sich zusammengeschlossen und positive Bewertungen verfasst, was sehr lieb von ihnen war. Ich musste den Google-Account aber trotzdem schliessen.»

Die Eltern ihrer Spielgruppenkinder hätten ganz unterschiedlich reagiert, berichtet die Leiterin. «Eine Mutter hat ihre Kinder aus der Spielgruppe genommen. Aber es gab auch schöne Reaktionen von Eltern, denen ich erklärt habe, wie alles abgelaufen ist. Sie sagten, sie hätten mich auch nicht so eingeschätzt, wie ich in der Öffentlichkeit dargestellt wurde, und haben mit den Rücken gestärkt. Das war schön.»

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298Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Noah Archer 14.11.2019 16:53
    Highlight Highlight Rechtliche Schritte, gegen Leute die ohne ersichtlichen Grund andere Menschen verunglimpfen, einzuleiten kann sehr lukrativ sein.
    Werden sie namentlich von fremden Leuten mit Mails, direkten Kontakten oder in Socialmedias angegriffen, können sie die Absender jederzeit anzeigen.
    Machen sie unverzüglich finanzielle Ausfälle geltend. In diesem Falle sind Kunden abgesprungen. Diese machen sich ebenfalls strafbar, weil sie nachweislich auf Grund von Verleumdungen Stellung bezogen haben und so mitverantwortlich für den Schaden sind.
    Persönlichkeitsrechte sind zu schützen.

  • Hype 13.11.2019 22:35
    Highlight Highlight Warum wurde im ersten Artikel nicht erwähnt das die Eltern "nur" Englisch sprechen.
    Das die Leiterin kaum Englisch versteht.?
    Wer ist als erstes zur Zeitung gerannt und warum??

    Homophob und sofort Opfer spielen. Diskriemierungsvorwurf in die Welt setzen. Einen Hype erzeugen um seine Meinung und Ziele durchzusetzen. Mit Unterstützungs der Zeitung. Medien.

    Die Zeitung und selbstverständlich die Juso springen darauf ein. Populismus pur.

    Frau Rohner
    Guter Journalismus geht anders.
  • Nurmalso 13.11.2019 21:59
    Highlight Highlight Ja ne... Ist es nicht immer so das es immer ein Missverständnis ist sobald es ein Shitstorm gibt ?

    Warum stehen die Leute nicht einfach zu ihrer Meinung wenn sie diese schon kund tun ?
  • Garp 13.11.2019 17:18
    Highlight Highlight Sie hat den Satz gesagt, aber anscheinend nicht so gemeint. Sie hat trotzdem mit normal noch einmal nachgedoppelt.
    Wer lange mit Kindern arbeitet, weiss, es ist kein Problem für Kinder, wenn sie zwei Mamis oder zwei Papis oder Mami und Papi haben oder eine andere Hautfarbe oder Sprache. Auch dass sie kein Englisch kann, ist nicht problematisch. Sie kann die Väter ja bitten mehr Deutsch mit den Kindern zu sprechen.

    Dass sie Hassmails bekommt ist völlig daneben. Dass Medien so ein Thema aufbauschen, daneben. Wutbürgertum wird von den Medien auch regelmässig bewirtschaftet, unverantwortlich.
  • fidget 13.11.2019 16:28
    Highlight Highlight Ich nehme mich da nicht aus, denn nach dem Artikel war ich auch ziemlich empört. Es zeigt aber beispielhaft, wie Journalismus mittlerweile funktioniert. es wird einfach mal eine Seite aufgebauscht, ohne Fakten zu überprüfen. Scheinbar stimmte das ja alles nicht. Von gutem Journalismus sollte man erwarten dürfen, dass die Fakten von allen Seiten geprüft werden und erst dann ein Artikel veröffentlicht wird. Alles andere ist halbpatzige Arbeit.
    • Chris Olive 14.11.2019 12:59
      Highlight Highlight Also die Fakten wurden überprüft. Die Leiterin hat ihre Aussage bestätigt. Sie hat sich erst nach Beginn des Shitstorms nicht mehr gemeldet.
      Bzw. erst nachdem eine Mutter die Kinder aus der Gruppe genommen hat. Und dann ist sie mit plötzlich neuen Argumenten aufgetaucht und Aussagen die nicht stimmen.
  • RicoH 13.11.2019 15:28
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Kommentare durchlese, bekomme ich den Eindruck, dass sich die 20Min Kommentarspalte hierher verlegt hat.

    So viel Intoleranz und Ignoranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren und deren Fähigkeit, Kinder fürsorglich aufzuziehen, hätte ich hier nicht erwartet.
    • Biotop 13.11.2019 17:11
      Highlight Highlight Intoleranz heisst insbesondere vom eigenen Standpunkt abweichende Meinungen nicht zu respektieren.
  • Hierundjetzt 13.11.2019 15:24
    Highlight Highlight Da haben zwei Männer der Community aber einen Bärendienst geleistet.

    Aiaiai
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 13.11.2019 15:22
    Highlight Highlight Das, was wir Kindern eigentlich schon lernen: es gibt immer zwei Seiten.

    Aber ja, grad direkt urteilen und Empören und Hassnachrichten schicken ohne überhaupt die Gegenseite angehört zu haben scheint heute zum guten Ton zu gehören.

    Gibts jetzt Empörung gegenüber dem Vater, der das alles ins Rollen gebracht hat?

    Ich hoffe die Dame und die Kita erholen sich gut.
  • Tom Scherrer (1) 13.11.2019 13:26
    Highlight Highlight Alles halb so tragisch.

    Ich will in einer Gesellschaft leben, wo ich mich öffentlich darüber entrüsten kann, dass ein Homopaar aufgrund seiner Familienkonstellation seine Kinder nicht zur Kita bringen darf. Und gegen sowas bashe ich gerne.

    Die Kita hat nun Stellung bezogen und der Spiess dreht sich. Aus vermeintlichen Opfern werden nun vermeintliche Täter.

    Also bashe ich gegen Schwule, die allzu vorschnell ihrem Gegenüber Homophobie vorwerfen, sobald sie ihren Willen nicht einseitig durchsetzen können.

    Und auch das ist mir recht, denn morgen ist schon alles wieder vergessen :-))
  • mutorintemporibus 13.11.2019 13:02
    Highlight Highlight Möglicherweise spielt neben Sensationsgier - Empörung verkauft sich gut - auch eine Rolle, dass Journalismus immer weniger kosten darf? Ein Lehrstück.
    • JackMac 13.11.2019 17:35
      Highlight Highlight Wenn die Zeitungen (und Onlineredaktionen) nur noch Praktikanten zum Nulltarif beschäftigen und ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen vor die Türe stellt, muss man sich nicht wundern.
    • TingelTangel 13.11.2019 19:26
      Highlight Highlight "dass Journalismus immer weniger kosten darf?" Ja das war es wohl.
  • Bartmensch 13.11.2019 12:57
    Highlight Highlight Gute und pflichtbewusste Entscheidung von der Spielgruppenleiterin! Die Zwillinge würden unter den anderen Kinder die angeblich eine Mami und ein Papi haben, moralisch darunter leiden. Schon als ich in der Spielgruppe bzw. in der Kindsgi war, wurde ich als Secondo separatisiert, nicht akzeptiert. Erst mit der Zeit, als die Kinder anno dazumal realisiert haben, dass Kinder mit ausländischen Wurzeln genau gleich ticken, als Schweizer Eidgenossen Kinder, wurde ich mit der Zeit aufgenommen. Es war eine sehr schwierige Zeit für mich. Deshalb hat die Kirppenleiterin eine gute Entscheidung getroffen.
    • Juliet Bravo 13.11.2019 14:43
      Highlight Highlight Dann dürfen diese Kinder also gemäss deiner Logik in gar keine Krippe. Und nur weil du gelitten hast unter Arschlochkindern? Das verstehe och einfach nicht.
    • ChlyklassSFI 13.11.2019 15:09
      Highlight Highlight Nein. Die Leiterin hätte für dich einstehen sollen.
    • JackMac 13.11.2019 17:36
      Highlight Highlight Nein Juliet, du hast nicht begriffen, wie Kinder ticken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 12:57
    Highlight Highlight An alle, die Schreiben, man solle jetzt nicht gegen die beiden Väter schiessen, man sehe ja was es mit der Spielgruppenleiterin angerichtet habe, folgender Gedanke:

    Die beiden Väter sind zur Zeitung gerannt, anstatt Missverständnis/Unstimmigkeit im privaten Rahmen auszuräumen. Wer den Pöbel in den Richterstand (und zum Henker) beruft, darf nicht klagen, wenn er dann selbst verurteilt wird. Sie bekommen nun genau das, was sie selbst angezettelt haben. Möge es ihnen und anderen eine Lehre sein, private „Streitigkeiten“ nicht an die Öffentlichkeit zu tragen.
    • Tikvaw 13.11.2019 20:38
      Highlight Highlight Diskriminierung von Homosexuellen ist ein gesellschaftliches, kein privates Problem.

      Aber es ist schon klar, dass du es lieber hast, wenn homosexuelle Opfer von Diskriminierung oder sogar Gewalttaten einfach die Schnauze halten und sich verstecken würden.

      Das sieht man ja auch an deinem Kommentar im anderen Artikel, wo du Gewalt an schwule Männer als "anekdotisch" verharmlost.

      Und was diesen spezifischen Fall angeht, weisst du ja gar nicht ob es ein Missverständnis war oder nicht. Da du aber schon von Anfang an gegen dieses Paar gewettert hast, passt dir die Auslegung der Frau natürlich
    • Cédric Wermutstropfen 14.11.2019 00:39
      Highlight Highlight @Tikvaw: „Das sieht man ja auch an deinem Kommentar im anderen Artikel, wo du Gewalt an schwule Männer als "anekdotisch" verharmlost.“

      Es ging darum, ob man aufgrund von anekdotisch erzählten Vorfällen Anpassungen am System vornehmen soll. Meiner Meinung nach nicht, denn dann müssten wir jetzt auch verschärft gegen Diebstahl vorgehen, weil gestern in Hinterpfupfigen Herrn Meier ein Knoppers gestohlen wurde und vorletzte Woche, in Stibitzstadt, Klein-Rosi ein Bleistift aus ihrem Etui entwedet wurde (möge er dafür in der Hölle schmoren).
    • Tikvaw 14.11.2019 08:56
      Highlight Highlight Man nimmt nicht aufgrund "anekdotisch erzählten Vorfällen" eine Anpassung an, sondern aufgrund eines ständig und regelmässig vorkommenden Phänomens. Nur weil die Schweiz als einer der letzten Länder Europas keine offizielle separate Statistik darüber führt, kann man nicht so tun als ob dies nicht tatsächlich Realität wäre.

      Dein Vergleich mit gestohlenen Bleistiften beweist zusätzlich, dass du solche Gewalt verharmlost und es wohl noch amüsant findest.
      Leute wie du sind ein Grund mehr, diesem Gesetz zuzustimmen.
  • Disclaimer 13.11.2019 12:37
    Highlight Highlight Eigentlich müsste man sich ja über die Personen empören, die diese Welle überhaupt ausgelöst haben. Mir persönlich ist es sehr wichtig niemanden aufgrund seiner sexuellen Neigung, seines Geschlechts oder seiner politischen Einstellung zu diskriminieren. Sich aber aufgrund dessen schon mal per default in der Opferrolle zu sehen, ärgert mich viel stärker.
    • Juliet Bravo 13.11.2019 14:46
      Highlight Highlight Woher weisst du denn, dass nicht die Krippenleiterin lügt? Sie hat ihre erste Aussage ja immerhin dem Lokalblatt bestätigt, bevor es veröffentlicht wurde.
    • Juliet Bravo 13.11.2019 17:53
      Highlight Highlight Hat sie nicht?
    • Hierundjetzt 13.11.2019 21:30
      Highlight Highlight Juliet: nope. Sie hat sich nirgends zu Wort gemeldet

      Du.... Steht übrigens im Artikel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • gecko25 13.11.2019 12:35
    Highlight Highlight Diese Geschichte wirft wieder mal ein gutes Licht auf unsere Medienlandschaft. Was braucht man eigentlich für einen Leistungsausweis um sich Journalist zu nennen ? Recherchefähigkeiten sind es wohl schon lange nicht mehr.
  • evalina 13.11.2019 12:32
    Highlight Highlight Was mich an der ganzen Geschichte von Anfang an gestört hat: es gab ein Bild der Kinder zu sehen. Dies ist sehr problematisch, sollte eigentlich jedem klar sein, der Kinder hat.
    Wer nun mehr Recht hat, ist irrelevant, den Kindern ist auf jeden Fall mit dieser Geschichte so oder so am wenigsten geholfen.
    • Juliet Bravo 13.11.2019 17:55
      Highlight Highlight Absolutes no go Kinderfotos im Netz - Eltern überlegt mal!
  • Lllll 13.11.2019 12:16
    Highlight Highlight Traurig und tragisch zugleich. Es wird höchste Zeit, dass auch homosexuelle Menschen die gleichen Rechte und Pflichten erhalten wie jene der Heterosexuellen. Ich wünsche den beiden Vätern von Herzen viel Kraft und Zuversicht.
    • Victor Brunner 14.11.2019 07:49
      Highlight Highlight Auch ein bisschen mehr Umsicht!
  • Superkalifragilistiexpialigetisch 13.11.2019 11:47
    Highlight Highlight Es zeigt doch einfach mal wieder wie schlecht ausgebildet die "Fachleute" in der Kinderbretreuung sind. Eine Spielgruppenleiterin ist für solche Situationen nicht geschult, also wie hätte sie anders reagieren sollen? Nicht die Person dafür verantwortlich machen, sondern das System.
    Aber Schlagzeile im Blick heute: FCZ Hooligans arbeiten in KITa. Genau, zerreisst alle Betreuer, wehe ihr verhaltet euch nicht brav in eurer Freizeit. . Hey Blick: ich hab früher gekifft und arbeite heute mit Kinder 😱 Meine Einstellung ist immernoch legalize it!
    • Malaga 13.11.2019 18:22
      Highlight Highlight Du verwechselst Spielgruppenleiterinnen mit dem Beruf Fachfrau Kinderbetreuung. Spielgruppenleiterin ist kein Ausbildungsberuf und nur ein Nebenerwerb, das sind keine Fachpersonen.
  • ursus3000 13.11.2019 11:30
    Highlight Highlight kann denn der gute Mann Deutsch? vielleicht hat er ja nicht alles verstanden was die gute Frau ihm sagen wollte? Und unterstellt Leuten in den Bergen rückständig zu sein? Ist ja auch ein Charmebolzen
    • Medizinerli 13.11.2019 15:08
      Highlight Highlight Dachte ich auch. Komm wir machen daraus auch eine Schlagzeile "Homosexueller beleidigt Bergbewohner als Zurückgebliebene" :P
  • Dr. Strangelove 13.11.2019 11:27
    Highlight Highlight Mir scheint, dass hier in der Kommentarspalte, Homophobie als Meinung akzeptiert wird, jedoch Rassismus nicht. Verstehe ich nicht. Ist doch beides bescheuert.

    Auch das kritisiert wird, dass diese Spielgruppenleiterin vorverurteilt wurde und nun eine Entschuldigung verlangt wird, ohne ihre Geschichte zu verifizieren, halte ich auch für ein wenig heuchlerisch.

    Eigentlich sollte man sich erst zu Wort melden wenn alle Fakten bekannt sind, aber dann wäre es ziemlich langweilig hier, also weitermachen ;)
    • just sayin' 13.11.2019 12:08
      Highlight Highlight @Dr. Strangelove

      "Mir scheint, dass hier in der Kommentarspalte, Homophobie als Meinung akzeptiert wird, jedoch Rassismus nicht. Verstehe ich nicht. Ist doch beides bescheuert."

      homophobie und rassismus sind beides meinungen. meinungen sollten akzeptiert (nicht zu verwechseln mit gutheissen) werden - auch wenn sie nicht die unsrigen sind und/oder völlig bescheuert sind.
    • Dr. Strangelove 13.11.2019 14:15
      Highlight Highlight @just sayin'

      Das ist jetzt anscheinend falsch rübergekommen. Ich bin da völlig deiner Meinung und verstehe diese "Rassismus ist keine Meinung" Sprüche nicht. Ich habe sogar zu einem gewissen Grad Verständnis für solche Ansichten und solange Niemandem geschadet wird, ist mir die Gesinnung eigentlich egal.

    • just sayin' 13.11.2019 16:00
      Highlight Highlight @Dr. Strangelove

      "Das ist jetzt anscheinend falsch rübergekommen. Ich bin da völlig deiner Meinung und verstehe diese "Rassismus ist keine Meinung" Sprüche nicht."

      it's all good man ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 13.11.2019 11:01
    Highlight Highlight Klar, jetzt meinen plötzlich alle, sie wurde falsch verstanden so von wegen "Moral der Geschicht: Kenne immer beide Seiten bevor du urteilst."

    Doch wenn man GENAU liest was die Frau sich jetzt zur Verteidigung ganz offensichtlich erdichtet hat, dem wird klar, dass die Anschuldigungen stimmen.

    "...bisher in meiner Spielgruppe normal war, dass Kinder ein Mami und einen Papi haben." sagt eigentlich schon alles. "...sie könnten deswegen von den anderen Kindern gehänselt werden" Jeder der kleine Kinder kennt weiss, dass denen das so was von egal ist. Sie sind noch nicht mit Vorurteilen belastet.
    • Hierundjetzt 13.11.2019 11:42
      Highlight Highlight Steile These.

      Zuerst die Leiterin als Trudi Gerster hinstellen (selbstverständlich ohne Beweis)

      Danach als scheinbar komplett Kinderloser irgendwas von egal dazu dichten.

      Thom.. ganz ruhig. Durchatmen.
    • Bruno Wüthrich 13.11.2019 11:58
      Highlight Highlight Ich kann Ihnen nicht zustimmen. 1.) Kinder können durchau von zuhause aus mit Vorurteilen belastet sein. Ob sie diese Vorurteile in diesem Alter bereits in eine Spielgruppe tragen, ist natürlich fraglich. Aber da die Leiterin mit einem derartige Fall bisher noch nie konfrontiert war, durfte sie sich doch diesbezüglich Gedanken machen.
      Sie verwendet den Begriff "normal" m.E. nicht mit homophobem Hintergrund, sondern gibt den beiden Vätern zu verstehen, dass sie bisher noch nie Kinder zweier gleichgeschlechtlicher, männlicher Partner zu betreuen hatte.
    • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 12:26
      Highlight Highlight @Thom Mulder: Und auch wenn dem so wäre: Sie hat keine Erfahrung diesbezüglich, wäre aber dennoch für diese Kinder verantwortlich gewesen. Da ist es nur rechtens, wenn sie diese Verantwortung ablehnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 13.11.2019 11:01
    Highlight Highlight Da hat wohl auch bei Watson jemand einseitig ermittelt (oder eventuell einfach unbesehen von der Konkurrenz abgeschrieben) und sich - ohne die ganzen Fakten zu kennen - einfach mal auf Vorrat empört.
    Immerhin wird jetzt auch noch die Gegenseite berücksichtigt. Aber zuerst wurde die falsch beratene Spielgruppenleiterin (nicht mit den Medien sprechen) von eben diesen Medien (inkl. Watson) richtiggehend vorgeführt, im vollen Wissen, dass die Frau jetzt über sämtliche verfügbaren Kanäle gegrillt wird.
    Liebe Watson-Redakteure, Ihr habt auch eine Verantwortung neben den Klicks.
    • ursus3000 13.11.2019 11:47
      Highlight Highlight im eigenen Haus , nicht bei der Konkurrenz
  • Gender Bender 13.11.2019 10:44
    Highlight Highlight Alles Kognitophoben, habs ja gesagt!
  • Basti Spiesser 13.11.2019 10:40
    Highlight Highlight Wenn der linke Hassmob zuschlägt ;) hoffentlich ein Skandal der alle Seiten etwas mehr Verständnis bringt.
  • Malaga 13.11.2019 10:37
    Highlight Highlight Da viele die Begriffe "Kinderkrippe", "Kindergarten" und "Spielgruppe" völlig verwechseln, stellt man wahrscheinlich auch einfach falsche Ansprüche an die Professionaliät der Spielgruppenleiterin. Das ist eine nebenberufliche Tätigkeit, zu der man sich, wenn man möchte mit einigen Kursen, qualifizieren kann. Man muss aber nicht. Jeder kann einfach so eine Spielgruppe, man könnte auch "Spieltreff" sagen anbieten. Da ist es nachvollziehbar, dass die Frau von den Ereignissen völlig erschlagen ist und kein Medienprofi.
  • Neruda 13.11.2019 10:35
    Highlight Highlight Schon lustig wie sie jetzt hier plötzlich in Schutz genommen wird, nur weil die Ablehnung anders begründet. Dabei hat sie die homophobe Aussage am Anfang sogar selbst bestätigt. Von dieser Leichtgläubigkeit kann der Parmelin nur träumen.
    • Heieiei 13.11.2019 11:46
      Highlight Highlight Stimmt weil alles was in den Medien geschrieben wird, auch zu 100 % so passiert ist ;)
    • Hierundjetzt 13.11.2019 11:46
      Highlight Highlight WO hat Sie etwas bestätigt?

      Hm?

      Komm, wird genau! Nicht einfach sachen erfinden, weil einem das Feindbild abhanden kommt

      (PS. Es ist ihre erste Reaktion)
  • Ylene 13.11.2019 10:31
    Highlight Highlight Beide Seiten sind für mich glaubwürdig und zumindest sie hatte ja auch genügend Zeit, sich die Geschichte entsprechend zurecht zu legen. Auch lustig, wie hier Homosexuelle wieder beschuldigt werden, einer auf Dramaqueen zu machen. Als Bisexuelle kann ich euch nur sagen, du wirst in der CH auch heute spürbar anders behandelt und viel mehr angepöbelt, wenn du als Frau mit einer Frau im Arm unterwegs bist als mit einem Mann. Aber Heterosexuelle wissen das anscheinend ja besser. Nur weil Ihr selber nicht homophob seid, heisst das noch lange nicht, dass dies auch für alle anderen gilt.
    • SeboZh 13.11.2019 14:27
      Highlight Highlight Drehen sie das ende ihrer aussage um, nur weil einige homophob sind, heisst das nicht das es alle sind... Sie sehen, jede aussage hat ire zwei seiten
    • Trouble 13.11.2019 15:26
      Highlight Highlight Das würde ja dann dafür sprechen, dass auch die Kinder des homosexuellen Paares spürbar anders behandelt werden könnten. Kinder können fies sein und haben zuhause vielleicht Eltern, welche Homosexualität nicht akzeptieren und dies ihren Kindern auch so weitergeben.
      Ich meine dies nur als Denkanstoss und will nicht Partei ergreifen für eine der Seiten, da schlussendlich nur die involvierten Personen wissen, was genau abgelaufen ist.
    • Ylene 13.11.2019 17:10
      Highlight Highlight @SeboZh: Ich habe Mühe mit dem generellen Ton in der Kommentarspalte. Obwohl keiner hier beim Gespräch dabei war, wird der Frau praktisch bedingungslos geglaubt und die beiden Schwulen als pressegeile Hysteriker hingestellt, die ja eh nie diskriminiert wurden. Wenn ich in der Öffentlichkeit als Lesbe wahrgenommen werde, werde ich spürbar respektloser und unfreundlicher behandelt als als Heterosexuelle. Und das ist beides homophob.
      @Trouble: Dann willst du auch 'Brillenschlangen' präventiv ausschliesslich oder doch lieber den Kindern beibringen, dass es Sch.. ist, Leute auszugrenzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 13.11.2019 10:22
    Highlight Highlight Schon unglaublich... Absender von Hass-Nachrichten sollte man ausfindig machen, anzeigen und verurteilen.

    Verstehe nicht wieso so viele nur weiss und schwarz sehen.

    Ich bin für Toleranz. Von beiden Seiten. Wenn jemand mit den neuen Konstellationen (2 Papas, 2 Mamas, etc.) "nicht klar kommt", muss man diese Person doch nicht gleich an den Pranger stellen.

    "Normal" sind nun mal ein Papa und eine Mama. Wieso verurteilt man Leute, die nicht genau wissen wie sie mit "Neuem" umgehen sollen?
    • RicoH 13.11.2019 12:13
      Highlight Highlight Ein guter Anfang wäre, das zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen.
    • River Song 13.11.2019 13:06
      Highlight Highlight Warum verurteilt man Leute, die "anders" sind nur weil man sich etwas anderes gewohnt ist?

      Toleranz vom beiden Seiten würde bedeuten, mal sollte auch Rassismus oder eben Homophobie akzeptieren. Das halte ich für ziemlich gefährlich.
      Ob man gleich auf die Weise an die Öffentlichkeit gehen muss, kann ich nicht beantworten. Ich bin aber auch nicht täglich mit Diskrimimierung konfrontiert. Kann mir schon vorstellen, dass man da etwas empfindlicher wird.

      Die Hass-Nachrichten sind nicht in Ordnung, ist leider ein Problem der heutigen "sozialen" Medien.
      http://
    • Knäckebrot 13.11.2019 15:48
      Highlight Highlight "Ein guter Anfang wäre, das zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen. " Genau, das haben die Inquisitoren den Ketzern wohl auch gesagt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 13.11.2019 10:21
    Highlight Highlight Ist ja auch schräg, dass der eine Vater antwortete, die Kinder hätten keine Mutter. Selbstverständlich haben sie eine, sonst wären sie nicht auf der Welt. Dessen müssen sich die beiden Herren stets im Klaren sein.
    • RicoH 13.11.2019 12:18
      Highlight Highlight Das ist schon eine schräges Argument.

      Mutter sein ist eine Aufgabe und kein Gebärprozess.
      Wenn eine Mutter ihre Aufgabe als Mutter nicht wahrnimmt, dann hat das Kind halt eben kein Mutter. Viel wichtiger ist, dass es ein harmonisches Umfeld hat, was ihm Halt und Geborgenheit gibt.
    • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 12:30
      Highlight Highlight Er hätte vielleicht einfach sagen sollen: Die Kinder haben keine Mutter, sondern eine Leihmutter... eine (bezahlte) Gebärmutter zur Produktion des eigenen Glücks.
    • Heini Hemmi 13.11.2019 13:28
      Highlight Highlight Klar, es ist einfach so, dass sich die beiden Väter darauf einstellen sollten, dass ihre Kinder vielleicht eines Tages ankommen und ihre Gebärmutter kennenlernen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 13.11.2019 10:09
    Highlight Highlight Medienschaffende sollten sich endlich bewusst sein, dass sie mit ihrem Verhalten Existenzen bedrohen können.

    Zum Glück hat diese Krippenleiterin ein intaktes Selbstbewusstsein und Umfeld....

    Man stelle sich vor, es wäre anders herausgekommen.
    Wäre es dann OK, wenn man die Journalisten, die lausig recherchiert haben auch öffentlich an den Pranger stellt?

    Wir sollten endlich wieder lernen zu akzeptieren, dass jeder Fehler macht.







    http://ö
    • RicoH 13.11.2019 12:23
      Highlight Highlight Wie willst du aufgrund der neuen Meldung beurteilen, was richtig oder falsch ist?

      Und wie kommst du du aufgrund der spärlichen Informationen auf den Gedanken, dass die Journalisten lausig recherchiert haben?
    • SeboZh 13.11.2019 14:31
      Highlight Highlight @ricoh: beide seiten zu wort kommen lassen. Das heisst für mich richtig recherchieren, wenn es um einen streit zwischen 2 parteien geht. Nur die eine seite anhören und auf grund davon einen bericht schreiben, sehe ich nicht als recherchieren an.
    • just sayin' 13.11.2019 15:44
      Highlight Highlight @RicoH

      "Und wie kommst du du aufgrund der spärlichen Informationen auf den Gedanken, dass die Journalisten lausig recherchiert haben?"

      eventuell, weil nur eine seite der story beleuchtet wurde (und so den empörungswilligen einen grund gaben, sämtliche social media plattformen mit hate zu füllen)?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 13.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Anstatt das Gespräch zu suchen springen die zwei Papis natürlich sofort zur Zeitung.
    Man könnte fast meinen diese Zwei haben die Kinder von einer Leihmutter gekauft nur um ihr Lebenstraum provokativ vorzuleben.

    Wäre so einfach geklärt gewesen wenn man nur gewollt hätte und das ganze Drama wäre nicht gewesen.
    • RicoH 13.11.2019 12:31
      Highlight Highlight Woher weisst du, dass die beiden sofort zur Zeitung gesprungen sind und nicht das Gespräch gesucht haben?

      Nur weil das die Leiterin nach wochenlangem Überlegen so behauptet?

      Offenbar scheinst du zu ignorieren, dass sie ein persönliches Interesse daran hat, das Vorgefallene möglichst positiv für sich darzustellen. Genug Bedenkzeit dazu hatte sie ja.

  • Weisser Mann 13.11.2019 09:10
    Highlight Highlight Anhand der Reaktionen vom ersten Artikel und denen hier, schliess ich eigentlich nur eins:

    Solche Themen lesen und seine Meinung bilden, mit dem Wissen, dass selbst nach mehreren Artikeln wir nicht genau wissen können was passiert ist. Und daraus schliessen, dass man zwar seine Meinung zu dem Thema äussern kann, vielleicht aber nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen und richten soll.
  • sherpa 13.11.2019 09:04
    Highlight Highlight «Alles basiert auf einem Missverständnis.» Ist ja alles gut, nur sollte man nicht zu solche billigen Ausreden greifen. sondern klar zu seinem Fehler stehen.
    • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 13.11.2019 10:24
      Highlight Highlight Welchem Fehler?
    • Thom Mulder 13.11.2019 11:05
      Highlight Highlight Genau. Lest mal die Aussagen der Frau richtig. Ihre Einstellung ist ziemlich klar ersichtlich, auch wenn sie versucht ein anderes Bild von sich zu vermitteln. Denn auch von kleinen Kindern sollte sie eigentlich mehr Ahnung haben, dann kann sie nämlich nicht sagen sie würden "sie hänseln", denn in dem Alter sind Kinder noch offen und so was kümmert die überhaupt nicht.
    • ursus3000 13.11.2019 11:19
      Highlight Highlight was? Dass Bergler alles Spiesser sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hirngespinst 13.11.2019 09:04
    Highlight Highlight Gant generell gesagt finde ich es unangebracht, wegen jeder Unstimmigkeit direkt in die Öffentlichkeit zu gehen.
    Meiner Ansicht nach hätte das im Privaten geregelt werden müssen.
    Was schaut jetzt dabei heraus, ausser dass man sich das Maul darüber zerreisst und die Medien dadurch Geld verdienen?
    Der Schusd ging nach hinten los.

    Für mich eine klare Loose-Loose-Situation.
    • Phrosch 13.11.2019 10:44
      Highlight Highlight Hirngespinst, dann hätten schon die ersten Artikel nie erscheinen dürfen. Aber ich gebe dir völlig recht. Es ist im Docial-Media-Zeitalter zu einfach geworden, Öffentlichkeit zu bekommen.
    • PurpleWasabi 13.11.2019 10:54
      Highlight Highlight ... da bin ich auf Ihrer Linie.
      Die Hemmschwelle für Idioten ist weit gesunken, wegen jedem Scheiss an die Öffentlichkeit zu gehen.
      Ist etwa so, wie wenn man als Erwachsener noch "Mami, Maamiiiii ...!" ruft. Peinlich, das Ganze - alles Hosenscheisser.
  • Arabra 13.11.2019 08:52
    Highlight Highlight Ich kann die Verunsicherung der Leiterin sehr gut verstehen. Vielfach kommt die Abneigung gegenüber Homosexualität daher, dass man nicht weiss wie man damit umgehen soll. Ich hatte diese Unsicherheit auch, bis ich gemerkt habe, dass man gar nicht anders sein muss oder jemanden anders behandeln muss nur aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung.
    • RicoH 13.11.2019 15:46
      Highlight Highlight Sie hätte ja mit den Kinder umgehen müssen und nicht mit den Eltern.

      Ist ja nicht so, dass Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern anders wären.
  • DrFreeze 13.11.2019 08:42
    Highlight Highlight Aus diesem Grund immer alles sofort klar stellen. Es wird nicht besser, wenn man schweigt.
  • hemster 13.11.2019 08:33
    Highlight Highlight Mal so ne frage an all diejenigen die hier meinen die leiterin hat sich mit der verspäteten reaktion falsch verhalten. Wer hat schon mal einen medialen shitstorm gegen einen selber erlebt? Niemand? Selbstsam bei all denn allwissenden kommentaren. Also wie kann man meinen es besser zu wissen wie man sich verhalten soll?
    Wir wissen alle nur zu genau das medien jede aussage so intepretieren, dass die story einen genug grossen reisser ergibt...

    Egal ob sie nun homophob sein könnte oder nicht, KEINE person hat sowas verdient solange nicht ALLE fakten auf dem tisch liegen
    • RicoH 13.11.2019 15:54
      Highlight Highlight Es wurde hier schon x-mal erwähnt, dass die Journalisten nachgefragt haben und sie ihre Aussage von "nicht normal und nicht natürlich" verschiedentlich bestätigt hat.

      Was ist daran nicht zu verstehen, dass das immer wieder in Frage gestellt wird?

      Dass sie es jetzt nach wochenlangem Überlegen differenziert darstellt ist ja nicht verwunderlich.
    • drüber Nachgedacht 14.11.2019 08:49
      Highlight Highlight Nicht die Journalisten haben nachgefragt.

      Es ist ein Lokal Reporter der als Einziger mit der Frau gesprochen hat.
      Ob dieses Gespräch aufgezeichnet wurde, steht in den Sternen.

      Es ist sehr unprofessionell, einen Artikel über ein Gespräch zu schreiben, welches man nicht selbst gehört hat.
    • RicoH 14.11.2019 11:48
      Highlight Highlight @drüber Nachgedacht

      Offenbar ist es eine Reporterin, die das Gespräch geführt hat. Sie hat es also selber gehört und darüber berichtet. Was bitte ist daran unprofessionell?
  • danny34a 13.11.2019 08:31
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl die Kommentare hier gehen am eigentlichen Grund für die Ablehnung vorbei.
    Die Frau sagt, dass die Kinder englisch sprechen und sie selbst nur Brockenweise englisch spricht. Sie müsste ihrer Aussage entsprechend die notwendigen Kapazitäten aufbauen was Sie in dieser kurzen Zeit nicht schafft.
    Hat aus meiner Sicht nichts mit Homophobie zu tun.

    Ob dem wirklich so ist oder nicht weiss ich ja auch nicht, aber dem müsste man aus meiner Sicht auf den Grund gehen.

    Wie die anderen Fragen die von ihr gestellt wurden zu werten sind, kann ich nicht beurteilen.
    • Oigen 13.11.2019 08:48
      Highlight Highlight hallo ich möchte mein kind in die krippe bringen

      hat es eine mutter?

      nein, zwei väter

      sorry keine kapazität

      homophob?

      war doch nicht so gemeint
    • danny34a 13.11.2019 09:32
      Highlight Highlight Ich möchte meinem Kommentar noch was hinzufügen, ohne die Krippenleiterin in Schutz zu nehmen.
      Wer selber Kinder hat die eine Krippe besuchen, weiss wie anstrengend, nervenaufreibend und wieviel Zeit in die Suche einer geeigneten Krippe aufgewendet werden muss, um einen Platz zu finden. Vor allem aber weiss man auch, wieviele Absagen man erhält.
      Man kann leider nicht einfach die Hand in die höhe strecken und rufen:"Welche Kita will mein Kind?!" und davon ausgehen es kommen alle angerannt.
      Vielleicht sind sich die beide Väter dessen auch nicht so bewusst und fühlen sich deshalb benachteiligt?
    • Malaga 13.11.2019 10:28
      Highlight Highlight @Danny34a: ich weiss nicht wie oft es schon erwähnt wurde: es handelt sich nicht um eine Krippe, sondern um eine Spielgruppe. Das ist eine Art Spieltreff für Kinder, die noch nicht in den Kindergarten gehen, ca. 2-3 Stunden pro Woche. Diese Plätze sind nicht so rar. Die Spielgruppenleiterinnen machen das in der Regel nebenberuflich.
  • Mira Bond 13.11.2019 08:21
    Highlight Highlight Lest doch bitte genauer! In der Aargauer Zeitung stand: Bei einer entsprechenden Abklärung seitens der Zeitung wurde diese Aussage von der Spielgruppenleiterin bestätigt.
    Sie macht jetzt halt einfach eine Kehrtwende...ist ja logisch.
    • Helios 13.11.2019 08:38
      Highlight Highlight Welche Aussage gemeint ist, ist allerdings nicht klar. Es ist auch nicht auszuschliessen, dass die Journies einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass die Situation eskalierte.

      Eine Stellungsnahme der AZ wäre interessant, auf welche exakte Aussage sie sich beziehen.
    • 54er 13.11.2019 08:49
      Highlight Highlight Zeitung: Haben sie die Kinder abgelehnt?
      Leiterin: Ja
      Zeitung: Aussage bestätigt
    • Nadja Rohner 13.11.2019 09:25
      Highlight Highlight Das Problem ist: Sie hat es tatsächlich so gesagt mit dem "nicht normal und nicht natürlich". Das hat sie nicht abgestritten, als die "Aargauer Zeitung" als zweites Medium (nach dem "Lenzburger Bezirksanzeiger", der die Geschichte zuerst gebracht hat) anrief. Mehr wollte sie damals gegenüber der AZ nicht sagen. Sie bestätigt ja auch heute, sie habe die Aussage gemacht, aber sie habe es anders gemeint, als es verstanden worden sei, und es sei nicht der Grund für die Nicht-Aufnahme gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knäckebrot 13.11.2019 08:21
    Highlight Highlight "Es folgte eine schweizweite Empörungswelle on- und offline"

    ...weiss nicht, ob es wirklich eine schweizweite Empörungswelle war.

    "sogar eine von der Juso initiierte Demonstration"
    ...ist auch nicht repräsentativ für die durchschnittliche Schweizerreaktion...
  • humpfli 13.11.2019 08:17
    Highlight Highlight Finde es lustig, dass alle der Spielgruppenleiterin glauben. Es gibt zwei Geschichten und welche stimmt, können wir nicht wissen.
    • äuä scho! 13.11.2019 09:20
      Highlight Highlight Auf mich wirkt die Darstellung der Spielgruppenleiterin schon deutlich differenzierter und glaubwürdiger als die pauschale Anschuldigungen des Vaters.
    • Ylene 13.11.2019 10:29
      Highlight Highlight humpfli: absolut richtig
      äuä scho!: Also auf mich nicht. Beide Seiten sind für mich glaubwürdig. Auch lustig, wie hier Homosexuelle wieder beschuldigt werden, einer auf Dramaqueen zu machen. Als Bisexuelle kann ich dir nur sagen, du wirst in der CH auch heute noch massiv anders behandelt (und einiges mehr angepöbelt), wenn du als Frau mit einer Frau im Arm unterwegs bist als mit einem Mann. Aber Heterosexuelle wissen das anscheinend ja besser. Nur weil Ihr selber nicht homophob seid, heisst das noch lange nicht, dass dies auch für alle anderen gilt.
    • Chris Olive 13.11.2019 11:09
      Highlight Highlight @äuä scho!
      Warum? Sie bringt die Aussage erst nachdem eine Mutter ihre Kinder aus der Gruppen nimmt. Die Leiterin hatte dazu noch die Möglichkeit sich VOR dem Shitstorm zu erklären. Hat sie nicht gemacht, sondern die Aussage sogar noch bestätigt.

      Zusätzlich dementiert sie eine Aussage, die ihr nicht vorgeworfen wird. Sie sagt: Sie hätte nicht gesagt, die Kinder seien unnatürlich.
      Vorgeworfen wird ihr aber, dass sie die Familienkonstellation als unnatürlich bezeichnet hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mira Bond 13.11.2019 08:12
    Highlight Highlight Das ist doch jetzt einfach mal schnell den Kopf aus der Schlinge holen. Ich bin selber völlig dagegen, dass man Menschen an den Pranger stellt und dann auch noch attackiert; doch nun stellt sie sich plötzlich als Opfer dar, und verdreht die Geschichte offensichtlich und behauptet neu, dass sie selbstverständlich kein Problem mit schwulen Vätern hat. Das ist doch Heuchelei.
    • Emil22 13.11.2019 08:51
      Highlight Highlight Warum ist das Heuchelei? Weil Sie ihr nicht glauben?
    • Knäckebrot 13.11.2019 09:07
      Highlight Highlight Das wäre zwar Heuchelei, erinnert aber an die Zeit, als man die Ketzer zum "Widerrufe!" presste...
    • humpfli 13.11.2019 10:02
      Highlight Highlight Und wieso weiddr du, dass ihre Geschichte falsch ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chris Olive 13.11.2019 08:10
    Highlight Highlight Sorry, ich trau der Dame nicht.
    Also, zuerst bestätigte die Dame in der Zeitung ihre Aussage... Das wäre DER Moment gewesen um die Aussage zu korrigeren und dies war noch vor dem Shitstorm.
    Dieser kam aber prompt und sie schwieg. Dann nimmt eine Mutter ihre Kinder aus ihrer Spielgruppe und plötzlich findet sie ihre Stimme und alles ist ein Missverständnis?
    Und bei der Aussage ging es auch nicht um die Unnatürlichkeit der Kinder, sondern umd die Familienkonstellation.
    Ähm ja.
    • drüber Nachgedacht 13.11.2019 10:33
      Highlight Highlight Lies nochmals den Artikel, welcher vor zwei Wochen veröffentlicht worden ist.

      Darin wird mit keinem Wort erwähnt, dass die Kinder nur englisch sprechen... (Falls ein Journalist wirklich mit der Familie gesprochen hat, muss er dies aber gewusst haben.)

      In diesem Artikel heisst es auch, dass die Kinder nur abgelehnt wurden, weil sie zwei Väter haben.
      Alle anderen Punkte wurden einfach ausgeblendet...

      Für mich sieht das eher so aus, als ob ein Journalist eine Story gesucht hat und sich die Daten welche er braucht herausgepickt hat.

      (ganz nach Hans Esser )
    • Thom Mulder 13.11.2019 11:10
      Highlight Highlight Genau und zudem würde ihre Aussage bedeuten das sie von kleinen Kindern keine Ahnung hat. Kann also nicht stimmen. Denn Kindern in dem Alter sind die Familienverhältnisse ihrer Gspändli so was von egal. Das können sie auch gar nicht differenzieren. Und Vorurteile haben sie in der Regel auch noch keine.
    • Chris Olive 13.11.2019 11:36
      Highlight Highlight @drüber nachgedacht
      Wenn die Englisch-Kenntnisse wirklich der Grund gewesen wäre. WIESO, hat sie das nicht klargestellt?
      Sie hatte so viel Zeit dies zu berichtigen. Das hat sie nicht. Sie hat keine der Möglichkeiten genutzt. Sie wendet sich erst an die Öffentlichkeit, als eine Mutter ihr Kind aus der Krippe genommen hat. Nicht mal als der Shit Storm angefangen hat.
      Sie dementiert ihre homophobe Aussage auch nicht. Zu keinem Zeitpunkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helios 13.11.2019 08:05
    Highlight Highlight Wenn dem tatsächlich so war, dann war der Vater, mit den undifferenzierten Äusserungen in den Medien, drauf und dran ein Lebenswerk zu zerstören.

    Was hat ihn dazu bewegt, das zu tun?

    Vielleicht war Spielgruppenleiterin zu ersten mal mit einer solchen Konstellation konfrontiert und hat spontan überrascht reagiert, vielleicht auch besorgt und daher negativ konotiert. Der Vater hat die Ablenung wegen der anderen Gründe als Ausrede verstanden und geht in die Presse.

    Oder Spielleiterin ist wirklich homophob und lügt um ihren Ruf zu retten.

    Oder der Vater ist eine rachsüchtige Dramaqueen.
    • INK 13.11.2019 11:08
      Highlight Highlight Ouh dann MUSS es letzteres sein, denn Schwule sind ja von Natur aus Dramaqueens. Ich meine das WEISS man doch.
    • Helios 13.11.2019 11:37
      Highlight Highlight @ LNK

      Ehm nein, meiner persönlichen Erfahrung nach überhaupt nicht.

      Dramaqueens gibt es ganz unabhängig von den sexuellen Präferenzen.
  • DerewigeSchweizer 13.11.2019 07:59
    Highlight Highlight " ... dass es bisher in meiner Spielgruppe normal war, dass die Kinder ein Mami und einen Papi haben."

    "Was, wenn ich in der Spielgruppe Geschichten über Kinder mit Mami und Papi erzähle?"

    Es gab halt bisher in ihrer Spielgruppe noch nie Kinder alleinerziehender Mütter oder Väter.

    Komisch. Hätte gemeint, dass gerade Alleinerziehende beruflich bedingt ihr Kind in eine Spielgruppe geben.
    • Lichtblau550 13.11.2019 08:43
      Highlight Highlight Auch die Kinder Alleinerziehender haben in der Regel Mama und Papa. Ausser, wenn ein Elternteil verstorben ist.
    • YS&P 13.11.2019 11:08
      Highlight Highlight Ich habe meine Mutter früh verloren, hatte damit in der Schule oder im Kindergarten kein Problem. Vor dem Muttertag habe ich halt etwas anderes gebastelt als die anderen Kindern und bei Elternabenden wurde jeweils kurz gefragt wo dann die Mama sei.
  • Stirber 13.11.2019 07:59
    Highlight Highlight Falls es wirklich so abgelaufen ist, ist dies natürlich ein sehr unschönes Missverständniss, und die ganze Homophobie Diskussion absolut unangebracht. Ebenfalls bin ich der Meinung, dass die Medien es hier versäumt haben die Gegenseite darzustellen. Aber mir stellt sich doch die Frage, weshalb man so lange schweigt, wenn es sich so offensichtlich um ein Missverständniss handelt. Da hätte man den Schaden mit einer Aussprache mit den Eltern oder einem Statement in den Medien enorm in Grenzen halten können.
  • G.Oreb 13.11.2019 07:57
    Highlight Highlight Ich bin schokiert über die Kommentare.

    Die Frau ist offen homophob. Da gibts nichts zu rütteln.

    “Ich habe geantwortet, dass es bisher in meiner Spielgruppe normal war, dass die Kinder ein Mami und einen Papi haben.»

    Es war auch mal normal dass man Kinder mit Ruten schlägt.

    Was, wenn ich in der Spielgruppe Geschichten über Kinder mit Mami und Papi erzähle – und die Zwillinge zwei Papis haben? Auch befürchtete ich, sie könnten deswegen von den anderen Kindern gehänselt werden, oder dass schwierige Fragen auftauchen.

    Na dann löse die schwierigen Fragen, das ist Teil deines Jobs!

    🤨

    • Karl Bukowski 13.11.2019 08:21
      Highlight Highlight ja ja, Leute die Toleranz fordern sind oft selbst die intolerantesten.
      Die Dame war mit der Situation überfodert, und das ist verständlich
    • G. Samsa 13.11.2019 08:22
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn! Anhand der Aussage kann man der Frau doch keine Homophobie unterstellen!
      In ihrem Alltag gab es bis anhin keine Kinder mit zwei Väter. Punkt. Das ist eine Tatsache und keine Phobie.
      Aber wenn man es so verstehen will, will man es eben so verstehen.
    • Emil22 13.11.2019 08:23
      Highlight Highlight An welcher Aussage stellen sie fest, dass die Spielgruppenleiterin homophob sei? Es sind Menschen wie Sie, die mir Angst machen. Nicht Spielgruppenleiterinnen oder -leiter, die in der Situation zuerst zurechtfinden müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 13.11.2019 07:56
    Highlight Highlight Die Frau, die nicht mit ihrem Namen hinstehen will, lässt den Medien schriftlich eine Ausrede zukommen und sofort glauben ihr alle? Ihr nehmt ihr jetzt ab, dass sie nur "aus Sorge über die Kinder" homophob ist? Sorry, aber das ist doch Blödsinn. Sie hat gemerkt, dass ihr Verhalten nicht gut ankam und jetzt versucht sie sich irgendwie rauszuwinden.
    • Hamudi Dudi 13.11.2019 08:21
      Highlight Highlight Ja klar, jetzt soll sie noch ihren Namen rausposaunen, damit die Demonstration, Drohbriefe, was auch immer, direkt zu ihr nach Hause kommen können?
    • Mätse 13.11.2019 08:29
      Highlight Highlight Woher wissen Sie das so genau? Bitte nennen sie ihre Quellen.
      Leider haben uns die Medien zwei komplett unterschiedliche Geschichten aufgetischt, dass es nun schwierig ist, als Leser zu urteilen.
    • Donald 13.11.2019 08:30
      Highlight Highlight Nicht jeder will in die Medien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rechthaberwoman 13.11.2019 07:55
    Highlight Highlight Was ich hier erschreckend finde, ist, dass die einen ihren Hass von der Gruppenleiterin nun gegen das schwule Pärchen richten. Leute, habt ihr nicht gelernt, was das anrichten kann? Die Leiterin ist völlig fertig, hauptsächlich wegen Hass im Netz. Jetzt lest ihr EINEN Artikel, der was anderes behauptet und schon geht man auf die Väter los. Muss man denn immer jemanden fertig machen? Kann man nicht sagen "gut, ich kenne jetzt zwar beide Seiten der Geschichte, war aber immer noch nicht dabei" Warum muss immer ein Shitstorm auf eine der Parteien niedergehen? Echt traurig.
    • Mätse 13.11.2019 08:31
      Highlight Highlight Die Medien haben die Geschite mit der Sicht des homosexuellen Paares so aufgebauscht, dass man sich nicht wundern muss, wenn nun die andere Seite auch aufgebauscht reagiert.
  • 54er 13.11.2019 07:54
    Highlight Highlight An alle die hier schreiben von wegen sie sei eingerostet und solche Sachen...

    Uns ist klar (sollte) dass es auch mit zwei Papis normal ist.. nur sind das kleine Kinder in der Spielgruppe die noch nicht so denken können wie wir. Da kann ich mir denken dass es nicht einfach ist wenn alle anderen Mami/Papi haben nur sie nicht.. und die Kinder vielleicht erzählen von ihrer Mami und und und...

    Darum finde ich die Reaktion von ihr eigentlich gut, dass sie erst mal alles genau mit den Vätern anschauen will.. und nicht einfach mal die Kinder der Situation aussetzen und schaut was passiert..
    • nukular 13.11.2019 08:26
      Highlight Highlight also ich kann ihnen nicht zustimmen.. ich bin selber schwul und bin pfadfinderleiter und kann ihnen sagen, dass die kleinen kinder weniger probleme damit gehabt haben, zu wissen, dass ich einen freund und keine freundin habe... auch fragen die kleinen wie es denn meinem freund gehe ... die kleinen sind viel weltoffener weil sie keine probleme sehen.. also kann ich mir daher nicht vorstellen dass dies jemals für meine oder andere kinder ein problem sein sollte, denn es gehört zum heutigen weltbild...
    • 54er 13.11.2019 08:46
      Highlight Highlight Das ist schon so.. so wie es kleinen Kinder auch egal ist welche Hautfarbe man hat oder aus welchem Land man kommt..

      Trotzdem ist es eine neue Situation für die Kinder und für die Leiterin.. und somit nur verständlich dass sie mit den Vätern darüber reden will..

      Es kann trotzdem gut sein dass von den Kindern viele Fragen kommen, nur schon weil sie in dem Alter alles fragen und wissen wollen.. und ist es auch eine andere Situation als bei ihnen wo sie selbst darüber reden können

      Gibt nicht schlimmeres für die Kindern als ausgegrenzt zu werden und das Gefühl zu haben man gehört nicht dazu..
    • nukular 13.11.2019 09:03
      Highlight Highlight naja fragen kann mann ja beantworten... oder ist unsere gesellschaft immer noch so verklemmt?..
    Weitere Antworten anzeigen
  • hanvan 13.11.2019 07:53
    Highlight Highlight Solange solche themen noch fragen und unsicherheiten aufwerfen, sind gleichgeschlechtliche partnerschaften mit kinder noch nicht in den schweizer alltag angekommen. Schade.
    • Emil22 13.11.2019 08:27
      Highlight Highlight Sie sind noch nicht alltäglich, sie stellen noch seltene Situationen dar. Und das ist nicht wertend, sondern einfach Fakt. Auch Autos und Mobiles mussten erst mal im Alltag ankommen. Ob das "schade" ist?
    • Mätse 13.11.2019 08:35
      Highlight Highlight Und was schlagen Sie als Lösung vor? Wenn jemand das erste mal mit Homosexuellen persönlich Kontakt hat, ist das neu und man will es "korrekt und gut" machen. Das ist doch etwas gutes.
    • RicoH 14.11.2019 11:13
      Highlight Highlight Mätse

      "Wenn jemand das erste mal mit Homosexuellen persönlich Kontakt hat, ist das neu und man will es "korrekt und gut" machen. Das ist doch etwas gutes."

      Und was genau soll jetzt gut daran sein? Sie hat ja die Kinder nicht aufgenommen – also keine Spur von "korrekt und gut" machen.
  • Unicron 13.11.2019 07:51
    Highlight Highlight Es mag in diesem Fall nicht gerechtfertigt gewesen und nach hinten losgegangen sein, aber schön dass so viele Leute einem homosexuellen Elternpaar zur Hilfe eilen.

    Gute Vorzeichen für die Abstimmung zur Ehe für Alle.
    • Murmeli82 13.11.2019 11:08
      Highlight Highlight Aber eigentlich schlecht für die Menschlichkeit. Niemand hinterfragt, alle stürzen darauf los, wie Lemminge... Oder Hexenjagd im Mittelalter, Judenverfolgung .. einfach Mal mitmachen und Steine werfen
    • Unicron 13.11.2019 12:27
      Highlight Highlight @Murmeli82
      Klar, aber ist man sich mittlerweile ja nicht mehr anders gewohnt :)
      Da müssen sich besonders die Medien einen Vorwurf gefallen lassen.
  • Prinz Eisenherz 13.11.2019 07:45
    Highlight Highlight Die Frau ist nicht glaubwürdig. Das hätte sie schnell richtig stellen können und ich bin sicher, unsere Medien hätten das gebracht.

    Sie hat einfach 14 Tage überlegt und jetzt eine schöne Geschichte gemacht.
    • Elpampa 13.11.2019 08:31
      Highlight Highlight Glaub mir, wenn du einem solchen Shitstorm ausgesetzt bist, hast du keine Kraft mehr dich so schnell zu wehren.

      Handkehrum, hätte Sie sich gerade am nächsten Tag gemeldet, hätten viele gesagt Sie hätte sich jetzt schnell eine schöne Geschichte gemacht.
    • Mätse 13.11.2019 08:35
      Highlight Highlight Haben Sie den Text zu Ende gelesen?
  • Jan Ulrich 13.11.2019 07:28
    Highlight Highlight Ihr könnt mich nun steinigen, trotzdem behalte ich meine Meinung. Ich werde nie verstehen warum man unbedingt Kindern ein leben mit zwei Vätern oder Müttern aufzwingen muss, ohne dass es noch das "Gegenstück" gibt. Ich habe absolut nichts gegen Schwule und Lesben. Aber hier hört es auf. Denn es kann mir niemand erzählen, dass man als 8-18jähriges Kind sich gut fühlt, dass man keine Mutter, sondern nur zwei Väter hat. Ihre Reaktion und ihre Fragen sind für mich absolut Verständlich.
    • Weisser Mann 13.11.2019 08:02
      Highlight Highlight Ich habe absolut nichts gegen... aber...

      Ein Klassiker.
    • G.Oreb 13.11.2019 08:06
      Highlight Highlight Na dann sprich mal mit jemandem der so aufgewachsen ist. Ich kenne mehrere in meinem Umfeld, und kann dir sagen, dass keiner davon sich es rückblickend anders gewünscht hätte. Deine Aussage ist einfach altmodisch, oder willst du damit sagen, dass du findest dass alle alleinerziehenden noch weniger fähig sind? denen würde ja nicht nur der andersgeschlechtliche Partner fehlen, sondern irgendeiner überhaupt!

      Deine Aussage ist sowohl für gleichgeschlechtliche Paare als auch für alleinerziehende ein Schlag ins Gesicht.
    • Dodogama 13.11.2019 08:14
      Highlight Highlight Logisch fühlen sich Kinder mit 2 Vätern noch nicht wohl, solange es Menschen hat, die so denken wie du.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 13.11.2019 07:21
    Highlight Highlight Es ist für Homosexuelle leider ein Riesen schnerzhaftes ding, immer auf diesem "zwei Papi's" Thema festgedrückt zu werden. Ist nicht einfach von beiden Seiten her. Ich kann schon verstehen, warum die beiden Ihr Kind aufgrund der Homo sache abgelehnt fühlten, die Frau ist da Tief in ein Fettnapf getreten. Ich sehe dass es hier auch mit der Sprache und der vollen gruppe zutun hatte, und glaube Ihr, dass es nichts mit dem anderen zutun hatte.

    Dennoch bleibt der Elefant im Raum.

    Wie können wir helfen, dass auch Lehrer und Erzieher sich bei dem Thema besser ausgebildet fühlen. Ist nicht einfach
    • Mätse 13.11.2019 08:38
      Highlight Highlight Die einfache Frage nach Vater und Mutter muss im Alltag erlaubt sein.
      Was hätte sie besser machen müssen? Jeder Mensch hat einen biologischen Vater und eine Mutter.
    • Kiro Striked 13.11.2019 09:12
      Highlight Highlight Die Blitzer oben verstehe ich nicht, ich sage lediglich, dass es ein schwieriges Thema ist, und dass ich mir wünschte, dass Lehrer, Erzieher und andere Personen besser in diese Richtung geschult wären. Mit guter Aufklärung gibt es diese Probleme weniger.

      @Mätse
      Die Frage ist erlaubt, jedoch finde ich es dann fraglich noch zu sagen: "dass es bisher in meiner Spielgruppe normal war, dass die Kinder ein Mami und einen Papi haben". Das ist der Fettnapf btw.. mit dieser Aussage macht Sie das Schwule paar "abnormal" nichtmal absichtlich, denke einfach unglückliche Wortwahl in dem Falle.
    • Krise 13.11.2019 10:50
      Highlight Highlight @Mätse Nö, man kann auch künstlich gezeugt worden sein, dann brauchst du kein Sperma, sondern bloss eine Zelle. Wird aber in der Regel nicht gemacht.
  • franzfifty 13.11.2019 07:17
    Highlight Highlight Klar, es gibt zwei Seiten. Aber dass sie sich über eine Woche Zeit nehmen musste, um sich eine plausible Erklärung zusammenzustellen? Die beiden haben sofort reagiert, was keiner "Erfindung" der Story entsprechenden kann. Sie hat sich schön Zeit gelassen um ja gut rüberzukommen in den Medien. Der Öffentlichkeit nun die Entscheidung, wem zu glauben. Schöner Tag
    • Bobo B. 13.11.2019 08:03
      Highlight Highlight Medienprofis raten aber nicht selten genau zu diesem Verhalten. Und das aus gutem Grund...
    • Hamudi Dudi 13.11.2019 08:06
      Highlight Highlight Vielleicht hatte sie einfach keine Lust, sich in den ausser Kontrolle geratenen Sturm der Empörten zu werfen, sondern ein bisschen zu warten, bis sich die Lage beruhigt? Sie ist ja keine Pressesprecherin, sondern Spielgruppenleiterin.
    • maude 13.11.2019 08:17
      Highlight Highlight Was heisst Story erfinden, haben sie ja nicht, der Vater hat es so interpretiert und verstanden also war es wahr für ihn.
      Anstatt dass sie aber nochmal das Gespräch gesucht hätten sind sie in nullkommanix zu den Medien geflitzt. Findi bits arm.
      Ich unterstelle jetzt mal nicht, dass sie -gerade zur heutigen Zeit-nicht ganz genau gewusst haben, was sie damit auslösen.
      Naja die ganze Schweiz kennt jetzt die Gesichter der zwei Jungs aus den Medien in dem Kontext und alles scheint ein Missverständnis gewesen zu sein. Well done ( nicht...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Emperor 13.11.2019 07:08
    Highlight Highlight Hauptsache erst mal Homophobie rumposaunen und demonstrieren. Ich hoffe, jede Person, welche die Spielgruppenleiterin persönlich angegangen ist, schreibt ihr jetzt auch eine Entschuldigungsmail.
    • EvilBetty 13.11.2019 07:40
      Highlight Highlight 😂 Der war gut!
    • Oigen 13.11.2019 08:15
      Highlight Highlight jo in zwei wochen dann. eine fadenscheinige etschuldigung ich habe es doch nicht so gemeint.
      ist klar
    • Fruchtzwerg 13.11.2019 09:04
      Highlight Highlight Die Dame redet sich doch bloss raus. Die Aussage, "Sie sei unsicher gewesen, wie sie mit Kindern homosexueller Eltern im Spielgruppenalltag umgehen solle" sagt doch schon alles.

      Wie wäre es evt. mit normal, so wie mit jedem anderen Kind auch???
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 13.11.2019 06:59
    Highlight Highlight Sie mag nicht homophob sein, aber etwas eingerostet ist ihr Weltbild schon - zeigt sich z.B. in dem Satz:

    "Was, wenn ich in der Spielgruppe Geschichten über Kinder mit Mami und Papi erzähle – und die Zwillinge zwei Papis haben"

    Jede gesellschaftlich einigermassen liberal denkende Person sieht da kein Problem.

    • Karoon 13.11.2019 07:14
      Highlight Highlight Bin da deiner Meinung. Sie kann sagen, dass Kinder auch zwei Papis oder zwei Mamis haben können. Punkt. Für mich klingt die Argumentation der Frau nach Ausflüchten. Keine Spur von Einsicht.
    • Cas 13.11.2019 07:36
      Highlight Highlight Naja, sie macht sich immerhin Gedanken zu womöglich auftretenden Fragestellungen. Wenn du diesen im Alltag zum ersten Mal begegnest, ist daran ja nix auszusetzen...
    • LLewelyn 13.11.2019 07:38
      Highlight Highlight Und das rechtfertigt einen medialen Feldzug?

      In dieser Geschichte wird doch immer klarer, dass hier ursprünglich die Empörungskultur bedient wurde. Eine nicht ganz so progressive Person ist übrigens auch ein „Andersdenkender“ und verdient Anstand und Fairness.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alles auf rot 13.11.2019 06:56
    Highlight Highlight Wäre es für anständigen Journalismus nicht eh selbstverständlich, die Gegenseite zu befragen?
    Und wenn diese sich nicht äussern möchte, klar zu nennen, dass die ganze Geschichte „mutmasslich“ so abgelaufen ist, und nicht verifiziert wurde?
    Scheint mir hier alles eher ein Fall von „lost in translation“ zu sein.
    Aber Hauptsache die reflexhafte Empörungswelle hatte freie Bahn.
    Ob man damit ein Geschäftsmodell oder ein Leben zerstört, alles egal.
    Medien haben ein Verantwortung!

    Und mal davon abgesehen, selbst wenn die Dame die homophobste Person auf Erden wäre, bedrohen geht einfach gar nicht.

    • Baccaralette 13.11.2019 08:02
      Highlight Highlight Sie wollte ja keine Auskunft geben, würde man auch erkennen, wenn man den Artikel lesen würde..
    • dan2016 13.11.2019 08:22
      Highlight Highlight wäre spannend, wenn die Journalisten tatsächlich für den (potenziellen) Schaden gradstehen müssten. Vielleicht ein Weg, um die Qualität im Journalismus zu erhöhen?
  • Ueli der Knecht 13.11.2019 06:55
    Highlight Highlight "Bei einer entsprechenden Abklärung seitens der Zeitung wurde diese Aussage von der Spielgruppenleiterin bestätigt."
    https://www.lba.azmedien.ch/aktuell/im-gespraech/artikelseite-gespraech/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=98084&cHash=2b69a2e4ad1829126c233ae5a13fe315

    Frägt sich jetzt bloss noch, wer die Wahrheit zurechtbiegt. Die Journalistin des Lenzburger Tagblatts oder die Kinderkrippen-Chefin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will?
    • wasps 13.11.2019 07:31
      Highlight Highlight Damit habe ich schon Mühe. Jetzt soll die Frau noch namentlich genannt werden, damit sie durch die Gassen getrieben werden kann. Wer hat nun was gesagt? Wir wissen es nicht. Wie heisst es so schön: Im Zweifelsfall für den Angeklagten. Dieses Recht steht auch ihr zu.
    • walsi 13.11.2019 07:53
      Highlight Highlight Frage der Zeitung: "Ist es korrekt, dass sie die Kinder abgelehnt haben?" Antwort der Frau: "Ja" Vielen Dank, auf Wiedersehen.
    • Ueli der Knecht 13.11.2019 13:52
      Highlight Highlight wasps: ich habe nicht verlangt, dass die homophobe Frau mit Namen zu ihren Aussagen stehen soll. Ich stelle nur fest, dass sie das nicht tut. Vermutlich weil sie merkte, dass man sich dafür schämen muss.

      walsi: Es geht eindeutig um die Aussage, "dass eine solche Konstellation weder normal noch natürlich sei", also nicht nur, dass sie Kinder abgelehnt hat, sondern auch um ihre Begründung. Die Journalistin hat diese homophobe Aussage bestätigt.

      Ich glaube übrigens der Journalistin. Die Krippen-Chefin versucht offensichtlich nur, den durch ihre Homophobie angerichteten Schaden zu minimieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 13.11.2019 06:54
    Highlight Highlight Der Vater sollte sich bei ihr öffentlich entschuldigen. Und bei den Bergdörflern.
    • Ueli der Knecht 13.11.2019 22:59
      Highlight Highlight Es ist offensichtlich eine Tatsache,

      1) dass sich die Spielgruppenleiterin homophob geäussert hat, indem sie sagte, dass ein homosexuelles Elternpaar "weder normal noch natürlich sei" (Quelle Lenzburger Bezirksanzeiger),

      2) dass die Homophobie in Bergdörfern weiter verbreitet ist als in urbanen Zentren (Quelle: https://www.atlas.bfs.admin.ch/maps/12.186/map/mapIdOnly/400_de.html)

      Seit wann muss man sich für Fakten entschuldigen, wasps?

      Wenn schon solltest vielmehr du dich für deine hier subtil ausgelebte Homophobie bei den Homosexuellen entschuldigen.
    • wasps 14.11.2019 06:16
      Highlight Highlight Knecht, wohnst Du in den Bergen? Ich schon! Du strotzt nur so von Vorurteilen. Echt, geh über die Bücher!
    • Ueli der Knecht 14.11.2019 13:44
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • locheha1 13.11.2019 06:50
    Highlight Highlight Wieso hast sie dies nicht gleich von Anfang an so erklärt? Nach einer Woche Pause macht sie sich nicht glaubwürdiger.
    • santa's little helper 13.11.2019 07:38
      Highlight Highlight Vielleicht weil nicht jeder und jede täglich mit Shitstorms konfrontiert ist und PR mässig geschult ist wie damit umzugehen ist?
    • fandustic 13.11.2019 08:02
      Highlight Highlight Grundsätzlich muss sie sich überhaupt nicht erklären. Dazu hätten jene welche gerne die homophob Keule schwingen dies so oder so gemacht. Tragisch ist doch einfach, dass man heute einfach zu den Medien rennt, dort die Aussagen ungefiltert übernommen werden und dann der Shitstorm so richtig los geht. Da müssten sich die Medien ihrer Verantwortung besser bewusst sein. Dieses Verantwortungsbewussteingeht aber, aus meiner Sicht, seit dem „Sozialemedien Zeitalter“ auch immer mehr bachab.
    • boegau 13.11.2019 09:31
      Highlight Highlight Der LBA hat die Aussagen nicht ungefiltert übernommen, sondern überprüft: „Bei einer entsprechenden Abklärung seitens der Zeitung wurde diese Aussage von der Spielgruppenleiterin bestätigt.“
      https://www.lba.azmedien.ch/aktuell/im-gespraech/artikelseite-gespraech/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=98084&cHash=2b69a2e4ad1829126c233ae5a13fe315
  • Krise 13.11.2019 06:49
    Highlight Highlight "wüsste nicht wie damit umgehen". 🤦 Behandle sie wie Kinder, das reicht völlig. Und Kinder hänseln Kinder wegen deren Familiensit ation nicht von sich aus, sondern weil Erwachsene es nicht fertig bringen, soch nur für die eigenen Gen*talien zu interessieren.
    • tr3 13.11.2019 07:11
      Highlight Highlight Ja, da benötigt sie noch Aufklärung. Ihre Version der Geschichte ist dennoch sehr glaubhaft.
    • Scaros_2 13.11.2019 07:20
      Highlight Highlight Und vor allem ist sie dahingehend plausiebel, dass sie sich gewisse Fragen stellt die den Alltag vor Hürden stellt.

      Eben wenn man Geschichten mit dem "normalen" Credo erzählt aber diese beiden das so nicht befinden, dann was anderes selbst sagen und zack haste den Konflikt.
    • Lioness 13.11.2019 09:28
      Highlight Highlight Dann hat sie hoffentlich nie einen Halbweisen in der Spielgruppe. Wie geht sie dann mit dem um, wenn sie Mami und Papi sagt, derjenige aber "nur" noch einen Papi hat? Und was macht sie wenn ein Kind gehänselt wird, weil es pummelig ist? Hoffentlich das Gleiche, wie wenn es Hänseleien wegen zweier Papis wären: einschreiten, erklären, dass man das nicht macht, dass es verletzend ist. Das war keine Fürsorge der Leiterin, das waren Vorurteile.
  • Ohniznachtisbett 13.11.2019 06:48
    Highlight Highlight Also zusammengefasst: Zwei Personen kommen viel zu spät auf die Idee, dass sie ihre Kinder in die Spielgruppe geben könnten. Zudem sprechen sie die hiesige Sprache nicht. Kriegen dann wegen eh schon ausgebucht und dem sprachlichen Problem eine absage. Und dann schwingt man mal die homophobie Keule. Toll. Dass die Dame sich mit den Herren über die Familiensituation unterhalten wollte, ist übrigens professionell. Es ist doch zum kotzen wie sich die Empörten hier wieder gebärden.
    • Staedy 13.11.2019 07:50
      Highlight Highlight So sieht es aus danke. Habe fertig gibt aber wohl wieder 748 Kommentare wo jeder was zu sagen hat auch wenn alles gesagt ist.......einfach nicht von jedem.
    • Pafeld 13.11.2019 08:01
      Highlight Highlight Täusche ich mich, oder bist du gerade eben empört?
    • Ohniznachtisbett 13.11.2019 09:17
      Highlight Highlight Nein ich bin nicht empört. Mir tut die Frau leid, die von denen vorverurteil, beleidigt und fast schon diskriminiert wird, die sich sonst nur zu gern als moralisch ach so überlegen darstellen. Alle anderen haben immer nur einfache Lösungen die irgendwer diskriminieren. Alle anderen vergiften das politische Klima. Aber selbst dann gerne den Knüppel auspacken und einfach mal draufhauen. Ein Missverständnis, eine unbedachte Äusserung reicht. Das empört nicht, das stimmt mich mehr als nachdenklich.
  • Coffeetime 13.11.2019 06:47
    Highlight Highlight So schnell geht Empörung und Hass im Herdentrieb, ohne dass man die jeweilige Person kennt. Man zerstört ganz leicht ein Leben und noch vieles mehr.

    Die heutige Manier, immer gleich zu den Medien rennen ist schlimm und kontraproduktiv.
    • DaniFrance 13.11.2019 15:34
      Highlight Highlight Vor allem, wenn mit halbwahrheiten hausiert wird
  • Pümpernüssler 13.11.2019 06:46
    Highlight Highlight Wenn man dem Artikel glaubt, haben sich die Väter falsch Verhalten. Wem soll man nun glauben?
    • walsi 13.11.2019 07:48
      Highlight Highlight Wie so oft wird die Wahrheit nirgendwo dazwischen liegen.
    • Staedy 13.11.2019 07:51
      Highlight Highlight Spielt doch keine Rolle wir sind ja nicht Partei oder sollen wir noch Fanlager gründen?
    • LLewelyn 13.11.2019 17:22
      Highlight Highlight Man sollte vor allem daraus lehren, dass selten etwas schwarz oder weiss daher kommt. Dummerweise suggeriert die Empörungskultur aber genau das. Hier wurde jemandem Homophobie vorgeworfen. Den Grundsatz, dass der Anklagende zu beweisen hat, dass sein Vorwurf stimmt, wird heutzutage nur zu Gerne über Bord geworfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grain2 13.11.2019 06:45
    Highlight Highlight Man sollte halt schon vorher beide Seiten anhören bevor verbal drauflos geschlagen wird. (Gilt auch für die Medien).
  • V-REX 13.11.2019 06:43
    Highlight Highlight Und die Moral der Geschicht: Kenne immer beide Seiten bevor du urteilst.
    Wird einem nornalerweise als Kind beigebracht.
    • Nate Smith 13.11.2019 07:00
      Highlight Highlight Oder: Lasse dir zwei Wochen Zeit und überlege dir gut wie du aus deiner selbtverursachten Scheisse wieder rauskommst.
    • Frauen Unihockey WM 7.-15.12.2019 Neuenburg 13.11.2019 07:03
      Highlight Highlight Ist immer so. Je weniger man weiss desto mehr kann man sich realitätsfrei ausmalen. #read kahnemann .
    • Chris Zingg 13.11.2019 07:23
      Highlight Highlight Das ist leider schon lange nicht mehr so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FoxSinBan 13.11.2019 06:38
    Highlight Highlight Kinder die nur englisch sprechen.... Top wiklich finden bestimmt schnell den anschluss.

    Ihre Darstellung tönt ganz anders. Und es geht nicht darum das sie die Kinder nicht nehmen will weil sie 2 papis haben, sonder weil es eine neue Situationen für sie ist. Ich denke die gute Frau ist einfach überfordert gewesen. Sie muss jetzt ihre spielgruppen prozesse etwas anpassen dann sollte in zukunft es egal sein wer oder was die eltern sind
    • Lisbon 13.11.2019 07:37
      Highlight Highlight Die Kinder meiner Schwägerin sprachen bei Anfang Kindergarten auch nur Englisch. Innert 3 Monate konnten sie fliessend Deutsch/Schweizerdeutsch und hatten einen Haufen Freunde. Kinder lernen extrem schnell.
    • öpfeli 13.11.2019 07:37
      Highlight Highlight Kinder lernen Sprachen erstaunlich schnell.
      Man könnte davon ausgehen, dass die Väter die Kids deshalb in eine deutschsprachige Gruppe schicken wollten.
    • Saraina 13.11.2019 07:41
      Highlight Highlight Aber auch in Zukunft wird sich bei einer voll belegten Spielgruppe nicht von heute auf morgen ein Platz für zwei fremdsprachige Kinder finden lassen. Das war ja eigentlich das Problem, sagt sie.

      Da müssen vielleicht die Väter die Prozesse etwas anpassen, und ein paar Monate vorausdenken lernen. Ist halt so, mit Kindern und Beruf.
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