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Nach Horror-Crash auf A3: Porschefahrer aus U-Haft entlassen – aber nicht in Freiheit

Nach dem schweren Unfall vor dem Bözbergtunnel wurde der Unfallverursacher in die Psychiatrie gebracht. Nun ist er aus der U-Haft entlassen worden. Frei ist er trotzdem nicht.

Deborah Gonzalez / ch media



Schwerer Unfall vor Bözbergtunnel – die Unfallstelle am Mittwochmorgen, 27.11.2019

Auf der Autobahn A3 bei Effingen waren am Mittwochmorgen mehrere Fahrzeuge in einen Verkehrsunfall verwickelt. Ein SUV-Fahrer fuhr zu schnell auf eine Kolonne auf und schob einen roten Renault in einen Lastwagen. Die drei Insassen, Erwachsene aus dem Baselbiet, konnten nur noch tot geborgen werden. Video: © Tele M1

Bei einem heftigen Verkehrsunfall mit einem Porsche sind vor rund drei Wochen auf der A3 bei Effingen AG drei Erwachsene ums Leben gekommen. Der Unfallfahrer wurde nach kurzer Flucht verhaftet und nach einer Kontrolle im Spital in eine psychiatrische Klinik eingewiesen – er soll als suizidgefährdet eingestuft worden sein.

Nun wurde der Unfallfahrer aus der Untersuchungshaft entlassen, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau eine Meldung des «Blick» bestätigt. Es bestehe keine Flucht- oder Verdunklungsgefahr, heisst es bei der Staatsanwaltschaft.

In Freiheit sei der Beschuldigte jedoch trotzdem nicht. Für ihn wurde eine «fürsorgerische Unterbringung» angeordnet. Grund dafür sei eine ärztliche Indikation gewesen.

Was die genauen Gründe anbelangt, hält sich die Staatsanwaltschaft bedeckt. «Es hat medizinische Gründe, alles weitere ist aber privat», lässt die Staatsanwaltschaft gegenüber der «Aargauer Zeitung» verlauten.

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Tödlicher Unfall auf A3 bei Effingen im Aargau

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    Alle Leser-Kommentare
  • Helvetiavia Philipp 19.12.2019 14:43
    Highlight Highlight Für den Beschuldigten gilt bis zur Verurteilung die Unschuldsvermutung. Deshalb kann er nur im Gefängnis behalten werden, wenn er weiterhin verdächtigt wird, und Gefahr droht, er könnte seine Tat wiederholen, flüchten oder Spuren beseitigen (Kollusion). Da dies vorliegend nicht der Fall zu sein scheint, ist er aus der U-Haft zu entlassen. Über Schuld und Strafe hat das Gericht zu entscheiden. Das ist nicht unfair oder falsch, das ist einfach nur entsprechend unserer Bundesverfassung und dem Strafrecht.
  • Ohniznachtisbett 18.12.2019 16:22
    Highlight Highlight Kollisionsgefahr? Die bestand, darum muss er sich auch verantworten. Es besteht aber keine Kollusionsgefahr, weshalb U-Haft nicht nötig ist. PS: Der Haftrichter schloss mit: "Ansonsten frottiere ich mich und ziehe meine Kompetenzen".
    • Ohniznachtisbett 18.12.2019 16:31
      Highlight Highlight Oha, schnell das deutsche Wort eingefügt ;) Das imprägniert mir also. Hihihi
    • DichterLenz 18.12.2019 16:59
      Highlight Highlight Auf sowas bin ich ganz algerisch.
    • Coffey 18.12.2019 17:22
      Highlight Highlight Fremdwörter sind nicht so dein Rechaud?
  • asdf1692 18.12.2019 16:09
    Highlight Highlight „Es bestehe keine (...) Kollisionsgefahr... 😂😂😂

    Sorry, vielleicht falls zu früh 🙈🌚
  • Posersalami 18.12.2019 15:36
    Highlight Highlight
    Ein dreifacher Mörder kommt nach ein paar Tagen aus dem Knast. Hätte er als Mordwaffe anstelle eines heiligen Autos ein Messer benutzt, wäre das sicher nicht der Fall!

    Unfassbar
    • esmereldat 18.12.2019 16:19
      Highlight Highlight Es gab noch keinen Prozess und er ist auch noch nicht verurteilt...
    • Ohniznachtisbett 18.12.2019 16:24
      Highlight Highlight Es war wohl weder Mord noch vorsätzliche Tötung. Zu deiner Hilfe: U-Haft gibts bei gegebener Flucht-, Kollusions- und/oder Wiederholungsgefahr. Das scheint nicht gegeben. Über die Strafe entscheidet das Gericht.
  • Spin Doctor of Medicine 18.12.2019 15:13
    Highlight Highlight Please, das heisst Kollusionsgefahr, nicht Kollisionsgefahr. In diesem Fall ist der Fehler besonders blöd.
  • Mynamesjeff 18.12.2019 15:13
    Highlight Highlight Seine Psyche wird ihn wohl das Leben lang mehr richten als es jeder Richter tun könnte... Traurige Geschichte die nur Verlierer kennt
    • Influenzer 18.12.2019 19:28
      Highlight Highlight Das mag sein aber abschreckend für Hohlkopf-Raser ist das wohl zu wenig, die sind egoistisch genug nur an ihre eigene Freiheit zu denken. Deshalb hoffe ich dass der Richter das Strafmass ausschöpfen wird. Der Täter tut mir hier wenig leid, im Gegensatz zu den Opfern.
  • w'ever 18.12.2019 15:05
    Highlight Highlight und die automarke des unfallautos spielt eine rolle weil...?
    bei verbrechen schreibt ihr ja auch nicht mehr hin aus welchem ursprungsland die person kommt, oder?
    • Dominik Treier 18.12.2019 16:52
      Highlight Highlight Die spielt eine Rolle weil es im Zusammenhang damit sinnvoll ist das er mit stark überhöhter Geschwindigkeit gefahren ist, eben mit einem recht gut motorisierten Wagen und man bei einer Automarke selbstverständlich nicht auf die hanebüchen dumme Idee käme es seien alle Besitzer dieser Marke Raser, weshalb es nicht wirklich etwas ausmacht sie zu nennen...
      Aus irgendwelchen Gründen jedoch, schaffen es manche Menschen jedoch einen ebenso dümmlichen Schluss bei der Nationalität zu ziehen...
      Eine Automarke braucht keinen Schutz, Personen einer Nationalität aber schon...
    • Commander 18.12.2019 17:30
      Highlight Highlight Das wäre hier Montenegro.
    • MahatmaBamby 18.12.2019 17:38
      Highlight Highlight Wahnsinnsvergleich 👏🤦🏻‍♂️

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