Schweiz
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ZU DER EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 24. SEPTEMBER 2017 UEBER DIE REFORM DER ALTERSVORSORGE 2020 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - [Symbolic Image, Staged Picture] An elderly woman looks at sea gulls at Lake Lucerne in Lucerne, Switzerland, on November 22, 2016. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Wie weiter? Die Parteien sind sich uneinig. Bild: KEYSTONE

Rentenalter 67 oder die Pensionskasse abschaffen? Plan B fieberhaft gesucht

Die Zeit für eine neue Rentenreform drängt. Da sind sich Gewinner und Verlierer einig. Wenn es jedoch um die Lösung des Problems geht, gehen die Ansichten himmelweit auseinander. 



Kaum stand fest, dass Alain Bersets Rentenreform eine Bruchlandung erleidet, entbrannte in Bundesbern der nächste Streit. Wie weiter?, lautete die Preisfrage. Denn zu den Siegern der gestrigen Abstimmung gehören die JUSO genauso wie die SVP, linke Gewerkschafter genauso wie die FDP. Sie alle hatten die Rentenreform bekämpft – wenn auch aus diametral unterschiedlichen Gründen. 

Entsprechend schwierig gestaltet sich nun auch die Suche nach einem Plan B – wie mehrere Twitter-User nicht ohne Häme bemerkten.

Bereits kursieren teilweise extreme Lösungsvorschläge, deren Stossrichtungen himmelweit auseinandergehen:

Erhöhung des Rentenalters

Eine AHV-Schuldenbremse «mit schrittweise höherem Rentenalter» sei jetzt «zwingend»: Mit dieser Aussage provozierte der Schweizerische Gewerbeverband die Verlierer der Abstimmung bereits am frühen Sonntagnachmittag auf Twitter.

Diese reagierten postwendend: «Neoliberaler @gewerbeverband lässt Katze aus dem Sack und fordert Rentenalter 67. So nicht!», twitterte etwa der Co-Präsident der Jungen Grünen, Luzian Franzini.

Im Gespräch mit watson präzisiert Hans-Ulrich Bigler, FDP-Nationalrat und Direktor des Gewerbeverbands: «In einem ersten Schritt müssten AHV und Pensionskassen getrennt reformiert werden. Bei der AHV mittels Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre und eine moderate Anpassung des Mehrwertsteuersatzes – bei der BVG muss der Umwandlungssatz auf 6 Prozent sinken.» Damit soll das Finanzierungsproblem der Sozialversicherungen für die nahe Zukunft gelöst werden.

Erst in einem zweiten Schritt gelte es sicherzustellen, dass sich die Sozialversicherungen langfristig nicht mehr verschulden können, so Bigler. «Dafür sind Interventionsmechanismen nötig, mit denen man in kleinen Schritten am Rentenalter schrauben kann.» Vom Szenario Rentenalter 67, das linke Gegner an die Wand malen, sei man aber noch weit entfernt.

Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv und Nationalrat FDP, spricht waehrend eine Podiumsdiskussion

Gewerbedirektor Hans-Ulrich Bigler. Bild: KEYSTONE

Dass die bürgerlichen Sieger zumindest mit dieser Option liebäugeln, zeigt ein Blick in die Wahlhilfe Smartvote. Nicht nur Bigler gab vor den Wahlen 2015 an, eine «Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z.B. auf 67 Jahre)» zu befürworten. Auch FDP-Chefin Petra Gössi und SVP-Präsident Albert Rösti sowie viele Mitglieder ihrer Fraktionen drückten den entsprechenden Button.

Linker Angriff auf die zweite Säule

Tamara Funiciello, Kandidatin als neue JUSO-Praesidentin, vor der Delegiertenversammlung der JUSO in Zuerich am Samstag, 18. Juni 2016. Am 18. Juni tritt Fabian Molina als JUSO-Praesident zurueck. Samira Marti und Tamara Funiciello haben sich als neue JUSO-Praesidentin beworben. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Tamara Funiciello. Bild: KEYSTONE

Ein radikaler Vorschlag kommt von den Jungsozialisten: Sie möchte die zweite Säule in der Altersvorsorge komplett streichen, die sich gemäss JUSO-Präsidentin Tamara Funiciello schon lange in der Krise befindet. «Mit der zweiten Säule wird Geld gescheffelt, das nicht an die Rentnerinnen und Rentner geht.»

Sie führt weiter aus: «Wir sprechen von einer monatlichen Rente von über 4000 Franken für alle, wenn wir das Geld von der zweiten Säule in die erste umverteilen.» Damit würden sich alle zusätzlichen Massnahmen erübrigen, ist die JUSO-Chefin überzeugt und die Rente wäre gerettet.

Die JUSO steht mit ihrem Vorschlag nicht alleine da. Die Partei der Arbeit (PDA) hat die Idee schon länger geäussert und hat eine praktisch pfannenfertige Volksinitiative in der Schublade. Diese verlangt, dass der obligatorische Teil der zweiten Säule in den AHV-Topf umverteilt wird. Zudem sollen die AHV-Mindestrenten von 1175 auf 4000 Franken erhöht werden und die Maximalrente von 2350 auf 6000 Franken.

Jacqueline Badran hat das Nein kommen sehen

abspielen

Video: streamable

Eine Abschaffung der zweiten Säule war auch schon Thema in einer Fragestunde im Parlament. Dabei warnte SP-Bundesrat Alain Berset vor einem solchen Umbau. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen seien kaum absehbar und die Rentenrevolution könnte das Vertrauen in die volks- und finanzwirtschaftliche Stabilität der Schweiz erschüttern.

Notfalloperation «Höhere Mehrwertsteuer»

Eine Art Mini-Lösung stellt dieser Vorschlag dar: Die Mehrwertsteuererhöhung, die das Stimmvolk gestern ebenfalls abgelehnt hat, soll nochmals vors Volk kommen – dieses Mal allerdings «nackt», also ohne Kopplung an eine Erhöhung der AHV. Die neue Reform bestünde also rein in einer Erhöhung der Mehrwertsteuer von 8 auf 8,3 Prozent. 

Ein Verfechter dieser Lösung ist der Grüne Fraktionschef Balthasar Glättli. «Dies wäre wie ein Notoperation, um den AHV-Topf zu retten und ein paar Jahre zu gewinnen», sagt er. Dies verschaffte dem Parlament etwas Luft, um den nächsten Kompromiss anzustreben.

Balthasar Glättli

Balthasar Glättli will plant eine «Notoperation».

«Vielleicht ist dies wirklich eine gute Übergangslösung. Auch wenn es nicht das Gelbe vom Ei ist.»

Tamara Funiciello, JUSO-Präsidentin

Der Vorschlag werde sicher im Parlament aufgenommen, sagt CVP-Ständerat Konrad Graber. «Wobei, nachhaltig ist sie nicht.» Und JUSO-Chefin Tamara Funiciello meint: «Vielleicht ist dies wirklich eine gute Übergangslösung.» Und fügt dann an: «Auch wenn es nicht das Gelbe vom Ei ist.»

Die Rentenreform von Redaktions-Hund Elli einfach erklärt

Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • murrayB 25.09.2017 20:13
    Highlight Highlight Einfache und logische Lösung, wenn wir immer älter werden - wieso nicht bis 67 arbeiten?

    Und dafür keine politische Spielereien wie bis anhin mehr! Ich will das und gebe dir das... Pragmatismus vor!
  • Bauer für Bier 25.09.2017 17:55
    Highlight Highlight bis 67 arbeiten und keine geld aber immerhin haben wir zuessen dank der ernährungssicherheit
  • Pirat der dritte 25.09.2017 13:26
    Highlight Highlight Eine Lösung muss auf der Basis von Eigenverantwortung und Selbstvorsorge gefunden werden. Sozialistische Staatsmodelle haben zum Glück in der Schweiz keine Chance.
  • piedone lo sbirro 25.09.2017 13:21
    Highlight Highlight eine rechte AHV-reform nach dem gusto der milliardärs-lobbyisten und rentenklauer der SVP und ihres peinlichen nachwackeldackels FPD wird ganz sicher zum nachteil der normal verdienenden steuerzahler sein. das ist so sicher, wie das amen in der kirche.

    die angstmacher-partei zusammen mit den freisinnigen werden den nein sager jetzt das messer an den hals setzen: entweder ihr sagt ja oder der kollaps der AHV ist sicher und es gibt überhaupt keine rente mehr!

    eine verbesserung für rentner durch die SVP und FDP - wie kann man nur so naiv sein?
  • Doc Bee 25.09.2017 12:52
    Highlight Highlight Die AHV muss auf ein Niveau skaliert werden, wo jedem die Existenz ohne Ergänzungsleistungen und ohne Sozialhilfe möglich wird. Die AHV ist ein Generationenvertrag und beinhaltet die Sicherung des Altersunterhalts. Die AHV soll nicht komplizierter, sondern einfacher werden.
    Beim BVG andererseits werden laufend der Kapitalbezug beschnitten und die Umwandlungssätze gesenkt. BVG ist Zwangssparen, das zuerst den Spekulanten nützt. Das BVG gehört privatisiert, jedem sein Guthaben ausbezahlt, soweit Geld noch vorhanden ist. Mit den frei werdenden Lohnabzügen kann locker die AHV finanziert werden.
  • Doc Bee 25.09.2017 12:42
    Highlight Highlight "Wie weiter? Die Parteien sind sich uneinig." Worum geht es, um ein Spiel, die Parteien gegen die Bevölkerung ?! Wie weiter im Sinn, wie will man die Leute weiter täuschen ? Wie wäre es mit Sachdienlichkeit und Anerkennung der wohl begründeten Existenzängste ? Es gehören nüchtern und ehrlich die Fakten und Zahlen an die Öffentlichkeit, egal was Lobbys und falsche und linke Politiker zu verbergen und zu kaschieren versuchen, oder noch schlimmer, selbst den Schrott glauben. Auch manche Medien gehören entlarvt, die zuweilen wiederkehrend wie ein verlängerter Arm von Bundesbern Kampagnen fahren.
  • Kengru 25.09.2017 12:39
    Highlight Highlight Was wäre wenn die rente von der pensionskasse mit bezahlt wird. Ich mein da kommt so viel geld rein, und es ist doch wichtig das, dass geld liquid bleibt. Dann müssten die pensionskassen teilweise aufhören, imobilien zu kaufen. Das wiederum würde die privat käufer und andere konkurrenzfähig machen.
    Was meint ihr, Schlechter gedanke?
  • Makatitom 25.09.2017 12:37
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht. Ganz einfach der Nationalbank verbieten, bei sozialen institutionellen Anlegern (PK) Minuszinsen zu verlangen. Eine Kapitalgewinn- und eine Finanztransaktionssteuer auf Beträge, die an Faktura-, Lizenzfrimen oder Briefkästen ins Ausland fliessen, eine Besteuerung des Hochfrequenzhandels und Sozialabgaben auf Automaten ( pro 10 durch Automaten "ersetzte" Arbeitsplätze für 8 AN AHV einzahlen) und schon können wir alle mit 55 in Pension, mit einer standardsichernden Rente.
  • froeleinherbschd 25.09.2017 12:25
    Highlight Highlight Ich habe mir überlegt, dass nur noch die Rente bekommen, die es brauchen? Wie beim Sozialamt. Dass man halt belegen muss, dass man es braucht. Die Reichen können ja auf den Batzen verzichten?
    • dan2016 25.09.2017 14:17
      Highlight Highlight wetten dass alle sich gehörig drauf vorbereiten und das Rentenalter in gebührender Armut erreichen?
  • Goldbach 25.09.2017 12:21
    Highlight Highlight Plan B:
    1. Die Altersrente wird ersatzlos gestrichen. Ebenso alle Sozialgelder. Finanzierungsprobleme gelöst!
    2. Jeder Bürger muss mit den Steuern eine Lizenz zum Leben für ein weiteres Jahr kaufen. Kennen wir ja von den Softwarelizenzen her. Das Leben ist ja eigentlich auch Software, staatlich geschützte Software. Passt!
    Wer keine Lizenz hat wird spätenstens einen Tag nach Verfall der Linzenz amtlich zwangsentlebt. Wiederum wie bei der Software: ohne gültigen Lizenzschlüssel geht gar nichts. Armutsproblem gelöst!
    Man muss halt bloss pragmatisch sein. Dann geht alles.
    • piedone lo sbirro 25.09.2017 14:04
      Highlight Highlight @Goldbach

      immer wieder lustig zu bebachten wie rechtsnationale kommentatoren vom eigentlichen thema ablenken um irgendwelchen inhaltslosen nonsens von sich zu geben.

      armutsproblem? ihre kommentare zeigen deutlich das wahre grundproblem auf: die bildung bzw. die fähigkeit sich zu informieren.
  • TI-30XIIB 25.09.2017 12:03
    Highlight Highlight Legalisierung vom Cannabis und eine angemessene Steuer drauf würde schon einiges von diesem Loch ich der AHV füllen. Zudem würden die Krankenkassen damit entlastet werden. Win-win-Situation für alle
  • Cuzzer 25.09.2017 12:00
    Highlight Highlight Warum kei flexibles Rentenalter?

    BSP: Ein Lehrling zahlt ab Beginn seiner Lehre AHV. Ein Mensch mit Masterabschluss zahlt z. B. ab 26 Jahren AHV. Der Lehrling zahlt also 10 Jahre länger AHV ein bis zur Pension. Warum nicht Anzahl Jahre bestimmen, für die man AHV zahlen muss, z. B. max. 45 Jahre mind. aber bis zum heutigen Rentenalter?

    Oder 100CHF für die Autobahnvignette, 50 CHF davon in die AHV (bin selber auch Autofahrer).

    Beide Ideen nur spontan und nicht im Detail durchdacht, wäre aber ein 'einfacher' pragamtischer Ansatz😉
  • megge25 25.09.2017 11:28
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man die Steuern auf Tabak und Alkohol wieder senken, Tabak ubd Alkoholwerbung wieder legalisieren. Das hätte dann zur Folge, das mehr konsumiert wird und die Leute wieder früher sterben. Dann wäre keine Reform notwendig, im Gegenteil, man könnte den Umwandlungssatz wieder erhöhen.

    *IronieOff
    • BANANENSALAT 25.09.2017 15:06
      Highlight Highlight Man könnte einen Life fast, die young Lebensstil in der Bevölkerung fördern 😄 Wobei auch das jich "das Gelbe vom Ei" ist und wir relativ lange auf den Effekt warten müssten.
  • Sveitsi 25.09.2017 11:01
    Highlight Highlight Ich, als Frau, habe nicht Nein zu einem gleichberechtigen Rentenalter gesagt, sondern zum ganzen Paket, das mir dargelegt wurde. Und ich denke, dass ich damit nicht die einzige bin.
    • Aglaya 25.09.2017 15:06
      Highlight Highlight Mir ging das genau so. Die Erhöhung des Rentenalters für Frauen (respektive die Anpassung an das Rentenalter der Männer) fand ich den einzig wirklich überzeugenden Punkt der Vorlage.
  • tomdance 25.09.2017 10:45
    Highlight Highlight Liebe JuSo's. Die PK abschaffen, die darin angesparten Gelder in einen grossen Topf werfen und damit alle finanzieren? Nein, finde ich. Das ist Diebstahl an meinem Sparkapital. Ich habe nichts dagegen, dass ich bedeutend mehr in die AHV einzahle als ich je erhalten werden. Ich habe nichts dagegen, für IV und ALV zu zahlen und hoffentlich nie Gelder zu benötigen. Und ich habe auch nichts dagegen, hohe Steuern und hohe KK-Prämien zu zahlen und mit Sicherheit weniger zu erhalten als ich einzahle. Aber bei der PK hört der Spass auf. Sie sagte Polo Hofer? "Bin i gopfriedschtutz en Kiosk..."?
    • Liselote Meier 25.09.2017 11:05
      Highlight Highlight Zuerst informieren dann meckern. Von Heute auf Morgen alles in einen Topf werfen, davon ist nicht die Rede. Von Schrittweise mit Besitzstandswahrung ist die Rede.

      Der Übergang wäre erst vollendet wenn die erste Person in Rente kommt welche rein in die Neue AHV einbezahlt hätte sprich das wäre dann in ca. 60 Jahren.

      https://pda.ch/2017/09/ein-radikaler-wechsel-ist-noetig/

    • satyros 25.09.2017 11:26
      Highlight Highlight Der Vorschlag der PdA ist ausgereifter. Die bereits eingezahlten PK-Gelder bleiben erhalten und werden später als Rente ausbezahlt. Ab jetzt wird allerdings nichts mehr in die PK einbezahlt, dafür mehr in die AHV. Die AHV wird dann schrittweise erhöht, bis jene Jahrgänge pensioniert werden, die nie in die PK einbezahlt haben (das wären die jetzt 24 jährigen).
  • Theor 25.09.2017 10:43
    Highlight Highlight Pensionskasse abschaffen find ich nichtmal so eine schlechte Idee. Denn das löst (oder lockert zumindest) auch die Problematik, dass viele Leute gar nicht mehr bis ins Pensionsalter beschäftigt wird. Die Pensionskassenbeiträge für 50+ sind dermassen teuer, dass immer mehr Firmen ihre alten Mitarbeiter entlassen.

    Fällt die Pensionskasse weg, dann gibt es vieleicht auch wieder mehr Gründe, Leute mit 50+ wieder einzustellen.
    • Denk nach 25.09.2017 13:08
      Highlight Highlight Leute enteignen ist gut, mol... Super!

      Und was machst du mit Leuten die Kapital bezogen haben? Wohneigentum haben? Etc.?
    • Theor 25.09.2017 14:25
      Highlight Highlight Hat doch nicht zwingend mit Enteignung zu tun.

      Das Angebot zukünftig nicht mehr fortzuführen und von heute auf morgen alles wegzunehmen sind immernoch zwei Paar Schuhe.
    • Denk nach 25.09.2017 19:14
      Highlight Highlight Das würde dann mindestens 80 Jahre dauern, da ab 25 jeder in die PK einzahlt... Und somit ein altersguthaben besitzt.

      So einfach löst man das ohne Enteignung nicht ab
  • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:34
    Highlight Highlight Tja so ist es halt, wenn unheilige Allianzen solche Abstimmungen gewinnen. Die Linken sind nicht bereit den kleinsten Kompromiss bei den Leistungen einzugehen, die Rechten haben wegen den 70 Franken getäubelet. Und nun stehen wir vor einem Scherbenhaufen. Je später die Reform, desto einschneidender wird sie. Diese Reform war nicht super, aber sie hätte etwas Zeit verschafft und alle hätten ihren Obulus geleistet. Nun werden zuerst eine zu rechte und dann eine zu linke Reform scheitern... wetten? und am Ende wird man entweder massiv Schulden machen, oder massiv sanieren müssen...schade
  • Scaros_2 25.09.2017 10:27
    Highlight Highlight Ich war am WE in Deutschland und am Sonntag morgen kamen wir weil im Radio auf SWR3 berichtet wurde zur Diskussion wegen Rentenalter. Mein deutscher Kollege war fassungslos warum Frauen bei uns nicht gleich lange arbeiten müssten weil müsste doch Part of the Game sein wenn man von Gleichberechtigung etc. redet. Frauen wollen in allem Gleichberechtigt sein aber nicht bei der Dauer ihrer Arbeit?

    • Scaros_2 25.09.2017 12:24
      Highlight Highlight Ja darüber lachen wir auch oft.
  • melounies 25.09.2017 10:26
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass man beim Militär Kürzungen vornimmt oder das Militär nur noch als Berufsmilitär führt. Da würde viel Geld locker werden ...

    Und wie wäre es mit einer Legalisierung von Marihuana? Da kann man auch eine Steuer darauf erheben ...

    Es gibt so viele Ideen, man müsste diese nur endlich mal umsetzen.

    Geld wäre genügend da, die Verteilung stimmt nur nicht.
    • Red4 *Miss Vanjie* 25.09.2017 11:01
      Highlight Highlight Eventuell braucht es dafür wieder eine Volksinitiative, denn offenbar schafft das Parlament diesen Gedankengang nicht von alleine :D
    • Goldbach 25.09.2017 12:23
      Highlight Highlight Eine Berufsarmee ist nicht unbedingt billiger. Sie ist wahrscheinlich sogar teuerer.
    • froeleinherbschd 25.09.2017 12:26
      Highlight Highlight Legalisierung Marihuana -> mehr Menschen beim Psychologen -> Problem verschiebt sich zur Krankenkasse
    Weitere Antworten anzeigen
  • zialo 25.09.2017 10:16
    Highlight Highlight Wie es mit der 1. und 2. Säule weitergehen soll, hängt von der Reform der Ergänzungsleistungen ab. Auch diese trifft Frauen (kleinere Pensionskassenvermögen) besonders!

    So würden dann 2030 bei den Ärmsten 300 Millionen weggespart:

    Der Kapitalbezug der Pensionskasse würde abgeschafft (Ausnahme Hauskauf). Die volle EL bekommt nur noch, wer weniger als SFr 30'000 Vermögen hat. Bei Verheiraten wird der Freibetrag SFr 10'000 kleiner UND Einkommen des Partners würde voll angerechnet (bisher 2/3). Kuren und Heimaufenthalte unter drei Monaten sollen selbst finanziert werden (bleiben abziehbar).
  • Denk nach 25.09.2017 10:12
    Highlight Highlight Es ist interessant, dass die einzig faire Lösung nie diskutiert wird. Umwandlungssatzanpassung für alle. Sprich die Rentner müssen auch ihren Teil beitragen und mit kleineren Renten auskommen, da sie ja mit ihren viel zu hohen Umwandlungssätzen ein Teil des Problems sind. Hier hat aber natürlich keine der Parteien die courage...
    • Gubbe 25.09.2017 17:11
      Highlight Highlight Sie erhalten als Rentnerpaar 3500 CHF monatlich. Möchten Sie, dass Rentner von ihrer eingezahlten Rente einen Teil abgibt. Den Umwandlungssatz gibt es nur in der PK. Die 70-Jährigen haben einbezahlt, als der Rückgewinn bei den Kassen hoch war. Wieso sollten sie jetzt die Neuen mitfinanzieren?
    • Denk nach 25.09.2017 19:12
      Highlight Highlight 1) ich rede von der PK.
      2) das Kapital das umgewandelt wird in eine Rente hat jeder selber eingezahlt
      3) wenn das Kapital nicht reicht, für Rentner die anstelle von 78 Jahren nun 84 Jahre alt werden, zahlen das die Aktivversicherten. Da es aber kein Umlageverfahren ist, die PK, ist das unfair.

      Klar soweit?
    • Gubbe 26.09.2017 18:09
      Highlight Highlight Herr denk nach, machen Sie das. Ich schrieb, dass Altrentner in die PK einbezahlt hatten, wo diese mit Leichtigkeit 8% Gewinn einfahren konnten. Somit ist das Einbezahlte ihr Geld und wollen keine mitfinanzieren!
      Jetzt auch klar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nessuno 25.09.2017 09:55
    Highlight Highlight Bis fast 70 arbeiten geht ja gar nicht, wenn man schon ab 40 eine Last ist, die spätestens mit 50 (aus Firmensicht) entsorgt sein muss - sehr traurig...
    • derlange 25.09.2017 11:05
      Highlight Highlight Und ich glaubte immer das ältere Arbeitnehmer erfahrener sind und dadurch produktiver.... stimmt ja wohl nicht? Seit ihr denn alle überfordert?
  • loplop717 25.09.2017 09:45
    Highlight Highlight Rentenalter 70.
  • Thomes 25.09.2017 09:43
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einer gestaffelten Erhöhung der Lohnabzüge?
    bis 100'000 keine
    von 100'000 - 180'000 1-2%
    180'000- 300'000 2-3%
    300'000-500'000 3-5%
    ab 500'000 5-8%
    Irgendwie so?
    • mrcharliebrown 25.09.2017 11:46
      Highlight Highlight Oder alle denselben Satz, aber erst ab 150'000 Fr. plus?
    • froeleinherbschd 25.09.2017 12:28
      Highlight Highlight !!!! mag die Idee.
    • dan2016 25.09.2017 14:24
      Highlight Highlight oder bis 150'000 1-2%, 150'000-250'000 keine, 250'000 bis 500'000 3-5% nd ab 500'000 5-8% - damit ich zu den Gewinnern gehöre:)
  • Gubbe 25.09.2017 09:36
    Highlight Highlight Die Politiker müssen den Plan B da suchen wo er ist. Ganz bestimmt nicht bei Politikern. Es dürfte wohl klar sein, dass viele, die Meisten, nur auf ihren Vorteil hin, plaudern. Ein Blick, in das von Zeitungen übersätem Parlament genügt. Der Plan C findet sich bei Anlageprofis, die zuerst nach ihrer Gesinnung hin durchleuchtet wurden. Diese knobeln so lange, max. 3 Monate, bis sie eine gängige Lösung haben. Diese wird vorgetragen und akzeptiert. Alles Andere ist Parteigewusel.
  • IMaki 25.09.2017 09:30
    Highlight Highlight Das Kapital, das durch die Pensionskassen angehäuft wurde, beläuft sich Schätzungen gemäss auf rund 800 Milliarden Franken. Ein grosser Teil davon ist in Immobilien geflossen. Die PK-Zahler zahlen somit doppelt: (meist) überzogene, auf Rendite getrimmte Mieten, Verwaltungskosten für die PK-Gelder und für die von ihnen finanzierten Bauten. Es gibt keine Transparenz über die so jedes Jahr bei Banken, Versicherungen und Immobilientrusts versickernden Gelder. Mit Sicherheit sind es hunderte Millionen. Es gibt nur eine einzige Lösung: Auflösung der PK und Ueberführung in eine Volkspension.
  • Thinkdeeper 25.09.2017 09:28
    Highlight Highlight Eine Abschaffung der PK wie die Juso fordert ist ein No Go.

    Besser wäre ein Verfassungsmässiges Grundeinkommen für alle in der Höhe der AHV, welches AHV, IV, ALV, EO und Sozialhilfe ersetzt. Das reduziert den PK Leistungsbedarf erheblich.
    Die Finanzierung leicht modifiziert und übergangsmässig wie bisher mittelfristig aber über Kapitalgewinn-, Transaktions- allen Sonder- und Gewinnsteuer, Zölle, Bussgelder, MWST und Erträge einzurichtendener Staatsfonds.
  • Posersalami 25.09.2017 09:03
    Highlight Highlight «Mit der zweiten Säule wird Geld gescheffelt, das nicht an die Rentnerinnen und Rentner geht.»

    Ich mag die Juso nicht, aber wo sie Recht hat hat sie Recht! Die zweite Säule ist eine Cashcow für die Versicherungen.

    "Bei der zweiten Säule sind 2009 Verwaltungskosten von rund 391 Franken pro Versicherten und Jahr angefallen."
    http://www.arbeitgeber.ch/allgemein/zweite-saeule-391-franken-pro-versicherten-fuer-verwaltungskosten/

    Das Geld ist verloren und würde besser in die AHV gesteckt werden. Da kostet die Verwaltung massiv weniger.
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:43
      Highlight Highlight Moment: Das ist doch auch wieder nur die halbe Wahrheit. Warum sind die Verwaltungskosten in der PK höher? Richtig: Wohneigentumsförderung, Scheidungen, Einkäufe, Auszahlungen wegen Selbstständigkeit, Planwechsel der Firmen etc. kosten halt Geld. Manchmal macht ihr es euch halt schon einfach. Diese 391 Fr. sind aber nicht verlorenes Geld. Es fliesst in diverse Jobs, der Pensionskassenangestellten, die damit wiederum Sozialabgaben zahlen.
    • Posersalami 25.09.2017 11:17
      Highlight Highlight Doch das Geld ist verloren. Ich will damit keine Löhne oder Dividenden zahlen (ja, auch das wird damit gemacht) sonder Rente zahlen! Das System ist Ineffezient, das ist ein Fakt. Das Umlageverfahren ist das Mittel der Wahl, wenn man möglichst viel von seinem Geld in Rente umgesetzt sehen will.
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 11:34
      Highlight Highlight Falsch! BVG-Geld wird in Stiftungen angelegt. Stiftungen sind gem. Gesellschaftsrecht immer nicht Profitorientiert und müssen Überschüsse - im Fall von PK Stiftungen - an die versicherten zurückzahlen. Die Kosten sind also effektiv hauptsächlich Lohnkosten, Dividenden werden gar keine bezahlt. Warum auch? Da ist kein Kapital von Investoren drin, sondern nur von Versicherten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 25.09.2017 08:53
    Highlight Highlight 1/2. Ich hab vor Tagen einen Brief von meiner Pensionskasse bekommen. Darin wird eine Senkung des Umwandlungssatzes per 1.1.2019 für Neurentner von bisher 5,9 auf 5,3% angekündigt! Im Brief steht nicht, dass diese Senkung nur über das Ueberobligatorium möglich ist. Ich geh aber davon aus. D.h., wer mind.
    13 x 6500 Fr./Mt. verdient und per 1.1.2019 pensioniert wird, bekommt eine tiefere Rente aus der 2. Säule. Es ist also falsch, dass nur die Jungen zahlen. Richtig ist, dass ein solches Vorgehen bei der AHV nicht möglich wäre.
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:46
      Highlight Highlight Vermutlich hast du einen Mischsatz. z.B. 4.5% im Überobligatorischen, 6.8% im obligatorischen Teil. Daraus wird dann ein Mischsatz generiert und wenn der Umwandlungssatz im Überobligatorium sinkt, dann sinkt logischerweise auch der Mischsatz...
    • piedone lo sbirro 25.09.2017 13:42
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett früher Ruedi89

      wieviel einkommen haben sie? 50'000.- pro jahr?
      alle die weniger als 80'000.- haben, profitieren von unserer AHV plus die von 80'000 bis 150'000 werden davon nicht benachteiligt.

      in der zweiten säule verlieren alle, aber die mit mehr als 150'000 erheblich weniger und die über eine million einkommen am wenigsten.

      rechnen sie nach, was sie bei der AHV abgeben, bei der 2. säule plus alle möglichkeiten ihre steuern zu vermindern.

      wenn die rechte mit ihren vorstellungen durchkommt wird sich ihre situation drastisch verschlechtern!
  • Evan 25.09.2017 08:44
    Highlight Highlight Pensionskasse abschaffen.. Na klar
  • Serjena 25.09.2017 08:38
    Highlight Highlight Und ich dachte die "Parteien" also alle welche gegen diese Reform wären, hätten praktikable Lösungen parat. Verstehe ich hier die Politik wirklich so falsch, dass man einfach gegen etwas ist, ohne etwas besseres anbieten zu können? Anscheinend!!!
  • michiOW 25.09.2017 08:37
    Highlight Highlight Wow. Hätte nie gedacht, dass ich die Meinung von Herrn Glättli teile.
  • Flowaningo 25.09.2017 08:36
    Highlight Highlight Ich bringe den Vorschlag auch hier:
    Wir erhöhen den Arbeitgeberbeitrag für die AHV um 0.5 bis 1 Prozent. dies Führt zu 8-16% Mehreinnahmen und belastet die Arbeitnehmer nicht weiter. Die Arbeitgeber welche mit Ihren Firmen so oder so steuerlich immer mehr entlastet wurden dürfen so auch mal wieder etwas für die Allgemeinheit leisten. (fast) Allen ist gedient.
    • Ridcully 25.09.2017 10:26
      Highlight Highlight Doofe Idee. Das führt nur noch mehr dazu, dass nur billige, junge MA beschäftigt werden, da die älteren MA durch höhere Löhne NOCH teurer für Firmen werden. Wäre es für die Firmen nicht teurer ältere MA zu beschäftigen, wäre eine Erhöhung des Rentenalters auch nicht mehr so ein Problem - ich finde da sollte man ansetzen.
  • dorfne 25.09.2017 08:35
    Highlight Highlight 1/1Ich glaube, die Erhöhung der MwSt wurde nur abgelehnt, weil die Mehrheit das ganze Reformpaket in dieser Form nicht wollte, nicht weil sie grundsätzlich gegen diese Erhöhung war. Drum fänd ich es gut nun s.r.w.m. nur die Erh. der MwSt vors Volk zu bringen und dann einige Monate später Rentenalter 65. Damit wären die Rentenkassen nicht ausfinanziert, aber man hätte sich bei 2 x Ja Luft für eine gute Reform verschafft, ohne dass die AHV die nächsten Jahre immer mehr Finanzierungsprobleme bekommt.
    • derlange 25.09.2017 11:20
      Highlight Highlight Googelt doch mal Demokratie....
      Einfach nochmals vors Volk bringen...? Gehts noch? Der souverän hat entschieden, akzeptieren, neue Lösung bringen, abstimmen!
    • satyros 25.09.2017 11:34
      Highlight Highlight @Bünzli: Dumm waren jene Leute, die nicht kapiert haben, dass die MWST-Erhöhung mit der ganzen Vorlage verknüpft war. Man konnte also durchaus Nein zur MWST stimmen, obwohl man diesen einen Punkt eigentlich unterstützen würde.
    • satyros 25.09.2017 13:52
      Highlight Highlight Ich habe bei beidem Ja gestimmt. Das hätte ich auch gemacht, wenn ich zwar gegen die MWST-Erhöhung gewesen wäre, die Vorlage aber insgesamt überzeugend gefunden hätte. Die beiden Vorlagen waren verknüpft. Beim Einen Ja und beim Anderen Nein zu stimmen, wäre ziemlich dumm gewesen. Das war keine Auswahlsendung, sondern zwei Vorlagen die beide nur in Kraft getreten wären, wenn die jeweils andere auch angenommen worden wäre.
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  • gelb 25.09.2017 08:33
    Highlight Highlight Die einzige und richtige Lösung ist das drei Säulen Prinzip abzuschaffen und eine Volkspension nach dem Umlageverfahren einzuführen. Dabei sollte es ein lebenswerte Mindestrente geben und eine maximale Rente von 5000 - 6000 CHF.
    Obwohl Volkswirtschaftlich und Verwaltungstechnisch die Vorteile für sich sprechen, ist dies momentan politisch nicht durchsetzbar. Man muss sich auf eine langwierige Überzeugungsarbeit gefasst machen.
    • Denk nach 25.09.2017 10:16
      Highlight Highlight Nur Umlageverfahren bei einer überalternden Gesellschaft??

      Lernt ihr denn nie von dem Mist, was die Länder um uns herum machen?
    • Uslandschwiizer 25.09.2017 10:27
      Highlight Highlight Das Umlageverfahren ist ein Ponzi-Scheme, oder auch Schneeballsystem genannt. D.h. wenn man wirklich einen 'grossen Wurf' machen moechte, so muesste man das Umlageverfahren der AHV abschaffen.
    • gelb 25.09.2017 11:10
      Highlight Highlight Von welchen Ländern sprichst du Denk nach?

      Weshalb ist die AHV ein Schneeballsystem?

      Die Demographische Entwicklung konnte die AHV bisher durch Produktivitätssteigerung und Lohnerhöhungen ausgleichen. Besonders die Mittelschicht profitiert von der AHV deutlich mehr als von der PK. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die AHV das deutlich überlegenere System gegenüber der PK ist. Auch sind bisher alle düsteren Prognosen zur AHV der bürgerlichen, des Bundesrates und sonstigen wirtschaftlichen Gremien bisher nicht eingetroffen.
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  • Toerpe Zwerg 25.09.2017 08:30
    Highlight Highlight Die Linke versucht, die Sozialwerke in Geiselhaft zu nehmen und betreibt ein unredliches Hochrisikospiel. Sie nimmt des ausgewiesenen Sanierungsbedarf zum Anlass für parteipolitische Profilierung und will statt sanieren ausbauen.

    Dieser Schuss wird nach hinten losgehen. Man sollte dem politischen Geschacher ein Ende setzen und die nächste Reform ohne die Linken aufgleisen - ohne ihre Anliegen dabei völlig zu übergehen. Es macht keinen Sinn, wieder alle einbinden zu wollen. Es braucht eine ehrliche und nachhaltige Sanierung. Mit der Linken ist das nicht möglich.
  • NikolaiZH 25.09.2017 08:26
    Highlight Highlight Rentenalter 70 ist die einzige und beste Lösung
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 25.09.2017 08:24
    Highlight Highlight Das Schweizer Stimmvolk hat entschieden! Am Rentenalter 64 für Frauen wird nicht gerüttelt. Jedenfalls nicht, solange die Lohngleichstellung nicht da ist.

    Also liebe Politiker - Die ganze Vorlage nochmals von vorne, jetzt aber OHNE Erhöhung des Frauenrentenalters, und die Reform kommt durch. Ich denke mal, dann wird sogar das Referendumskomitee den tieferen Umwandlungssatz schlucken
    • Watson - die Weltwoche der SP 25.09.2017 10:15
      Highlight Highlight Komische Interpretation. Rentenalter 65 war das einzig gute an der Vorlage. Ich habe die Vorlage abgelehnt, weil sie mich schlechter stellt und ich keine Mehrwertsteuererhöhung wollte. Also aufpassen was man in das nein hineininterpretiert.
    • bokl 25.09.2017 10:30
      Highlight Highlight "Das Schweizer Stimmvolk hat entschieden! Am Rentenalter 64 für Frauen wird nicht gerüttelt. Jedenfalls nicht, solange die Lohngleichstellung nicht da ist."
      Die Lohngleichstellung war gestern nicht Thema und hat nichts mit der Altersvorsorge zu tun. Werden solche unnötigen und sachfremden Verknüpfungen gemacht, ist die Reform fast sicher zum Scheitern verurteilt.
    • Evan 25.09.2017 10:30
      Highlight Highlight Ich denke, die Erhöhung des Frauenrentenalters wäre genau das, was angenommen worden wäre...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 25.09.2017 08:18
    Highlight Highlight Plan B ?
    Alle interpretieren das Nein auf ihre Weise. Hacken die Abstimmung ab. Und wie von Sinnen geben alle gleich wieder Vollgas. Hopp, hopp, hopp könnte man meinen.
    Leute, fahrt runter ! Blutdruck senken.

    Ich will natürlich auch noch meinen Senf dazugeben. Die FDP interpretiert das Nein ja auch auf ihre Weise.

    Allgemein war der Tenor. Los, stimmt JA oder die Hölle bricht über uns herein. Auch Berset hat sich in diese Richtung geäussert.

    Da haben vielleicht einige gedacht :
    Gahts no, ich lasse mich nicht erpressen. Nicht mal einen Plan B habt ihr. Ohne mich.
  • rodolofo 25.09.2017 08:17
    Highlight Highlight "Gute Übergangslösung, wenn auch nicht das Gelbe vom Ei."
    Ach, Tamara Funicello, genau das wäre doch diese AHV-Reform gewesen!
    Ihr hättet ja dann immer noch versuchen können, die 2.Säule zu demolieren und dafür die 1.Säule zu vergrössern!
    Das nennt sich "Politik der kleinen Schritte", ohne dabei das Fernziel "Überwindung des Kapitalismus" aus den Augen zu verlieren!
    Und eine solche REALPOLITIK ist Ur-Sozialdemokratisch!
    Für jugendliche Revolutionäre zu langweilig und zu unspektakulär, ich weiss...
    Aber schau Dich doch mal um in der Welt und in der Geschichte, was aus Revolutionen geworden ist!
  • kettcar #lina4weindoch 25.09.2017 08:13
    Highlight Highlight Wie wärs mit einer Abstimmung mit 2 Optionen:
    - Erhöhung des MwSt- Satzes oder
    - Einführung einer Erbschaftssteuer von 20% ab einer Erbschaft von 2 Millionen (pro Erbe nicht pro Erblasser)
    • kettcar #lina4weindoch 25.09.2017 10:41
      Highlight Highlight Ja, aber irgendwie muss es finanziert werden... und ich finde man sollte den Leuten mal den direkt Zusammenhang aufzeigen:
      Man kann entweder die immer reicher werdenden Reichen ein bisschen mehr in die Pflicht nehmen oder einfach alle.

      Aber kein Problem, ich könnte auch mit einer Tobin-Tax leben als alternative zu den anderen beiden Möglichkeiten.
  • Thinkdeeper 25.09.2017 07:47
    Highlight Highlight Nun ist der Weg frei für neue Überlegungen und für Diskussionen.
    Meine Forderungen
    1. Abschaffung der Legalquote.
    2. Abschaffung des Koordinationsabzug
    3. Plafonierung der versicherten Lohnes bei 400'000.
    4. Einheitssätze ab Beginn der Erwebstätigkeit
    5. Wahlfreiheit der PK

    Machen die PKs nicht mit dann Überführung in einen Staatsfond.
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:56
      Highlight Highlight So schlecht finde ich deinen Vorschlag nicht. Aber wenn mir recht ist, dann ist der versicherte Lohn schon heute plafoniert. Zwar meine ich höher als 400k aber es gibt beim BVG obligatorischen Teil eine Obergrenze...

      Natürlich muss es immer möglich sein, dass eine Firma ihren Mitarbeitern auch einen überoblig. Teil ermöglicht und die 3. Säule muss logischerweise auch bleiben...
  • Karl33 25.09.2017 07:41
    Highlight Highlight Es ist einfach lächerlich, wenn die linke jetzt davon spricht, persönlich angesparte Vermögen der zweiten Säule zu enteignen und für die AHV zu verwenden. Solche Vorschläge können ja nur von wohlstandsverwöhnten Politikerinnen kommen, die nie selber arbeiten mussten.
  • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 25.09.2017 07:36
    Highlight Highlight Cannabis legalisieren und die grossen Steuereinnahmen in die AHV pumpen. Das wäre meine Idee und sicher auch umsetzbar.

Kantonspolizei Zürich testete neue Blitzkästen – mit interessantem Design 🤔

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