Schweiz
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Die Nationalraetinnen Barbara Schmid-Federer, CVP-ZH, und Ruth Humbel, CVP-AG, vom Pro Komitee verfolgen die Abstimmungsergebnisse zur Rentenreform, am Sonntag, 24. September 2017, in Bern. Die Schweizer Stimmbevoelkerung hat ueber die Eidgenoessischen Vorlagen zur AHV-Reform und Ernaehrungssicherheit  zu bestimmen. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Grosse Enttäuschung bei den CVP-Nationalrätinnen Barbara Schmid-Federer und Ruth Humbel. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Die Reformgegner werden ihren «Sieg» noch bereuen: Es droht die totale Blockade

Der Scherbenhaufen ist perfekt: Zum vierten Mal in 13 Jahren ist eine Reform der Altersvorsorge gescheitert. Ein neuer Anlauf ist schwierig, denn die Gegner sind sich selbst nicht einig.



Er hat alles gegeben und sich wie kaum ein Bundesrat zuvor für eine Vorlage ins Zeug gelegt. Nun steht Alain Berset vor den Trümmern einer Rentenreform, die er nicht einmal erarbeitet hatte. Sie entstand im Parlament durch eine Allianz angeführt von SP und CVP. Die Gegner reagierten mit heftiger Ablehnung. Das sind nie gute Voraussetzungen im Hinblick auf eine Volksabstimmung.

Das Nein kommt deshalb nicht völlig überraschend. In den meisten Ländern müsste Berset nun wohl zurücktreten. Die Schweiz aber tickt anders. Es ist dem SP-Bundesrat hoch anzurechnen, dass er auf einen Departementswechsel verzichtet hat und die Verantwortung für einen Neuanlauf übernimmt. Einfach wird dies nicht. Die Voraussetzungen sind im Gegenteil denkbar schlecht.

Plakat der Gegner zur Altersvorsorge 2020 in Schaffhausen am Donnerstag, 7. September 2017.  Die Volksabstimmung ueber die Altersvorsorge 2020 findet am 24. September 2017 statt.(KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Nein-Kampagne hat mit Erfolg Verunsicherung geschürt. Bild: KEYSTONE

Rückblickend waren die 70 Franken AHV-Zuschlag für Neurentner keine so gute Idee. Sie boten den Gegnern eine perfekte Angriffsfläche. Das Schlagwort der «Zweiklassen-AHV» liess sich nur schwer widerlegen. Noch fragwürdiger war es, die Übergangsgeneration ab 45 dank Besitzstandsgarantie bei der beruflichen Vorsorge quasi doppelt profitieren zu lassen.

Clevere Nein-Kampagne

Man muss den Gegnern auch eine clevere Kampagne attestieren. Es gelang ihnen mit Erfolg, beim Stimmvolk Verunsicherung zu schüren. Das gilt für die Polemik von FDP-Präsidenten Petra Gössi gegen «Auslands-Rentner» wie für die Behauptung, die Jungen seien die grossen Verlierer der Altersvorsorge 2020. Ältere Menschen fragten sich, ob sie guten Gewissens Ja sagen durften.

Ist der Stimmbürger verunsichert, stimmt er reflexartig Nein. In diesem Fall aber wäre ein Ja die einzig richtige Entscheidung gewesen. Sie hätte den seit 1995 bestehenden Reformstau bei den Vorsorgewerken beendet. Nun hat niemand gewonnen, auch nicht das «siegreiche» Nein-Lager. Die rasche Neuauflage, die sie in Aussicht stellen, könnte in eine Totalblockade münden.

Streit um Frauenrentenalter

Das beginnt schon beim ersten Schritt des so genannten «Plan B». Es ist gut möglich, dass SP und Grüne beim Frauenrentenalter 65 in den Kampfmodus schalten werden. Sie können sich dabei auf das linke Nein berufen, das vorab in Genf und der Waadt auf starke Resonanz stiess. Ein erneutes Ja könnten sie mit Konzessionen in Bereichen wie Lohngleichheit und Quoten verknüpfen.

Vielleicht werden die Bürgerlichen dann eine AHV-Reform ohne linken Support beschliessen. Das aber ging schon 2004 gehörig schief. Eine Möglichkeit wäre eine Mini-Lösung mit einer reinen Erhöhung der Mehrwertsteuer, um der AHV mehr Geld und damit etwas Luft zu verschaffen. Das Abstimmungsergebnis zeigt, dass eine solche Massnahme potenziell mehrheitsfähig ist.

Zerstrittene Wirtschaftsverbände

Die strukturellen Probleme blieben damit ungelöst. Das gilt erst recht für die zweite Säule. Hier ist der Reformbedarf besonders akut. Zum zweiten Mal in sieben Jahren ist es nicht gelungen, den Umwandlungssatz von 6,8 Prozent zu senken. Deswegen findet bei den Pensionskassen eine systemwidrige Umverteilung von Jung zu Alt statt.

Die Voraussetzungen für eine rasche Lösung sind noch schlechter als bei der AHV. Grosse Player im Nein-Lager sind sich uneinig, wie der tiefere Umwandlungssatz kompensiert werden soll. Der Arbeitgeberverband will den Koordinationsabzug streichen und damit die versicherte Lohnsumme erhöhen. Seine Schwesterorganisation, der Gewerbeverband, lehnt dies ab. Er will stattdessen die Altersgutschriften erhöhen, den Prozentanteil des Lohnes, der in die zweite Säule fliesst.

Auftrieb für Volkspension?

Wie soll man so eine rasche Lösung finden? Am Ende könnte der alte Traum der äusseren Linken Auftrieb erhalten, das verhasste Pensionskassensystem abzuschaffen und die erste und zweite Säule zu einer umfassenden Volkspension zu verschmelzen. Eine entsprechende Volksinitiative der Partei der Arbeit (PdA) befindet sich in der Pipeline und dürfte nun lanciert werden.

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Video: watson/Emily Engkent

Mit der nun abgelehnten Rentenreform hätte man wertvolle Zeit gewonnen. Es wäre möglich gewesen, über mutige Schritte zu debattieren, etwa eine Vereinfachung des komplizierten und intransparenten Pensionskassenwesens. Oder über ausländische Modelle wie das viel zitierte schwedische. Von einer generellen Erhöhung des Rentenalters ganz zu schweigen.

Es wäre der Weg der Vernunft gewesen. Nun droht ein hässlicher Klein-Klein-Krieg, bei dem der Berg nicht einmal ein Mäuschen gebären wird. Deshalb ist dieses Ergebnis bei aller berechtigten Kritik an den Mängeln der Altersvorsorge 2020 schwer zu verdauen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • piedone lo sbirro 25.09.2017 11:55
    Highlight Highlight eine rechte AHV-reform nach dem gusto der milliardärs-lobbyisten und rentenklauer der SVP und ihres peinlichen nachwackeldackels FPD wird ganz sicher zum nachteil der normalverdienden steuerzahler sein. das ist so sicher, wie das amen in der kirche.

    die angstmacher-partei zusammen mit den freisinnigen werden den nein sager jetzt das messer an den hals setzen: entweder ihr sagt ja oder der kollaps der AHV ist sicher und es gibt überhaupt keine rente mehr!

    eine verbesserung für rentner durch die SVP und FDP - wie kann man nur so naiv sein?
    • Toerpe Zwerg 25.09.2017 16:19
      Highlight Highlight Ein klassischer Rentenkalauer. Ausserdem sind Klassenkämpfer auch nur Egoisten.
    • CASSIO 25.09.2017 21:24
      Highlight Highlight piedone, wie sang pippi doch so schön?

      "2 x 3 macht 4
      Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
      Ich mach' mir die Welt
      Widdewidde wie sie mir gefällt ...."

      das trifft auch auf Dich und die Befürworter der Reform zu. Die AHV reisst bereits heute Löcher in die Kasse, als Lösung werden noch mehr Fränkli verteilt. Linke Logik? Bezahlt durch die jungen Generationen, super! Andri Silberschmidt und die JF haben einen Superjob gemacht, und ich bin stolz auf eine solche "Jugend"! Berset hätte die AHV in nullkommanichts an die Wand gefahren! Die Jungfreisinnigen haben wenigstens noch den Airbag aktiviert
    • kerZHakov 26.09.2017 07:16
      Highlight Highlight Treffend beschrieben, Piedone! Sobald SVP und FDP in einem Wahl- bzw. Abstimmungskampf von Verbesserung fürs Volk schwafeln, läuten bei mir alle Alarmglocken. Sind die beiden Parteien doch einzig der Hochfinanz und Multimillionären verpflichtet. Darum dürfte ihr wirkliches Ziel auch die Abschaffung sämtlicher Sozialwerke sein. So dass sich jeder Privat versichern muss, was ihrer wirklichen Klientel Milliarden jährlich bescheren würde!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 25.09.2017 10:11
    Highlight Highlight Das kritische Element waren die 70.- für alle Neurentner.

    Wie immer bei staatl. Zuwendungen mit der Giesskanne profitiert niemand richtig und für den Staat wirds teuer. Den Armen sind 70.- zuwenig und allen anderen ist es ein netter Zustupf, den man kaum bemerkt.

    Warum es nun nochmals Jahre dauern soll bis zur nächsten Abstimmung verstehe ich nicht...
    Warum kann man nun nicht einfach dieselbe Vorlage nochmals auflegen (ohne 70.- für alle Neurentner dafür mit einer Zuwendung für Härtefälle und ohne die Besitzstandsgarantie für die Übergangsgeneration)?

    Denke, dann würde Vorlage angenommen.
    • satyros 25.09.2017 11:22
      Highlight Highlight Abbau in der zweiten Säule ohne Kompensation? Kann man schon bringen. Das letzte Mal gab's ca. 70 % Nein. Diese Massnahme trifft nämlich nicht vor allem Arme sondern normale Büezer und den Mittelstand, die eine ordentliche PK haben und nun plötzlich mit 12 % weniger Pensionskassenrenten leben sollen.
    • Spooky 26.09.2017 22:28
      Highlight Highlight Die Politiker haben nichts begriffen. 70 Franken sind ein Spott und ein Hohn und vor allem eine Kränkung und Beleidigung für jeden bedürftigen Bürger, der nicht gerade geistig behindert ist. Während die Milliardäre und Millionäre Milliarden und Millonen absahnen, ohne dafür einen Finger rühren zu müssen, sollen wir danke sagen für 70 Franken pro Monat. Seid ihr nicht mehr ganz bei Trost, ihr Reichen?
  • DerTaran 25.09.2017 08:22
    Highlight Highlight Wenn ein Gesetz von Links und von Rechts abgelehnt wird, dann ist es schlicht und einfach schlecht ausgearbeitet.
    • dan2016 25.09.2017 11:10
      Highlight Highlight nein, dann ist dies ein Kompromiss. Und dies war bisher das Erfolgsgeheimnis der Schweiz.
    • Toerpe Zwerg 25.09.2017 16:20
      Highlight Highlight Nur weil etwas ein Kompromiss ist, heisst das noch lange nicht, dass es gut ist.
    • Phrosch 25.09.2017 20:13
      Highlight Highlight Vielleicht nicht gut, aber besser als schlecht. Im Ernst, solange das mit den Kompromissen noch klappte, waren Schritte - wenn auch kleine - noch möglich. Wenn alle nur noch stur auf ihren Positionen beharren (links keine Ehöhung des Rentenalters, rechts keine Kompensation der PK-Einbussen) wird das auch mit einem neuen Vorschlag nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyme 25.09.2017 07:37
    Highlight Highlight Gratuliere all denjenigen, welche wegen der "Giesskanne" ein Nein eingelegt haben: ein Reform nach FDP sieht eine Stärkung der PK vor: das heisst, alle dürfen mehr einzahlen. Aber profitieren werden nur Bestverdiener (und die Finanzwelt).
    • Toerpe Zwerg 25.09.2017 16:21
      Highlight Highlight Wieso profitieren nur Bestverdiener vom obligatorischen BVG?
  • Tom B. 24.09.2017 22:34
    Highlight Highlight Wer von euch kennt den Rentensatz der eigenen PK? Publica aktuell 5.65, ab 2019 5,05%. Und: Nicht das Obligatorium ist zu 6,8% unzuwandeln: Eine "umhüllende Kasse" wie zB Versicherungen, sind bereits heute deutlich unter 5%. Wie sieht es bei euch aus?
    • DerTaran 25.09.2017 08:25
      Highlight Highlight Eine Fixer Prozentsatz ist eh Sinnlos.
  • Legume 24.09.2017 22:22
    Highlight Highlight es geht uns einfach noch zu gut, dass ein Nein resultierte. erst wenn alles am boden liegt und niemand mehr was hat, dann wirds wieder eilig. aber leider dann für sehr teures geld liebe schweiz. es kommt mir vor, wie wenn alle nur noch für sich schauen in der schweiz. das war vor 20 jahren anderst, nicht so egoistisch.
    • loplop717 25.09.2017 06:46
      Highlight Highlight Die AHV reform war keine reform si hat einfach den Untergang der AHV um 10 Jahre veschoben. Die AHV muss langfristig gesichert werden, durch höhrer abgaben, tiefere Renten und erhöhung des Rentenalters auf 70. Das ist unbeliebt aber nötig wenn man weiterhin eine AHV haben will. (Ich denke nicht das wir es schaffen werden)
    • G. Schmidt 26.09.2017 00:50
      Highlight Highlight Stimmt es gut uns zu gut. Daher kommt auch die doofe Idee die Ahv noch auszubauen...
  • Grundi72 24.09.2017 22:10
    Highlight Highlight Berset sollte nun zurücktreten
    • Tsunami90 25.09.2017 02:50
      Highlight Highlight So ein quatsch.
    • rodolofo 25.09.2017 08:08
      Highlight Highlight Er soll ersetzt werden durch Grundi72, den Mann aus dem Volk!
    • Lami23 25.09.2017 14:54
      Highlight Highlight Super Vorschlag, Molmol.
  • dracului 24.09.2017 21:27
    Highlight Highlight Die AHV ist ein Umlageverfahren, welches bei weniger Jungen und mehr Alten explodiert. So ein System muss grundsätzlich ersetzt werden (mit Übergangsfristen). Die PKs gehen wenig haushälterisch mit den anvertrauten Ressourcen um, und die Verwaltungsaufwände (Wasserkopf, IT etc.) sind zu hoch. Zudem könnten wir die Landwirtschaft und die Armee sinnvoll dimensionieren. Ein Schachzug wäre übrigens gewesen, wenn die Besteuerung für ausländische Fachkräfte ab mittleren Löhnen höher würde, damit hätte die Politik ein glaubwürdiges Zeichen zum Inländervorrang gesetzt und zudem die AHV mitunterstützt.
  • Thinktank 24.09.2017 21:03
    Highlight Highlight Die Renten sollen die nächste 500 Jahre mit Inflatiosausgleich ausgezahlt werden. Alle die nicht bis 65 arbeiten dürfen, werden durch einen Topf finanziert, in den alle Firmen einzahlen müssen. Simple as that.
  • Ass 24.09.2017 20:37
    Highlight Highlight So der erste Schritt für die Abschaffung der AHV ist getan
    • naherrawan 24.09.2017 23:52
      Highlight Highlight Man kann ihre Namen unterschiedlich interpretieren...
  • ptojektneon 24.09.2017 20:28
    Highlight Highlight kommt jetzt halb so schlimm. ein teil die für ja und nein gestimmt haben und die Parlemaentarier um die 60 70 rum. denen kann es doch egal sein. wenns nochmals 20 Jahre geht bis wir was auf die Reihe kriegen. Darum alles überdenken und ab zum Bedingungslosen Grundeinkommen.
    • loplop717 25.09.2017 07:02
      Highlight Highlight Ja! ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre die Lösung. AHV und Sozialhilfe durch ein Faires (nicht zu hohes und nicht zu tiefes Grundeinkommen ersetzen) . Ein Grundeinkommen würde den Staat sogar günstiger kommen als das heutige chaos.
    • rodolofo 25.09.2017 08:07
      Highlight Highlight Das wäre doch viel zu einfach!
      Und was machen dann alle die Parlamentarier, die arbeitslos werden und sich dann überflüssig vorkommen?
    • Toerpe Zwerg 25.09.2017 16:25
      Highlight Highlight Es wird nie ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, sonder immer höchstens eine an Bedingungen geknüpfte Grundversorgung.
  • murrayB 24.09.2017 19:46
    Highlight Highlight Zu komplex für eigentlich ein einfaches Thema!

    Wieso haben wir diese Problematik der Finanzierung? Weil wir älter werden.

    Wollen wir weiterhin in der Finanzierung und in der Auszahlung alles gleich behalten?

    Falls ja, dann müssen wir einfach bis 70 arbeiten -> Männer wie Frauen und dann müssen wir nicht mehr über politische Spielchen abstimmen wie heute...
  • Quecksalber 24.09.2017 19:29
    Highlight Highlight Hört auf von "Zuschlag" zu reden. Es war eine Kompensation für die Kürzung der zweiten Säule. Ohne diese Kompensation hätte ich ganz sicher "nein" gestimmt.
    • Lami23 25.09.2017 14:55
      Highlight Highlight Und genau das zeigt das Problem. Das Thema ist komplex, für die meisten zu komplex. Abstimmen tuen sie halt dann trotzdem.
  • Daniel Martinelli 24.09.2017 19:21
    Highlight Highlight Solange "Reformen" darauf abzielen, dass "Versicherte" schlechter gestellt werden, wird das Volk sich dagegen aussprechen.
    Fr. 70.- mehr Rentenleistungen ist ein Witz. Das Volk kann rechnen und lässt sich nicht verarschen! Berset dachte wohl, wir seien Idioten.
    • FrancoL 24.09.2017 20:16
      Highlight Highlight Ja tönt so als hättest Du anstelle der 70 etwas 300 erwartet, dann allerdings wärst Du was genau? eben ein I.
    • Töfflifahrer 24.09.2017 20:23
      Highlight Highlight Blödsinn, die 70.- war ein bescheidener Kompromiss, das ist alles!
      Die ganze Vorlage war ein langwierig austarierter Kompromiss. Ich sehe beim besten Willen nicht was da nun noch kommen soll, das mehrheitsfähig sein wird. Erst wenn die Renten durch Steuern bezahlt werden müssen, wird dann wohl eine Notlösung kommen.
  • Capy aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 24.09.2017 18:58
    Highlight Highlight Für mich war diese Vorlage absolut unausgereift.
    Ich bin gerne bereit jeden Monat 1% mehr AHV-Lohnabzug zu akzeptieren (5,2% anstelle 4,2%). Jedoch kann ich nicht akzeptieren, dass mit einer Mehrwertsteuer-Erhöhung auch die Rentner die AHV (ihre eigene Rente, welche seit 11 Jahren fast nicht angepasst wurde, obwohl die KK immer teurer wurde) finanzieren sollen.
    Und das mit dem Umwandlungssatz... Meine aktuelle Pensionskasse hat einen Deckungsgrad von 111,9%. Wenn alle Kassen so vernünftig investieren würden wie meine, wäre auch da kein Problem in Sicht!
    • FrancoL 24.09.2017 20:15
      Highlight Highlight Täusch Dich mal nicht mit dem zu hohen Wandlungssatz kann eine Kasse sehr wohl ins wanken kommen. UND die Kassen sind heute dort wo sie sind, da nützen gute Ratschläge für vernünftige Investitionen nicht viel. Zudem sind heute gute Investitionen morgen unter Umständen nicht mehr so gut wie heute angenommen. Aber richtig ist dass die Kassen mehr solide investieren sollten und nicht zum Spielball von ausgelutschten Fonds werden.
    • _kokolorix 24.09.2017 20:41
      Highlight Highlight Jeder Umwandlungssatz von mehr als 5% ist reiner Selbstbetrug. Langfristig (über ein paar hundert Jahre) war der reine Kapitalertrag immer um die 5%. Wer mehr will muss ein dauerndes Wirtschaftswachstum von der Differenz voraussetzten, also rund 1.5-2%. Das ist aber kaum aufrecht zu erhalten, ohne massiven Bevölkerungszuwachs. Traditionell konnten immer etwa 2-3% der Bevölkerung bequem davon leben, wie sollen es auf einmal 100% können? Diese 2-3% beziehen jedes Jahr ca 8% mehr vom Gesamtkuchen (z.B. als Verwaltungskosten), damit bleiben für den Rest noch weniger als besagte 5% übrig
    • FrancoL 24.09.2017 21:06
      Highlight Highlight @Koko; Bitte wandlungssatz nicht mit Rendite verwechseln. Die langfristige Rendite hat NULL und NICHTS mit dem Wandlungssatz zu tun. Der Wandlungssatz wird auf der Basis des zu erwartenden Durchschnittsbezugs in Jahren berechnet! Leo Laufendes Kapital geteilt durch die durchschnittlichen Bezugsjahre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 24.09.2017 18:48
    Highlight Highlight Ich verstehe die Argumente der JuSo und der Kommunisten, dass Rentenalter 65 für die Frauen eigentlich ein No Go ist, solange beim Lohn keine Gleichheit erreicht worden ist.
    Dennoch halte ich das linke Nein für ein taktisches Eigentor, ähnlich dem linken Nein damals zum EWR-Beitritt.
    Bereits heute schlagen die knallharten Rechtsbürgerlichen Verhandler das Nein-Resultat voll ihrer eigenen Seite zu und sehen es als Bestätigung, weiterhin keinen Centimeter nachzugeben!
    Die Ablehnung der AHV-Plus-Initiative hat doch gezeigt, dass die Linksaußen-Luftschlösser vom Ausbau der AHV keine Chance haben!
    • FrancoL 24.09.2017 20:11
      Highlight Highlight Richtig dargelegt, auch Links aussen könnte etwas über die Nasenspitze hinausdenken und manchmal das Parteibuch im Sack lassen.
    • Töfflifahrer 24.09.2017 20:24
      Highlight Highlight Jup sehe ich auch so. Was da einige Linke zeigten war im Endeffekt ein klassisches Eigentor. Längerfristig Denken können wäre da wohl bei einigen hilfreich gewesen.
    • _kokolorix 24.09.2017 20:45
      Highlight Highlight Die nächste Reform wird einfach Rentenkürzungen beinhalten, damit haben die Rechtsliberalen ja schon immer geliebäugelt und das brave Volk wird es (vielleicht) dann abnicken, weil es keine kommunistischen Bestandteile mehr gibt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 24.09.2017 18:27
    Highlight Highlight Ich bin zwar damit auch nicht zurieden aber vielleicht war es nicht soo schlecht... In der Not frisst der Teufel fliegen und ich denke die oft übervorsichtige und viel zu risikoscheue Schweiz muss sich vielleicht mal eine Lösung überlegen die neu ist und hoffentlich auch mal die grossen Kapitalbesitzer in die Pflicht nimmt und nicht immer nur Lohnanteile und Steuern für den kleinen Bürger zu erhöhen...
    • Töfflifahrer 24.09.2017 20:25
      Highlight Highlight Schon, aber bei einem bürgerlich dominierten Parlament? Eher nicht.
    • Dominik Treier 24.09.2017 20:51
      Highlight Highlight Leider haben sie da wohl recht....
  • Troxi 24.09.2017 18:17
    Highlight Highlight Eine Volkspension? Warum nicht, es deutet ja alles darauf hin. Denn die Sieger werden mit ihrer Reform genauso auf die Schnauze fallen, siehe USR. Was man mit den PK macht ist extrem wichtig, wird es ausgezahlt, wird die SNB das gesamte Vermögen vernichten um die Preisstabilität wahren zu können. Sind ja einige Milliarden eingefrohrenes Guthaben. Alleine 3 Milliarden sind "ohne Besitzer".
  • sven_meye 24.09.2017 17:31
    Highlight Highlight Ein paar Fakten, die Bevölkerung wird nicht mehr älter. Die Lebenserwartung stagniert bzw. sinkt sogar. Die letzten Jahre waren alle geburtenreich, welche kräftig einzahlen. Auf die Babyboomer werden wieder geburtenärmere Jahrgänge folgen. Die Babyboomer haben die AHV-Kassen gefüllt & nun werden diese von ihnen wieder etwas geleert. Völlig natürlich. Und nebenbei, zwischen 08-15 haben die PKs im Schnitt 3,58% Ertrag erwirtschaftet, 3,5% würden sogar reichen um 6,8% Umwandlungssatz zu finanzieren! Das Problem, die PKs lassen viel in ihre Reserven laufen und geben es nicht an die Kunden weiter!
    • FrancoL 24.09.2017 18:45
      Highlight Highlight Die Darstellung bei der PK ist etwas falsch dargestellt!
      Die erwirtschafteten Prozente gegen zu Gunsten des Alterskapital, der Umwandlungssatz ist unabhängig die Grösse die sich aus der Demographie ergibt. sicher ist dass wenn die PKs besser wirtschaften würden das Alterskaptial mehr steigen würde und somit auch bei einem reduzierten Umwandlungssatz die Rente nicht so unter die Räder kommen würde. Fakt ist aber dass PKs sich heute mehr den je in Fonds einkaufen, Fonds die schon vorher entrahmt wurden und somit die Rendite der PK Gelder sich reduziert.
    • who cares? 24.09.2017 19:14
      Highlight Highlight AHV-Kassen gefüllt? Die werden nicht gefüllt, sondern pay-as-you-go gleich wieder geleert. Das System hat bis anhin nur funktioniert weil die wachsende Erwerbsbevölkerung für die steigende Anzahl Renter gezahlt hat. Schneeballsystem.
    • LeChef 24.09.2017 19:18
      Highlight Highlight Die AHV hat keine Kassen die man füllen oder leeren könnte. Heute einbezahlt ist heute bezogen. Es gibt natürlich den Ausgleichsfonds, aber der deckt gerade mal einen Jahresumsatz.

      Würde mich ausserdem noch interessieren wie du einen Umwandlungssatz von 6.8% finanzieren willst, wenn die Leute im Schnitt 19 statt 15 Jahre Rente beziehen. Das hängt in keinster Weise vom Marktzins ab.

      Aber solange Leute wie du mit ihrem Halbwissen und "guten Ratschlägen" kommen, werden wir die Sozialwerke nicht sanieren können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • silverstar 24.09.2017 17:30
    Highlight Highlight Wie lange müssen wir uns nun das Geheul dieser schlechten Verlierer anhören dürfen?
    • FrancoL 24.09.2017 18:46
      Highlight Highlight Ich würde mal sagen, so lange wie wie das Geheul der heutigen Gewinner im Vorfeld anhören mussten!
    • Froggr 24.09.2017 18:46
      Highlight Highlight Solange wie nach jeder abstimmung. Lach
  • Zaba 24.09.2017 17:25
    Highlight Highlight Ich habe nein gestimmt, weil ich nicht einverstanden bin, dass eine Revision praktisch komplett auf dem Rücken der Arbeitnehmer getragen worden wäre. Wie wäre es denn, die Unternehmen mehr in die Pflicht zu nehmen? Wenn die Kaufkraft des Konsumenten stabil bleibt, nützt das letztlich auch wieder dem Gewerbe. Aber wenn man den Arbeitnehmern immer weniger zum Leben lässt, schiesst sich Staat und Gewerbe letztlich in den eigenen Fuss...
    • Juliet Bravo 24.09.2017 18:46
      Highlight Highlight Das war ja nicht die Frage heute. Aus diesem Grund Nein zu stimmen ist nicht zielführend. Wie sollen sie in Bern merken, was du genau willst? Da musst du schon selber in die Politik einsteigen.
    • FrancoL 24.09.2017 18:47
      Highlight Highlight So und da hast Du beim Nein einlegen gedacht dass wer genau die Wirtschaft/Unternehmer mehr in die Pflicht nimmt? Das heutige Parlament? Darf ich mich setzen damit ich mich kümmern lachen kann?
    • Fulehung1950 24.09.2017 18:48
      Highlight Highlight Sie haben also nein gestimmt, um den Arbeitgebern einen ans Bein zu geben...........und haben dabei nicht gemerkt, dass sie sich selbst selbiges gestellt haben.

      Keine Ahnung, wie alt Sie sind. Ich persönlich habe keine Probleme mit dem Nein: ich bin schon 67 und werde die Pleite der AHV nicht mehr erleben. Aber bis zu meinem selig Ende meine AHV-Rente in heutiger Höhe beziehen. Bestehende Renten dürfen nämlich nicht gekürzt werden. hä!

      Ob Ihr dann in 30 od. 35 Jahren immer noch gegeneinander giftelt, wird mir vergleichsweise wurscht sein: ich werde mich mit den Englein amüsieren!
  • alingher 24.09.2017 17:18
    Highlight Highlight Ich kann mich nur darüber wundern, dass man sich über den Ausgang der Abstimmung wundert.
    Die Idee "Wir müssen die Altersvorsorge revidieren, weil sie so nicht mehr finanzierbar ist und um dem ganzen eine soziale Note zu geben schütten wir mal monatlich 70.- mit der Giesskanne über die künftigen Rentner" war leicht hirnverbrannt und hatte "fauler Kompromiss" mitten auf die Stirn tätowiert.
    Das ganze so lassen, die 70.- raus, dafür einen höhere Unterstützung für Härtefälle rein und schon steht der vernünftige Kompromiss.
    So einfach wird das sein... hoffentlich...
    • Fulehung1950 24.09.2017 18:49
      Highlight Highlight Träumen Sie weiter: die Rentenfinanzierung ist nicht gesichert und für die zunehmenden Hörtefälle gibt die Rechte nicht mal rostige Schrauben!
    • FrancoL 24.09.2017 18:53
      Highlight Highlight Nein dieser Kompromiss steht ganz und gar nicht! Es ist nach wie vor ein Geben und Nehmen in der Politik und das heute mehr denn je. Es wird wieder ein feilschen losgehen, weil die Bürgerlichen Morgenluft wittern und die Packung wieder ändern, sprich überladen werden.
      Die 70 CHF lieber alingher waren ein guter Angriffspunkt für die Bürgerlichen um etwas zu Fall zu bringe, dass von den Bürgerlichen schon immer zu Fall gebracht werden sollte: DIE AHV. Weg von der AHV hin zu einer noch privateren Rentengenerierung, einfach dargelegt > neoliberale Kost.
    • who cares? 24.09.2017 19:15
      Highlight Highlight Ich hätte es auch viel eher angenommen, wenn der Bedürftige Renter 140.- bekommen hätte und der vermögende 0.-.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 24.09.2017 17:13
    Highlight Highlight Eventuell wäre es auch mal interessant, die Probleme einzeln anzugehen statt eine grosse Paketlösung anzustreben.

    Man hat der alten Generation überhöhte Renten versprochen, was man nich halten kann - das ist unfair. Die Jungen jetzt für dieses leere Versprechen bluten zu lassen ist auch unfair.
    • Fulehung1950 24.09.2017 19:00
      Highlight Highlight Ich war auch mal jung! Selbigen Miste haben wir um 1970 rd. 20jährigen auch verzapft. Weil wir der Meinung waren, dass wir nichts dafür können, dass die damals über 65jährigen noch zu wenig einbezahlt hätten (die AHV wurde 1948 eingeführt).

      Und plötzlich waren unsere Eltern über 65 und wir froh, dass es die AHV gab. PK hatten nur privilegierte.

      Und jetzt sind wir im entsprechenden Alter. Eigentlich ohne Problem: AHV und PK-Renten sind gesichert.

      Nur: die heute rund 50jährigen werden 2030 dumm aus der Wäsche gucken, die Jüngeren noch dümmer.

      Mir ist's wurscht, bin dann schon über'n Jordan.
    • Ökonometriker 25.09.2017 07:36
      Highlight Highlight @Fulehung1950 Sie finden es demnach nicht problematisch, dass eine Versicherung wie die AHV leere Versprechungen macht?

      Ein System, welches zuerst verspricht und danach schaut wie man finanziert, ist nicht nachhaltig. Eigentlich sind derartige Schneeballsysteme in der Schweiz illegal - wenn Sie und ich so etwas betreiben würden, kämen wir ins Gefängnis.

      Daher wäre es wichtig, eine nachhaltige Lösung zu finden - nicht eine temporäre Finanzierung für ein paar Jahre.
  • toobitz 24.09.2017 17:06
    Highlight Highlight Ich teile die Meinung nicht, dass wertvolle Zeit gewonnen worden wäre, in welcher man dann mutige Schritte diskutiert hätte. Die Erfahrung zeigt doch, dass die Politik, wenn sie sich in einer dringenden Situation irgendwie Luft verschafft hat, die gewonnene Zeit einfach verplempert - denn wenn kein Druck da ist, muss man sich auch nicht bewegen, muss keine Zugeständnisse machen, kann auf seiner Extremposition verharren. Das gilt für Links und Rechts gleichermassen. Leider.
  • Toerpe Zwerg 24.09.2017 17:06
    Highlight Highlight Die Angst wurde von den Befürwortern geschürt, nicht von den Gegnern.
    • Tikvaw 24.09.2017 17:33
      Highlight Highlight Dass die AHV zurzeit mehr ausgibt als sie einnimmt ist doch völlig unbestritten?
      Das die Reserven deshalb abnehmen ist ebenfalls unbestritten.
      Und mit jedem weiteren Jahr in der nun keine Änderungen erfolgt, nehmen sie weiter ab.

      Die Nein-Sager hoffen jetzt, dass schnell eine neue Reform durch das Parlament kommt.

      Aber wie lange haben wir dieses Mal darauf gewartet, bis die heutige Reform durch das Parlament kam?
    • FrancoL 24.09.2017 19:00
      Highlight Highlight @TP; Darf ich mich tot lachen? Wer hat die Jungen mit riesen Verlustszenarien bombardiert? Nicht etwa der Toerpe Zwerg zB?

      Nun zB die Jahrgänge 55 bis 60 gehen heute mit dem Nein als die Gewinner vom Platz, ob die Jungen die das finanzieren müssen dann auch einmal als Gewinner da stehen werden ist abzuwarten.
      Sicher ist dass eine Reform nicht in den nächsten 5 Jahren zum tragen kommen wird, also noch weitere 2-3 Jahrgänge mit dem heutigen Nein zu Gewinnern werden!
      Die MwSt wird wohl mithelfen müssen und das kümmert die immer weniger konsumierenden älteren Generationen kaum viel kümmern.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2017 19:49
      Highlight Highlight Pardon der Herr, ich habe nie mit der Angst Argumentiert, sondern die Kosten vorgerechnet und die Verlierer benannt.

      Die Angstkampagne haben die Befürworter betrieben, in dem sie behaupteten, die AHV würde "an die Wand gefahren" bei einem Nein.

      Sie blenden nach wie vor aus, dass durch die Besitzstandgarnatie in der 2. Säule die Jahrgänge 55-60 genau gleich stark profitiert hätten - und noch eine höhere AHV erhalten hätten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 24.09.2017 17:05
    Highlight Highlight Was den, jetzt will der Artikel sagen, dass man die Schwedische Vorsorge anschauen sollte. Schwedens Sozialstaat lutscht am Daumen. Das ist kein Vorbild. Die Ablehner nun Links oder Rechts zu suchen ist falsch. Das Gefühl sagte uns, dass da etwas nicht stimmte. Es muss doch möglich sein, eine durchmischte Arbeitsgruppe zu bilden, welche eine für alle annehmbare Variante bringt. Da gehört auch dazu, auch die Zuwanderung zu durchleuchten. Auch wenn das einige nicht so sehen. Zuwanderer die mehr für Nichts mehr kriegen als Schweizer, ist bedenklich.
  • Grundi72 24.09.2017 16:52
    Highlight Highlight Ein vernünftiger Entscheid!

    In Zukunft etwas weniger Flüchtlinge aufnehemen und weniger für die Entwicklungshilfe ausgeben und saniert ist die AHV!
    • Sir Konterbier 24.09.2017 17:17
      Highlight Highlight Was für ein Riesenblödsinn! Vielleicht nicht zwingend Flüchtlinge aber so doch Einwanderer stützen unsere AHV massiv. Da in der Regel jung.
    • Karl33 24.09.2017 17:18
      Highlight Highlight Es wird schon weniger in die Entwicklungshilfe investiert werden, ganz klar.
      Das eingesparte Geld wird aber eher für Steuersenkungen für Firmen und Reiche benutzt, anstatt in die AHV kommen. Wie kann man so naiv träumen...
    • Makatitom 24.09.2017 18:23
      Highlight Highlight Die Flüchtlinge, die der Scweiz am miesten schaden und am teursten zu stehen kommen, sind die Steuerflüchtlinge, die ihr Geld in Fakturafrimen in Luxemburg und in Briefkästen in Panama, jersey oder den Cayman Islands parkieren.
      Und genau die reden dir ein, dass die richtigen Flüchtlinge an allem schuld sind
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le_Urmel 24.09.2017 16:42
    Highlight Highlight Der Artikel hat insoweit Recht, dass die Rechte in einem Dilemma steckt.
    Wenn sie ihre Antworten genauso wählt wie in der Nein-Kampagne, wird dies an der Urne wiederum bachab geschickt wie 2004 oder die Unternehmenssteuerreform.
    • rauchzeichen 24.09.2017 18:09
      Highlight Highlight die rechte ist ein dilemma.
    • RETO1 24.09.2017 18:31
      Highlight Highlight wie geht das denn ?
      Die Rechte steckt im Dilemma, komisch, sie hat doch die Abstimmung gewonnen
      Ohne dieses dümmlichen Fr.70-Geschenk wäre die Vorlage durchgekommen
    • FrancoL 24.09.2017 20:06
      Highlight Highlight @Reto1; Was genau hat sie gewonnen? Dass wir nun auf Feld 1 zück sind und was genau in den Händen haben ausser dass die AHV immer mehr in Schieflage kommt? Das Dümmliche ist am Wert bemessen, dass wir keine Lösung haben und weit mehr als die dümmlichen CHF 70 verlieren.
  • atomschlaf 24.09.2017 16:35
    Highlight Highlight Angesichts des vielen Schindluders, das heute im PK-Wesen getrieben wird, wäre ich der Idee einer Volkspension nicht prinzipiell abgeneigt.

    Entscheidend dürfte sein, wie mit den PK-Guthaben der bisher obligatorisch BVG-Versicherten umgegangen wird.

    Und die Finanzbranche und andere Profiteure des heutigen BVG-Selbstbedienungsladens werden sich natürlich mit Händen und Füssen wehren.

    Allerdings würde ich a priori eine BVG-Reform begrüssen, welche die Interessen der Versicherten besser gewährleistet als das heutige System.
    • FrancoL 24.09.2017 19:06
      Highlight Highlight WOW Atomschlaf, finde das einen mehr als nur guten Ansatz, einen Ansatz der die demographische Schieflage die sich nun mal ergeben hat mehr als nur gut abfedern könnte. Eine Idee die endlich die Augen auch auf die Tätigkeit der PKs legt und einmal sieht, dass dort Vieles mehr als nur in Schieflache ist. Aber wie Du richtig sagst das wird der Finanzsektor vehement bekämpfen und uns einen Sack voll Lügen auftischen.
      Danke das ist wirklich ein guter Ansatz.
  • pfeffeli 24.09.2017 16:29
    Highlight Highlight Ich finde es eine Riesensauerei, das solche Lügenkampagnen - vor allem von der Abzocker SVP/FDP - in der Schweiz erlaubt sind? Mit viel Geld wird jeweils Lügenpropaganda verbreitet, analog Berlusconi, und die "Stammtischwähler" glauben das leider jeweils...
    Wie hier wo gemäss diesen Abzockern alle verlieren sollten! Dabei haben sie nur eines im Sinn: die soziale AHV schwächen und die unsoziale Abzocker-Pensionskassen stärken! Dumme Schweiz!
    • Toerpe Zwerg 24.09.2017 16:59
      Highlight Highlight Was war denn gelogen?
    • Sir Konterbier 24.09.2017 17:06
      Highlight Highlight Über Stammtischwähler motzen und sich selber wie einer anhören🤷‍♂️ Und FDP ist dann was anderes als SVP, sie hat auch einen anderen Wählerkreis und ist Liberal und vorwärtsgewandt.
    • Uranos 24.09.2017 17:29
      Highlight Highlight >sie hat auch einen anderen Wählerkreis und ist >Liberal und vorwärtsgewandt

      hehe, ähh, nicht wirklich (siehe beliebige Abstimmungsanalyse)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicolas Bieri 24.09.2017 16:28
    Highlight Highlight "Möglich, dass Grüne und SP beim Frauenrentenalter 65 auf Kampfmodus schalten werden" - jetzt reichts dann mal mit irgendwelchen wirren Verknüpfungen mit Quoten, Lohngleichheit oder der USR III. Wir "Nein"-Stimmer haben die Schnauze voll von irgendwelchen Spielchen um politische Ideologien. Die AHV und die PK sollen reformiert werden. Das ist ein ökonomisches Problem, das gelöst werden muss. Ich will auch noch eine Rente im Alter - wenn das heisst, dass ich bis 67 arbeiten muss, dann ist das so. Wenn ich mehr Beiträge zahlen muss, dann ist das so usw.
    Lösungen - nicht politische Spielchen!
    • Juliet Bravo 24.09.2017 16:54
      Highlight Highlight Was ich jetzt nicht ganz verstehe wenn och deinen Kommentar so lese, ist, wieso du denn Nein gesagt hast.
    • satyros 24.09.2017 17:30
      Highlight Highlight Nein stimmen und dann von den Leuten, die heute einen Kompromiss mitgetragen haben, Lösungen fordern? Jetzt sollen die "Sieger" zeigen, dass sie auch ohne die Linke eine Reform durchbringen.
    • Mutzli 24.09.2017 18:29
      Highlight Highlight Sie wollen also einfach eine Reform ohne weitere politischen Spielereien...und haben eben gerade Nein gestimmt. Irgendetwas geht da nicht komplett auf. Begeistert war wohl niemand von der Vorlage, doch Kompromisse sind nötig um nötige Stimmen zusammen zu kriegen, simpelste Realpolitik.
  • simiimi 24.09.2017 16:21
    Highlight Highlight Das Verhalten des Volkes bei Altersvorsorge Abstimmungen erinnert mich stark an einen störrischen Esel - es bewegt sich nicht und sagt immer Nein, egal ob der Vorschlag von Links oder Rechts kommt. Ich freunde mich schon mal mit dem Gedanken an, dass der Bundesrat in letzter Konsequenz mit Notrecht Reformen durchsetzen muss.
  • Hugo Wottaupott 24.09.2017 16:13
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht: Einfach die Gewinne der Krankenkassen der AHV zukommen lassen.
    • atomschlaf 24.09.2017 16:36
      Highlight Highlight Sorry Junge, aber Du hast echt keine Ahnung...
      zuviel geraucht?
    • Juliet Bravo 24.09.2017 16:37
      Highlight Highlight Was?
    • Alnothur 24.09.2017 16:42
      Highlight Highlight Sind das die Gewinne, die die Krankenkassen nicht machen dürfen?
  • Alex23 24.09.2017 16:13
    Highlight Highlight Gehe mit dieser Stellungnahme konform. Wer meint, nun sei etwas gewonnen, der freut sich zu früh.
    Es wird keine Lösung geben, die niemandem weh tut. Im Gegenteil.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2017 17:02
      Highlight Highlight Richtig. Nun kann eine Lösung kommen, die allen weh tut und dafür nachhaltig saniert.
    • Nicolas Bieri 24.09.2017 17:08
      Highlight Highlight Genau das ist ja das Problem: Die Vorlage wurde von Beginn weg unter der Prämisse ausgearbeitet, dass sie niemandem weh tun darf. Das geht aber nicht. Eine WIRKLICH nachhaltige Lösung gibt es nur, wenn wir Zugeständnisse machen: beim Rentfnalter, bei der Rentenhöhe oder bei den Einnahmen.
  • Webtom 24.09.2017 16:12
    Highlight Highlight Bisher der beste Kommentar, der meine Befindlichkeit ziemlich genau wiedergibt und die bevorstehenden Diskussionen auflistet. Jetzt muss endlich mal über die völlig unbefriedigende 2.Säule gesprochen werden. Solange ich meine PK nicht selbst wählen kann, werde ich mich für die Volkspension stark machen. Ich denke, der Wind wird schärfer nach diesem Nein.
    • atomschlaf 24.09.2017 16:39
      Highlight Highlight Und wenn keine Wahlfreiheit eingeführt wird, dann zumindest die Verpflichtung, die erwirtschafteten Renditen auch den Versicherten gutzuschreiben, statt ohne Ende Reserven anzuhäufen.
      Die meisten PKs haben auch im derzeitigen Tiefzinsumfeld Renditen erwirtschaftet, die weit über der Mindestverzinsung liegen, aber die Versicherten werden mit dem mickrigen Mindestzins abgespeist. Dies muss ich ändern, sondern sehe ich es gleich wie Du, Webtom.
  • New Ling 24.09.2017 16:12
    Highlight Highlight Ich bin weder für Mwst-Erhöhung, noch für Rentenaltererhöhung, nich für Arbeitsverteuerung, noch für Umwandlungssatz-Senkung ... warum wird die Finanztransaktionssteuer zur Finanzierung der Sozialwerke partout nicht zur Sprache gebracht! 1-2 Rappen pro Transaktion und niemand müsste je wieder über irgendwas diskutieren! Ich bin nicht mehr bereit für alles zu bluten! Arme bleiben unbelastet, Arbeit bleibt günstig, Mwst bleibt auch wie gehabt und alle, die viele Transaktionen auslösen, bei denen fällt's eh nicht ins Gewicht ... würde mich für eine solche Initiative sofort mehr als engagieren 😉
    • atomschlaf 24.09.2017 16:40
      Highlight Highlight @Ling: Wenn die Schweiz unilateral eine Finanztransaktionssteuer einführt, dann vertreibt man damit lediglich alle Transaktionen, die nicht zwingend hierzulande ausgeführt werden müssen.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2017 17:04
      Highlight Highlight "1-2 Rappen pro Transaktion und niemand müsste je wieder über irgendwas diskutieren!"

      Haben Sie irgendwelche Daten zur Preiselastizität der Transaktionen, die sie belasten wollen?
    • dan2016 24.09.2017 17:49
      Highlight Highlight da hat jemand die Transaktionssteuer ins Spiel gebracht und einige ohne irgendwelche ökonomische Grundkenntnisse glauben nun an ein finanzielles Perpetuum Mobile. Vielleicht könnten wir auch den European Kings Club wieder aufbauen, damit hätten wir vermutlich die innerschweizer Zustimmung
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 24.09.2017 16:11
    Highlight Highlight klar, die gegner hatten erfolg, weil sie alle fehlgeleitet haben. alle die nicht ihrer meinung sind, herr blunschi, sind dumm und wurden von den gegnern ausgetrickst. was für ein stuss sie hier von sich geben. wahlen sind keine kriege, sie zeigen, ob das stimmvolk mit dem vorschlag zufrieden ist oder nicht. letzteres ist der fall. das volk ist also quasi der chef, der bewertet und entscheidet. es könnte also auch sein, dass das neue gesetz falsch ist? ja, vielleicht haben sie das falsche unterstützt?
  • Majoras Maske 24.09.2017 16:10
    Highlight Highlight Wenn ich mir anhöre, was die FDP schon für Sparpläne vorlegt, was nie und nimmer mehrheitsfähig sein wird, denke ich auch, dass die Schweiz bezüglich Renten nachhaltig blockiert sein wird. Und die politischen Akteure werden sich leider nicht zusammen reissen können.
    • Sir Konterbier 24.09.2017 16:47
      Highlight Highlight Ja um was geht es denn? Im Moment geben wir zu viel aus und nehmen zu wenig ein. Also als vernünftig denkender Mensch muss einem doch zwangsläufig das Wort "sparen" in den Sinn kommen! SP/CVP machten es sich zu einfach sich einfach bei der Mehrwertssteuer zu bedienen. Mehrheitsfähig...? Naja habe ich auch meine Zweifel.
    • Nunja 24.09.2017 21:36
      Highlight Highlight Die Idee, 30 Jahre Pensionierung mit 40 Jahren eigener Arbeit zu finanzieren geht natürlich nicht auf. Deshalb braucht es andere Finanzierungsquellen. Vor 100 Jahren dachte man, mit Mechanisierung und Automatisierung komme der 4 Stunden Tag, was passiert ist, dass die Leute kaum weniger arbeiten als vor 50 Jahren, aber originellerweise haben wir viel mehr und reichere Milliardäre. Gibt es da einen Zusammenhang?
  • McBeans 24.09.2017 16:09
    Highlight Highlight Würden die Politiker einmal eine richtige Lösung finden, anstatt solche Alibi-Vorschläge zu bringen, würde nicht jeder Zweite nein stimmen... Aber in der Politik gehts wie immer nur um links oder rechts und nicht um die Sache. Wie häufig höre ich: "Da stimme ich garantiert nein, weil die Vorlage ist von der SVP bzw. SP!!"
    Arbeitet mal zusammen und findet eine anständige Lösung.
    Wundert euch nicht, wenn die Jungen der Politik nicht mehr glaubt.
    • Juliet Bravo 24.09.2017 16:29
      Highlight Highlight Kann ja sein. Aber diese Reform wäre ja genau dieser Kompromiss gewesen. Eine anständige Lösung. Jetzt wirds schwieriger, nicht einfacher.
    • Nicolas Bieri 24.09.2017 17:11
      Highlight Highlight Nein, das war kein Kompromiss. Das war ein Scheinkompromiss! Ich verstehe McBeans zu 100 Prozent!
      Nicht rechts und links, nicht SP oder SVP, nicht Frau oder Mann - eine sachgerechte Lösung!
    • Mutzli 24.09.2017 18:33
      Highlight Highlight Genau diese Vorlage war ein Kompromissprojekt, welches von der SP bis zur FDP breit abgestützt wurde. Weil allen beteiligten klar war, dass dringend etwas geschehen muss, auch wenn man dafür auf die eigene Lieblingslösung verzichtet, siehe z.B. Frauenrentenaltererhöhung.

      Wäre also seit längerer Zeit eben genau so eine Sachlösung gewesen, die Sie vorgeben zu wollen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sven_meye 24.09.2017 16:03
    Highlight Highlight Lieber lehne ich eine mittelmässige bzw. schlechte Lösung ab, die eine gute Lösung in den nächsten Jahren verhindert. Der Vorschlag hätte das Problem nicht gelöst, sondern nur wie immer hinausgeschoben. Aber 2031 soll kommen, die Prognosen sind ja wie immer viel zu pessimistisch. Schon oft gab es früher Prognosen, sowohl für die 1. als auch die 2. Säule wonach diese schon in den letzten Jahren hätten grosse Verluste schreiben müssen. Tatsache ist, man hat bis heute das Vermögen nur vergrössert. Aber die Schweiz hat den Trend dazu immer den Teufel an die Wand zu malen.
  • Lowend 24.09.2017 15:57
    Highlight Highlight Wenn sich linke Emanzen aus lauter Trotz mit ihren Ausbeutern in's gleiche Lotterbett legen, gibt's am Ende für alle Beteiligten ein böses Erwachen!

    Wetten, die Frauen werden, wie auch ihre gehörnten Männer schon bald bis mindestens 67 arbeiten, um dann mit einer noch viel kleineren Rente auskommen zu müssen?

    Wenn Dummheit weh tun würde, müsste die ganze arbeitende Bevölkerung heute vor Schmerzen schreien!
    • FrancoL 24.09.2017 16:17
      Highlight Highlight Es gibt keine Schmerzgrenze für Eigensinn und Dummheit.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2017 19:15
      Highlight Highlight Da gehe ich mal wieder 100% einig mit FrancoL
    • FrancoL 24.09.2017 19:43
      Highlight Highlight @ToerpeZwerg; Du machst es Dir aber einfach in diesen lapidaren Dingen mit mir einig zu gehen. Du solltest einmal bei den wichtigen Dingen mit mir einig gehen.
      Aber Dir gehört auch Dank von meiner erweiterten Familien. Den Dank das unsere Familien mit dem heutigen Nein schwups um weit mehr als 100KCHF reicher ist, den als Jahrgänger 56 bis 66 haben unsere Frauen mit Sicherheit die AHV ein Jahr früher und der Umwandlungssatz ist für uns unter Dach und Fach. Die Meisten von uns haben mit dem Ja verloren können sich aber mit 1-2 Champusflschen trösten, die Jungen bezahlen es (böse gesagt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 24.09.2017 15:57
    Highlight Highlight Schade...Halbgare Lösung aber Status quo ist auch nicht das Wahre.

    Nun ist der weg frei für eine Neue Lösung die in Richtung Staatsfond und BGE gehen sollte.
    • Mutzli 24.09.2017 18:36
      Highlight Highlight Was auch ja auch sicher angenommen werden würde in unserer schweizerischen Politlandschaft....Mannoman.
  • Sir Konterbier 24.09.2017 15:51
    Highlight Highlight Nein, ich wurde nicht von einer guten Kampagne fehlgeleitet, ich habe aus Überzeugung nein gestimmt. Erst recht nicht aus Angst. Wennschon hanen die Befürworter Angst geschürt (Wenn es nicht klappt, gehn wir pleite). Analysen, die den Wähler für einen von Kampagnen getriebenen, unmündigen Bürger betrachten greifen garantiert zu kurz.
    • Fabio74 24.09.2017 15:59
      Highlight Highlight Aber Nein sagen ohne Alternativen aufzuzeigen ist schwach und feige
    • Juliet Bravo 24.09.2017 16:11
      Highlight Highlight Aus welcher Überzeugung hast du denn Nein gestimmt?
    • Sir Konterbier 24.09.2017 16:56
      Highlight Highlight Aus der Überzeugung dass nicht mehr Geld ausgegeben werden sollte als man hat. Die Mwst. ist bei uns sehr niedrig und macht unser Land konkurrenzfähig. Ie hat nichts mit der AHV zu tun. Deshalb finde ich müssen wir halt unpopuläre entscheidungen fällen und das Rentenalter erhöhen, Umwandlungssätze senken. Dies ist äusserst unpopulär aber unter Umständen halt nötig.

      Aber es ginge auch anders: Flexibilisierung des Rentenalters für Leute die länger arbeiten wollen, de facto ist dies heute fast unmöglich, wäre sicher ein Anfang bei dem niemand auf der Verliererseite stünde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piranha 24.09.2017 15:50
    Highlight Highlight Man sollte Redaktoren verbieten, derart offensichtlich und schamlos Partei zu ergreifen.
    • Lowend 24.09.2017 16:03
      Highlight Highlight Für die, die keine Ahnung von Journalismus haben, aber diese Form eines Artikels nennt man Komentar und der ist per se die persönliche Meinung des Kommentierenden und meist auch der ganzen Redaktion!
    • sven_meye 24.09.2017 16:04
      Highlight Highlight Bin auch ein grosser Watson-Fan, eigentlich. Aber diese Propaganda finde ich auch genau so auf der 2 x Ja zur AHV-Reform Seite. In letzter Zeit ist diese subjektive Berichterstattung echt zu viel geworden.
    • Yannick Hürlimann 24.09.2017 16:06
      Highlight Highlight Ist ja auch ein Kommentar, somit ist es klar, dass es eine Meinung beinhaltet.
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