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Was beim Klima geht, soll auch bei AHV möglich sein: Silberschmidt will Null-Defizit-Ziel

Was beim Klima geht, soll auch bei der AHV möglich sein: FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt fordert vom Bund ein Null-Defizit-Ziel bis 2050.



Wie weiter mit der AHV? Eigentlich wollte das Parlament schon im Frühling mit der Debatte über die Altersvorsorge diskutieren. Hearings waren geplant, Sitzungen wurden angesetzt. Doch die Corona-Krise machte dieser Agenda einen Strich durch die Rechnung.

Die Vorschläge, die der Bundesrat in der Vorlage «AHV 21» machte, liegen seither unbehandelt in der Kommission des Ständerats. Der Streit um das Rentenalter dürfte im Herbst, wenn nicht erst im Winter, an Fahrt gewinnen. Der Zürcher FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt will nun in dieser Debatte einen richtungsweisenden Pflock einschlagen.

In einem Vorstoss fordert er vom Bundesrat, dass die AHV bis ins Jahr 2050 kein Umlagedefizit mehr aufweist. Gemeint damit ist das buchhalterische Ergebnis der AHV: In den letzten Jahren gab es hier jeweils ein dickes Minus, weil mehr Beiträge ausbezahlt als eingenommen wurde. Zwar gab es letztes Jahr dank Anlagen ein Milliarden-Plus – Bürgerliche warnen jedoch, dass die Corona-Krise die AHV längerfristig treffen könnte.

Silberschmidt fordert Null-Defizit-Marschrichtung

Andri Silberschmidt, FDP-ZH, spricht wahrend dem ersten Tag der 51. Legislatur der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 2. Dezember 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt will eine längerfristige Null-Defizit-Politik bei der AHV. Bild: KEYSTONE

Wie genau die AHV «nachhaltig und generationengerecht» finanziert werden soll, schreibt Silberschmidt in seiner Forderung nicht. Er begründet das mit strategischer Überlegung: «Das Parlament diskutiert demnächst über die ‹AHV 21›-Vorlage und es wäre nicht richtig, jetzt schon ein Null-Defizit-Ziel zu definieren.»

Sein Vorstoss fordere denn auch mehr eine Marschrichtung, an die sich der Bundesrat orientieren solle, wenn er die Finanzen der AHV in den nächsten Jahrzehnten plant. Nötig seien nicht nur Anpassungen auf der Seite der Einnahmen durch höhere Steuern und Abgaben, sondern auch bei den Ausgaben. «Mit einem solchen Null-Defizit-Ziel erinnern wir den Bundesrat und das Parlament daran, dass beidseitige Anpassungen immer wieder in Betracht gezogen werden sollen, wenn die Finanzen der AHV geplant werden», sagt Silberschmidt weiter.

Höheres Rentenalter umstritten

Der Zürcher Nationalrat vergleicht das mit der Klimapolitik des Bundesrates. «Auch hier gibt es mit ‹Netto-Null-Emissionen› ein längerfristiges Ziel, an der sich die Politik des Bundes orientieren soll, wenn Massnahmen getroffen werden», argumentiert er. Er erhofft sich davon, dass durch solche Zielsetzungen Massnahmen wie die Rentenaltererhöhung nicht mehr «tabuisiert» werden.

Dagegen wehrt sich die Linke. SP-Sozialpolitikerin Barbara Gysi lehnte zuletzt in den Zeitungen der CH-Media das Frauenrentenalter 65 erneut ab. Die Frauen hätten in der Krise wieder Mehrfach-Belastungen geschultert, sagt Sozialpolitikerin Gysi. «Dass sie jetzt länger arbeiten sollen, ist nicht tragbar.»

(pit)

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 21.06.2020 19:25
    Highlight Highlight Die AHV sollte vor allem auch an die neuen Gesellschaftsformen angepasst werden...

    Es sollte nicht mehr zwischen Familie, Verheiratet, Paar und Single unterschieden werden....

    Alle Personen sollten als eigenständige Parteien behandelt werden...
    • Rethinking 22.06.2020 06:28
      Highlight Highlight Offensichtlich gibt es in der aktuellen Situation Profiteure die wenig von einem sozialen Sozialsystem halten...
  • Polo Mite 21.06.2020 19:11
    Highlight Highlight Die AHV ist ein Ponzi- Schema und gehört eigentlich verboten.
    • Platon 22.06.2020 19:59
      Highlight Highlight @Polo Mite
      Was genau verstehst du an der AHV nicht?
  • Platon 21.06.2020 18:41
    Highlight Highlight Hauptsache Silberschmitt kann von der höchst ineffizienten zweiten Säule ablenken. So Jung und schon so schmierig...
  • Hillary Clinton 21.06.2020 15:54
    Highlight Highlight "Die Frauen hätten in der Krise wieder Mehrfach-Belastungen geschultert, sagt Sozialpolitikerin Gysi. «Dass sie jetzt länger arbeiten sollen, ist nicht tragbar.»"

    Politiker wie Gysi kann ich nicht ausstehen, einfach eine lächerliche Aussage.

    Es wird Zeit für Armeepflicht bei den Frauen und das Rentenalter für Männer zu senken.
  • Hans Jürg 21.06.2020 14:26
    Highlight Highlight Wenn das, was beim Klimaschutz geht, auch bei der AHV geht, dann geht bei der AHV in dem Fall nichts. Höchstens vielleicht ein paar schlecht klebende Pflästerli.
  • Skeptischer Optimist 21.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Was Silberschmidt will ist nur ein Statement aus einer politischen Randposition und mir daher ziemlich Wurst.
    • PC Principal 21.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Was für eine absurde Randposition zu fordern dass die Ausgaben langfristig mit den Einnahmen übereinstimmen sollten.
    • Skeptischer Optimist 21.06.2020 23:28
      Highlight Highlight Da die AHV juristisch gesehen nicht pleite gehen kann, werden die Ausgaben gedeckt werden. Silberschmidt will die Möglichkeit zu Einnahmen beschränken, um seine Klientel, die Kaste der Privilegierten, vor Steuern zu schützen. Mit dieser Klientelpolitik nimmt er Altersarmut in Kauf. Dies ist zum Glück eine Randposition, auch wenn sich dies einfacheren Geistern nicht auf den ersten Blick erschliessen mag.

      Silberschmidt versucht den Bürger für dumm zu verkaufen. Leider gelingt ihm dies stellenweise. Dummheit ist leider nicht verboten. Mit dieser Aussage will ich Hoffnung verbreiten.
    • PC Principal 22.06.2020 13:06
      Highlight Highlight @Skeptischer Optimist: Der Staat kann nicht pleite gehen, trotzdem sollten die Finanzen im Gleichgewicht bleiben, sonst gibt es Probleme.

      Die zusätzlichen Kosten die durch den demographischen Wandel entstehen sollen deiner Meinung nach zu 100% durch die jüngere Generation getragen werden? Wäre es nicht fairer einen Kompromiss zu machen? Zum Beispiel ein bisschen länger arbeiten für die Alten und dafür die Steuern nur moderat erhöhen für die Jungen?
  • Vecchia 21.06.2020 12:36
    Highlight Highlight Bessere Löhne, dafür weniger Dividenden und schon gibts mehr Einnahmen.

    Und die Steuern: Der Kanton Zürich hat im Zug des letzten AHV/Steuerpäcklis die Gewinnsteuer für Unternehmen gesenkt ...um Arbeitsplätze zu erhalten, wie die Bürgerlichen sagten...


  • easy skanking 21.06.2020 12:18
    Highlight Highlight verzichtet auf unnütze jets und legalize it..
    da käme soo viel kohle rein, dude..
  • Karl33 21.06.2020 12:01
    Highlight Highlight Gleiches Rentenalter für Mann und Frau tut not.

    Frauen erhalten dann noch immer 60% der AHV-Gelder, weil Männer aufgrund ihrer kürzeren Lebenserwartung 4 Jahre weniger lang AHV beziehen als Frauen.

    Wie die Linke sich da gegen gleiches Rentenalter für Mann und Frau stemmt ist einfach bigott.
    • easy skanking 21.06.2020 15:10
      Highlight Highlight vorallem wenn man ständig von gleichberechtigung spricht..
    • Neruda 22.06.2020 11:07
      Highlight Highlight Frauen werden von der AHV immer noch diskriminiert, da sie häufiger kleinere Pensen haben oder Lücken wegen der Kindererziehung. Daher soll der Altersunterschied bleiben, bis dort eine Lösung gefunden wurde!
    • easy skanking 22.06.2020 14:01
      Highlight Highlight sry neruda.. aber alleinerziehende zahlen auch immer ein, wieso sollten die weniger lang arbeiten wie alleinerziehende männer?
  • ususfact 21.06.2020 12:00
    Highlight Highlight Kürzt zuerst mal den vielen AHV-Kassen-Chefs die Löhne auf ein angemessenes Nivaeu. DIESE Löhne sind mit nichts zu rechtfertigen. Alles ist gesetzlich geregelt, Einnahmen wie Ausgaben. Da gibts kaum was zu tun. Wofür die exorbitanten Löhne der Chefs ? Unhaltbar.
    • Ökonometriker 21.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Eine einzige AHV würde reichen... nicht in jedem Kanton eine eigene.
    • FrancoL 21.06.2020 19:21
      Highlight Highlight Kannst Du mir den Lohn eines solchen Chefs nennen? Und Du meinst alles ist geregelt? Wieso sind dann so viele Fälle pendent? Fragen und Zuweisungen die x fach zu behandeln sind? Kontrollen die durch viele Abwehrhaltungen der Kontrollierten über Monate dauern?
      Die AHV scheint eine total reglementierte Versicherung zu sein, ist es aber nicht und dies merkt jeder der sich in die Selbstständigkeit begibt.
  • FrancoL 21.06.2020 11:35
    Highlight Highlight Der Politiker, jung aber im gleichen Fahrwasser wie die Altpolitiker „Wie genau die AHV «nachhaltig und generationengerecht» finanziert werden soll, schreibt Silberschmidt in seiner Forderung nicht“

    Das ist das Hauptproblem, das keine durchdachten Lösungen angeboten werden wie zB Man soll länger arbeiten, aber die AP fehlen. Nein die AHV muss mehr gestützt werden und nicht indem man die eh schon finanzschwachen unteren Schichten ausnimmt, ausser man sei dafür besorgt, dass die Geringverdiener mehr verdienen und somit auch mehr in die AHV Kassen gespült wird.
    • Ökonometriker 21.06.2020 17:17
      Highlight Highlight Als ebenfalls junger Wähler ist es aber auch mir ein Anliegen, dass man die AHV nicht in die Schulden treibt. Eine Schuldenbremse wäre daher auch bei der AHV sinnvoll.

      Die Erfahrung zeigt zudem, dass Politiker dieses unpopuläre Thema nicht gerne anfassen, wenn kein Druck besteht. Auf eine nachhaltige Lösung warten wir schon zu lange.
    • FrancoL 21.06.2020 17:29
      Highlight Highlight Du meinst bremsen, Löhne nicht anpassen und dann auf Selbstverantwortung pochen und damit die ärmeren Schichten in den Ruin treiben und an den Sozialtropf hängen?
      Nein das ist und wird nie das Ziel einer AHV die diesen Rahmen verdient.
      Eine nachhaltige Lösung beginnt nicht mit dem Sparen in einem Gebiet wo es nichts zu sparen gibt, man bremst dort wo man verschwenderisch zu viel ausgibt und nicht dort wo Leistungen bereits ein Minimum darstellen.
      Gefragt sind neue Finanzierungsmodelle und eine bessere Entlohnung der unteren Schichten, damit diese ergänzend ansparen können.
  • Lizzard 21.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen: Kommt eine Erhöhung des Rentenalters nicht einer Vergrösserung des Arbeitnehmerpools gleich, was heisst, wenn wir nicht gleichzeitig den Arbeitsmarkt vergrössern, verteilen wir die Arbeitnehmenden lediglich um von der AHV zur ALV?
    • PC Principal 21.06.2020 13:09
      Highlight Highlight Nicht unbedingt. In vielen Branchen hat es deutlich zu wenig Fachkräfte, deshalb braucht es auch solche aus dem Ausland.
    • FrancoL 21.06.2020 17:30
      Highlight Highlight Und @Lizzard, es kommt auch zu einem zusätzlichen Lohndruck, den die Stellen werden nicht proportional zunehmen.
  • Quacksalber 21.06.2020 10:50
    Highlight Highlight Aber die tun doch gar nichts beim Klima, was wollen sie da für die AHV nachmachen? Sehr treffend und ein Offenbarungseid?
  • RoadRacer 21.06.2020 10:31
    Highlight Highlight 10. AHV-Revision, das war 1997. 23 Jahre ohne Lösung. Die Politiker NR, SR und BR haben die Ziele verfehlt und das Volk der zukünftigen und heutigen Rentner ohne mehrheitliche Lösung abserviert. Lieber 23 Jahre mit Lobbyisten kommunizieren und Geld, viel Geld mit „Mandätli“ zusätzlich zu den Steuergelder verdienen - Entschuldigung - nur „verdient“ haben sich die Politiker das nicht. Die Entschädigung als NR, SR und auch BR soll erfolgsorientiert bezahlt werden, pro Abschluss (z.B. Gesetz) wird bezahlt. Kein Erfolg = 30 % der Entschädigung. Druck aufbauen, macht Sinn.
    • Neruda 22.06.2020 11:12
      Highlight Highlight Dann erlassen diese Armleuchter einfach mehr unnötige Gesetze, kennst sie ja 😄
  • quad 21.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Die AHV plus die Selbstverwaltung einer 2/3 Säule würde für ein korrektes Leben im Alter schon reichen. Nur explodieren die Fixkosten für die Bürger seit Jahren (KK & Gesundheitswesen, Mieten, Steuern, immer mehr zusätzliche Abgaben). Die fragwürdigen Wachstumsstrategien gepaart mit unfairen Steuervorteile (Ihre Partei Herr Silberschmidt !) kreieren zudem immer grösser Ausfalle bei den Steuereinnahmen & natürlich hilft die Unfähigkeit vom Grossteil der Politiker der Sache nicht, das Problem der AHV mit längerem Arbeiten lösen zu wollen ...
  • Beat Stocker 21.06.2020 09:46
    Highlight Highlight AHV? Hört endlich auf, an den Symptomen zu schrauben und zu übersehen, dass sie auf der Basis einer Bevölkerungspyramide steht, welche seit über 40 Jahren bekannterweise eine -Zwiebel ist. Ergo, die Finanzierung soll endlich auf eine Basis gestellt werden, welche nicht auf (Bevölkerungs-)Wachstum gründet.
  • atlas 21.06.2020 09:40
    Highlight Highlight Man muss ihm doch grundsätzlich Recht geben, dass die AHV strukturellen Anpassungsbedarf hat. Fakt ist, wit geben mehr aus, als dass rein kommt! Und das wird sich nicht ändern sondern eher noch artikulieren.
    Ich kann mit den Oppositions-Voten die hier gemacht werden wenig anfangen. Es braucht konstruktive Lösungsvorschläge! Und wenn die Ausgaben nicht angepasst werden sollen, wirds irgendeine saftige Steuererhöhung sein, die man dann auch haben will.
    • sealeane 21.06.2020 11:25
      Highlight Highlight Naja das stimmt nur bedingt. Aktuell erhöhen sich die Reserven der AHV jährlich immernoch. Weil bei der AHV ähnoich wie in der PK auhc viel Geld angelegt wurde und damit Geld eingenommen wird.
      Das einzige "Minus" das es aktuell gibt ist das weniger einbezahlt als ausbezahlt wird. Dies bedeutet aber wie gesagt nicht das die AHV minus macht (dies würde bei einer Bank die Hypotheken ausgibt und wieder Geld einnimmt ja auch niemand behaupten).
    • atlas 21.06.2020 14:15
      Highlight Highlight In Kurzfristbetrachtung (2018-2019) mag das stimmen, der Blick über die letzte Dekade zeigt aber die kontinuierliche Tendenz in Richtung Unterdeckung. Unter Berücksichtigung der demografischen Veränderungen wird sich dies noch stark artikulieren. (Quelle: BSV) Ich bin der Meinung wir sollten handeln bevors brennt!
  • rodolofo 21.06.2020 09:36
    Highlight Highlight An diesem Null-Defizit-Ziel habe ich nichts auszusetzen!
    Dass dieses Ziel mit Veränderungen auf der Einnahmen- und auf der Ausgaben-Seite erreicht wird, ist gemäss Lektion 1 in Betriebswirtschaft eigentlich auch klar, Herr Siberschmidt...
    Und jetzt kommt's:
    WIE und AUF WELCHER SEITE der Erfolgsrechnung sollen diese Veränderungen passieren?
    Ich finde, wir sollten unsere Aufmerksamkeit mal vermehrt auf die "Kostenstelle Militär" richten!
    Da werden Steuermillionen unnütz und lärmbelastend verböllert und verbraten, die man besser zur Stützung der Altersvorsorge umlenken würde... :(
  • Resche G 21.06.2020 08:34
    Highlight Highlight Hört mir auf mit diesem Rentenalter-Erhöhung. Die Leute werden statistisch zwar 80 Jahre, als Mitte 40-iger bin ich aber erschrocken wie viele Herzinfarkte und Krebstherapien sich bereits bei u70iger ereignen.

    Dazu hüten ganz viele Grosseltern die Kinder der 40iger, welche dadurch top aktuell Ausgebildet und voll im Saft anpacken können.

    Mit Mitte 60 heben WIR einfach die Pensionierung verdient. Dazu... Lieber Grosseltern als Kita!



    • Zyniker haben es leichter 21.06.2020 11:02
      Highlight Highlight Wenn du mit mitte 60 die Pension verdienst bist du aicher auch bereit sie in diesen paar Arbeitsjahren zu 100% selber anzusparen... Ach nein, andere sollen zahlen, irgendwie. Der Krug geht zum Brunnen...
    • sealeane 21.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Naja deine generation kann das noch sagen. Meine generation ~30 und jünger weis jetzt schon das sie länger arbeiten wird (ja ich bin mir sicher). Und dazue müsssen immer weniger AHV-Einzahler für immer mehr AHV-Bezüger bezahlen.. das aktuelle System wird mit sicherheit irgendwann kippen. Vom teilweise fast schon korrupt wirkenden PK-System reden wir schon gar nicht... von der dort stattfindenden gesetzeswiedrigen Umverteilung auch nicht...
      Ich erwarte nicht vom Bauarbeiter und co. das er länger arbeitet. Aber ja uns alle anderen wirds treffen insofern Jobs da sind.
  • N. Y. P. 21.06.2020 08:31
    Highlight Highlight Nationalrat Silberschmidt FDP will nicht nur Anpassungen auf der Seite der Einnahmen durch höhere Steuern und Abgaben, sondern auch bei den Ausgaben.

    Bei den Ausgaben ?

    Sie wollen die AHV-Renten senken ?

    Herr Nationalrat, wieso reden Sie von Ausgaben senken ? Das tönt doch recht harmlos. Reden Sie Klartext:

    ⚫ Wir, die FDP Schweiz, wollen die jetzt schon kleinen AHV - Renten in Zukunft noch weiter senken !

    DAS ist klare Sprache. So weiss die Bevölkerung, welche Parteien wählbar sind.
    • Q anon = B annon 21.06.2020 09:00
      Highlight Highlight Die FDP Steht voll zur AHV! wenn:
      1. die die Firmen nichts Kostet!
      2. Wenn es kein Staatsgeld braucht
      3. Der Arbeitnehmer bis zu seinem Tot Arbeitet!
      4. Wenn die für Rentner die wegen der geringen Umfang Auswandern müssen, Gekürzt wird! ( Darf doch nicht sein das Angestellte sich etwas leisten können) (Neid der Reichen auf die Armen)
      Fazit: Was nichts kostet ist auch nichts wert! Aber Hauptsache Milliardäre können einen Fr. Steuern Sparen, die die Angestellten für sie Erarbeiten!
    • Zyniker haben es leichter 21.06.2020 11:04
      Highlight Highlight Parteien, die dieses Problem immer weiter aufschieben und aus endlichen Quellen finanzieren wollen, sind schon mal sicher nicht wählbar. Ja, ich meine besonders euch, SP und Grüne!
    • cpu 21.06.2020 12:44
      Highlight Highlight Nein, dies ist nicht korrekt. Die FDP betont stets, dass die Rentenhöhe beibehalten werden soll. Mit der Ausgabenseite ist das Rentenalter gemeint und durch den demografischen Wandel ist eine Erhöhung des Rentenalters unausweichlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 21.06.2020 08:23
    Highlight Highlight SP redet immer von Gleichberechtigung. Geht es aber einmal darum, Privilegien von Frauen abzuschaffen, kommen nur noch Ausreden.
    • _kokolorix 21.06.2020 09:19
      Highlight Highlight Das Abschaffen der männlichen Privilegien wird von bürgerlicher Seite blockiert. Die SP sieht das frühere Rentenalter der Frauen als (unzureichende) Kompensation für die Benachteiligungen welche Frauen ihr ganzes Leben lang erfahren.
      Das ist keine Ausrede.
    • sealeane 21.06.2020 11:22
      Highlight Highlight Naja das ist fairerwaise nicht nur ein SP-Problem. Und die ganze Thematik ist kompliziert.
      Leider herst beilmanchen Themen aktuell ein "Geschlechterkampf". Ganz nach dem Motto wenn ihr nicht... dann wir auch nicht.... was zu einem Stillstand der Entwicklung führt.
      Fairerwaise muss man aber auch sagen das typische Frauenberufe durchs Band schlechter bezahlt werden... es kann mir wohl keiner sagen das die Männerberufe so viel schwieriger sind. Realität ist wohl eher das dies ein Überbleibsel aus der Zeit ist als Männer die Haupternährer waren.
      Grüsse eines Mannes in einem eher Frauenberuf.😉
    • FrancoL 21.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Nein, das stimmt so nicht! Das Rentenalter soll bei den Frauen mit der Gleichberechtigung in Sachen zB Löhne einhergehen. Also die SP macht das eine vom anderen abhängig, auch im Wissen, dass bei einem Aufsetzen des Rentenalters die Frauen eher Mühe haben einen Job zu finden.
      Diese ganzheitliche Sicht beim Angleichen des Rentenalters ist mehr als nur wichtig, ausser Du bist der Meinung, dass es sinnvoll ist das Reentalter bei den Frauen heraufzusetzen und über den Sozialstaat dann die arbeitslosen Frauen zu stützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 21.06.2020 08:02
    Highlight Highlight Wäre und würde das vor zehn Jahren vom Ständerat der AHV gestohlene sogenannte Demografie-Prozent in die AHV statt den Bundeshaushalt fliessen (seinerzeitige Abstimmung Erhöhung MwSt für AHV) sähe es in der AHV noch besser aus. Hört mal auf immer was zu wursteln!
    • Fairness 21.06.2020 08:18
      Highlight Highlight Eine echte Reform muss her. Existenzsichernde AHV-Rente gemäss Verfassung. Z.B.:
      Obligatorium BVG an AHV.
      Einheitlicher Satz BVG.
      Freie Wahl der PK.
      Aufwand ist das heutzutage so gut wie keiner. Arbeitgeber erfasst einmal die PK des Arbeitnehmers. Ab dann geht so gut wie alles automatisch.
      Zumindest kämen dann hoffentlich die exorbitanten Verwaltungskosten etwas runter.

    • _kokolorix 21.06.2020 09:28
      Highlight Highlight Vor Allem muss dieses Unsägliche BVG wieder weg. Das dient einzig der Bereicherung von Vermögensverwaltern. Die Verwaltungskosten sind exorbitant, hier wäre ein jährliches Sparpotenzial in Milliardenhöhe. Aber davon wollen die Bürgerlichen natürlich nix wissen. Lieber die Renten der Armen kürzen, als die überrissenen Einkünfte der Reichen.
      Ist mir echt ein Rätsel, warum die bei den Wahlen immer eine Mehrheit kriegen.
      Die dumme Mehrheit wird abgezockt und empfindet es als Schicksal. Denken ist halt anstrengend...
    • Fairness 21.06.2020 09:48
      Highlight Highlight Ergänzung: Existenzsichernde Rente für diejenigen, dir vierzig Jahre einbezahlt haben.
  • marcog 21.06.2020 07:38
    Highlight Highlight Das geht beim Klima? Das möchte ich zuerst sehen. Und bis 2050 ist vermutlich etwas spät...

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