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Geplantes Ende des AKW-Neubauverbots sorgt für neue Atomdebatte

Ein Lastwagen der Schweizer Armee transportiert Notstrom Generatoren und Loeschmaterial in die Sicherheitszone des Atomkraftwerks Goesgen zu, waehrend der Gesamtnotfalluebung 2024, am Dienstag, 5. Nov ...
Mit dem als indirekten Gegenvorschlag geplanten Ende des AKW-Neubauverbots stösst der Bundesrat eine neue Atomdebatte an.Bild: KEYSTONE

Geplantes Ende des AKW-Neubauverbots sorgt für neue Atomdebatte

02.04.2025, 12:4802.04.2025, 12:48

Mit dem als indirekten Gegenvorschlag geplanten Ende des AKW-Neubauverbots stösst der Bundesrat eine neue Atomdebatte an. Die bürgerliche Seite und die Strombranche loben das Aus für ein Technologieverbot. Die Grünen drohen mit dem Referendum.

Im Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)» schlägt der Bundesrat vor, das Rahmenbewilligungsverbot für Atomkraftwerke (AKW) im Kernenergiegesetz ersatzlos zu streichen. Die Vernehmlassungsfrist zu der Vorlage endete am Mittwoch.

«Mit Überzeugung» unterstützt die SVP den Gegenvorschlag, wie sie in ihrer Vernehmlassungsantwort festhält. Die FDP verweist auf eine drohende Stromlücke. Die Mitte-Partei hat starke Vorbehalte, stützt aber den Gegenvorschlag.

Entschieden gegen einen AKW-Neubau wenden sich SP, Grüne, Grünliberale und Umweltverbände. Atomenergie sei weder nachhaltig noch erneuerbar, lautet der Tenor. Die Strombranche hingegen begrüsst die «Technologieoffenheit», dank der sich die Stromversorgung sichern lasse. (sda)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Leap
02.04.2025 13:18registriert August 2023
Dieselben ‘Bürgerlichen’ welche gern von Marktwirtschaft reden, wenn es darum geht Einspeisevergütungen für nachhaltigen Strom zu kürzen, machen sich stark für Atomkraftwerke, eine Technologie aus dem letzten Jahrhundert und wohl die übelste Form von Quersubventionierung!
Gewinne privatisieren und möglichst alle Kosten kollektivieren! Das ist das Geschäftsmodell dahinter. Bau, Risikomanagement, Rückbau, langfristige Lagerung des Mülls zahlt alles der Steuerzahler!

Dass das Uran aus Russland kommt, scheint auch niemanden zu kratzen. Es ist zum kotzen, dass wir darüber NOCHMALS sprechen müssen.
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Verbesserer
02.04.2025 14:21registriert Mai 2020
Ein schlauer Fuchs versucht Stück für Stück Volksentscheide vergangener Jahre wieder umzukippen. So wird die direkte Demokratie zur Farce, und die Bundespolitik gestützt durch ein bürgerliches Parlament immer unglaubwürdiger.
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