Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der grosse Report: So dröhnt sich die Schweiz zu

Gemäss der Stiftung Sucht Schweiz hat der Cannabis-Konsum in der Schweiz zugenommen. bild: shutterstock

Ritalin ist auf dem Vormarsch und junge Frauen trinken sich doppelt so viel in den Rausch, das zeigt das neuste Suchtpanorama. So konsumiert die Schweiz Drogen – die wichtigsten Fakten in 19 Punkten.



Gestützt auf verschiedene nationalen und internationalen Studien präsentiert die Stiftung Sucht Schweiz in dem am Dienstag erschienenen Suchtpanorama einen Überblick über Abhängigkeiten in den Bereichen Alkohol, Tabak, illegale Drogen, Medikamente, Glücksspiel und Internet-Konsum. Hier die wichtigsten Fakten des Berichts:

Alkohol

Bild: Shutterstock

Pro-Kopf-Konsum nimmt ab

Der jährliche Pro-Kopf-Konsum beim Alkohol nahm in den letzten 20 Jahren stetig ab. Im Jahr 2018 tranken Herr und Frau Schweizer noch 7.7 Liter reiner Alkohol pro Jahr. Auch der tägliche Alkoholkonsum ist bei Männern und Frauen in den letzten zehn Jahren rückläufig.

Bild

bild: suchtschweiz.ch

Mehr junge Frauen trinken sich in den Rausch

Beim Rauschtrinken (mindestens einmal pro Monat bei einer Gelegenheit mindestens fünf Gläser bei Männern und fünf Gläser bei Frauen) ist in fast allen Altersklassen gestiegen. Besonders bei den jungen Frauen: Hier verdoppelte sich der Anteil von zwölf Prozent (2007) auf 24 Prozent (2017).

Alkoholvergiftungen nehmen zu

Von 2003 bis 2016 nahmen die Diagnosen einer Alkoholvergiftung zu. Bei den Jungen/Männern um 23 Prozent und bei den Mädchen/Frauen um 36 Prozent.

Alkohol als Hauptproblem bei Suchteinrichtungen

Laut Schätzungen erfolgt rund die Hälfte der Behandlungseintritte in die spezialisierte Suchthilfe in der Schweiz wegen Alkohol. In rund 70 Prozent der Fällen sind Männer betroffen, das Durchschnittsalter beträgt 46 Jahre. Insgesamt hat die Behandlungsnachfrage jedoch seit 2013 um rund zehn Prozent abgenommen.

Tabak

quelle: shutterstock.com

Zigarettenkonsum bleibt unverändert: Rund ein Viertel der Schweizer raucht

Rund 19 Prozent rauchen täglich, was seit 2012 einem leichten Rückgang um 1.3 Prozent entspricht.

Rund 60 Prozent der Rauchenden wollen damit aufhören

Bild

bild: suchtschweiz.ch

Fast die Hälfte der Teenager haben schon E-Zigaretten gedampft

Über 50 Prozent der 15-jährigen Buben und 35 Prozent der gleichaltrigen Mädchen haben bereits einmal eine E-Zigarette ausprobiert.

So viel kosten Raucher die Gesellschaft

Das Rauchen führt jährlich in der Schweiz zu medizinischen Kosten von rund drei Milliarden Franken. Im Jahr 2015 waren das 3.9 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben der Schweiz. Die Ausfälle wegen Krankheit, Invalidität oder Tod vor der Pensionierung haben einen Verlust von zwei Milliarden Franken verursacht.

Illegale Drogen

quelle: shutterstock.com

Mehr als jeder zehnte 15-Jährige kifft

Zwar gab jede/r zehnte 15-Jährige/r bei der Befragung an, im letzten Monat Cannabis konsumiert zu haben, die Anzahl gleichaltrige, die bereits einmal im Leben Cannabis konsumiert haben, geht jedoch seit 16 Jahren ständig zurück. 2002 waren es bei den Jungen noch 45.9 und bei den Mädchen 36.9 Prozent, im Jahr 2018 waren es noch 27.2 bzw. 17.3 Prozent. Die Stiftung Sucht Schweiz hält jedoch fest, dass auch wenn sich die Lage verbessert habe, immer noch viele Jugendliche früh mit dem Cannabiskonsum beginnen würden.

Der Cannabis-Konsum hat insgesamt zugenommen

Bei den Schweizerinnen und Schweizern zwischen 15 und 64 Jahren hat der Cannabis in den letzten fünf Jahren zugenommen. 2017 gaben vier Prozent der Wohnbevölkerung in diesem Alter an, dass sie im letzten Monat Cannabis konsumiert haben, während es 2012 noch 2.9 Prozent waren. Sucht Schweiz schätzt den jährlichen Cannabis-Konsum in der Schweiz auf rund 40 bis 60 Tonnen.

Cannabiskonsum Schweiz

Bild: suchtSchweiz.ch

Schweizer Städte sind Spitzenreiter bei Kokain und Ecstasy

Der Kokain- und Ecstasy-Konsum stieg in den letzten 15 Jahren stetig an. 2017 gaben 0.9 Prozent der Bevölkerung an, im letzten Jahr Kokain konsumiert zu haben, während es bei Ecstasy 0.7 Prozent waren. Eine europäische Datenerhebung vom Jahr 2018 hat zudem ergeben, dass die fünf Schweizer Städte Basel, Bern, Genf, St. Gallen und Zürich beim Konsum von Kokain und Ecstasy zu den Spitzenreitern in Europa gehören.

Medikamente

quelle: shutterstock.com

Verkauf von starken Schmerzmitteln steigt

Die Verkaufszahlen von opioidhaltigen Schmerzmitteln haben zwischen 2014 und 2018 um rund 18 Prozent zugenommen.

Regelmässiger Konsum von Schlaf- und Beruhigungsmitteln bleibt gleich

2.1 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten drei Monaten fast täglich Schlaf- und Beruhigungsmitteln einzunehmen. Beim Konsum in den letzten 30 Tagen sind die Zahlen mit 7.7 Prozent ähnlich wie beim Suchtpanorama im Jahr 2016 (7.4%).

Bild

bild: suchtschweiz.ch

Der Ritalin-Konsum hat sich verdreifacht

Im Jahr 2018 gaben 1.5 Prozent der Befragten an, Psychostimulanzien wie zum Beispiel Ritalin einzunehmen. Zwei Jahre zuvor betrugen die Werte 0.9 resp. 0.5 Prozent. Bei den 20- bis 24-Jährigen waren es 3.3 Prozent, die angaben, im letzten Jahr Arzneimittel gegen Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen eingenommen zu haben, mehr als ein Drittel von ihnen ohne Rezept. Im Jahr 2011 betrug der Wert noch 1.4 Prozent.

Spielsucht

quelle: shutterstock.com

Lotto ist das beliebteste Glücksspiel

Am häufigsten spielen die Schweizerinnen und Schweizer Lotto (48.2%). Andere Glücksspiele wie Tombola oder private Spiele machen 14.3 Prozent aus. 2.8 Prozent der befragten Personen zeigten im Jahr 2017 ein risikoreiches Spielverhalten auf. Mit Schweizer Lotterien und Wetten wurden im Jahr 2018 2.87 Milliarden Franken umgesetzt. Dies entspricht einer Zunahme von 1.9 Prozent gegenüber 2017.

Bild

bild: suchtschweiz.ch

Befragte geben monatlich 122 Franken für Onlinegeldspiele aus

Casinos legen zu

Im Jahr 2018 erzielten die Schweizer Casinos einen Bruttospielertrag von 703.6 Millionen Franken, das sind mehr als drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Bruttospielerträge beliefen sich im Jahr 2018 insgesamt auf 1647 Millionen Franken.

Internet

quelle: shutterstock.com

Bei vier Prozent der Bevölkerung ist die Internetnutzung «problematisch»

Etwa 87 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen das Internet mehrmals pro Woche. Gemäss Sucht Schweiz können für eine «problematische Internetnutzung» keine anerkannten Begrifflichkeit, Definition oder Diagnose genannt werden. Wie bereits aus früheren Untersuchungen bekannt ist, seien von einer «problematischen Nutzung» vor allem jüngere Menschen betroffen.

Bild

bild: suchtschweiz.ch

Vier Stunden pro Tag online

Junge Personen von 16 bis 25 Jahren sind im Durchschnitt vier Stunden pro Tag online. Das ist deutlich länger und häufiger als Erwachsene zwischen 40 und 55 Jahren. Fast alle Jugendliche regulieren den Smartphone-Konsum indem sie das Gerät beispielsweise zur Seite legen, um sich zu konzentrieren.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Drogen-Funde aus aller Welt

Auf einen Joint mit Hanf-Papst Bernard Rappaz

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

217
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
217Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Liu 04.02.2020 18:15
    Highlight Highlight Bei Punkt 8 sollte im Titel stehen: so viel zahlen Raucher der Gesellschaft. Ein Raucher bezahlt mit der Tabaksteuer und den Krankenkassenbeiträgen zusammen mehr als er das Gesundheitswesen kostet.
  • felixJongleur 04.02.2020 12:44
    Highlight Highlight Die kenne mehrere Personen die definitiv ein Netflix-Problem haben und ihre gesamt Freizeit vor dem Bildschirm verbringen. Ich weiss, auch hier in Watson sind Serien und binge watchen knorke, trotzdem. Klar, vorher war es einfach vor dem TV hängen, aber das ganze cliffhanger Ding fixt halt schon nochmals auf einer anderen Ebene an.
    • Statler 04.02.2020 23:14
      Highlight Highlight Naja, ich mag mich an 4 Bände und ein paar tausend Seiten eines Romans erinnern, der mich über ein paar Monate an's Sofa gefesselt hat. Ein einziger grosser Cliffhanger, sozusagen ;)

      Muss nicht immer Netflix sein.
  • Wo Bleibtderverstand 04.02.2020 12:32
    Highlight Highlight wie steht es denn um die esssucht und fettleibigkeit??? wo sind diese statistiken?
  • Team Insomnia 04.02.2020 12:16
    Highlight Highlight Warum weden Benzodiazepine mit keinem Wort erwähnt?

    Das Zeug macht extrem süchtig und steht in irgendeiner Form („Valium“ und „Dormicum“ nur so als Bsp.) in etwa jedem dritten (!!) Schweizer Haushalt in der „Hausapotheke“!

    Der Arzt, mein Grossdealer🙄!
    • Steph CB 04.02.2020 14:22
      Highlight Highlight Bei Punkt 13.
  • Prometheuspur 04.02.2020 12:12
    Highlight Highlight In Bezug der Jungen wie sonnst auch ist das ja nicht brandneu. So ist das Komasaufen bei den ganz Jungen schon lange hip und sie werden immer jünger. Ein heutiges Phänomen das leider beinahe genauso zur Pubertät gehört wie die Pickel - schade.
    Trotz allem trägt der ansteigende Leistungsdruck, die Schnelllebigkeit und die zunehmende Alltagshektik sicherlich ebenso Gesellschaftsbedingt dazu bei. Wenn es also den Eindruck macht das die Jungen heutzutage etwas lasche seien, wäre es unfair wenn die rasante Sozialmutation nich mit einbezogen würde um die Sache im ganzheitlichen Kontext zu erfassen.
  • Mutbürgerin 04.02.2020 12:11
    Highlight Highlight Es spielt keine Rolle, ob man reich, arm gestresst oder relaxed ist. Drogen werden von allen genommen. Wenn man Drogen wirklich loswerden wollte, müsste man die Todesstrafe für Produzenten und Händler einführen. Die Schweiz lässt sich aber lieber ihren Weltausstellungspavillon vom weltweit geschätzten Drogenproduzenten Philipp Morris sponsern.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 13:47
      Highlight Highlight Ist Thailand, Indonesien oder Singapur frei von Drogen?
      Sind die Philippinen friedlicher geworden seit dem Dutertes Todesschwadronen angebliche Dealer abschlachten?
      Lässt sich alles mit nein beantworten.
    • Kruk 04.02.2020 17:02
      Highlight Highlight Dies würde wohlbkeine grosse Wirkung zeigen Frau Wutbürgerin.
      Das Problem verlagert sich höchstens. Wichtig ist eine gute Präventionsarbeit.
      Es gibt Gründe warum sich viele Menschen zudröhnen und diese sollten minimiert werden.

  • Regionsassa! 04.02.2020 11:57
    Highlight Highlight Die Kurve in der Grafik für den täglichen Konsum... ist das der Hoffnungsbarometer?
  • Gossip Girl 04.02.2020 11:36
    Highlight Highlight Zu Nr. 8: Und wie viele Einnahmen (Steuern) wurden durch die Tabaksteuern eingenommen?
    • Seuli 04.02.2020 16:47
      Highlight Highlight Der Bund rechnet im 2020 mit circa 2 Mia CHF Einnnahmen aus der Tabaksteuer. Die Erträge sind zweckgebunden für die AHV.
  • Rethinking 04.02.2020 11:25
    Highlight Highlight Wehn wunderts?

    Die einen haben Burnout, die anderen Boreout, andere Depressionen etc.

    Unsere Arbeits- und Schulwelt ist krank und macht uns krank...

    Viel zu viel Taylorismus, Menschenbild X, Hierarchie, Tragen einer Maske, der Mensch als Zahnrad, als Ressource statt Lebewesen, zu wenig Gefühle und Menschlichkeit...

    Wehn wunderst, dass sich da alle wegballern?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 11:52
      Highlight Highlight @Wolge
      Auf die heutige Zeit bezogen mag das stimmen, jedoch ist das Bedürfnis nach dem Rausch unendlich viel älter.
  • DieserNicknamewirdschonverwendet 04.02.2020 10:21
    Highlight Highlight Die Sucht nach "Essen" wurde vergessen... Zucker ist eine nicht zu unterschätzende Droge; ich weiss wovon ich spreche...
    Zudem denke ich, dass die Sportsucht auch immer wie mehr am aufkommen ist. Sport ist gut, aber wenn Sport getriebe wird, obschon der Arzt auf Grund einer Sportverletzung eine Paus angeordnet hat, dann ist's nicht mehr so gesund...
    Eigentlich kann alles zur Sucht werden, einiges schneller und anderes erst mit der Zeit. Von einer Sucht wegzukommen, dauert dafür aber immer lange
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 10:21
    Highlight Highlight Doppelt so häufig in den Rausch trinken könnte dann auch mit einem verdoppelten Auftreten von FAS korrelieren.So wie auch Kreislauferkrankungen bei Kindern von Müttern, die rauchen oder geraucht haben, häufiger sind. Dann gibt's schwierige Kinder und die Eltern sind wegen ihrer selbst überfordert. Lasst es doch einfach sein, mit dem Kinderkriegen. So bleibt der Schaden aus.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/147672/Diagnose-des-Fetalen-Alkoholsyndroms

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-tendenz-beim-kindsmissbrauch-ist-erschreckend/story/10780036#mostPopularComment
    • Relativ Subjektiv 04.02.2020 13:21
      Highlight Highlight Lass es doch bitte sein mit deiner „keine Menschen = keine Probleme“ Propagierung. Klar. Es ist deine Meinung und die darfst du haben. Aber dein Nickname und Bild sagt schon genug über deine Meinung betreffend der Menschheit. Du musst nicht bei jeder Gelegenheit das Aussterben der Menschheit als beste Lösung kundtun. Keine Menschheit ist auch keine Lösung, zumal man es sich so sehr einfach machen würde. Ist die selbe Argumentation wie jene der Wolfsgegner. „Lasst uns den Wolf ausrotten! Ist am einfachsten. Dann müssen wir uns keine Gedanken über ein Zusammenleben machen.“...🤦‍♂️🤷‍♂️
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 17:03
      Highlight Highlight Ne ne, das ist nicht dasselbe. Der Wolf wird ja vom Menschen bedrängt, der an sich das Problem darstellt. Wenn die Wölfe sich selbst ausrotten würden, wär's vergleichbar. Nur sind die Wölfe, anders als die Menschen, kein nennenswertes Problem für den Planeten. Daher passt das so schon und kann nicht oft genug ins Bewusstsein der Menschen geholt werden. Der Mensch ist das Problem und Probleme müssen gelöst werden. Auch dann, wenn sich das Problem selbst lösen muss, weil es keine natürlichen Optionen zur Problemlösung mehr gibt.
    • Balikc 04.02.2020 19:42
      Highlight Highlight @Anti: Sei doch bitte mal konsequent und lös dich selbst, wenn du dich als Problem siehst!
      Nicht die Menschheit an sich, sondern egomane Kulturpessimisten wie du sind die eigentlichen Verhinderer konstruktiver Lösungen.
      Deine ewig gleichen Kommentare nerven langsam.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 04.02.2020 10:16
    Highlight Highlight „ So viel kosten Raucher die Gesellschaft“

    Und wie viel zahlen Raucher ein?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 10:55
      Highlight Highlight Zu wenig. Unter dem Strich kosten die Raucher über die Krankenkasse die Allgemeinheit sehr viel mehr, als dass sie einzahlen. Es findet lediglich eine Umverteilung statt. So wird Geld, das in die Krankenkasse gepumpt wird, für die Behandlung von Raucherschäden verwendet, während die Raucher vermeintlich die AHV aufbessern. Ohne Tabakkonsum wären die Krankheitskosten niedriger und das Geld, das man an den Prämien sparen kann, könnte in die AHV fliessen.
      Aber ja, man will eine gewisse krude Wirtschaft am Laufen halten, darum ändert sich das wohl nie.
    • Domimar 04.02.2020 11:13
      Highlight Highlight @Poser es gibt inzwischen diverse Studien, die Belegen, dass gesamthaft betrachtet, die Raucher die Gesellschaft nichts Kosten, im Gegenteil sogar. Nur gelangt das irgendwie selten in die Köpfe der Schreibenden. Es macht sich halt gut, nur auf einem Teil des ganzen Bildes herumzutrampeln.
    • Domimar 04.02.2020 11:23
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jurinho8788 04.02.2020 10:15
    Highlight Highlight Alles schön und gut.. es wird immer Menschen geben, die mit Drogen nicht umgehen können. Aber das Eltern ihren Kindern Ritalin verabreichen, um quasi die Leistungsfähigkeit zu steigern oder das Kind wieder "in die richtige Spur" zu führen... Das ist meiner Meinung nach ein Verbrechen...

    Man zerstört unter Umständen, Genies, Andersdenkende, Menschen die es braucht, Menschen die irgendwann ungewöhnliches leisten werden...
    • why? 04.02.2020 11:43
      Highlight Highlight Ich finde es ist immer sehr einfach Andersdenkende gut zu finden solange man nicht selber ein Kind hat das in diese Kategorie kommt.
      Oder hast du Kinder?
      Hast du ein Kind mit ADHS?
    • Regionsassa! 04.02.2020 12:13
      Highlight Highlight Das Problem sind nicht die Andersdenkenden, sondern unser Schul- und Erziehungssystem, das von einem Idealtypus ausgeht und es dem Kind alleine überlässt, diesem zu entsprechen. Das kann ohne förderndes Umfeld oder der passenden Hilfestellung ganz schön anstrengend sein.
    • Jurinho8788 04.02.2020 13:24
      Highlight Highlight gemäss den Richtlinien und des damaligen Psychologen, hatte ich selbst ADHS. Jedoch wehrten wir uns gegen das Ritalin. Ich bin weder ein Genie, noch Anders-denkend. Gelitten haben hauptsächlich meine Pultnachbaren, da ich die "gestört" habe.

      Finden Sie Anders-denkende schlecht? Würden Sie ihrem Kind einfach so ein MEDIKAMENT verabreichen aufgrund einer psychologischen Gutachtens? denn wie Sie ja bestens wissen, existiert ein spezifischer diagnostischer Test bisher nicht.

      Klar, es gibt die ganz schwierigen Ausnahmefälle. jedoch finde ich die Leichtigkeit mit dem Umgang von Ritalin bedenklich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 04.02.2020 10:06
    Highlight Highlight Wie teuer ist der Schaden, wenn jemand zu lange lebt?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 11:00
      Highlight Highlight Also ab dem Zeitpunkt, an dem Kinder "flügge" sind, könnten die Eltern abtreten. Ab diesem Zeitpunkt haben sie ihren Zweck erfüllt und beanspruchen nur noch unnötig Ressourcen und Platz.
    • felixJongleur 04.02.2020 12:48
      Highlight Highlight Antinatalist, es fällt mir echt schwer nicht sarkastisch zu werden bei deinem Namen und deinen Kommentaren. Nur soviel: Ich wünsche Dir wieder etwas Freude am Dasein.
    • DemonCore 04.02.2020 14:37
      Highlight Highlight Tritt doch du ab, Antinatalist. Irgendjemand muss ja den Anfang machen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 04.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Würde mich interessieren, was die Tabaksteuer einbringt und wieviel AHV und Pension am frühen Tod der Raucher einsparen. Nur die Kosten aufzulisten, ist ja keine echte Bilanz.
    • däsäbdet 04.02.2020 10:19
      Highlight Highlight gab dazu eine interessanten Artikel auf Infosperber https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/Raucher-zahlen-mehr-als-sie-kosten
    • Garp 04.02.2020 10:38
      Highlight Highlight Merci, dädäbdet.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 11:10
      Highlight Highlight Nur schon dieses rein hypothetische Beispiel spricht Bände: "Während ein Raucher womöglich mit 60 an Lungenkrebs erkrankt und stirbt, erleidet sein nikotinfreier Freund vielleicht mit 75 Jahren einen Schlaganfall." 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♂️
      Von belastbaren Belegen keine Spur. Daher sind solche Artikel, wie Zigaretten auch, unter Sondermüll zu entsorgen.


      Hier kommt die Kostenwahrheit schon sehr viel näher, ist aber immer noch zu raucherfreundlich:
      https://www.srf.ch/news/schweiz/neue-studie-zeigt-tabakkonsum-kostet-die-schweiz-jaehrlich-rund-5-milliarden-franken
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grigguuu 04.02.2020 09:57
    Highlight Highlight Zu diesen Zahlen fällt mir ein Zitat von Hunter S. Thompson ein.

    "Das Leben sollte keine Reise zum Grab sein, die mit dem Vorsatz angetreten wird, in einem schönen und gut erhaltenen Körper anzukommen. Im Gegenteil, man sollte mit blockierten Rädern in einer Rauchwolke ins Ziel schleudern, vollkommen verbraucht, total am Ende und laut ausrufen: ‚Wow! Was für ein Trip!"
    • Marko 32 04.02.2020 13:15
      Highlight Highlight Man muss dazu aber anmerken, dass Hunter S. Thompson schlussendlich Selbstmord begangen hat.
    • Bratansauce 04.02.2020 13:37
      Highlight Highlight @ Marko 32: Korrekt, wie er dies schon lange im Voraus angekündigt hatte. Als ganz rationaler Entscheid, einfach, weil er wohl einen geilen Trip hatte und für sich entschied, dass jetzt gut ist. Muss man nicht verstehen, geht uns auch nichts an. Er war 67.
    • Relativ Subjektiv 04.02.2020 13:41
      Highlight Highlight Hat was.😄 Definitiv sterbe ich lieber am Ende eines genussvollen Lebens als mit einem grossen Batzen auf dem Sparkonto usw.. Genuss heisst bei mir persönlich jedoch nicht Tabak- und Alkoholkonsum. Letzteres zumindest nicht in hohen Massen. Genau dort sehe ich dann das Problem mit solchen Aussagen, respektive man muss aufpassen, dass man problematischen Konsum nicht unnötig hochstilisiert und romantisiert. Wenn jemand mit 45 als schwerer Alkoholiker an den direkten Folgen stirbt, ist das nicht so sexy. Der stirbt nicht mit einem Lächeln auf den Lippen...
  • Lonzia 04.02.2020 09:19
    Highlight Highlight Rund ein Viertel raucht? Dann wären es 25%. Im Artikel schreibt ihr rund 19%, eher ein Fünftel.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 11:37
      Highlight Highlight Die 19% stimmen so oder so nicht. Aber auch die offizielle Statistik lässt zu wünschen übrig, da man alle unter 15 Jahren auslässt. 25% kommt etwa hin. Und das sind genau 100% zu viele.
      Benutzer Bild
  • creative 04.02.2020 08:48
    Highlight Highlight "Über die Hälfte der Jugendlichen rauchen E-Zigaretten"

    Dampfen, nicht rauchen!
    • Randy Orton 04.02.2020 08:56
      Highlight Highlight Es ist aber kein Damp, wenn dann wäre es „zerstäuben“
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.02.2020 09:27
      Highlight Highlight Soviel ich weiss IST es Dampf.
    • Akronymous 04.02.2020 09:32
      Highlight Highlight es ist dampf.
      Das VG und PG auf Watte geträufelt bis diese davon durchnässt ist, rund um die Watte ist ein Draht(häufig Kanthal A1, oder Stainless Steel 316) durch diesen wird Elektrizität gegeben was ihn und somit auch die mit liquid beträufelte Watte erhitzt und somit das liquid verdampft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 04.02.2020 08:40
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte noch den Wörkoholismus und LeistungsMessWahnismus aufführen? gehört für mich zu dein Einstiegsdrogen Nummer 1 und ist sehr modern. Und was die Börnouts für Kosten verursachen?...
    • Team Insomnia 04.02.2020 08:54
      Highlight Highlight Stimmt. Die Sucht nach Bewunderung durch dritte ist extrem auf dem Vormarsch. Kenne Leute für die es NICHTS wichtigeres gibt.
    • Firefly 04.02.2020 10:54
      Highlight Highlight @Team Insomnia Ja, das wird ja auch von Kindesbeienen an gefördert/gefordert, von den Eltern und der Gesellschaft.
    • Team Insomnia 04.02.2020 13:16
      Highlight Highlight @Firefly:

      Wirklich eine traurige Entwicklung.
      Viele 25-30 Jährige sind schon so „erzogen“ und deren Kinder sind leider schon Matrix 2.0☹️
  • Andi7 04.02.2020 08:29
    Highlight Highlight Die Menge macht das Gift.
  • K1aerer 04.02.2020 08:25
    Highlight Highlight Ich denke rationell betrachtet, führen Raucher sogar zu Einsparungen, weil sie ihre Lebenserwartung reduzieren. Ist leider traurig, aber zu behaupten, dass sie mur Kostem verursachen, ist einseitig.
    • NathanBiel 04.02.2020 08:43
      Highlight Highlight Stimmt. Sie haben dann auch nicht 15–20 Jahre in denen sie zwischen 65 und 85 jeden Monat bei irgend einem Arzt für irgend eine Sache behandelt werden müssen.
    • Randy Orton 04.02.2020 08:56
      Highlight Highlight Leider falsch, die Kosten von Krebserkrankungen sind exorbitant hoch
    • cirus_the_virus 04.02.2020 08:58
      Highlight Highlight Leider geben Sie ja nicht zügig den Löffel ab, sondern verursachen enorme Gesundheitskosten. Zuerst wollen Sie sich langsam töten mit den Zigaretten und wenns dann langsam klappt gehts Ihnen doch zu schnell und Sie brauchen Therapien um noch ein paar schmerzhafte teure Jahre zu haben. Aber nein, wahrscheinlich haben Sie recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 04.02.2020 08:24
    Highlight Highlight Zu Punkt drei:

    War das nur in meinem Umfeld so oder hat man früher allgemein alles mögliche getan um “ds Gspändli” irgendwie nach Hause zu bekommen? Zucker in den Mund, Finger in den Hals, literweise Wasser über den Kopf und in den Mund und Brot oder Salzstangen Füttern und zu dritt durchs Haus schleichen und irgendwie s Piji anziehen ins Bett und gut.....

    Ich meine, könnten die Zahlen auch durch offeneren Umgang und vernünftigerem Agieren gestiegen sein? Ohne Notaufnahme keine Diagnose. 🤷🏽‍♂️
  • Liselote Meier 04.02.2020 08:15
    Highlight Highlight Ein wenig Scheinheilig der Bericht, wenn man Kosten anführt gehören da auch Einnahmen dazu und sollten nicht unter den Teppich gekehrt werden.
  • leu84 04.02.2020 08:05
    Highlight Highlight Gibt es auch Gründe, weshalb man sich "benebeln" muss? Familie? Job oder Privates? Ich bin kein Experte dafür.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 08:30
      Highlight Highlight Das Bedürfnis sich zu berauschen ist so alt, wie der Mensch selbst. Es ist nicht bei allen gleich ausgeprägt und nicht alle entwickeln problematische Konsummuster.
    • cirus_the_virus 04.02.2020 09:00
      Highlight Highlight Offensichtlich kann man dies aus der Statistik erkennen. Freuen Sie sich, dass Sie es nicht "müssen".
    • Purscht 04.02.2020 09:10
      Highlight Highlight Man benebelt sich nicht unbedingt um Probleme zu unterdrücken sonder häuffig auch zum Spass. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angrod Taralom 04.02.2020 08:04
    Highlight Highlight Interessant wäre noch zu wissen, warum die Zahlen sind, wie sie sind. Besonders bei Ritalin und Kokain würde es mich schon wundernehmen, weshalb die Nutzerzahlen steigen. 🤔
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 08:33
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass Ritalin benutzt wird um sich zu berauschen. Ritalin ist schon in normaler Dosierung ekelhaft. Bei Überdosierung noch um einiges ekelhafter als sonst.
      Aber ich schätze das liegt daran, dass der Druck, in der Leistungsgesellschaft zu bestehen, immer größer wird und man sich erhofft, durch Stimulanzien besser mithalten zu können.
    • Nkoch 04.02.2020 08:38
      Highlight Highlight Leistungsdruck
    • Team Insomnia 04.02.2020 08:55
      Highlight Highlight Leistungsgesellschaft/Druck?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 04.02.2020 07:59
    Highlight Highlight Bei den 15 bis 64 jährigen hat der Cannabis Konsum zugenommen. Etwas eine grosse Gruppe.

    Könnt ihr die gesundheitskosten durch alkohol verursacht auch noch angeben? Sonst haben die Kosten der Raucher ja gar keine relation.
  • sheshe 04.02.2020 07:49
    Highlight Highlight Interessant, dass sich knapp 11% der Karens mit Benzos und anderen Schlaf-/Schmerzmittel zudröhnen, aber pausenlos gegen die deutlich weniger kiffer/kokser schiessen! Hätte nicht gedacht, dass wir auch dabei sind, in eine opioidkrise zu schlittern!
    • Junge Schnuufer 04.02.2020 08:14
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass enorm viele Leute nicht verstehen, dass etwas das aus der Apotheke oder vom Arzt kommt noch lange nicht ungefährlich ist und genau gleich süchtig machen kann wie viele andere Drogen.
    • NathanBiel 04.02.2020 08:44
      Highlight Highlight Das Problem wäre eher wie Leute an die Opiode rankommen.
    • cirus_the_virus 04.02.2020 09:03
      Highlight Highlight @Junger Schnufer wenn man aber die Beipackzettel lesen würde und es mit seinem behandelnden Arzt eingehend bespricht, dann ist es sehr verständlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arnoli 04.02.2020 07:37
    Highlight Highlight Was ist die Definition von Glück? " Keine Termine und leicht einen sitzen"
    Zitat Harald Juhnke...
    Wird sowieso zuviel geredet auf dieser Welt und viel zuwenig getrunken. Prost!
  • Kiro Striked 04.02.2020 07:26
    Highlight Highlight Finde Spannend dass die Illegalen Drogen so Boomen... Sind doch verboten. Wie kommt das? Könnte es etwa sein das Verbote und Strafverfolgung nichts bringt, und man vielleicht mit Ursache bekämpfung anfangen sollte?

    Ich für meinen Teil, lasse die Finger von Alkohol, was mehr als ein Bier ist. Und Rauchen habe ich keine Affinität für, finds gruusig wenn der Mund nach Rauch stinkt.

    Cannabis, Ecstasy, 1CP LSD und Ayahuasca sind da schon eher meins, ein paar wenige male im Jahr, gerade Ayahuasca um einfach den Geist etwas zu reinigen, sehr spirituell.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 08:36
      Highlight Highlight Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen 1CP LSD und normalem Lysergsäurediethylamid?
    • Kiro Striked 04.02.2020 10:45
      Highlight Highlight @Bambusbjörn
      Ich finde das 1CP, wie auch schon das 1P etwas... "Angenehmer" in der Wirkung, weniger "Kalt" wie normales LSD.

      Aber von der Overall Wirkung hatte ich bisher selbst auf 800μg keine Bad Vibes oder Bad Trips, ist halt aber immer Personen abhängig, Set und Setting. Sind halt aber 10-14 Stunden "dabeisein" das kann Anstrengend werden..

      Der Vorteil an 1CP ist halt, dass man es 100% Legal einkaufen kann im EU Raum.

      Weiss nicht, wie es in der Schweiz aussieht, aber Mein Partner ist ja in Deutschland zuhause und da ist es legal.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 11:03
      Highlight Highlight @Kiro
      Herzlichen Dank für deine Erklärung.
      Theoretisch müsste es eigentlich auch in der Schweiz legal sein.
      LSD ist mir persönlich auch zu kalt, zu angepasst.
      Es ist, als würde ihm der Lebensfunke, den ich bei Pilzen verspüre, fehlen.
  • Heb dä Latz! 04.02.2020 07:26
    Highlight Highlight Herrjemine sterben werden wir alle und ich will jetzt den Teufel nicht an die Wand malen aber manche sogar noch viel mehr sogenannt unnötigerweise.
    • Wir2.0 04.02.2020 09:50
      Highlight Highlight Stimmt, so denken viele bis sie mal tatsächlich im Spital liegen und um ihres Überleben gekämpft wird.
  • Todesstern 04.02.2020 07:24
    Highlight Highlight Alle diese Dinge sind schlecht. Im mas okay. Aber viele kennen kein mas.
    • Firefly 04.02.2020 08:37
      Highlight Highlight Das haben Drogen so an sich, dass man leicht das Mass verlieren kann.

      Übrigens kann man das Mass auch beim arbeiten und leisten verlieren. Gehörte Meines erachtens auch in die Liste, da sehr modern.
    • Marko 32 04.02.2020 08:41
      Highlight Highlight Stimmt, viele kennen auch keine Rechtschreibung
    • Todesstern 04.02.2020 17:25
      Highlight Highlight Ach am Morgen interessert mich keine Rechtschreibung.
  • Der Typ 04.02.2020 07:16
    Highlight Highlight @Watson:

    Der Raucher kostet uns 3 Milliarden Gesundheitskosten. Wieviel zahlen die Raucher pro Jahr in die AHV?
    Dazu kommt, dass ein Teil der Raucher nicht von der AHV profitieren werden kann, da - naja - weil sie rauchen =D
    • d-effekt 04.02.2020 09:07
      Highlight Highlight Im Jahr 2019 wurden "nur" 2 Mia. an Tabaksteuern eingenommen und an die AHV gereicht.

      https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/finanzberichterstattung/bundeshaushalt_ueb/einnahmen.html#accordion1580726202873

      Und zu den 3 Mia. Gesundheitskosten kommen nochmal 2 Mia. wegen Arbeitsausfalls (was mich etwas stört: Durch meinen Tod oder nur schon meine Krankheit füge ich dem Staat finanziellen Schaden zu. «Sorry, gäll!»)
    • Der Typ 04.02.2020 10:30
      Highlight Highlight Spannend was da zusammenkommt. Ich denke man könnte das ganze noch erweitern mit einigen anderen Faktoren. 2 Milliarden Ausfall bei der Arbeit -> Wieviel bleibt über wenn man den normalen Durchschnitt hier abzieht etc...
      Ich denke auch, dass ein Stadtbewohner, welcher dem täglichen Smog ausgesetzt ist, nicht viel gesünder ist als der Bauer welcher täglich 2 Krumme raucht auf dem Feld.

      Ich bin mir nicht sicher, ob die Rechnung gegen oder für die Raucher schlussendlich aufgehen, aber Rauchen ist und bleibt ein Laster, welches man sich lieber nicht antun sollte.
    • Enzasa 05.02.2020 07:30
      Highlight Highlight Warum die Rumrechnerei?
      Zigaretten sind schädlich, es ist Sucht
      Alkohol ist schädlich, es kann Sucht sein

      Weil es gesellschaftlich akzeptiert ist und gerade Alkohol überall angeboten wird,
      darum diskutieren wir über Kosten anstatt einfach zu zugeben ich kann nicht ohne?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 04.02.2020 07:14
    Highlight Highlight Wenn ich mir die miesgelaunten Gesichter im in der S-Bahn anschaue, bekomme ich auch Lust mich zu betrinken.
    • cirus_the_virus 04.02.2020 09:06
      Highlight Highlight Dein eigenes mitgezählt?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 04.02.2020 12:53
      Highlight Highlight Mit esoterischem Geschwätz wie "Spiegel von deinem Selbst" kann ich nichts anfangen. So, muss zu meiner Hellseherin und lasse mir den Astralkörper pflegen. Machts gut ihr freudigen Gesichter.
  • DocShi 04.02.2020 07:11
    Highlight Highlight Es ist ja schön dass wir überall Zahlen vorgesetzt bekommen wieviel Schaden die Raucher verursachen.
    Doch warum gibt es keine Zahlen zum Schaden den Alkohol verursacht?
    Denn diese Zahlen wären um ein vielfaches höher!
    Weil Alkohol immer noch als legales und normales Alltagsgut ist? 🤔
    • stadtzuercher 04.02.2020 07:30
      Highlight Highlight @DocShi, siehe Punkt 1-4. Prominent an vorderster Stelle wird über Alkohol berichtet.
    • Lami23 04.02.2020 08:16
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Alkohol bagatellisiert wird. Im Gegenteil sind Alkoholiker viel stärker stigmatisiert als Raucher.
    • cirus_the_virus 04.02.2020 08:55
      Highlight Highlight Meine Sucht ist besser als deine!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die_andere_Perspektive 04.02.2020 06:55
    Highlight Highlight Hört doch endlich mal mit dem Märchen der "Raucher die unser System Belasten" auf... 🙄

    https://www.nzz.ch/schweiz/lasst-die-raucher-in-ruhe-wer-gesund-lebt-verursacht-hoehere-kosten-ld.1507026
    • NathanBiel 04.02.2020 08:51
      Highlight Highlight Meine Rede...
  • Digitalrookie 04.02.2020 06:38
    Highlight Highlight Uff, ich wusste nicht, dass ich ein solch hoffnungsloser Suchti bin. Ich "rauche" E-Zigarette, so wie das Wasser im Topf "raucht", wenn es zu dampfen beginnt. Und ich bin weit mehr als vier Stunden täglich online, genau genommen sind es derzeit weit über zehn Stunden. Ich kann einfach nicht ohne Internet! Alkohol hingegen trinke ich kaum noch welchen, weil ich ihn kaum noch vertrage und mit tagelanger Magenverstimmung darauf reagiere. Von sämtlichen anderen in der Studie genannten Suchtmitteln lasse ich konsequent die Finger. Es besteht weder Reiz noch Bedarf. Das wird auch künftig so bleiben.
    • Kiro Striked 04.02.2020 07:32
      Highlight Highlight Finde den "E-ziggi Rauch" auch immer spannend, ist es einfach Provokativ gemeint. Oder interessiert es Autoren schlicht und einfach nicht die Richtigen Begriffe zu nutzen. Das kommt dann immer so rüber wie "er hat sich Kokain Gespritzt" oder " es wurde Ecstasy geraucht"

      Hach ist ne E-Ziggi... Also muss es Rauchen sein, oder? Jaja Ziggi = Rauchen.

      Kleiner Tip an die leute dies nicht wissen: Rauchen und Dampfen sind grosse Unterschiede.
    • Balikc 04.02.2020 08:40
      Highlight Highlight @Kiro: Intravenöser Kokainkonsum ist durchaus gängig und MDMA lässt sich auch rauchen.
    • Kiro Striked 04.02.2020 10:55
      Highlight Highlight @Balikc
      Es ist möglich. Es macht nur nahezu niemand. Ich bin jetzt seit einigen Jahren neben der Szene unterwegs, Partyszene bis zur "schlimmeren" Drogenszene. Da Spritzen sich 5/100 Kokain, die meisten schniefen es.

      Die Medien sagen auch gerne "Tote durch Ecstasy" obwohl sie an einer Überhitzung/Dehydrierung gestorben sind. Es geht mir darum, die "korrekten" Begriffe zu benutzen für das beobachtete Verhalten/Problem.

      Ecstasy (Nicht nur MDMA, alle als Ecstasy bezeichneten Substanzen) Rauchen, ist mir in 12 Jahren einmal einer untergekommen auf nem Elektro Festival in Deutschland.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 04.02.2020 06:18
    Highlight Highlight Ööhhmmm...
    Raucher kosten die Gesellschaft gar nichts.
    Siehe Artikel in der NZZ v. 9.9.2019.
    • Pabloes 04.02.2020 06:55
      Highlight Highlight Wollte auch sagen, zigaretten sind genug teuer dass sich die raucher selbst finanzieren. Liegen ja gigantische steuern drauf. Könnte man bem alkohol auch so machen da sind die gesundheitskosten kaum geringer. Vor allem wenn man alkoholiker welche durch ihre krankheit nicht mehr arbeiten können und uns kosten
    • MAOAM 04.02.2020 08:19
      Highlight Highlight Bei uns im Geschäft stehen die starken Raucher fast den halben Arbeitstag draussen an der frischen Luft. Da wird geschwatzt und..., aber nicht gearbeitet. Das zählt nicht oder?
    • Gooner1886 04.02.2020 13:09
      Highlight Highlight @MAOAM

      Was spielt das für eine Rolle wenn die Arbeit erledigt ist/wird. Ausserdem glaube ich das hier und da eine kurze Pause die Konzentration bzw. produktivität erhöht.

      Abgesehen davon daddeln viele Nichtraucher in der Zeit auf dem Handy rum....

      ... und wer zum Teufel ist schon nonstop am arbeiten, das ist schlicht und einfach unmenschlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gooner1886 04.02.2020 06:11
    Highlight Highlight Legalize it! Für einmal sprech ich von allem und nicht nur Cannabis. Denn Aufklärung ist besser als verbieten. Ja negative Beispiele gibt es leider immer.
    • OrbiterDicta! 04.02.2020 11:18
      Highlight Highlight Jup die Vernünftigste Lösung. Vor allem würde man so viel Geld in der Verfolgung sparen und so viel durch Steuern einnehmen. Stellt euch mal vor wie Reich Kolumbien und Co. vom Kokain werden könnten (wenn sie denn vorher die Korruption in Griff bekommen).
  • kliby 04.02.2020 05:42
    Highlight Highlight Wie schreibt die amerikanische Philosophin und Feministin Christina Hoff-Sommers sarkastisch in ihrem Buch „Krieg gegen die Jungen“: Dass Tom Sawyer und Huckleberry Finn heute in der Frauenschule Ritalin verordnet bekämen, um ruhiggestellt zu werden.
    • atorator 04.02.2020 06:18
      Highlight Highlight Ich bin selbst ausgeprägter ADS-Patient. Für mich ist Concerta jedenfalls ein Segen. Ich kann mal wieder ein Buch ganz lesen ohne nach jedem zweiten Satz den Faden zu verlieren und von vorne anfangen zu müssen. Ich kann wieder mit Leuten sprechen, ohne dauernd schon 7 Sätze weiter zu sein und meine Mitmenschen auch mal ausreden lassen. Mir fällt nicht alles permanent aus den Händen und zertrümmert. Und mit Retard-Tabletten wird man nicht mehr ruhig gestellt sondern kann den ganzen Tag mal wieder durchatmen ohne permanent gehetzt zu sein.
    • Pisti 04.02.2020 06:41
      Highlight Highlight Finde ich auch bedenklich wie leicht heutzutage Ritalin verschrieben wird.
      Das Zeug hat auch wüste Nebenwirkungen. Ständige Appetitlosigkeit, Hautveränderungen bis hin zu Schuppenflechte, uvm. darüber wird viel zu wenig gesprochen.
    • stadtzuercher 04.02.2020 07:23
      Highlight Highlight @kliby, nicht überraschend wird die ritalin-statistik nicht aufgesplittet nach geschlecht wie die anderen suchtmittelstatistiken.

      dass es zu 95% buben sind, die mit ritalin ruhiggestellt werden, weil sie nicht in das feminisierte schulsystem passen, ist ein tabu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scheriii 04.02.2020 05:36
    Highlight Highlight Alkohol ist der Teufel! Bin gerade mit Antabus dabei, vom Alkohol loszukommen. Mit 14 angefangen zu trinken, bis es dann irgendwie und irgendwann täglich dazugehörte. Es folgten Panikattacken, Burnout und Klinik. Anfangs war der Alkohol gut um runterzukommen und den Stress im Büro zu verkraften. Am nächsten Morgen dann die Retourkutsche!
    Mir geht es jetzt viel besser, da will ich nicht wieder hin. Das schlimme ist, dass egal wo man hingeht, (Ausgang, Kiosk, Tankstelle) dieser verdammte Alkohol auf dem Präsentierteller liegt. Dabei ist es pures Gift!
    • Pisti 04.02.2020 06:39
      Highlight Highlight Grundsätzlich sind alle Drogen des Teufels wenn man den Konsum nicht im Griff hat.
    • Lisbon 04.02.2020 06:42
      Highlight Highlight Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!
    • Digitalrookie 04.02.2020 06:48
      Highlight Highlight Alkohol ist streng genommen so ziemlich das übelste Zellgift, welches man sich vorstellen kann. Entspannend wirkt er nur in der Anfangsphase, kaum setzt jedoch die Rauschwirkung ein, wird eine in jeglicher Hinsicht zerstörerische Kettenreaktion losgetreten. Der Körper reagiert mit allen Symptomen einer Vergiftung, nur wollen das manche nicht wahrhaben. Man denke nur an all die Folgeerkrankungen, mit denen jeder chronische Alkoholiker irgendwann zu kämpfen hat. Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Krebserkrankungen von der Speiseröhre bis zum Darmtrakt, usw. Wer das braucht, soll nur weitersaufen.
    Weitere Antworten anzeigen

Hälfte der Kantone hat Chlorothalonil-verunreinigtes Grundwasser

Im Grundwasser des Mittellandes überschreiten die Konzentrationen mehrerer Chlorothalonil-Abbauprodukte den Grenzwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter grossflächig. Sie führen somit zu einer erheblichen Verunreinigung, wie das Bundesamt für Umwelt am Dienstag mitteilte.

Der Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff Chlorothalonil wurde seit den 1970er Jahren in der Schweizer Landwirtschaft eingesetzt. Der Bund hat Chlorothalonil neu als «wahrscheinlich krebserregend» bezeichnet und die Anwendung per Anfang …

Artikel lesen
Link zum Artikel