Schweiz
Arbeitswelt

Schwyz: Regierung konkretisiert erste Pflegeinitiative-Etappe

Schwyzer Regierung konkretisiert erste Pflegeinitiative-Etappe

14.03.2024, 08:5714.03.2024, 08:57

Der Schwyzer Regierungsrat legt dem Parlament einen Entwurf zur Umsetzung der ersten Etappe der Pflegeinitiative vor. Es geht dabei vor allem um eine auf acht Jahre angesetzte Ausbildungsoffensive. Die Kosten schätzt er auf gesamthaft über 19 Millionen Franken.

Das entsprechende Einführungsgesetz solle möglichst am 1. Oktober in Kraft treten, teilte die Schwyzer Regierung am Donnerstag mit.

Nachdem das Schweizer Stimmvolk die Pflegeinitiative im November 2021 angenommen hatte, verabschiedete das Bundesparlament das auf acht Jahre befristete Gesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (FGA). Ein Kernelement der ersten Etappe der Umsetzung der Pflegeinitiative ist die so genannte Ausbildungsoffensive.

Die Schwyzer Regierungsraetin Petra Steiman-Rickenbacher anlaesslich des traditionellen Mediengespraechs des Regierungsrats des Kanton Schwyz vom Dienstagg, 23. Januar 2024 in Einsiedeln.(KEYSTONE/Urs ...
Regierungsrätin Petra Steiman-Rickenbacher.Bild: keystone

Mit dem vorliegenden Einführungsgesetz übernimmt der Kanton Schwyz während acht Jahren unter anderem Beiträge für die praktische Ausbildung von Pflegefachpersonen der Tertiärstufe an höheren Fachschulen und Fachhochschulen für Spitäler, Pflegeheime und Organisationen, die Pflegefachpersonen beschäftigen. Dabei werde der Bund maximal die Hälfte der kantonalen Beiträge rückerstatten, wie es weiter heisst.

Gemäss Schätzungen belaufen sich die Gesamtkosten für den Kanton Schwyz auf rund 17,4 Millionen Franken für Fördermittel und 1,9 Millionen Franken für die Durchführung.

Das kantonale Einführungsgesetz sehe auch vor, dass der Regierungsrat die Ausbildungsverpflichtung und -förderung auf weitere Ausbildungen im Pflegebereich wie Fachmann oder Fachfrau Gesundheit (FaGe), Assistenten Gesundheit und Soziales oder den Fachausweis für Langzeitpflege ausdehnen könne, heisst es. (rbu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Auf Geschichtsreise in Schwyz
1 / 4
Auf Geschichtsreise in Schwyz
quelle: forum schweizer geschichte schwyz/stefan zuerrer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Eine 150-jährige Suppen-Tradition in Schwyz
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Schmuggelfleisch als lukratives Geschäft – mit bekannten Hintermännern
Ein Ostschweizer soll über eine Tonne Fleisch geschmuggelt haben. Recherchen führen in ein Umfeld mit auffälligen Verbindungen und Notaren.
Der April 2024 war ein schlechter Monat für den Ostschweizer im AHV-Alter. Gleich dreimal wurden er und einer seiner Beauftragten von Polizei und Zoll erwischt, als sie insgesamt knapp eine Tonne günstiges Frischfleisch aus Deutschland einschmuggelten. Wegen der tieferen Preise in Deutschland ist Fleischschmuggel offenbar ein lukratives Geschäft. Gewisse Gastrobetriebe sind dankbare Abnehmer.
Zur Story