Schweiz
Armee

Alte Schweizer Kampfjet-Flotte hat noch nicht ausgedient

Ein Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe vom Typ McDonnell Douglas FA-18C Hornet mit der Kennung J-5018 bei einer Leistungsdemonstration Solo-Display auf der Axalp. Flugvorführungen der Schweizer Luf ...
Ein Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe vom Typ McDonnell Douglas FA-18C Hornet bei einer Leistungsdemonstration auf der Axalp.Bild: www.imago-images.de

Alte Schweizer Kampfjet-Flotte hat noch nicht ausgedient

Die dreissig F/A-18C/D-Kampfjets der Schweizer Luftwaffe bleiben länger im Einsatz. Damit überbrückt die bestehende Flotte, bis die neuen F-35A-Kampfflugzeuge Anfang der 2030er-Jahre ihren Einsatz aufnehmen.
01.06.2026, 10:1901.06.2026, 10:37

Ende April 2026 wurden die Überprüfung und Sanierung der Flugzeugstruktur abgeschlossen, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Montag mitteilte. Mit weiteren, periodischen Wartungen sollen die dreissig Kampfflugzeuge nun weiterhin betriebsfähig sein.

Das Parlament hatte die Verlängerung der Nutzungsdauer mit der Armeebotschaft 2017 beschlossen und dafür 450 Millionen Franken bewilligt. Die Umsetzung erfolgte durch Armasuisse in Zusammenarbeit mit der Luftwaffe, der Ruag und weiteren Partnern aus der Industrie.

Ursprünglich war dieser Betrag für eine Verlängerung bis 2025 vorgesehen, da die Jets dann hätten ausser Dienst gestellt werden sollen. Die Modernisierung erfolgte in mehreren Phasen. Bereits Ende 2021 war der Einbau neuer Systeme für Kommunikation, Navigation und Identifikation abgeschlossen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Neue Armee-Pläne des Bundesrats
1 / 6
Neue Armee-Pläne des Bundesrats

Der Bundesrat verkündete seine neuen Armee-Pläne.

Auf Facebook teilenAuf X teilen
Video Schweizer-Armee
Video: extern
Das könnte dich auch noch interessieren:
Pfister über Ruag-Bericht: «Es ist unglaublich, was hier geschehen ist»
Der bundeseigene Rüstungsbetrieb Ruag MRO hat geschäftliche Ungereimtheiten untersuchen lassen. Im dazu veröffentlichten Bericht werden diverse strafrechtlich relevante Vorfälle publik – eine Übersicht.
Zur Story