Schweiz
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The new E version of the Swedish JAS 39 Gripen multi role fighter being rolled out at SAAB in Linkoping, Sweden, Wednesday, May 18, 2016. Swedish aircraft maker Saab has unveiled the latest version of its Gripen fighter jet. The E fighter is slightly bigger than previous versions, has a stronger engine and updated radar systems. It has been in development for about 10 years. The first test flight is expected later this year. (Anders Wiklund/TT via AP)  SWEDEN OUT

Sieht auf dem Boden gut aus, der neue Gripen E bei seiner Präsentation Mitte Mai: Fliegen soll er in ein paar Jahren.
Bild: AP/TT NYHETSBYRÅN

Der Gripen verzögert sich tatsächlich – und die Schweiz ist daran nicht unschuldig



Der Kampfjet Gripen E, den die Schweiz kaufen wollte, war noch nie in der Luft, als das Volk 2014 über das Geschäft abstimmte. Das hat damals mitentscheidend dazu beigetragen, dass es damals ein Nein zum Kauf der 22 «Papierflieger» gab (53,4 Prozent). Die Gegner dürften sich nun bestätigt fühlen, dass das Flugzeug tatsächlich nicht wie der Schweiz einst versprochen 2018 fliegen wird. Erst 2023 soll der Kampfflieger an die schwedische Luftwaffe ausgeliefert werden. Das meldet der Tages-Anzeiger unter Berufung auf Äusserungen eines Gripen-Managers in einem Fachmagazin.

Gripen-Hersteller Saab aus Schweden teilte der Zeitung mit, die Verzögerung sei auch darauf zurückzuführen, dass das Flugzeug nach dem Schweizer Ausstieg ganz auf die schwedische Luftwaffe ausgerichtet werde. Deshalb verzögere sich der Auslieferungstermin. Bis es voll einsatzbereit ist, dauert es sogar bis 2027.

Für den nächsten Anlauf in der Schweiz, einen Kampfjet zu kaufen, bringt sich Gripen aber bereits in Stellung. Laut «Tages-Anzeiger» sind die Schweden ein Joint Venture mit dem Schweizer Drohnenhersteller UMS eingegangen und haben sich die Dienste des ehemaligen Rüstungschefs Jakob Baumann gesichert. (trs)

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