Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Armee gehen die Soldaten aus – und Schuld sei der Zivildienst



Der Bundesrat schlägt Alarm: Weil zu wenige Dienstpflichtige Militärdienst leisten, kann die Armee die von ihr geforderte Leistung nicht erbringen. Auch die Ausrüstung der Verbände ist noch nicht komplett.

Um was geht's?

ZUM TEXTILCENTER DER SCHWEIZER ARMEE IN THUN  STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 08. JUNI 2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Camouflage clothing is hung on coathangers before being checked and repaired at the textile center of the Swiss Armed Forces' logistics center in Thun, canton of Berne, Switzerland, on April 21, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Schweizer Armee soll modernisiert werden. Bild: KEYSTONE

Die Weiterentwicklung der Armee, bekannt auch unter dem Kürzel WEA. Die entsprechende Armeereform wird seit 2018 umgesetzt und ist laut Bundesrat grundsätzlich auf Kurs. Die verbesserte Kaderausbildung, die regionale Verankerung und die höhere Bereitschaft eines Teils der Formationen hätten den angestrebten Stand bereits erreicht, schreibt der Bundesrat in einem Bericht zur WEA, den er am Freitag veröffentlicht hat.

Ok, das tönt gut. Gibt's auch ein «aber …»?

Klar. Ein Problem ist der personelle Unterbestand. Der angestrebte Effektivbestand von 140'000 Armeeangehörigen wird zwar aktuell noch leicht übertroffen. Der Bestand werde in den nächsten Jahren jedoch sinken, schreibt der Bundesrat.

Nach Angaben des Bundesrats wurde 2018 die erforderliche Anzahl der Militärdienstpflichtigen, welche die Rekrutenschule abschliessen und in die Formationen eingeteilt werden, erstmals unterschritten. Um den Effektivbestand zu halten, braucht es jährlich 18'000 Armeeangehörige, die den vollen Militärdienst leisten. Ohne Kurskorrektur werde diese Zahl unterschritten, schreibt der Bundesrat.

Wieso sinken denn die Zahlen?

Das grösste Problem ist gemäss dem Bericht der Zivildienst. Auswirkungen auf den Armeebestand haben die hohe Zahl der Zulassungen und der Wechsel nach der Rekrutenschule sowie die Wechsel von Fachspezialisten und Armeekadern zum Zivildienst.

Ein weiterer Grund für den sinkenden Armeebestand ist, dass die Dauer der Ausbildungsdienstpflicht für Mannschaften und Unteroffiziere von zwölf auf zehn Jahre gesenkt wird.

Was tut der Bund dagegen?

Ein Kurskorrektur ist laut Bundesrat bereits eingeleitet. Die Einführung der differenzierten Tauglichkeit hat in den letzten Jahren zu 6.8 Prozent mehr Militärdiensttauglichen geführt. Mit dem Prinzip der progressiven Leistungssteigerung im Verlauf der Rekrutenschule, dem Verzicht auf Leistungsmärsche in den ersten drei Wochen und der Einführung von vier wöchentlichen Sportlektionen wurde die Zahl der medizinischen Entlassungen während der Rekrutenschule reduziert.

Kommt noch mehr?

Ja, im Februar hat der Bundesrat dem Parlament zudem eine Revision des Zivildienstgesetzes vorgeschlagen. Diese zielt darauf ab, die Zahl der Wechsel in den Zivildienst nach absolvierter Rekrutenschule zu reduzieren. Gemäss dem Bericht machten diese Wechsel im Schnitt der letzten Jahre 38 Prozent der Zulassungen aus. Der Nationalrat hätte die Gesetzesänderung in der Sommersession beraten sollen, das Geschäft wurde jedoch von der Tagesordnung gestrichen.

Ein attraktiverer Militärdienst soll dazu beitragen, die Anzahl Gesuche um Zulassung zum Zivildienst senken. Zu den bereits eingeleiteten Massnahmen gehören mehr Zeit zur freien Verfügung, eine bessere Vereinbarkeit von Kaderausbildung und Studium sowie Ausbildungsgutschriften.

ARCHIV --- ZU DEN VORSCHLAEGEN ZUR WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE DER SICHERHEITSPOLITISCHEN KOMMISSION DES STAENDERATES STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein zum Kuechendienst abkommandierter Rekrut der Panzergrenadierschule in Thun, Schweiz, gibt am 15. August 2007 in einem Waldstueck auf dem Waffenplatz seinen Kameraden ihr Essen in die Gamellen. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

En Guete. Bild: KEYSTONE

Sind nur die «normalen» Soldaten betroffen?

Nein, Lücken ortet der Bundesrat auch beim Berufsmilitär und beim zivilen Personal, insbesondere bei hochqualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten wie Ärzten, Ingenieuren oder Informatikern. Wenn die personelle Alimentierung der Armee nicht gewährleistet werde, wirke sich das unweigerlich negativ auf ihre Bereitschaft und – in einem Einsatzfall – auf ihre Durchhaltefähigkeit und ihr Leistungsvermögen aus, heisst es im Bericht.

Sonst noch was?

Ja, Probleme gibt es auch bei der Ausrüstung. Die Lücken können bis zum Ende der fünfjährigen WEA-Umsetzung reduziert, aber nicht vollständig beseitigt werden, wie der Bundesrat schreibt. Trotzdem werde die Armee in der Lage sein, die wahrscheinlichen Einsätze ohne Leistungsabstriche zu erfüllen. (sda)

50 «Badass»-Bilder von militärischen Sondereinheiten aus aller Welt

Diese App verrät, zu was du in der Armee taugst

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

In der Schweiz leben eine halbe Million Millionäre

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Vorfall in Paris: Autolenker geht auf Blinden los

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

196
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
196Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • arpa 08.06.2019 06:46
    Highlight Highlight Und den Österreichern gehen die Zivis aus, weil zu viele ins Militär gehen.. Tauschhandel?
  • Satox 07.06.2019 23:05
    Highlight Highlight Welche Aufgaben werden von der Armee genau gefordert? Benzintanks leer fahren, sinnlose Verschiebungen, Aufbauen Abbauen, alles zur Genüge gemacht! Kenn ich - macht keinen sinn!
  • SUF 07.06.2019 22:09
    Highlight Highlight man hat jahrzehnte gesellschaftsentwicklungen verpennt. klar, vieles ist besser als noch vor 10 jahren, aber im kern ist es immer noch gleich wie vor 50 jahren. jetzt gibt man die schuld dem zivildienst?
    das ist eine kapitulation vor der realität und die verweigerung vor echtem wandel.
    lösung: zivildienst schlechter machen. doch doch, ich gratuliere zu dieser brillanten idee!
    viola, schon so schnell eingeknickt?
    nennt den laden wieder EMD, das ist ehrlicher und zeigt, dass weiterhin die verfilzten betonköpfe die hebel ziehen.
  • Focke 07.06.2019 18:40
    Highlight Highlight Wache am WEF im Schneesturm, oder eine Volltruppenübung in Mollis bei 60 Sunden Regen wird nie attraktiv sein und doch gehören diese zum Aufgabenspektrum eines AdA. Beim Zivi darf man jede Nacht im eigenen Bett schlafen, wie will man da noch in einer Gesellschaft gegen halten, die keinen Biss hat und nur auf möglichst wenig Widerstand aus ist? Kritisieren ist einfach. Berechtigte und konstruktive Kritik braucht es zwingend - auch in dieser Armee, wo nicht immer alles rund läuft. Solange sich aber nicht die Grundeinstellung in der Gesellschaft ändert, sehe ich keine Besserung!
    • Pro-Contra 07.06.2019 20:46
      Highlight Highlight Schon mal in einem Heim für geistig Behinderte gearbeitet? Du hast keine Ahnung!
    • SUF 07.06.2019 22:25
      Highlight Highlight echt, die gesellschaft soll sich der armee anpassen?
      wieso nicht umgekehrt? weil man es schon immer so gemacht hat?
      du hast deinen kommentar ja auch nicht mit der schreibmaschine geschrieben...
    • Scrj1945 08.06.2019 06:48
      Highlight Highlight Kann auch im zivildienst stundenlang im regen arbeiten. Für das brauch ich nicht in der armee zu sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 07.06.2019 17:37
    Highlight Highlight Logik bürgerlicher Politik:
    "Die Marktwirtschaft muss möglichst frei sein, weil Konkurrenz zu Höchstleistungen und Innovation antreibt."

    Auch bürgerliche Politik:
    "Aaaah, Zivis müssen nur 1,5 mal länger Dienst leisten, doppelt so lange mit der Mindestentschädigung und mit seit Jahren gekürzten Übernachtungszulagen auskommen, das ist VIEL ZU VIEL KONKURRENZ für die Armee!"
  • Daniel Meier (2) 07.06.2019 16:58
    Highlight Highlight Hab in Armee UND Zivi gedient. Nach der RS und 4 WKs wollte ich den 5. WK verschieben (wegen Prüfungen an der Uni). Gem. Armee ist aber die Prüfungsvorbereitungszeit nicht wichtig - Gesuch abgelehnt. Auch ein Gast-WK-Gesuch, bzw. Gesuch um einen Wechsel in eine andere Kompanie wurden kategorisch zurückgewiesen. Briefe (keine Mails!) bis an die obersten Instanzen wurden nicht beantwortet. Am Ende war mir das persönliche Weiterkommen im Beruf wichtiger, als ein Jahr aufs Spiel zu setzen und die Prüfungen zu vermasseln: Darum Wechsel in den Zivi. Ich hoffe die Armee liest das..
    Mfg Kpl A.D
  • cloud.io00 07.06.2019 16:25
    Highlight Highlight Zivildienst ist Schuld?

    Bester Freund motivierter Mechaniker =
    Militär Flugzeugmechaniker

    Zu wenig Arbeit & abgelehnte Versetzungsgesuche

    Fazit: die ganze RS gezockt und vor Langeweile gestorben

    Kein Wunder ist der Zivildienst zu attraktiv
  • giandalf the grey 07.06.2019 15:56
    Highlight Highlight Ich bin Zivi, weil ich trotz chronischem Augenleiden bei der Aushebung ehrlich war und nicht einen auf Susi gemacht habe. Ich soll jetzt daran Schuld sein, dass es zu wenige Soldaten gibt, während unzählige topfitte Freunde von mir irgenden Boboli vorgetäuscht haben um UT zu sein? Verarschen kann ich mich auch selber! Dazu kommt dieses ekelhafte Ungerechtigkeits-Gefühl, dass ich das nur machen muss, weil ich Eier habe. Und weil ich bisher nur studiert und nicht gearbeitet habe verdiene ich auch noch deutlich weniger als ich könnte. Ich kann nicht so viel essen wie ich kotzen möchte manchmal...
  • Satan Claws 07.06.2019 15:54
    Highlight Highlight Huiuiuiuiui, schlimm, schlimm, schlimm. Ich sage dazu nur: Ätsch!
    • Satan Claws 08.06.2019 22:04
      Highlight Highlight Ich vergass: Schlimm, schlimm.
  • Zahlenheini 07.06.2019 15:53
    Highlight Highlight Es gibt viele Personen im VBS, denen eine moderne Armee am Herzen liegt. Nur werden diese entweder von der Stahlhelmfraktion im Departement totgeschwiegen oder von Stahlhelmpolitikern in der Sicherheitspolitischen Kommission. Man schaue sich nur die öffentlich zugänglichen Voten von Werner Salzmann (SVP) zum Thema Sicherheitspolitik an. Das ist himmeltraurig, weil die Schweiz grosses Potenzial hätte, ihr Sicherheitsdispositiv nachhaltig zu reformieren. Immerhin sind wir Innovationsweltmeister. Wenn es um die Armee geht, dann sind wir aber Konservierungsweltmeister.
    • Sherlock_Holmes 07.06.2019 21:51
      Highlight Highlight Sehr gut auf den Punkt gebracht.

      Eine fähige, moderne Armee, welche wirklich bei aktuellen Erfordernissen bestehen soll, muss erfolgreichsten, zukunftsgerichteten Führungs- und Ausbildungskonzepten entsprechen, welche Hand bietet zu zivil anerkannten Ausbildungen, Qualifikation und Abschlüssen.

      Dazu top zielgerichtete Ausrüstung.
      Europäische bilaterale Kooperation bei Ausbildung und Beschaffung, wie dies heute schon praktiziert wird.

      Abschied von konservativen Dogmen.

      Glaubwürdigkeit, Vertrauen durch Transparenz und Wirksamkeit.

      Dann und nur dann gäbe es auch genug Ressourcen.
  • Beggride 07.06.2019 15:48
    Highlight Highlight Vieeleicht könnte das Militär auch einfach moderner werden, so lönnte man sich besser gegen Cyberangriffe schützen (was ja eigentlich Job der Armee sein sollte) und zudem würde es attraktiver für Rekruten etc. Ist halt spannender, wenn man das Gefühl hat, dass was man macht wirklich mal gebraucht werden könnte.

    Als Beispiel: ich war 2015 in der RS als Sekretär und durfte auf Windows XP die Office Programme aus 2003 nochmals lernen... (klar kann man nicht alles bis zum Rekruten modern und super neu haben, aber trotzdem wiedermal viel Zeit für die Tonne)
    • Loe 07.06.2019 19:07
      Highlight Highlight Mittlerweile sind sie bei einem neueren Windows angekommen 😂 spannender wird "Lernen mit Spass" aber trotzdem nicht
  • User01 07.06.2019 15:42
    Highlight Highlight Die Story als Meme
    Benutzer Bild
  • _kokolorix 07.06.2019 15:36
    Highlight Highlight Die Armee ist ein bürokratisches Monster. Entgegen allen praktischen Erfahrungen wird exzessiv das Wasserfallmodell für alle Prozesse betrieben. Die Motivation ist wegen der realitätsfernen Bedrohungsszenarien und Vorgehensweisen praktisch inexistent. Die höheren Kader glänzen durch absolute Phantasielosigkeit und sind im kalten Krieg stecken geblieben. Klar braucht es kampfstarke Eliteeinheiten, aber die Grenadiere haben auch kaum Nachwuchsprobleme. Die entscheidende Logistik ist lächerlich ineffizient und genügt nicht mal um einen WK vernünftig durchzuführen. Dort muss man ansetzen
  • Ratchet 07.06.2019 15:33
    Highlight Highlight Bei allem Respekt, 140'000 Mann braucht eine moderne Armee nicht. Vergleicht mal den Soldaten Bestand pro Einwohner mit ähnliche Länder, Schweden, Österreich, Belgien, Norwegen etc. Der Bestand lässt sich um den Faktor 3!! reduzieren.
    Aber ja Zahlen täuschen sowieso. Bei diesen 140'000 werden DD die all ihre Tage geleistet haben dazugezählt. Ein DD der ins Zivi wechselt, weil er keine Lust auf das Obli hat, zählt nicht. Anstatt Zivi anzugreifen, braucht es nur kleine Massnahmen um die Zahlen zu verschönern, wie zb die Abschaffung vom Obli.
  • Fandall 07.06.2019 15:18
    Highlight Highlight Die RS war ok, wenn auch mir persönlich zuwenig "Action" und zuviel Schulbank drücken (war damals Student und hatte mehr Abwechslung zum Schul-/Studienalltag erwartet, hängt aber wohl auch mit der Einteilung zusammen).
    Die WKs waren dann leider jedes Jahr weniger motivierend, da ständig die Aufgaben unseres Zuges abgebaut wurden, da müsste man meiner Meinung nach vor allem ansetzen.
    Dem Zivilschutz die Schuld zu geben finde ich gerade fürs Militär peinlich, da es Schwäche kommuniziert, also gerade das Gegenteil was es eigentlich sollte...
    • This Way 07.06.2019 16:03
      Highlight Highlight Zivil*Dienst
      Es ist noch immer nicht dasselbe
  • neoneo 07.06.2019 15:12
    Highlight Highlight Ist Heute nicht Frauen-Streik-Tag für Gleichberechtigung?

    Super!! Frauen per sofort ins Militär - Problem behoben.

    Liebe Frauen, das nenn`ich Timing! :)
    • Beeee 07.06.2019 21:21
      Highlight Highlight Ich glaub der ist nächste Woche am 14. Juni.
      Aber ja ab ins Militär, Zivilschutz oder Dienst.

      Gleichberechtigung odr
    • hanswu 07.06.2019 21:46
      Highlight Highlight in der zeit, in der du deinen kommentar geschrieben hast, hättest du auch googeln und herausfinden können, dass der frauenstreik nicht heute ist und uns wäre dein post erspart geblieben. just sayin
  • Boss93 07.06.2019 15:10
    Highlight Highlight Ich kann es echt nicht mehr hören!!!!!

    Wieso nicht selber an der Nase nehmen, statt immer die Schuld dem Zivildienst zu geben.
  • Luuki 07.06.2019 15:03
    Highlight Highlight Ich genoss meine Militärzeit. Gute Kameraden, Extraferien und viele witzige Erinnerungen.
  • _tk 07.06.2019 14:55
    Highlight Highlight «Trotzdem werde die Armee in der Lage sein, die wahrscheinlichen Einsätze ohne Leistungsabstriche zu erfüllen.»

    Dann ist ja alles gut und die Geldmittel kann man nun für Andere, Sinnvollere Dinge ausgeben!
  • Schluch 07.06.2019 14:53
    Highlight Highlight die armee ist ein hoffnungsloser fall. die gesamte ewiggestrige, auf machtausübung und seilschaften beruhende führungsrige muss ausgetsuscht werden. das wird die zeit alleine regeln.
  • Kramer 07.06.2019 14:52
    Highlight Highlight Ein "attraktiver Militärdienst", davon ist die Schweizer Armee sehr, sehr weit entfernt. Die Privatwirtschaft sieht eine militärische Ausbildung schon lange nicht mehr als Vorteil, und die Wiederholungskurse bringen kaum etwas, kosten aber (auch Arbeitszeit). Vielleicht sollte man mal nach Israel schauen.
    Die andere Frage ist, brauchen wir 140'000 Mann?
    • Neruda 07.06.2019 15:36
      Highlight Highlight Soll man Konflikte mit den Nachbarn anfangen oder wie kann die Schweizer Armee von Israel lernen? Eine Armee mit Bedrohung ist schon ein bisschen etwas anderes.
  • fidget 07.06.2019 14:44
    Highlight Highlight Das Militär muss attraktiver werden und nicht der ZD unattraktiver. Als Soldat war ich im Team unseres Presseoffiziers eingeteilt. Da hatten wir viel Kontakt zu den Leuten im ganzen Bataillon und bekamen so ungeschönte Rückmeldung aus der Basis. Oft bekam man zuhören, dass man den Sinn nicht sehe, es langweilig sei oder einfach stumpfsinnig. Hingegen wenn die Leute eine sinnvolle Tätigkeit und den ganzen Tag etwas zu hatten, war das Feedback viel positiver. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, feilt an der Attraktivität.
  • Bart-Olomäus 07.06.2019 14:29
    Highlight Highlight Ich wollte immer ins Militär bin aber doppelt UT ... dafür zahlw ich nun 15 Jahre 2000.- im Jahr ... die Welt ist nicht fair
    • guby 07.06.2019 15:38
      Highlight Highlight Das kannst du anfechten, dann finden sie eine Möglichkeit für dich entsprechend deiner körperlichen Möglichkeiten (z.b. Büro).
    • Bart-Olomäus 07.06.2019 16:16
      Highlight Highlight Fände ich super :) habe ich aber schon gemacht ... leider ohne Erfolg ... ich finde es eine Frechheit ^^

      Ein Kumpel von mir hat MS - der kann nicht mehr laufen, der bezahlt auch ! zwar nicht so viel wie ich, aber er Bezahlt ... unglaublich

    • Duden 07.06.2019 20:31
      Highlight Highlight Ich habe ein Gesuch für Bürodienst gestellt, abgelehnt wurde es nie aber man hat mir angeboten, dass ich kein Wehrpflichtersatz zahlen muss, wenn ich das Gesuch freiwillig zurückziehe
    Weitere Antworten anzeigen
  • Globidobi 07.06.2019 14:18
    Highlight Highlight Wäre es nicht besser, einen Dienst für die Allgemeinheit einzuführen, bei welchem alle Schweizer/innen sich für einen Dienst entscheiden müssen/können, welcher verschieden gewichtet wird. Ein Einsatz im Militär zählt *2, ein Einsatz bei einer Institution mit Mangel *1.5 und so eine Abstufung und "Bestrafung" für nicht so nötige Stellen für die Allgemeinheit. Das Ganze ist nur ein Hirngespenst meiner Wenigkeit, welches weiter diskutiert werden müsste. Also 10 Tage Militär gibt 20 Tage für die Allgemeinheit, ab dem festlegen des Dienstes müssen in 10 Jahren 400 Tage absolviert werden.
    • Nick Name 07.06.2019 14:49
      Highlight Highlight Dienst für Allgemeinheit: Ok.

      Aber dann bitte keine ... Einsätze wie Fronarbeit an hochkommerziellen Anlässen wie Weltcupskirennen u.ä. Solches ist NICHT Aufgabe eines Bevölkerungsschutzes/Allgemeindienstes – in meinen Augen. Das senkt bei vielen die Motivation unter Null.

      Und warum soll Militär doppelt angerechnet werden? Einfach alles gleich, fertig.
    • Markus97 07.06.2019 14:54
      Highlight Highlight Finde ich einen super Vorschlag!
    • Globidobi 07.06.2019 15:05
      Highlight Highlight @Nick Name Berechnet durch die Zeit, welche man zu Hause verbringen kann. Militär 24*6=144, Zivildienst 8.5*5=42.5. Könnte sogar noch ein bisschen mehr berechnet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MachoMan 07.06.2019 14:14
    Highlight Highlight Warum setzt man beim Militär nicht auf Freiwilligkeit?
    Klappt ja beim Klimaschutz laut SVP und FDP auch hervorragend.
    Für die "verlorenen Tage" um den Leutnant abverdienen, verfluche ich mich heute noch.
  • cocorumo 07.06.2019 14:13
    Highlight Highlight Habe die RS'12 absolviert und möchte 3 Situationen daraus beschreiben die mMn die Inkompetenz der Armee aufzeigen.
    1. Habe den Auftrag erhalten, von Aarau nach Bern und zurück zu fahren, weil wir noch "Benzig förig" hatten.
    2. Ähnliche Story, am letzten Tag der Sprengausbildung liessen wir gut 40kg zusätzlich hoch, man muss das Budget ja beanspruchen.
    3. Nach einer Knieverletzung musste ich ein MRI machen - sauteure Angelegenheit. Wäre ja alles gut, nur wurde mir ausversehen 1 Woche drauf nochmals ein Termin vereinbart und ich wurde erneut geschickt. Argument: "Jetzt haben wirs schon gebucht"
    • 7immi 07.06.2019 15:10
      Highlight Highlight Punkt 1 bezweifle ich, da seit dem BEBECO-System keine Budgets mehr gemacht werden, da bedarfsgerecht. häufig verbreiten möchtegerncoole Kader diese Mär.
      Punkt 2 ist so eine Sache. In den meisten Fällen ist das verwendete Verbrauchsmaterial aus eingelagerten Beständen. Wird es nicht verbraucht, muss mans teuer entsorgen...
      Punkt 3 hat wohl auch viel mit unserem Gesundheitssystem an sich zu tun...
    • Loe 07.06.2019 19:24
      Highlight Highlight @7immi
      Ich muss dir zu 100% zustimmen. Selber jetzt aktuell da. Das mit den Budgets ist mehr eine Bluffgeschichte, von Leuten, die einfach nur das Militär schlecht machen wollen weil es halt cool ist.

      Und Punkt 3 kann ich aus erster Hand sagen: dass liegt meist eher am zivilen Partner, dass Termine nicht mehr abgesagt werden können als am Personal auf dem KA bzw dem Arzt. Allerdings muss man auch sagen, dass man als verletzer im militär wesentlich schneller einen MRI-Termin bekommt als zivil. Das bekommst du nirgendswo sonst innerst 2 Tagen.
  • Satanarchist 07.06.2019 14:05
    Highlight Highlight Die Armee ist so ein notwendiges Übel: Man braucht sie, wollen tut man sie aber eigentlich nicht. Kein Wunder läuft deshalb sehr vieles falsch in der Schweizer Armee.
    • peeti 07.06.2019 14:43
      Highlight Highlight Ob ein kleines Land wie die Schweiz wirklich eine Armee braucht wäre die richtige Frage, die man in der Schweiz (noch) nicht stellen darf.

      Wenn es Länder wie Costa Rica schaffen, dann auch die Schweiz.
    • Nick Name 07.06.2019 14:51
      Highlight Highlight Ich finde das zu unklar formuliert. Die zentrale Frage ist:
      WELCHE Armee ist (das) notwendig(e Übel)?
    • Markus97 08.06.2019 11:36
      Highlight Highlight @peeti Cosat Rica hat einen riesigen US-Navy Stützpunkt. Jedes Land hat eine Armee. Nur nicht immer die Eigene. Würde man die Schweizer Armee auflösen, würde man die meisten Aufgaben wohl der Nato abgeben. Nato-Kampfjets über der Schweiz ist zumindest für mich genau so eine schlimme Vorstellung als würde man die Basler Polizei an Deutschland auslagern.
  • banda69 07.06.2019 14:03
    Highlight Highlight Die beste Armee der Welt ist der Spiegel, der rechtspopulistischen Partei, die sie während den letzten Jahrzehnten geführt hat.

    Stümperhafte Führung, Vetterliwirtschaft, Unfähigkeit, Leerlauf, schlechtes Personal, Unfähigkeit zu konstruktiven Lösungen, viel Lärm um Nichts, etc. Die Liste ist endlos.

  • leu84 07.06.2019 13:56
    Highlight Highlight Manch Militärpolitiker in Bern fühlt sich irgendwo zwischen 'Gilberte de Courgenay' und der Anbauschlacht. Nun, wir sind im Jahr 2019 und die Waffensysteme haben sich verändert. Es liegt auch an der alten Führungsriege, andere haben einfach keine Lust "chriegerlis" zu spielen. Es gibt natürlich auch ein für, wenn die Truppe gut ist und man eine tolle Zeit hat. Manche werden eventuell zum ersten Mal selbständig.
    • Gonzolino_2017 07.06.2019 14:49
      Highlight Highlight Was genau ist denn am Militärdienst im Jahr 2019 anders als früher? Klar sind die Waffensysteme anders geworden, ein Ersatz und/oder eine Neubeschaffung extrem teuer und eine Anpassung entsprechend schwierig! Klar hat jeder besseres zu tun, als Chriegerlis zu spielen, dass ändert aber nichts daran, dass es eine Pflicht ist - nur hat unsere Gesellschaft mühe damit, sich unterzuordnen und einen Dienst zugunsten der Schweiz und deren Bevölkerung zu leisten - es geht uns schlicht zu gut!
    • Y. Pony 07.06.2019 16:33
      Highlight Highlight @Gonzolino_2017
      Hast du den Teil „Zivildienst“ überlesen?
      Was genau am Zivi ist nicht „Unterordnung“ oder „Dienst zugunsten der Schweiz“?

      Unsere Gesellschaft ist sehr wohl bereit zu dienen!
    • AlienTechnologie 07.06.2019 16:49
      Highlight Highlight Das niemand zum Militär will, hat nichts mit einem Problem sich unterzuordnen zu tun. Wie schon viele geschrieben haben, ist das Problem viel mehr bie der Sinnlosigkeit und dem Leerlauf zu finden.

      Ich zum Beispiel hätte gerne Zivi gemacht, da ich so gewusst hätte das ich eirklich jemandem helfe. Durch meine private Situation habe ich mich aber zum DD entschieden. Da konnte ich gut beobachten wie viele (durch die grosse Sinnlosigkeit) ein Problem entwickelten, sich unterzuordnen 🤪😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aurum 07.06.2019 13:55
    Highlight Highlight Auf dem Grill sind Bratwürste und Tofu, leider wollen viel zu viele die Bratwurst. Was ist nun die logische folgerung, damit mehr Leute den Tofu essen? Genau, man pinkelt über die Bratwurst :)
    (Zitat von Elsener, glaube ich..? - Sämtliche Anspielungen auf Militär und Zivildienst sind natürlich rein zufällig)
  • Raffaele Merminod 07.06.2019 13:55
    Highlight Highlight Schuld ist nicht der Zivildienst, sondern vor allem das "beschäftigt rumstehen" und die Erkenntnis das der Fisch immer vom Kopf her stinkt.
    • Gonzolino_2017 07.06.2019 14:56
      Highlight Highlight Schwachsinn! Wir haben eine Milizarmee und damit ist - zumindest im Grundausbildundgs- und Beförderungsdienst - jeder in seiner Funktion und dem Grad ein Anfänger! Und ja, da gibts es Leerläufe und auch Fehler - die gibt es aber auch in der Wirtschaft! Der Grund dafür ist der Mensch: Er und Sie sind nicht perfekt! Im Militär entscheidet der durchschnittliche Schweizer - ein Abbild der Bevölkerung- nicht mehr und nicht weniger!
  • Xonco aka. The Muffin Man - the muffin man 07.06.2019 13:49
    Highlight Highlight Yep und dem Zivilschutz gehen die Zivilschützer aus.

    Wollte unbedingt Militär, dann hiess es Waffenloser Dienst, Gefahr auf Beschädigung vom Gehör, weil Hochfrequenz irgendwas war.

    TF? Also verzichtet man im Kriegsfall auf Soldaten weil einer ein Wehwehli am Ohr haben könnte? Spassverein.

    Waffenloser Dienst kam nicht in Frage weil ich mir dachte in der RS muss man untendurch und ich bin nicht der Typ Mensch der gross einsteckt ohne Auszuteilen. Das war mir dann zu Blöd ergo ZS.

    Das einzig bescheuerte ist das wir zahlen müssen, obwohl wir die einzigen "Gewinnbringende" sind

    • TJ Müller 07.06.2019 15:01
      Highlight Highlight So wie du schreibst und mit dieser Einstellung (muss man untendurch und einstecken/austeilen) bin ich froh, dass du nicht zugelassen wurdest. Auf solche Rambos kann die Armee gerne verzichten.
    • Kay Hug (1) 07.06.2019 15:16
      Highlight Highlight Und in wie fern ist der Zivildienst nicht "gewinnbringend"?
    • Xonco aka. The Muffin Man - the muffin man 07.06.2019 17:46
      Highlight Highlight TJ Müller: Ich hab nicht geschrieben man musste ich ging aber davon aus. Siehe Berichte von Kollegen und Videos der letzten Jahre die im Netz kursieren :).

      Meine Einstellung war; Kein Bock auf dieses Rambo getue.


      Billige Arbeitskräfte. Wenn sich ein Heim auf zig Zivis im Jahr einstellen kann, das kann gut die eine oder andere Arbeitsstelle sein. Oder mehr Arbeit und im besten Fall auch mehr Gehalt für das sowieso unterbezahlte Pflegepersonal.

      Mit den Abgaben die Ihr zahlt wird zu einem Grossteil der riesige Büroapparat der hinter dem ganzen steckt finanziert.
  • Glenn Quagmire 07.06.2019 13:47
    Highlight Highlight Früher, als Mann noch Pferdeschwanz und Eier hatte, gingen alle noch in die RS!

    Aus der Rubrik Stammtischsprüche :-)
  • D_M_C 07.06.2019 13:45
    Highlight Highlight Berufsmilitär wäre die Lösung
    • Mattse73 07.06.2019 13:56
      Highlight Highlight Nein, definitiv nicht...man motzt jetzt schon über die Kosten der Armee...machen wir es professionell steigen die Kosten deutlich an und es ist fraglich ob wir eine Verfügbarkeit der wichtigsten Truppen während 365 Tagen haben. Denn die Armee ist auch ein wichtiger Partner bei grösseren Schadenlagen für Feuerwehr, ZS etc...
      Wir sollten endlich wieder mal die Vorteile einer Miliz sehen, ob bei der Armee oder der Feuerwehr...eine hohe fachliche Kompetenz aus dem Arbeitsalltag fliesst mit in die Tätigkeit ein... das ist unbezahlbar...
    • Jimmy :D 07.06.2019 17:46
      Highlight Highlight ich bin mit ziemlich sicher eine Berufsarmee wäre günstiger, als die heutige Milizarmee.
      Man müsste natürlich auch viel weniger personellen Bestand haben, dafür gut ausgebildet und allzeit bereit.

      Die Zeiten des 2. Weltkrieges sind vorbei, wo 100000 Männer sich gegenüberstanden.

      Die Welt dreht sich weiter, doch die Schweizer Armee nicht.
  • DerGrosseSee 07.06.2019 13:38
    Highlight Highlight Ich wollte Richtig gerne in die Armee, Leider hat meine Sportliche Leistung nicht gereicht für das was ich machen wollte (Hundeführer), obwohl ich Seit Kindheit Hundesport mache.

    Füssilier wollte ich nicht, also habe ich mich verweigert und einen auf Moralisch gemacht, Wenn man die Leute machen lassen würde, was sie wollen, würde das Interesse höher sein.

    Klar, ein blinder kann kein Aufklärer sein, aber wenn ich sportlich nicht geeignet bin für Hundedienst, wie zum geier dann and Infanterist.. ist ja genauso sportlich. Kanonenfutter, nein danke nicht mit mir.
    • Magnum44 07.06.2019 15:33
      Highlight Highlight Angebot und Nachfrage sind beim Rekrutierungsoffizier durchaus relevant. Infanteristen braucht es einfach sehr viele, so dass man schnell einmal dorthin gesteckt wird.
    • Hangry Turtle 07.06.2019 16:08
      Highlight Highlight gleicher Fall bei mir, nur umgekehrt. Ich wollte unbedingt ins Büro, da ich nicht so der 'Chrampfer' bin. Tja...
      Als ich (sehr sportlich) beim Sporttest nicht wirklich ins Schwitzen kam und trotzdem 101 Punkte erzielte, spazierte ich am nächsten Tag nichtswissend zum Oberst.

      Der so: "So, Herr BlaBla, was wollen Sie denn bei uns werden?"

      Ich so: "Öhm ja, ich dachte Büroordonanz wäre super, ich arbeite auch im Büro."

      Er so: "Da sehe ich sie nicht. Sie sind sehr sportlich habe ich gesehen, wollen Sie auf Thun oder Isone?"

      Ich bin jetzt Panzergrenadier, obwohl ich niemals zur Elite wollte...
    • DerGrosseSee 07.06.2019 18:05
      Highlight Highlight @Magnum tja dann sollen sie aber nicht rumheulen, wenn die leute keinen bock drauf haben, oder?

      Ich lasse mich nicht zu Kanonenfutter machen.
  • Peter Sager 07.06.2019 13:38
    Highlight Highlight Durch die Impfungen sind immer weniger junge Herren mit 18 überhaupt noch fähig für den Dienst als Soldat. Das gleiche wird bei Piloten, Lokführer etc gelten. Es geht bachab.
    • Astrogator 07.06.2019 14:24
      Highlight Highlight Pro Tipp: die Impfquote war früher höher...
    • Nick Name 07.06.2019 14:55
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Meinstrihmmedien und Facebock und Instagräm. Die verursachen bekanntlich Osteuroporose.
    • TJ Müller 07.06.2019 15:02
      Highlight Highlight Hä? Was bitteschön haben Impfungen mit der Dienstpflicht zu tun? Und wie Astrogator schon bemerkt hat, die Impfquote nimmt ab, nicht zu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Suerehohn 07.06.2019 13:33
    Highlight Highlight Klar will niemand mehr in die RS die Obergefreiten usw... führen sich auf als wären sie die höchsten im Militär lassen ihren Frust an Rekruten aus und spielen ihre Macht so etwas von aus. Aber selbst im Leben sind sie die, die meist nichts erreicht haben. Ich habe die RS vor 3 Jahren angefangen und die haben mich rausgeschmissen ohne einen triftigen Grund. Ich sag da nur SELBST SCHULD
  • pamayer 07.06.2019 13:23
    Highlight Highlight 1989, GSoA Abstimmung, 37% JA Stimmen.

    Heute wäre der Ja Anteil höher.
  • Borki 07.06.2019 13:20
    Highlight Highlight Mit der WEA hat die Armee ein paar richtig gute Schritte in die richtige Richtung gemacht. Weitere sollten folgen!

    Die Hausaufgaben sind mindestens teilweise erfüllt! Wenn jetzt der Wechsel NACH der RS in den Zivildienst erschwert wird, ist das nur richtig.
    • Nick Name 07.06.2019 14:57
      Highlight Highlight Warum?
    • Magnum44 07.06.2019 15:37
      Highlight Highlight Ähm falsch, wenn nach der RS noch so viele Leute in den Zivildienst wechseln, obwohl wir ja "nur" von 19 - 26 Tagen pro Jahr sprechen und - zumindest mit Mannschaftsgrad - das Ende absehbar ist, sollte eher der WK attraktiver gestaltet werden, das Problem scheint dort zu liegen.
  • Astrogator 07.06.2019 13:18
    Highlight Highlight Wenn sogar das Kader davonläuft, wie auch ich vor Jahren, sollte die Armee das Problem bei sich selbst suchen.
    • rodolofo 07.06.2019 20:34
      Highlight Highlight Aber Ueli Maurer hat gesagt, dass die Schweizer Armee die beste der Welt sei!
      Na gut, vielleicht ist sie die am wenigsten schlechte, jedenfalls besser, als die Eritreische Armee.
    • AlienTechnologie 08.06.2019 00:09
      Highlight Highlight @rodolfo Machen wir uns nichts vor. Wenn die Schweiz mit Liechtenstein Krieg anzetteln würde, unsere Armee hätte keine chance gegen Liechtensteins freiwillige Feuerwehr. Egal was der Maurer sagt 🤫
  • Posersalami 07.06.2019 13:16
    Highlight Highlight Wenn der Zivildienst trotz 1.5 facher Dauer attraktiver ist, macht die Armee halt was falsch. Tip: Am Material liegt es nicht!
    • Smacun 07.06.2019 14:51
      Highlight Highlight Der Zivildienst ist zu attraktiv und vorallem zu kurz. Die Dauer ist zwar 1.5 so lang, aber viele Zivis haben Büroarbeitszeiten und können am Abend nach Hause, während man im Militär an einem Diensttag 24h dort "gefangen" ist.
    • Demo78 07.06.2019 15:18
      Highlight Highlight Hmm kann mich nicht entscheiden ob ich Smacun Herzen oder Blitzen soll🤦🏻‍♂️🤷🏻‍♂️
      In der Armee hat man dann noch häufig lange Anfahrtswege obwohl die Wochenenden verkürzt sind😭
    • giandalf the grey 07.06.2019 15:27
      Highlight Highlight Zu kurz? Alter, hackts? 1. Sind viele Zivis auch nicht zu Hause und 2. musst du nicht die Zeit anschauen die jemand zuhause verbringen kann, sondern die, in der er an richtiger Arbeit mit richtigem Lohn gehindert wird!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freebee 07.06.2019 13:14
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht der Zivi, sondern dass die CH Armee ein Haufen von erwachsenen Pfadfindern ist, die im Wald Krieg spielen. Die Jungen nehmen sie zu Recht nicht mehr ernst. Die Loesung: Abspecken. Lieber 50k gut ausgebildete, motivierte Soldaten als 140k Pfadfinder, die beim ersten richtigen Schuss wegrennen!



    • Meiner Einer 07.06.2019 14:31
      Highlight Highlight Sorry, aber als ehem. Pfadi und ehem. Soldat kann ich sagen, dass das eine Beleidigung für die Pfadi ist. Pfadi im Wald macht Spass und besteht nicht aus "warte oder seckle"...
      ;-)
    • Nick Name 07.06.2019 14:58
      Highlight Highlight Bitte nicht die Pfadi beleidigen. Dort macht wenigstens das meiste Sinn.
  • what's on? 07.06.2019 13:14
    Highlight Highlight Einer der Jahrgangsbesten beim Lehrabschluss mit zusätzlichen Auszeichnungen gekürt, erhält im Militär die Chance weiterzumachen. Deshalb verliert er seinen vielversprechenden Job. Dann wird ihm die Berufsmilitär-Karriere empfohlen, auf die er dann setzt und kann innert kürzester Zeit eine steile Karriere starten. Bis zu einem gewissen Punkt. Als er weiter aufsteigen will, fehlt ihm ein akademischer Grad. Diese Voraussetzung wurde vorher nie thematisiert. Von beiden Seiten beschissen arbeitet er nun wieder in der Privatwirtschaft.

    Die Stossrichtung ist klar, bloss: Wer will da mitmachen?
    • Magnum44 07.06.2019 15:39
      Highlight Highlight Und was hindert ihn genau daran, die entsprechenden Schulen zu besuchen?
  • Konzeptionist 07.06.2019 13:13
    Highlight Highlight Man muss halt das Militär wieder attraktiv machen. Früher genoss man noch Ansehen wenn man die Off Schule gemacht hat. Viele sehen das Militär als Last und Unnütz. Als Stein auf dem ihrem Ausbildungs und Berufsweg. Meiner Meinung nach, muss man dahin kommen, dass man sich bewusst für den Militärdienst und eventuell das Weitermachen entscheidet, weil man den Mehrwert erkennt. Weg von « oh nein das raubt mir 1 Jahr in meiner Karriere » hinzu « top ausbildung, das wird mich weiterbringen auch wenn es ein jahr extra in anspruch nimmt » dann hätte man auch die luschen in kaderposition weg.
    • giandalf the grey 07.06.2019 15:31
      Highlight Highlight Die Frage ist: Wollen wir eine Gesellschaft die machthungrige Militär-Apparatschiks fördert?
    • Konzeptionist 07.06.2019 18:35
      Highlight Highlight darum geht es ja. Heute sind viele Nachkömmlige solche Leute, oder werden es wenn sie dazu verpflichtet werden weiter zu machen. Wenn die Armee allerdings eine moderne Ausbildung anbietet, von welcher man auch als Person für das spätere Zivilleben profitieren würde, dann gibt es bestimmt vermehrt Personen, welche sich der entsprechenden Verantwortung und Herausforderung stellen WOLLEN. So dass die Zeit nicht als Verlust sondern als zusätzliche oder ergänzende Ausbildung akzeptiert und gesehen wird
  • Schlingel 07.06.2019 13:12
    Highlight Highlight Ich hätte gerne in der Armee gedient. Doch gleichzeitig will ich dort eine Aufgabe haben und nicht wie ein 5 jähriger behandelt werden. In der ersten Woche steht man 50% der Zeit nur dumm rum und muss die Dienstgrade lernen, auch wenn man dies nach einer Stunde kann. Zudem kann das Militär einem im Berufsleben sehr ungünstig dazwischen funken. Ich bin dann nach zwei Wochen wieder abgerückt. Ich finde es im Nachhinein schade, jedoch war es unter diesen Umständen in diesem Kindergarten nicht auszuhalten.
  • Ratatvisker 07.06.2019 13:09
    Highlight Highlight Anstatt dem Zivildienst und -schutz die Schuld zu geben sollten sich die Herren und Damen Militärs mal überlegen weshalb offensichtlich das Militär trotz kürzerer Dienstdauer weniger attraktiv ist. Aber dann müsste die Armee ja ihre Strukturen hinterfragen 🙄
  • Hasek 07.06.2019 13:02
    Highlight Highlight Die teuerste geschützte Werkstatt der Schweiz. Nicht nur verdienen da viele dicke Löhne, die analog den Zeughäuslern im normalen Arbeitsmarktsmarkt schlicht untergehen würden... nein wir verpulvern auch noch Milliarden für die Buben-Hobbies von Offizieren, die gedanklich im 2. Weltkrieg hangengeblieben sind. Katastrophenschutz ausgliedern, Rest einstampfen, gut is!
    • cal1ban 07.06.2019 15:08
      Highlight Highlight Die Luftwaffe würde ich aber weiter fliegen lassen. Das gesparte Geld würde ich in die Cyberabwehr und Kommunikationstechnologie investieren. Auf Kampfpanzer kann man auch verzichten, machen die Belgier z. B. schon so. Einfach zusammengefasst, die Milizarmee in eine Berufsarmee mit 15000-20000 Angehörigen umstrukturieren.
    • rodolofo 07.06.2019 20:29
      Highlight Highlight Berufsarmee ist auch heikel.
      Da werden am Ende nur Immigranten mitmachen, weil ihnen das Militär Aufstiegsmöglichkeiten eröffnet.
      Siehe USA.
      Da machen die Immigranten auch die Drecksarbeit des Militärdienstes, weil sie sonst nichts kriegen.
      Die Milizarmee und der Zivilschutz andererseits sind lächerlich wegen der fehlenden Professionalität.
      Es ist nicht leicht, zwischen diesen zwei Gegensätzen etwas akzeptables zu finden.
      Mit unserem Milizparlament ist es ja ganz ähnlich...
  • Blablatok 07.06.2019 13:02
    Highlight Highlight Bin auch einer dieser Unteroffiziere die in den ZIVI gewechselt haben. Hab es in diesem Verein nicht mehr ausgehalten. Von oben verordnete Kollektivstraffen, null Wertschätzung, ununterbrochener Stress, Schlafmangel und die ständige Angst von einem höheren Kader schickaniert zu werden rauben jegliche Motivation. Dabei braucht es gar nicht so viel um die Situation wesentlich zu verbessern. Zeitgemässe Unternehmensführung, Etablierung einer Feedbackkultur, Mindestruhezeiten, Abends min. 2h zur freien Verfügung, und Abtreten immer am Freitagabend würde die Moral und Zufriedenheit massiv steigern.
  • Juan95 07.06.2019 13:00
    Highlight Highlight Muss ehrlich sagen ich gehe gerne in den WK, ist zwar meistens eine ziemlich harte Umstellung aus dem Studialltag in die Kampftruppe, jedoch finde ich es auch eine gute Abwechslung und es freut mich ebenfalls, die Kameraden aus der ganzen Schweiz wieder zu treffen. Leerlaufzeit gibt es bei uns eigentlich nur beim Einrücken und beim Abtreten.

    Was jedoch schmerzt ist der Erwerbsersatz den ich bezahlen muss wenn ich mal gezwungen bin den WK um ein Jahr zu verschieben obwohl ich vorhabe die Diensttage alle zu leisten.
    • Demo78 07.06.2019 15:23
      Highlight Highlight Good News Juan, nach Absolvierung aller Diensttage bekommst Du einen Auszahlungsschein, war bei mir auch so🍾🥂 Ging dann für 1000 CHF in Cash Shoppen🤓🤪
    • giandalf the grey 07.06.2019 15:36
      Highlight Highlight Siehst du, das ist das Problem. Leute wie du müssten das Militär führen. Motiviert und konstruktiv. Das würde das Militär attraktiver und wahrscheinlich auch effektiver und effezienter machen. Aber wenn sogar Leute, sie eigentlich sogar gerne (Schieb ich dir jetzt einfach mal in die Schuhe) Dienst leisten würden, rausgeekelt werden, dann macht das Militär einfach gewaltig viel falsch.
  • stadtzuercher 07.06.2019 12:58
    Highlight Highlight Die Frauen in der Schweiz würden gerne gleichberechtigt sein. Hier ist die Chance. Militärdienst.
  • Magnum44 07.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Noch 15 Tage und dieser Müll ist endlich vorbei. Und nein, der Zivildienst ist nicht zu toll, sondern die Armee einfach dermassen abstossend.
  • Pafeld 07.06.2019 12:52
    Highlight Highlight Ich kann es nicht mehr hören. Ueli Maurer hat als Verteidigunsminister die Reduktion auf knapp 90'000 AdA bewusst und so lange mit vollem Kalkül verschlampt, bis eine bürgerliche Mehrheit (aus welchen Gründen auch immer, realistische Bedrohungsszenarien wurden ja nie geliefert...) den Zielbestand wieder erhöht hat. Nun ist der Bestand selbst für die unsinnig hohen angestrebten 138'000 AdA zu hoch und das Geplärre geht von vorne los. Schafft erst einmal eine ganze Serie von den Nostalgiekaspartruppen ab, die seit Ende des kalten Krieges sowieso nur noch repräsentative Funktionen erfüllen.
  • rodolofo 07.06.2019 12:51
    Highlight Highlight Na toll!
    Und die Zivildienstler sind wohl auch schuld am Krieg, so wie die freiwilligen Seenot-Retter im Mittelmeer schuld daran sind, dass Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, was?
    Eine seltsame Logik entsteht da in den Gehirnen dieser Militärköpfe:
    Aus Tätern machen sie Opfer.
    Aus Opfern machen sie Täter.
    (Orwell'scher Neu-Sprech)
    Bereits Jesus Christus war gegen die Anti-Logik der Römischen Legionäre und ihren Verbündeten, den Pharisäern. Er sagte dazu nur: "Denn sie wissen nicht, was sie tun..."
    Aber sie meinen es gut und wollen und beschützen!
    ... vor den bösen Zivildienstlern...
  • Laborchef Dr. Klenk 07.06.2019 12:50
    Highlight Highlight 2. Woche RS, Fliegersoldat in Payerne, am Montagmorgen kommt der Kasernen-Grossmufti zur versammelten Mannschaft und erklärt, der dritte Weltkrieg sei nicht abzuwenden, wir wären aber bereit und würden ab der Rastdtätte Broye den anrückenden Feind von Westen zu Fuss mit dem STGW zurückhalten.
    Das war der Moment, als ich mich abmeldete.
    Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der ein dritter Weltkrieg als nicht abwendbar gilt und junge Männer à la Somme-Schlacht zu Fuss gegen hochmoderne Waffensysteme geschickt werden.
    • Genital Motors 07.06.2019 14:22
      Highlight Highlight Fliegersoldat zu Fuss an die Front...? oke. klar.
    • Pafeld 07.06.2019 16:32
      Highlight Highlight Der Narzismus der Fliegertruppen geht eben so weit, dass man auch eine "richtige" Kampftruppe sein will. Ich weiss, für Aussenstehende mag das unsinnig klingen, dass Fliegersoldaten auch "richtige Kämpfer" sein wollen, aber oftmals lässt es eben deren Ego nicht zu, dass andere etwas wichtiges besser können. Dieser Zyklus aus routinemässiger Lobpreisung und Neid um Anerkennung führen noch oft dazu, dass persönliche Fähigkeiten, Vorstellungen und tatsächliche Fähigkeiten krass divergieren und so falsche Leute in Beförderungsverfahren geraten, die man trotz Überforderung nicht mehr los wird.
  • TheWall_31 07.06.2019 12:50
    Highlight Highlight Hmm. Man könnte ja alle Frauen zur gleichen Zeit in den Militärdienst einberufen. Damit wäre sogar Gerechtigkeit geschaffen. Hmm. Sowas würde auch sämtliche Personalprobleme lösen. Hmm. Nein, das machen wir nicht, das ist keine Lösung.

    Bund 2019.
    • JaneSodaBorderless 07.06.2019 13:37
      Highlight Highlight Ich als Frau wäre nicht zu Militärdienst bereit, ich würde den Zivildienst bevorzugen. Und Gleichberechtigung in dieser Hinsicht erreichen wir ebenso, wenn wir das Militär abschaffen.
    • neoneo 07.06.2019 15:16
      Highlight Highlight Klar, kann "Mann" machen. Die Sicherheit der Schweiz mal schnell abschaffen. In etwa so gut, wie wenn wir das "Kinderkriegen" abschaffen, für die "Gleichberechtigung in dieser Hinsicht"
    • TheWall_31 07.06.2019 15:31
      Highlight Highlight Bin ich ja auch dafür. Lieber eine Berufsarmee, die wenigstens die Ressourcen sinnvoll nutzt.

      Ich muss im nächsten Winter in die RS. Was glaubst du, wie viel Lust ich habe? :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 07.06.2019 12:50
    Highlight Highlight Also ich hätte da einen Vorschlag: Nur noch Kader einsetzen, welche die Rekruten mit einem normalen Mass an Anstand behandeln.
    • fidget 07.06.2019 16:15
      Highlight Highlight Das sollte eigentlich selbstverständlich sein und eine Voraussetzung, um Kader zu werden. Leider ist es nicht immer so und so gibt es Ausnahmen unter den vielen Kadern, die einen guten Job machen. Ich hatte meistens anständiges Kader, das mit uns gut umging. Meiner Meinung nach sind respektvoll behandelte Soldaten auch eher zu Leistungen bereit.
    • Lienat 08.06.2019 09:39
      Highlight Highlight @fidget: Ja, das SOLLTE selbstverständlich sein - Konjunktiv lässt grüssen. Ich mag es Dir von ganzem Herzen gönnen, dass Deine Kader mehrheitlich einen guten Job gemacht haben. Bei mir war es gerade umgekehrt: Nebst den vielen unfähigen, cholerischen und überforderten Vollpfosten gab es ein paar Ausnahmen, welche man als Vorgesetzte ernst nehmen und respektieren konnte.

      In die Armee eingeteilt zu werden ist halt so ein bisschen wie Lotto spielen...
  • satyros 07.06.2019 12:48
    Highlight Highlight Die Armee hat zu wenig Leute und schuld sein soll der Zivildienst? Wie wär's mit geschlechtsunabhängiger Wehrpflicht? Mit doppelt so vielen Stellungspflichtigen sollten diese Bestände locker erreicht werden.
    • Maracuja 07.06.2019 13:35
      Highlight Highlight @satyros: Wie wär's mit geschlechtsunabhängiger Wehrpflicht

      Wie wär es damit, wenn die nächste Generation Wehrpflichtiger geschlechtsunabhängig empfangen, ausgetragen und geboren (sowie oft gestillt) wird?
    • I don't give a fuck 07.06.2019 13:51
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Acacia 07.06.2019 14:20
      Highlight Highlight Und alle babies so...



      Benutzer Bildabspielen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leider Geil 07.06.2019 12:40
    Highlight Highlight Die Wehrpflicht auch für Frauen einführen, Problem gelöst.
    • MissDemeanor 07.06.2019 14:33
      Highlight Highlight Militär abschaffen. Problem gelöst!
  • R10 07.06.2019 12:39
    Highlight Highlight Leerläufe, Zeit absitzen, Schikanen des Kaders, Geld verpulvern, katastrophale administrative Vorgänge und und und...
    Aber klar, die Schuld liegt natürlich beim Zivildienst.

    Eigentlich ja der übliche Vorgang in der Armee, die Verantwortung wird so schnell es geht, so weit wie möglich abgeschoben.
    Kein Problem meiner Stufe halt 🤷‍♂️
  • Omega 07.06.2019 12:39
    Highlight Highlight Vielleicht.. Aber nur vielleicht sollte man sich ja weiter fragen, wieso dass das zivildienst für junge Männer so viel attraktiver geworden ist..

    Und das Militär dem entsprechend interessanter, sozialer, weniger diskriminierend und verbal wie psychisch aggressiv gestalten.., 🤷🏼‍♀️
    • Pafeld 07.06.2019 12:57
      Highlight Highlight Gemäss eigener Aussage kann die Armee einzig an Attraktivität mit dem Zivildienst nicht mithalten, weil man keinen flexiblen Dienst zu Bürozeiten betreiben kann. Diese Pippi-Langstrumpf-Mentalität der Armee lässt noch nicht einmal eine selbstkritische Analyse zu, warum dem Haufen angewidert der Rücken gekehrt wird. Sorry, aber dieser Verein mit seinem verkalkten Kader steckt nun schon seit Jahren eindeutig in einer Sackgasse. Von Reformwille, geschweige denn -fähigkeit keine Spur. Da hilft nur noch einstampfen, Bedarf klären, wenn nötig, neu aufbauen. Aber dieses Fass ohne Boden taugt nichts.
    • Juan95 07.06.2019 13:04
      Highlight Highlight Ich denke es tut jedem gut mal seine Komfortzone zu verlassen. Habe meine RS vor der Kuschelreform 2018 absolviert und habe es auch ohne bleibende Schäden überlebt. Irgendwie fehlt Vielen einfach der Durchhaltewillen bzw. die Fähigkeit mal die eigenen Interessen und Bedürfnisse zurückzuschrauben.
      Viel „weicher“ als die RS nach 2018 wurde kann man das Militär nicht mehr gestalten, sonst kann man die Armee wirklich zu einer Berufsarmee umwandeln und wieder harte Ausbildung einführen.
  • DerRabe 07.06.2019 12:31
    Highlight Highlight Schuld hat das Militär. Der Zivildienst Ist nur der Profiteur.
  • Turi 07.06.2019 12:30
    Highlight Highlight Gleichberechtigte Dienstpflicht für Frauen und Männer.
    Und gut ist.
  • Howard271 07.06.2019 12:25
    Highlight Highlight Diese Geringachtung des Zivildiensts und die „Schuld“ dort zu suchen nervt mich gewaltig. Ein Zivi leistet fast 400 Diensttage, also 1.5 mal so lange wie jemand im Militär. Wenn sie selbst zu unattraktiv sind, sollen sie nicht die anderen schlecht machen, sondern sich selbst moderner, zeitgerechter und attraktiver.
    • Bowell 07.06.2019 12:33
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Nein? Eben...
    • cykez 07.06.2019 12:41
      Highlight Highlight na ja, leiste selbst zivildienst. arbeite 8 stunden am tag für 1 jahr, lebe bequem zuhause, habe viel freizeit. rs inkl. wks gehen nur 8 monate, dafür 24h 5-6tage die woche in der kaserne ohne freizeit. den zivildienst dafür verantwortlich zu machen, dass dem militär die leute davonlaufen ist falsch, aber nicht so weit hergeholt.
    • Juan95 07.06.2019 13:14
      Highlight Highlight Die Diensttage kann man m.M.n nicht vergleichen. Ob man jeden Abend nach Hause kann und Feierabend hat oder die ganze Woche in der Kaserne pennt und von 06:00 bis 23:00 auf den Beinen ist, ist ein ziemlicher Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DaMedico 07.06.2019 12:23
    Highlight Highlight Ich mags immer wenn die Schuld in diesen Diskussionen dem Zivildienst gegeben wird. Die sinkenden Zahlen sind nicht mit der Qualität des Zivildienstes, sondern mit der Qualität der Armeeausbildung zu begründen.
  • ubu 07.06.2019 12:23
    Highlight Highlight Sie kapieren's noch immer nicht. Wenn sie mehr Soldaten wollen müssen sie nicht den Zivildienst attackieren, sondern es schwerer machen, sich per Arztzeugnis zu entziehen. Das ist das wahre Problem.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2019 12:22
    Highlight Highlight Vorschlag: Es gibt eine Dienstpflicht für alle, Männer wie Frauen. Dadurch würde die Basis für das Personal auf einen Schlag verdoppelt werden, ich bin mir sicher, dann würden auch die Armee auf ihre Beständen komme. Gleichzeitig könnte man auf gewisse lächerliche und schikanöse Massnahmen, die Dienstpflichtigen in die Armee zu "zwingen" verzichten.
    Zusätzlich wird der Zivildienst für Ausländer geöffnet, schliessen sie ihn ab, werden sie automatisch eingebürgert.
    • Maracuja 07.06.2019 13:45
      Highlight Highlight <Dadurch würde die Basis für das Personal auf einen Schlag verdoppelt>

      Vorauszusetzen, dass Fitness und körperliche Leistungsfähigkeit (lange Märsche mit schwerem Gepäck u.Ä.) bei Männer und Frauen dieselbe ist, scheint mir etwas weltfremd, zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass sämtliche jungen Frauen bereit sind, Schwangerschaft aufzuschieben, bis Militärdienst fertig abgeleistet ist. Der Rekrutierungspool würde grösser, aber bestimmt nicht verdoppelt.
    • NotWhatYouExpect 07.06.2019 14:02
      Highlight Highlight Warum sollte eine Schwangerschaft ein Problem darstellen?

      1. Sind es nur 3 Wochen WK im Jahr da kann der mann auch mal Zuhause bleiben und für die Kinder sorgen.

      2. Die meisten Frauen kriegen Kinder ab 27 Jahren. Da haben die meisten schon das Militär hinter sich, wenn man es nicht immer aufschiebt.
    • Damian derungs 07.06.2019 14:42
      Highlight Highlight Maracuja, bitte seien wir ehrlich wie wenige bekommen unter 30 ihr erstes kind? Schon zu meiner schulzeit vor 10 jahren waren 90% der mütter über 45,die zwei die früher ein kind wollen, können ja wehrpflichrersatz zahlen, wie ein mann wenn er studieren geht, nur das frauen nur ein jahr keinen dienst leisten müssten, ein jähriges kind musst du nicht mehr stillen, ein studium kannst du auch nicht einfach pausieren, oder wenn du während dem studium ein kind kriegst hast du auch ein Problem
    Weitere Antworten anzeigen
  • YvesM 07.06.2019 12:21
    Highlight Highlight Der Armee fehlt die Attraktivität. Zuviel Leerlauf, schlechtes Material, Stümper in der Führung etc. Die Liste ist endlos. Die Schweiz wird mit einer klassischen Armee auch kaum mehr den heutigen Bedrohungen begegnen können. Der Erstschlag findet heute via Computer statt. Da sind wir Drittweltland. Und ohne mobile Infrastruktur geht bei der Swissarmy gar nichts mehr...
    • Wennli 07.06.2019 12:54
      Highlight Highlight Vielleicht können die Informatikpioniere der Armee ja einen Schutzschild mit umgekehrten Netzsperren bauen ?
    • Regentrockner 07.06.2019 13:14
      Highlight Highlight Alle Kriege, die in der Welt gerade stattfinden, finden via Computer statt? Wirklich? Schau mal genau hin.

      Ach, und die Bedrohung ist ja ganz anders. Frag die Leute von Sarajewo. Die hätten bis einen Tag vor dem Krieg nicht im Traum daran gedacht, dass es wirklich Krieg geben könnte. Tja, und dann bau mal schnell eine Armee auf...
    • NudelBürste 07.06.2019 13:27
      Highlight Highlight Ich war Informatikpionier, hab mir gedacht wird ja wohl in etwa das selbe sein wie Informatiker im normalen leben... Denkste, Informatikpionier ist eine nette Umschreibung für Kistenschlepper und Wachpersonal mit viel zu wenig Ressourcen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schwaflichopf 07.06.2019 12:21
    Highlight Highlight Also haben wir jetzt effektiv zu wenige oder werden wir eventuell zu wenige haben? Ist nämlich ein Unterschied.
  • Rolf stühlinger (1) 07.06.2019 12:20
    Highlight Highlight Begreift der bund den nie? Es liegt nicht am zivildoenst. Sondern das immer mehr junge menschen den sinn in der armee nicht mehr sehen und lieber im echten leben weiterkommen wollen als z. B die berufliche zukunft für den dienst zurückzustecken. Dazu kommt auch das
    Ch militär ein kindergarten ist mit leerläufen par excelenz.
    Sinlose munitions und treibstoff vernichtung. Hohe offiziere die nur im militär sind weil sie im zivilen nix zu melden haben. Usw.
  • Markus97 07.06.2019 12:19
    Highlight Highlight Den Militärdienst selber attraktiver machen zu wollen ist in meinen Augen schwierig. Man ist nunmal bei jedem Wetter drausen, man hat enge Zeitpläne und die Kampfstiefel muss man sowieso irgendwann anziehen, die Tutnschuhe am Anfang der RS verhindern nur das man diese gut einläuft. Aus meiner Sicht müsste man das Militär auf finanzieller Seite attraktiver machen. Beispielsweise durch Stipendien, vergünstigte GAs, Entschädigungen für Wochenendwachen usw. Leute in den Dienst zu zwigen die das nicht wollen ist sinnlos. Aber die die es machen dürfen sich am Ende nicht "verarscht" fühlen.
    • RatioRegat 07.06.2019 14:29
      Highlight Highlight Ich denke, es wäre sehr wohl möglich, den Armeedienst attraktiver zu machen.
      Man könnte beispielsweise die Durchführung der WK aussetzen oder diese reduzieren, solange die Bedrohungslage nicht erfordert, dass ständig eine bestimmte Anzahl von Soldaten im Dienst sind.

      Auch sollte man damit aufhören, WK-Soldaten als billige Arbeitskräfte bei Sportanlässen einzusetzen. Diese Art der Querfinanzierung ist ein Affront gegenüber den Soldaten, insbesondere denjenigen, die selbstständig erwerbstätig sind.
  • IGotChicks 07.06.2019 12:18
    Highlight Highlight Schuld ist nicht der Zivildienst, sondern das Militär selbst.
  • thegreif 07.06.2019 12:18
    Highlight Highlight Ich wäre für eine Regelung die besagt bis zur 10 Woche RS kann ein Zivi Gesuch ohne Problem eingereicht werden. Wer es später tut soll ein gewissen Betrag bezahlen müssen. Der die von der Armee investierten Kosten der Militärischenausbildung deckt.
    • Yes. 07.06.2019 12:54
      Highlight Highlight Und am Ende lachen diejenigen, die bei der Rekrutierung simuliert haben.
    • Astrogator 07.06.2019 13:17
      Highlight Highlight "Der die von der Armee investierten Kosten der Militärischenausbildung deckt."
      Also einen Fünfliber - grosszügig aufgerundet -schreckt wohl nicht wirklich ab.

      Und im Gegenzug wird dann 100% vom entgangenen Lohn ausgezahlt, inklusive Nacht- und Sonntagszuschläge und nicht bloss EO.
  • Raudrhar 07.06.2019 12:15
    Highlight Highlight "Zu den bereits eingeleiteten Massnahmen gehören mehr Zeit zur freien Verfügung, eine bessere Vereinbarkeit von Kaderausbildung und Studium sowie Ausbildungsgutschriften."

    Sie habens begriffen- es geschehen noch Zeichen und Wunder. ^^ Hoffentlich machen sie nun vernünftig weiter.
  • peeti 07.06.2019 12:14
    Highlight Highlight Vielleicht müsste man die an die Armee geforderte Leistung etwas anpassen. Das aktuelle Bedrohungsszenario ist ja lachhaft.
  • blinddursland 07.06.2019 12:14
    Highlight Highlight Das grösste Problem ist gemäss dem Bericht der Zivildienst.

    Das ist doch eine Urschache für das Problem aber nicht das Problem... Und da kommen wir auch schon zum Problem – Vor die eigenen Füsse denken würde dem Militär gut tun.
  • Thomas Melone (1) 07.06.2019 12:09
    Highlight Highlight Man könnte doch auch dankbar und froh sein um jeden, der was sinnvolles tun möchte. Anstatt fördert man diejenigen, die den ganzen Tag irgendwo sinnlos rumstehen und auf irgend einen nächsten Krieg warten.
  • Maranothar 07.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Ob sie überhaupt auf die Idee kommen, dass nicht nur der Zivildienst sondern auch das bekloppte Konzept Armee der Grund ist?
  • Evan 07.06.2019 12:04
    Highlight Highlight Zum Glück hab ich mich frühzeitig von dem Verein abgemeldet.

11'500 Franken pro Monat – so teuer sind die Dienstwohnungen der Schweizer Militärattachés

Der Bundesrat versetzt Korpskommandant Daniel Baumgartner nach einer Spesenaffäre nach Washington DC. Er wird dort als einer von weltweit 18 Schweizer Verteidigungsattachés dienen. Wie exklusive Zahlen zeigen, darf er sich wie seine Berufskollegen über eine komfortable Dienstwohnung freuen.

Anfang April gab die Ernennung von Korpskommandant Daniel Baumgartner zum Verteidigungsattaché in Washington DC zu reden. Er soll selber um die Versetzung gebeten haben. Der Tages-Anzeiger machte publik, dass der bisherige Armee-Ausbildungschef Baumgartner nach Einsatzbeginn im Juli 2020 in Washington weiterhin seinen bisherigen Korpskommandanten-Lohn von jährlich knapp 300'000 Franken erhält. Baumgartner war im vergangenen Jahr wegen eines Spesenskandals innerhalb der Armee in die …

Artikel lesen
Link zum Artikel