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Messerstecherei nach Fussballfest in Heiden AR: Ein Mann wird getötet – Täter meldet sich bei der Polizei



Ein 52-jähriger Mann aus Serbien ist am Sonntagabend in Heiden im Kanton Appenzell Ausserrhoden bei einer Auseinandersetzung niedergestochen worden. Er starb im Spital. 

Die Polizei hat einen 49-jährigen Kosovaren verhaftet, der mutmasslich der Täter ist. 

Heiden, Kanton Appenzell Ausserrhoden. google maps

In Heiden sei es am Sonntagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen bei einem Schulhaus gekommen, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden von heute Morgen. Als die alarmierte Polizei nach 18.20 Uhr dort eintraf, fand sie den schwer verletzten 52-jährigen Mann vor. Die Stichverletzungen waren so schwer, dass der Mann trotz Versorgung vor Ort und Transport ins Spital verstarb. 

Der Tatort, wo am Sonntagabend ein 52-jaehriger serbischer Staatsangehoeriger niedergestochen worden war, aufgenommen am Montag, 23. Maerz 2015, in der Zufahrt des Schulhauses Wies in Heiden. Wie die Polizei mitteilt, erlag das Opfer seinen Verletzungen. Der mutmassliche Taeter, ein 49-jaehriger Kosovare, hatte sich telefonisch bei der Polizei gemeldet und wurde festgenommen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der Tatort in Heiden. Bild: KEYSTONE

Streit an Fussballfest

Ein 49-jähriger Mann aus dem Kosovo habe sich später telefonisch bei der Polizei gemeldet und sei darauf an seinem Wohnort verhaftet worden, hiess es weiter. Dort fand die Polizei auch die mögliche Tatwaffe. Die Polizei vermutet nach eigenen Angaben, dass der Tat ein Streit am Rande eines Fussballfests in Heiden in der Nacht auf Sonntag vorangegangen ist. 

Die Ermittlungen zum Tathergang und zum Gegenstand des Streits sind nach Auskunft eines Polizeisprechers im Gange. Es werde noch abgeklärt, ob allenfalls noch weitere Personen gesucht werden, sagte der Sprecher. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eingeleitet. 

Momentan führe die Polizei diverse Befragungen durch, so Polizeisprecher Marcel Wehrlin gegenüber watson. Nach jetzigem Stand seien weder der mutmassliche Täter, noch das Opfer polizeilich bekannt. (feb/sda). 

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