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Christoph Mörgeli (SVP), Hans Fehr (SVP), Andy Tschümperlin (SP): Diese prominenten Kandidaten haben die Wiederwahl verpasst 



Wahltag ist Zahltag. Nach dieser Devise erhalten die abgewählten National- und Ständeräte die Quittung für schlechtes Schaffen im Parlament in der letzten Legislatur. Das gilt nicht zuletzt auch für prominente Kandidaten und Kandidatinnen. 

Christoph Moergeli, Nationalrat des Kantons Zuerich, spricht waehrend dem Wahlkampfauftackt der Zuercher SVP,

Nach hinten durchgereicht: Christoph Mörgeli.
Bild: KEYSTONE

An diesem Wahlsonntag hat dieses Schicksal einige der prominentesten Aushängeschilder der Schweizer Parteien ereilt. Christoph Mörgeli, SVP-Nationalrat und eifriger Agitator für eine «freie Schweiz», wurde auf der SVP-Liste nach hinten durchgereicht: Von Listenplatz 2 aus gestartet, lag der Historiker und Weltwoche-Kolumnist nach neusten Hochrechnungen zuletzt intern auf Platz 20 – und damit weit von einem Nationalratssitz entfernt.

Auch für Mörgelis Parteikollege Hans Fehr ist die Zeit im Bundeshaus vorerst zu Ende. Das SVP-Urgestein – seit 1995 im Nationalrat – holte 123'326 Stimmen – und schnitt damit nur unwesentlich besser ab als Mörgeli. Mit Ernst Schibli hat ein weiterer prominenter SVP-Kandidat den Sprung in die grosse Kammer verpasst.

Sonntalk, 12. Oktober 2015 - Hans Fehr, Jacquline Badran, Lorenz Hess, Markus Gilli

Da hatte er noch gut lachen: Hans Fehr (SVP) im Sonntalk vor einigen Wochen. 
Bild: screenshot

Aber auch die Linken haben einige prominente Abgänge zu verzeichnen. SP-Fraktionspräsident Andy Tschümperlin etwa verpasste die Wiederwahl. Seinen Sitz im Kanton Schwyz wird  die SVP erben.

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN AUS UNSERER PORTRAITSERIE

Skeptischer Blick in die Ferne: SP-Fraktionschef Andy Tschümperlin muss wohl seinen Sitz im Bern räumen.
Bild: KEYSTONE

Bei den Mitteparteien hat's Roland Fischer erwischt. Der bisherige GLP-Nationalrat konnte sein Mandat in Luzern nicht verteidigen. Wir habens schon vor drei Wochen prophezeit. (wst) 

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