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Young boars of pig farmer Markus Suter, pictured on November 24, 2009 in Gipf-Oberfrick in the canton of Aargau, Switzerland. The young boars to be neutered receive an analgesic injection after they are collected from the pigpens. They are then sedated by inhalation of isoflurane gas and then they are castrated. To wake up they are put in a box and in the end they can return to their pigpens. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Junge Ferkel des Schweinezuechters Markus Suter, aufgenommen am 24. November 2009 in Gipf-Oberfrick im Kanton Aargau. Die jungen Eber, die kastriert werden muessen, erhalten, nachdem sie aus dem Stall geholt werden, zuerst eine schmerzstillende Spritze. Anschliessend werden sie durch Inhalation des Isoflurangases betaeubt und erst dann kastriert. Zum Aufwachen werden sie in eine Kiste gelegt und zuletzt wieder in den Stall gebracht. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

2013 wurde ein erster Antikörper gegen den Virus entdeckt, nun wurden 50 Schweinezuchtbetriebe untersucht, einer musste geschlossen werden.  Bild: KEYSTONE

Neuer Krankheitserreger

Mysteriöser Virus – Luzerner Schweinezuchtbetrieb gesperrt

Ein Schweinezuchtbetrieb im Kanton Luzern ist wegen eines dort aufgefundenen Krankheitserregers gesperrt worden. Es handelt sich um das PRRS-Virus, das offiziell in der Schweiz nicht vorkommt. Woher das Virus kommt, ist nicht klar



2013 waren bei Stichproben in Schlachthöfen Antikörper gegen PRRS festgestellt worden. Da die Schweizer Schweinepopulation frei vom PRRS-Virus sei, sollte sie keine Antikörper gegen dieses Virus aufweisen, teilte der Luzerner Veterinärdienst am Mittwoch mit. Deshalb seien rund 50 Zuchtbetriebe, die die betroffenen Mäster beliefert hätten, untersucht worden. 

Virus wird in Nachbarländern als Impfstoff verwendet

In einem Betrieb im Kanton Luzern wurde das Virus nachgewiesen. Die Schweine zeigten zwar keine Krankheitssymptome, trotzdem habe der Betrieb als Seuchenbetrieb eingestuft werden müssen, teilte der Veterinärdienst mit. Es seien die notwendigen Massnahmen getroffen worden, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. 

Woher das Virus stammt, ist unklar. Der aufgefundene Virustyp zirkuliert in Westeuropa nicht, wird aber in Nachbarländern der Schweiz als Lebendimpfstoff eingesetzt. In der Schweiz ist diese Impfung verboten. 

Für Menschen ungefährlich

Der Mensch kann nicht mit dem PRRS-Virus angesteckt werden. Bei den Schweinen ist das Porcine Reproduktive und Respiratorische Syndrom (PRRS) für Fruchtbarkeitsstörungen, Aborte, die Geburt lebensschwacher Ferkel und Atemwegserkrankungen verantwortlich. (rar/sda)

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